THE PHILIPPINES – sun, beaches and rice terraces

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DIE PHILIPPINEN – SONNE, STRAND UND REISTERASSEN

Um ehrlich zu sein, war ich nie wirklich daran interessiert die Philippinen zu bereisen. Ich kann keinen speziellen Grund dafür nennen, aber es war halt so.
Im Februar hatte ich dann – wie in meinem Borneo-Blogpost erwähnt (http://www.katmivida.com/borneo-amazing-wildlife-beautiful-nature-challenging-cities/) – die Freiheit mir zu überlegen, wo ich noch überall hin möchte. Und da mir einige Leute sehr von den Philippinen vorgeschwärmt haben, bin ich nochmals in mich gegangen und habe mir überlegt, was denn eigentlich dagegen spricht. Tja, was soll ich sagen, ich bin drauf gekommen, dass ich relativ wenig über dieses Land, welches aus mehr als 7.000 Inseln besteht, weiß. Nach einiger Recherche, vielen Bildern von wunderbaren Traumstränden und ebenso vielen persönlichen Empfehlungen von Freunden, anderen Reisenden und Volunteers habe ich mich dann entschieden, den Philippinen eine Chance zu geben, mich davon zu überzeugen, dass sie einen Besuch wert sind – und ich wurde nicht enttäuscht!
Ich habe einen Nachtflug von Kota Kinabalu nach Manila gebucht – welcher dazