SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

SRI LANKA – Sonnenaufgänge, Strand und Elefanten

Nach 2 Monaten in Nepal ist es am 10.12. Zeit um weiterzureisen und ein neues Land zu erkunden – SRI LANKA.

FOR ENGLISH PLEASE SCROLL DOWN!

Da es keine Direktflüge gibt, nehme ich einen fast 4-stündigen Aufenthalt in Kuala Lumpur auf mich. Nachdem ich um 5Uhr Ortszeit in KL ankomme suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und versuche noch ein wenig zu schlafen. Rechtzeitig zum Boarding mach mich auf den Weg zum Gate. Dort erklärt man mir jedoch, dass ich nicht am richtigen Gate bin, obwohl der Flug nach Colombo geht – jedoch mit Malaysian Airline, ich fliege mit Malindo Air. Ja, es gibt 2 Flüge zur exakt selben Zeit von KL nach Colombo. Da ich auf der Anzeigetafel nur Colombo und meine Abflugzeit gesehen habe, bin ich also nicht nur am falschen Gate, sondern auch im falschen Terminal!! Mir bleibt also nicht viel Zeit um den Skytrain zu nehmen (der Zug, der die Terminals am riesigen Flughafen in Kuala Lumpur verbindet) und zu hoffen, dass ich noch rechtzeitig am richtigen Gate ankomme. Ich brauche wohl nicht ausführen, wie sich diese wenigen Minuten in die Länge gezogen haben. Im richtigen Terminal schaffe ich es dann schnellen Schrittes und außer Atem rechtzeitig zum Gate und kann endlich boarden.

Hier sei kurz erwähnt, dass ich Malindo Air nur wärmstens empfehlen kann: es ist nicht nur das Gepäck inkludiert, sondern auch Essen, Entertainment und USB-Anschlüsse an Board – dies ist ja bei vielen Billig-Airlines nicht der Fall! UND es gibt mehr als ausreichend Beinfreiheit ==> Malindo-Air erhält 10 Punkte von mir!

Am Bandaranaike International Airport angekommen, mache ich mich mit dem Bus auf den Weg zum Busterminal in Colombo City um von dort einen weiteren Bus nach Galle und dann Unawatuna zu nehmen. Da ich nach den kalten Tagen in Nepal meinen Geburtstag am Strand verbringen wollte, habe ich meine ersten 3 Nächte im Süden der Insel verbracht.

Die warmen Temperaturen sind eine Wohltat, nicht so die Luftfeuchtigkeit. Der 15-minütige Fußweg von der Bushaltestelle zu meiner Unterkunft ist in der Hitze und mit dem Rucksack ganz schön anstrengend.

Am nächsten Morgen werde ich vom Regen geweckt, der aber bald wieder aufhört. Da es trotzdem bewölkt ist, mache ich mich mit einer Engländerin auf den Weg nach Galle um dort die Festung und Stadt zu besichtigen.

Nachmittags geht‘s zurück nach Unawatuna zum Wijala Beach, wo sich auch die Sonne wieder blicken lässt. Somit verbringe ich meinen Geburtstag wie gewünscht am Strand, mit einer frischen Kokusnuss und schwimme sogar mit 2 großen Meeresschildkröten im Meer – ein Traum!

Happy Me 🙂

Am nächsten Tag mache ich mich nach einem Morgenlauf und landestypischem Frühstück (Dhal-Curry) auf nach Mirissa, wo ich 1 Nacht im Dana Guest Home verbringe – eine der besten Unterkünfte auf Sri Lanka! Am folgenden Morgen geht es mit den Bus ins Landesinnere, in die Highlands nach Ella auf ca. 1.000m Seehöhe.

Zurück in den Bergen sind auch die Temperaturen wieder entsprechend gesunken und zum Glück auch die Luftfeuchtigkeit. Natürlich gibt es hier einige Möglichkeiten für Wanderungen, zum Beispiel zum Little Adam‘s Peak. Diese Gelegenheit lasse ich mich nicht entgehen und starte am nächsten Tag mit anderen Reisenden früh los um den Sonnenaufgang zu sehen. Vom Little Adam‘s Peak geht‘s gleich weiter zur Nine Arches Brigdes. Der Anblick der Brücke mit den 9 Bögen und der Umgebung ist beeindruckend und bei vielen Touristen beliebt. Wir überqueren die Brücke auf den Bahngleisen, gerade noch rechtzeitig bevor der nächste Zug kommt. Da jedoch nur 1-2 Züge pro Stunde die Brücke überqueren und davor immer Hupsignale geben, ist es eher ungefährlich auf den Gleisen zu spazieren. Und somit entsteht auch eins meiner Lieblingsbilder von Sri Lanka.

einfach sein / being peace

Entlang der Bahngleise gehen wir retour nach Ella und gönnen uns erstmal ein spätes Frühstück – ebenfalls wieder „local-Style“: diesmal mit Kokos-Milchreis, Dhal-Curry, Katta-Sambol (eine Zwiebel-Chili-Paste) und frischen Früchten.

Irgendwie haben wir an diesem Tag wohl noch nicht genug Bewegung gemacht, sodass wir am Nachmittag zum Ella‘s Rock aufbrechen – eine weitere kleine Wanderung. Diese wird jedoch kurz von einem heftigen Regenguss unterbrochen, der uns zu einer Pause zwingt in der wir uns mit köstlichen Snacks stärken!

Nachdem es zu regnen aufgehört hat, geht es weiter. Oben angekommen bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht von der Aussicht – was vielleicht auch daran liegt, dass es ziemlich bewölkt ist.

Den Weg hinunter lege ich im Eiltempo zurück, da ich mich für einen Kochkurs am Abend angemeldet habe.

Gemeinsam mit einem russisch-litauischen Pärchen, welches in London lebt, wird mir nicht nur beigebracht, wie man selbst Kokosnussmilch herstellt sondern auch Kokusnuss-Sambol und absolut köstliche Currys: Bananen-, Melanzani-, Mango-, Dhal-, Bohnen-Curry. Natürlich dürfen wir zum Abschluss all die Köstlichkeiten nicht nur kosten sondern uns damit die Bäuche vollschlagen. Ein gelungener Abschluss eines langen Tages.

Am nächsten Tag reise ich erstmals mit Zug weiter, was mich stark an meine Zugfahrten in Myanmar 2016 erinnert. Wieder wähle ich ein Ticket für die 3. Klasse um sagenhafte 60 Rupees (ungefähr € 0,30) um die ca. 60km zurückzulegen.

Ich habe Glück und ergattere einen Sitzplatz neben vielen Einheimischen. Natürlich kommen auch hier immer wieder Verkäufer an Board um die diversen Snacks und Getränke zu verkaufen.

Den restlichen Tag verbringe ich in Nuwara Eliya, wo ich auch eine Teefabrik besuche. Da der Ort jedoch ansonsten nicht viel bietet, nehme ich bereits am nächsten Morgen den Zug nach Hatton und weiter den Bus nach Nallathanniya. Ein kleiner Ort von dem aus man den Adam‘s Peak erklimmen kann.

Zugfahrt mit traumhafter Aussicht / trainride with a wonderful view

Auf 2.234m gelegen, ist dies auf Grund der „Sri Padra“ (dem heiligen Fußabdruck) ein wichtiger Ort für viele religiöse Menschen: für Buddhisten ist es der Fußabdruck von Buddha, für Hindus der von Shiva und für Muslims und Christen der von Adam oder St. Thomas. Somit bekommt jeder, woran er eben glaubt. Es ist zwar nur der 5. höchste Berg in Sri Lanka, jedoch der wichtigste – vor allem im Buddhismus. Jedes Jahr erklimmen ca. 20.000 Pilger – unterschiedlichen Alters, Fitness-Levels und religiösen Hintergrunds – den Gipfel, hauptsächlich in der Hochsaison: vom Vollmond im Dezember bis zum Vollmond im April.

Ich starte also nachts um 02.30Uhr von meinem Guesthouse los um die 5.500 Stufen zu bezwingen um am Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Zuerst geht‘s vorbei an vielen Marktständen, mit großen Teddybären, Süßigkeiten sowie Hauben, Handschuhen und warmen Pullis. Das Ganze erinnert eher an einen Jahrmarkt als an eine heilige Pilgerstätte.

Nachdem ich beim eigentlichen Start/Eingang den Segen von einem Mönch inklusive weißem Armband erhalten habe, starten auch schon bald die Stufen, welche ich jedoch nicht mitzähle 🙂

Entlang des Weges sind immer wieder kleine Teeshops, die mit warmen Tee, Kaffee oder Snacks zu einer Pause bzw. kleinen Stärkung einladen. Ich nehme diese Gelegenheit erst fast ganz oben an, wo ich gegen ca. 04.45Uhr ankomme bevor es die letzten knapp 100Stufen bis zum Gipfel hinauf geht. Gestärkt durch Tee und Roti geht es dann kurz nach 5Uhr weiter um auch einen guten Platz zu ergattern. Leider sind die guten (Sitz-)Plätze schon vergeben, ich finde jedoch noch ein ruhiges Plätzchen und schaue mir erstmals die Umgebung an. Der Sonnenaufgang hat bereits gestartet und am Horizont zeichnet sich schon ein pinker Streifen ab.

Wie viele wissen, bin ich ein großer Fan von Sonnenauf- und -untergängen, dieser schafft es auf alle Fälle in meine Top 5 Sonnenaufgänge! Es ist ein unglaubliches Erlebnis: während ich – umgeben von so vielen anderen Menschen – das Schauspiel der aufgehenden Sonne bewundere, wird im Hintergrund das Singen von Mönchen und Nonnen über Lautsprecher übertragen, was dem ganzen einen magischen Touch gibt. Natürlich mache ich viele Fotos – mit dem Handy & der Kamera, jedoch schalte ich auch beides immer wieder bewusst aus und genieße den Moment.

Nachdem die Sonne dann ganz aufgegangen ist, erkunde ich noch den Tempel und natürlich läute ich auch einmal die große Glocke daneben.

Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak

Am Weg hinunter zeigt sich dann bei Tageslicht auch die schöne Landschaft rundherum mit Wasserfällen und viel grün. Zurück im Guesthouse angekommen, werde ich mit einem großen Frühstück erwartet um die leeren Speicher aufzufüllen.

Danach geht‘s zurück zum Bahnhof in Hatton und weiter nach Kandy.

In Kandy verbringe ich zwei Nächte und treffe dort Freunde aus der Schweiz, die ich ebenfalls 2016 in Myanmar kennengelernt habe. Chiara & Ivan sind zufällig zur selben Zeit in Sri Lanka unterwegs und so war es naheliegend, dass wir uns treffen.

Es ist echt fein, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Obwohl es auch komisch war, nach fast 9 Wochen einen ganzen Abend lang nur deutsch zu sprechen 🙂

Wir erkunden also am nächsten Tag gemeinsam Kandy: Buddhastatue, Spice-Garden (wo uns viel über die diversen Gewürze in Sri Lanka erzählt wird), Kandy-Market und spazieren entlang vom Kandy-Lake. Am nächsten Tag machen wir drei uns am Weg nach Dambulla um von dort aus den Pidurangula-Rock zu erklimmen, von dem aus man einen guten Ausblick auf den Sigiriya-Rock sowie die Umgebung hat.

Obwohl der Sigiriya-Rock der berühmtere und „heiligere“ von den beiden ist, entscheiden wir uns für den kleineren, weniger bekannten und auch günstigeren Rock (€ 2,60 anstatt € 24,-).

Wiedersehen in Sri Lanka / Reunion in Sri Lanka
Sigiriya Rock

Danach trennen sich unsere Wege, da ich nach Polonnaruwa fahre um dort den archäologischen Park der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs zu besichtigen.

Die Ruinen von Polonnaruwa erinnern mich an Angkor Wat in Kambodscha – allerdings kleiner, weniger bekannt und eventuell nicht so beeindruckend. Trotzdem habe ich einen feinen Tag dort, leihe mir in meiner Unterkunft ein Fahrrad aus und besichtige zuerst das Museum und anschließend den archäologischen Park.

Die 4 Buddhastatuen (2 sitzende, 1 stehende & 1 liegende) Gal Vihara, die aus einem einzigen Stein geschnitzt wurden, waren für mich besonders beeindruckend.

Polunnaruwa

Am Nachmittag nehme ich dann wieder einmal den Local-Bus und mache mich auf den Weg zur Ostküste, an den Strand von Passikudah, der einer der schönsten Strände entlang der Ostküste sein soll. Nun ja, da ich diese Ansicht nicht teile, mache ich mich nach 1 Nacht auch gleich auf den Weg weiter in den Süden, nach Arugam Bay.

Kurz ein paar Eindrücke von den Local-Bussen oder TukTuks: generell gibt es die offiziellen Busse der Regierung, aber auch private Anbieter. Beide sind vom Preis her ungefähr gleich und Preisverhandlungen sind bei beiden notwendig. Generell bezahlt man als Tourist/Ausländer IMMER mehr (egal ob bei den verschiedenen Transportmitteln, beim Essen oder den diversen Eintritten zu Sehenswürdigkeiten/Nationalparks o.ä.) – trotzdem lohnt es sich stets eine Ahnung zu haben, wie viel die Einheimischen bezahlen. Mir ist bewusst, dass selbst die „Touristen-Preise“ verglichen zu Österreich/Europa immer noch sehr günstig sind, jedoch geht es hier eher ums Prinzip.

Somit kommt es bei den diversen Bus- und TukTuk-Fahrten teilweise immer wieder zu Preisdiskussionen, da manche Männer denken, wir Touristen wären die Cash-Cow schlechthin. Vor allem, wenn das Doppelte oder Dreifache verlangt wird oder plötzlich für den Rucksack zusätzlich bezahlt werden soll.

Trotzdem sind die Busfahrten ein Erlebnis, da fast jeder Bus einen TV sowie mehrere Lautsprecher-Boxen hat, aus denen laute Musik dröhnt. Bei längeren Fahrten kann dies leider auch ziemlich anstrengend sein und gepaart mit dem Fahrtwind (durch die offenen Türen und Fenster) mal zu Kopfschmerzen führen.

Arugam Bay ist bekannt für gute Surfing-Spots und wurde mir auch von anderen Reisenden empfohlen. Da jedoch im Dezember Low-Season an der Ostküste ist, sind viele Unterkünfte und Lokale geschlossen und auch das Meer lädt durch hohe Wellen nicht unbedingt zum Baden ein. Trotzdem verbringe ich 3 Nächte zu Weihnachten in meiner kleinen feinen Strandhütte unweit vom Meer und genieße die Ruhe sowie das Meeresrauschen beim Einschlafen und Aufwachen. Natürlich findet man auch in Sri Lanka immer wieder Weihnachtsdekoration – zum Teil auch auf Grund der Tatsache das es sehr wohl Christen auf der Insel gibt, jedoch kommt eine richtige Weihnachtsstimmung nicht auf. Den Heiligen Abend verbringe ich gemeinsam mit Katie und Joe aus Australien sowie Eleonar aus Schottland mit Kottu, Bier und guten Gesprächen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen ziehe ich weiter nach Udawalawe und mache mir dort mein eigenes Weihnachtsgeschenk mit einer Jeep-Safari im Udawalawe Nationalpark. Es ist ein Traum diese tolle Landschaft mit all den vielen Bäumen und Sträuchern, dem See und blauem Himmel zu erkunden und dann auch noch Elefanten, Pfaue, Affen, Leguane, Wasserbüffel und all die vielen, bunten Vögel zu sehen. Selbstverständlich halte ich all diese Momente auch auf entsprechend vielen Fotos fest und bin vor allem begeistert, die Elefanten aus der Nähe zu betrachten. Kurzfristig wird mir kostenlos auch ein wenig Action geboten, da unser Jeep im Schlamm stecken bleibt und erst durch Hilfe eines anderen Jeeps herausgezogen werden kann.

so nahe / so close
Ein Elefant!!! / An elephant!!!

Immer noch total glücklich und zufrieden über mein tolles frühmorgendliches Erlebnis mache ich mich auf den Weg zurück an die Südküste, genauer nach Tangalle. Dort verbringe ich 2 Nächte und treffe auch Chiara und Ivan wieder. Wir genießen das Wiedersehen bei einem Cocktail, aber auch gemeinsam am Strand. An einem Abend treffen wir dann auch Caleb aus Neuseeland wieder, den wir in Dambulla beim Pidurangula-Rock kennen gelernt haben.

Gemeinsam mit Caleb reise ich dann auch im Local-Bus weiter. Da wir jedoch in Hiriketiya Beach – einer kleinen, beliebten Bucht – keine Unterkunft finden, nehmen wir den nächsten Bus nach Mirissa. Dort bleibe ich insgesamt 5 Nächte (in 3 verschiedenen Unterkünften, u.a. auch wieder im Dana Guest Home), starte ins neue Jahr und sehe auch Katie und Jason aus Australien wieder.

Silvester feiere ich gemeinsam mit Caleb und Martin (aus Norwegen, den ich in Nepal beim Volunteering kennen gelernt habe) am Strand, barfuß tanzend im Sand! Was für ein absolut genialer und lustiger Start von 2018!

Auch Chiara und Ivan sehe ich in Mirissa wieder und treffe sie dann nochmals in Hikkaduwa, meiner nächsten Station entlang der Küste zurück nach Colombo. In Hikkaduwa bleibe ich insgesamt 3 Nächte.

Der Ort dürfte sehr beliebt bei russischen Touristen sein, was man nicht nur an den vielen russischen Familien bemerkt, sondern auch daran, dass viele Speisekarten und Schilder an Shops und Restaurants in russisch sind. Der Strand ist nicht wirklich empfehlenswert, da er eher sehr schmal ist und durch die Gezeiten am Nachmittag noch schmäler wird.

Entlang der Süd-Westküste kann man immer noch das Ausmaß des Tsunamis am 26.12.2004 erkennen, da viele Häuser nicht renoviert oder abgerissen wurden. Daher nutze ich gemeinsam mit Chiara & Ivan die Gelegenheit und wir besuchen das Tsunami Photo Museum, ca. 5km ausserhalb von Hikkaduwa. Dieser Abschnitt der Küste wurde damals besonders stark getroffen. Der Schauplatz des entgleisten Zuges – in dem ca. 1.500 Menschen gestorben sind – und der deformierten Bahngleise ist nur ein paar Meter vom Museum entfernt.

 

Tangalle: vom Tsunami getroffen / Tangalle: hit by the Tsunami

Das Museum ist kostenlos, auf Spenden basierend und wird von einer einheimischen, betroffenen Familie betreut. Auf den unzähligen Fotos beschreiben sie nicht nur den Tag der Katastrophe, sondern auch die folgenden Tage und Wochen. Insgesamt sind in Sri Lanka knapp 50.000 Menschen gestorben – nach Indonesien (knapp 230.000 Opfer) das meist betroffene Land!

Ein sehr emotionaler Vormittag geht mit dem Besuch bei der Buddha-Statue zu Ende, die als Denkmal für das Zugunglück steht. Die 2. Tsunamiwelle war genauso hoch wie der Kopf des Buddhas – knapp 10Meter!

Tsunami-Denkmal / Tsunami-memorial

Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen verabschiede ich mich dann von Chiara & Ivan, da sie bald nach Hause fliegen und sich unsere Wege nicht mehr kreuzen werden.

Jedoch verbringe ich die restliche Zeit in Hikkaduwa nicht allein, sondern sehe Sabrina wieder – eine Deutsche, die ich in meiner Unterkunft in Tangalle kennen gelernt habe. Es ist immer wieder toll, wie sich die Wege kreuzen und dann bekannte Gesichter um sich zu haben.

Irgendwann habe ich dann doch genug von Sonne, Strand und Meer und begebe mich an meinen letzten Tagen in Sri Lanka auf eine längere Zugreise um nochmals in Landesinnere zu fahren. In Kurunegala besuche ich Sudy, ein Einheimischer – der jedoch 25 Jahre in London gelebt hat – und den ich 3 Wochen zuvor in Ella kennen gelernt habe.

Da es keine direkten Züge von Hikkaduwa nach Kurunegala gibt, muss ich in Colombo umsteigen. Und wie es der Zufall so will, tupft mich plötzlich jemand von hinten an – Chiara & Ivan sind zur selben Zeit am Bahnhof angekommen und sind am Weg nach Negombo. Wir können es gar nicht glauben, dass wir uns bei all den Menschen über den Weg laufen! Dies ist jedoch tatsächlich das letzte Mal das wir uns – zumindest in Sri Lanka – sehen.

Der Zug nach Kurunegala ist total überfüllt, sodass ich die erste Hälfte der zweistündigen Fahrt stehend – eingeklemmt zwischen den anderen Reisenden – verbringe. Ich bin auch so ziemlich die einzige Touristen/Ausländerin in diesem Zug.

Am Bahnhof werde ich von Sudy und Sam (mit seinem TukTuk) abgeholt und bald zeigt er mir mein Reich für die nächsten 2 Tage – ein eigenes Zimmer/Bett/Bad ja sogar ganzes Stockwerk in seinem Haus, mitten im Grünen und mit Ausblick auf einen unglaublich langen Felsen.

Die zwei Tage bei Sudy sind geprägt von einheimischen Essen, Wanderungen auf die umliegenden Felsen mit Ausblick über Kurunegala, eine Wanderung durch den Dschungel sowie einer Radtour entlang des Sees und durch die Stadt um zu frühstücken. In dem Lokal werde ich vom Besitzer dann begrüßt und er versichert mir, welch eine Ehre es ist, dass ich als Österreicherin in ihrem Lokal esse. Da Sudy auch einen Waschmaschine hat, nutze ich diese Gelegenheit natürlich sofort und wasche erstmals in 3 Monaten meine Wäsche in der Maschine und nicht mit der Hand. Nach insgesamt zwei Waschgängen erfreue ich mich an frischer, sauberer, wohlduftender Kleidung! Es sind die kleinen Dinge im Leben, die eine Reisende glücklich machen können 🙂

 

oben angekommen / made it to the top

Bevor ich an meinem vorletzten Tag in Sri Lanka die Zugreise zurück an die Westküste antrete, bringt mich Sudy in ein Straßenlokal, dass eine Art vegetarisches Buffet bietet. Dort probiere ich so ziemlich alle angebotenen Speisen und auch 2 Fruchtsäfte. Ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Speisen/Teller wir zusammen konsumieren, jedoch macht das Ganze köstliche Essen am Ende nicht mal € 5,- aus! Ein Wahnsinn!

Nachdem mich Sudy und Sam zum Bahnhof bringen, warten sie noch über eine Stunde mit mir, da der Zug nach Colombo Verspätung hat. Obwohl der Zug diesmal nicht so überfüllt ist, gibt es keine Sitzplätze mehr. Dafür ergattere ich meinen beliebtesten Platz – an der Tür, wo ich die Fahrt in den Sonnenuntergang genieße und nochmals einige Fotos mache.

Spätabends komme ich dann in endlich mit dem Bus in Negombo an, wo ich meinen letzten Tag in Sri Lanka verbringe: ein letzter Morgenlauf am Strand steht ebenso am Programm, wie Sonne tanken, lesen und im Meer schwimmen. Natürlich habe ich auch nochmals ein köstliches Curry sowie Kottu gegessen. Und die obligatorische, fast tägliche Kokusnuss durfte auch nicht fehlen.

Somit habe ich mich zufrieden und gut gesättigt abends auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Sri Lanka – 4 Wochen – die nicht immer einfach waren: ich hatte viele sonnige Tage, köstliches Essen, beeindruckende Landschaften & Tierwelt, schöne Strände, meistens freundliche Einheimische, konnte liebe Freunde wiedertreffen und neue, nette Menschen kennenlernen. ABER es gab auch anstrengende Momente, auf Grund von ständigen Preisverhandlungen speziell bei Bus- und Tuktuk-Fahrten; der Tatsache, dass ich die ersten 10 Tage zu schnell unterwegs war; persönlichen Herausforderungen; komischen Annährungsversuchen von Einheimischen; und generell dem Gefühl teilweise als Cash-Cow aus dem Westen gesehen zu werden.

Im Endeffekt überwiegt jedoch das Gefühl, dass Sri Lanka auf alle Fälle eine Reise wert ist, viel zu bieten hat und mir mit vielen tollen Eindrücken, Momenten und Erlebnissen in Erinnerung bleiben wird!

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SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

After 2 months in Nepal it‘s time to move on to discover a new country – SRI LANKA.

There are no direct flights from Kathmandu to Colombo so I have to kill 4 hours of overlay in Kuala Lumpur. As I am arriving in KL at 5am I am looking for a quiet spot and try to get a bit of sleep before I am heading to the gate for boarding. Even though the flight at this gate is taking off to Colombo the staff tells me that I am at the wrong gate – as I am flying with Malindo Air and not with Malaysian Air. Yes, there are 2 flights to Colombo at the exact same departure time. As I have just looked at the destination and departure-time on the information-screen I am at not only at the wrong gate – it‘s even the wrong terminal!! So there is only little time left to make my way to the right gate in the other terminal with the skytrain (a train which connects the terminals at the huge airport in KL). Guess I don‘t have to mention that these few minutes feel like hours.

Luckily I make it to the gate on time and finally I am boarding my flight to Colombo.

A short note on Malindo Air: I can absolutely recommend this airline: not only is the luggage included in the price, also food, on-board entertainment and USB-ports are provided – not the case with budget-airlines normally. AND on top of that you have a lot of leg-room ==> Malindo-Air – 10 points!

From the Bandaranaike International Airport I take a bus to the main busterminal in Colombo city to change to a bus down South to Galle, from there I hop on another bus to finally go to Unawatuna. After all the cold days in Nepal I wanted to be at the beach for my birthday, that‘s why I have decided to spend my first 3 days down South of the island.

The warm temperature is really nice but the humidity is killing me – especialla after walking 15minutes from the busstop to my accommodation with my backpacks.

The next morning I wake up listening to some heavy rain which luckily is over soon. As it is still cloudy and not really beach weather I decide to go and check out Galle city and the fort together with Rachel from England.

Back to Unawatuna in the afternoon we stop by Wijala Beach, where I am spending my birthday as wished at the beach, with a fresh coconut and even swimming with 2 giant seaturtles – what a great day!

Next day after a morning run and a typical sri lankan breakfast (dhal curry with bread) I hop on the bus to Mirissa where I spend one night at Dana Guest Home – one of the BEST accommodations in Sri Lanka! Following morning it‘s another busride to go the Highlands, stopping in Ella at about 1.000m of elevation.

Back in the mountains there are several hikes around the area, like Little Adam‘s Peak. Taking this opportunity I start early next morning with other travellers to watch the sunrise there, continueing a day full of exercise to walk to the Nine Arches Bridge. The view of the bridge with its 9 arches and the surroundings is impressive and popular for most tourists. We cross the bridge on the train tracks before the next train is coming. Due to the fact that there are only 1 or 2 trains per hour crossing the bridge giving horn-signals it‘s pretty safe to do that.

Nine Arches Bridge

That‘s why I can take one of my most favourite pictures of Sri Lanka there.

We follow along the train tracks to get back to Ella and treat ourselves with a late breakfast – again „local-style“: coconut-milkrice, katta-sambol (a spicy onion-chili-paste) and fresh fruits.

As we are still up for some activity we decide to climb Ella‘s rock in the afternoon – another small hike. Due to heavy rain we are forced to take a break on our way up to the peak which we use to fuel our bodies with delicious snacks: pineapple, papaya and avocado.

After the rain stops we continue to the top where I am a bit disappointed of the view – maybe be because of the cloudy sky.

I am rushing back down as I am signed in for a cooking class in the evening. There a russian-lithuanian couple from London and I are learning how to make coconutmilk ourselves as well as coconut sambol and amazing curries with banana, eggplant, mango, dhal or beans. At the end of the class we try all the prepared delights! What a great ending of a long and active day!

Kochkurs – 7 verschiedene Currys / cooking-class – 7 different curries

The next day it‘s my first time to take the train in Sri Lanka which brings back memories from my trainrides in Myanmar in 2016. I am buying a 3rd class ticket for legendary 60 rupees (about € 0,30) for a 60km journey.

Luckily I get a seat together with lots of locals. During the ride there are a several men passing our carriage selling different snacks and drinks.

The rest of the day I am spending in Nuwara Eliya where I am visiting a tea plantation. As there is not really more to do there I am catching the train to Hatton already the next morning to jump on another bus to Nallathanniya – a small village from where you can climb Adam‘s Peak.

This is a very important mountain for religious people – Buddhists, Hindus, Muslims and Christians – due to the Sri Padra (the holy footprint) on top of 2.234m. According to the different religions it‘s the footprint of Buddha in Buddhism, of Shiva in Hinduism and for Muslims and Christians it‘s the footprint of Adam or St. Thomas. There‘s something to believe in for everyone.

It‘s only the 5th highest mountain in Sri Lanka but for sure it‘s the most important one – especially for Buddhists. Each year there are 20.000pilgrims different in age, fitness-levels and religious backgrounds who are climbing up the top, mostly during highseason: from the fullmoon in December till the fullmoon in April.

In the middle of the night, at 2.30am I leave at my guesthouse to climb the 5.500stairs to the top to see the sunrise. First I have to pass a lot of stalls/little shops which are selling big teddybears, sweets, hats, gloves and warm jumpers – which reminds me more of a fairground than a holy place.

Shortly after passing the original entrance/start – where I receive a blessing from a monk including a white bracelette – the steps begin which I am not counting 🙂

Along the way there are several teashops which are selling tea, coffee and snacks and are perfect for a little break inbetween. I take this opportunity at the last tea shop before the peak which I reach around 4.45am. Boosted due to a cup of tea and a roti I am climbing up the last 100steps shortly after to get a good spot for the sunrise. Unfortunately the good seats are already taken however I manage to find a quiet spot. The sun has started to rise and there is already a pink stripe on the horizone.

As many know I am a huge fan of sunrises and sunsets and this one is for sure in the list of my top 5 sunrises! It‘s an unbelievable experience: while I am watching the sunrise – surrounded by so many other people – we all can listen to the singing of monks and nuns out of some speakers which gives the whole spectacle a magical touch. No need to say that I am taking a lot of pictures with my mobile and camera however I am switching them both of to embrace the moment too. After the sun has fully rosen I explore the temple at the top and ring the big bell next to it.

On the way back down in daylight I can overlook the beautiful surrounding area with waterfalls, trees and oh so green. At the guesthouse the owner is already waiting for me with a huge breakfast to fill up my empty stomage.

Then it‘s time to go back to Hatton and move on to Kandy.
In Kandy I am staying for 2 nights catching up with friends from Switzerland who I met in Myanmar in 2016 too. As it happens Chiara and Ivan are travelling in Sri Lanka at the same time which gives us the opportunity to finally see us again.

It‘s so great to see familiar faces even though it‘s weird to speak german again after almost 9 weeks 🙂

We spend the next day exploring Kandy: buddha statue, spice garden (where we learn a lot about the different sri lankan spices and herbs), Kandy-market and walk along the lake area. On the next day we take the bus to Dambulla where we want to climb Pidurangula-rock to get a good overview of Sigiriya-rock.

Even though Sigiriya-rock is the more famous and „holier“ rock we decide to climb the smaller, less popular and cheaper rock (€ 2,60 instead of € 24,-).

Afterwards we go on different paths as I take the bus to Polonnaruwa to explore the archeological park of the capital of the former kingdom.

The ruins of Polonnoaruwa are reminding me of Angkor Wat in Cambodia – hence they are smaller, less famous and maybe not as impressive. However I have a nice day there, renting a bike at my guesthouse first visiting the museum followed by the archeological park.

The 4 buddha-statues (2 sitting, 1 standing & 1 reclining) Gal Vihara which are carved out of one single stone have been the most impressive part of the day.

In the afternoon it‘s time to catch another local bus to make my way to the East coast, to the beach in Passikudah which is supposed to be one of the most beautiful beaches along the East coast. Well, as I am not sharing this opinion, I make my way further down South already after one night to go to Arugam Bay.

Let‘s talk a bis about transportation in Sri Lanka, especially local busses and tuktuks: in general there are the official government busses as well as private ones. Both offer more or less similiar prices and hazzling is mandatory with both of them. It‘s a fact that tourists/foreigners are ALWAYS paying more (no matter for transport, food or entrance fees to different sights or nationalparks) – however it helps to have a feeling of what to expect to pay. Of course I am aware that even the „tourist prices“ are way cheaper than in Austria or Europe but it‘s more a principal issue.

Given this fact of the different charges I am facing myself every now and then discussing prices when taking the local bus or tuktuks, especially as some men do think tourists are their cash-cows when trying to charge double or triple the normal price or suddenly asking to pay for the backpack.

Nevertheless the busjourneys are always an experience itself as almost every bus is offering a TV and several speakers to play loud local music. On longer busjourneys this entertainment program might be a little bit exhausting combined with the wind (as mostly all windows and doors are open) causing some headaches.

Arugam Bay is famous for good surfing-spots and was recommended to me by several other travellers. But December is low-season at the East cost, therefor some accommadations, restaurants and bars are closed. The sea is pretty rough too which isn‘t really welcoming for a nice swim.

However I spend 3 nights in my small, cozy beach hut around christmas, enjoying the silence as well as listening to the ocean/waves while falling asleep or waking up.

In Austria Christmas is celebrated in the evening of the 24th – so on this day I am having a nice dinner with Katie and Joe from Australia and Eleanor from Scottland with kottu, beer and good conversations.

Meine kleine Strandhütte / my little beach hut
australisch-österreichische Weihnachten / australian-austrian x-mas

After the christmas holidays I make my way back more inland to Uduwalawe to treat myself with my personal christmas-gift: a jeep safari at Uduwalawe Nationalpark. It‘s amazing to discover this beautiful landscape with all the trees and bushes, the lake and a blue sky and on top of that to spot the elefants, peacocks, monkeys, lizzards, waterbuffalos and all the colourful small and big birds. Needless to mention that I take tons of pictures, especially watching the elefants so close makes me super happy.

I even get offered some action inside the nationalpark as our jeep gets stuck in the mud. Thanks to another jeep which helps us to get out again and we can continue the safari.

Uduwalawe Nationalpark

Still stoaked about my adventurours tour early morning I take the bus down South again to Tangalle where I stay for 2 nights. On the first evening I meet up with Chiara and Ivan again having a cocktail at the beach. The next evening the three of us have dinner with Caleb from New Zealand who we‘ve met in Dambulla at Pidurangula-rock.

Together with Caleb I take the local bus next day to travel further West along the coast. As we cannot find any accommadtion in Hiriketiya beach – a small and popular bay – we hop on the next available bus to Mirissa where I stay for 5 nights in total (in 3 different accommodations, two nights at my beloved Dana Guest Home). On my first evening in Mirissa I catch up with Katie and Joe again to have dinner together.

New Year‘s Eve I celebrate together with Caleb and Martin (a norwegian friend who I‘ve met while volunteering in Nepal) at the beach, dancing barefoot in the sand! What an amazing and fun start of 2018!

welcoming 2018!

I do see Chiara and Ivan again in Mirissa as well as Hikkaduwa – where I stay for 3 nights – my last stop on my way to Colombo.

This place seems to be very popular with russian tourists as there are many russian families there and a lot of restaurant menus and signs outside of shops are written in russian language.

In my opinion the beach isn‘t really recommandable as it is pretty small and gets even more narrow due to the tide.

While travelling along the South-West-coast there are still a lot of damaged houses due to the Tsunami December 26th 2004. Together with Chiara and Ivan I visit the Tsunami Photo Museum which is about 5km out of Hikkaduwa. This part of the coast has been hit very bad.

The museum is donation based and run by a local family who are still suffering from this horrible event.

All the pictures show the massive damage the waves have caused on that day but also what happened the following days and weeks. In total there were 50.000 people killed in Sri Lanka, after Indonesia (approx.230.000) the second most affected country.

A very emotional morning ends at the big Buddha Statue 500m away from the museum which is a memorial for all the people who died inside the train which has been hit by both waves. The second wave was as high as the head of the statue – 10meters!

Tsunami Photo Museum

Finally it‘s time to say goodbye to Chiara & Ivan – having one last dinner together – as they are flying back home soon.

No worries, I don‘t have to spend the rest of my time alone in Hikkaduwa as Sabrina, a german girl I have met at my hostel in Tangalle, is there at the same time. It‘s always nice when you get the chance to meet up with great people and have them around you.

It‘s hard to believe but as I have the feeling of „I am beached-out“ – I go on a longer train journey again back more inland of the island. I stop in Kurunegala to visit Sudy, a local friend – who has lived 25 years in London and I‘ve met 3 weeks ago in Ella.

As there are no direct trains from Hikkaduwa to Kurunegala I have to change at the main station in Colombo.

By coincidence suddenly somebody is touching my shoulder from behind – Chiara & Ivan arrived at the station at the exact time as they are on their way to Negombo. We can not really believe that we manage to see us with all these people around us. This time it is really the last time that we see us – at least in Sri Lanka!

The train to Kurunegala is so packed with people that I have to stand the first part of the 2-hours-journey in between locals.

etwas überfüllter Zug / a little bit packed

At the trainstation Sudy and Sam (with his tuktuk) are picking me up and soon after he is showing me my „kingdom“ for the next two days: my own room/bed/bathroom even a whole floor in his house, surrounded by green fields and trees and a wonderful view of an unbelievable long rock.

These two days are filled with eating local food, hiking up all the rocks in the area with amazing views over Kurunegala, a hike through the jungle and a tour with the push-bikes along the lake and through the city to have breakfast. In the coffeeshop where we have breakfast the owner himself is coming up to our table to welcome me and tell me how honoured he feels that an austrian woman is visiting his shop.

Back at Sudy‘s house I take the opportunity of using is washing machine to do my laundry, first time after 3 months not washing it by hand. After two full loads of washing I am glad about having fresh, clean, good-smelling clothes again! Yes – it‘s the little things in life making a traveller happy 🙂

On my second last day in Sri Lanka – before taking the train back to Colombo – Sudy takes me to a small food-place at the side of the road which offers a kind of vegetarian buffet. All the food looks so delicious that I am trying almost everything including two fresh fruit juices. I have no idea how many different dishes/plates we had together, however in the end it comes to less than € 5,- in total, unbelievable!

dav

Then it‘s time to say goodbye – so Sudy and Sam drive me back to the trainstation waiting more than an hour with me due to a delay of my train. This time the train is not as full as it was two days ago, still there are no seats available. But I manage to get one of my favourite seats on the train – the one at the door, where I enjoy watching the sunset and taking some more pictures.

Later in the evening I finally arrive in Negombo where I am spending my last day in Sri Lanka: a last morning-run at the beach as well as soaking up the sun, reading and swimming in the ocean. Needless to say that I have another delicious curry, kottu and my daily coconut.

Satisified and well fed I make my way to the airport in the evening to catch my night-flight to Malaysia.

Sri Lanka – 4 weeks – which haven‘t been always easy: I had quite a lot sunny days, delicious food, stunning landscapes and animals, nice beaches, mostly friendly locals, have been able to reunite with lovely friends and meet new, great people. BUT there have been the exhausting moments too, due to constantly bargaining prices for buses and tuktuks; the fact that I have been travelling too fast the first 10 days; personal challenges; weird approaches of some male locals and in general having the feeling of being seen as the western cash-cow.

However in the end the feeling that Sri Lanka is definitely worth a visit dominates, as it has to offer a lot and I will keep many amazing impressions & moments in my memory.

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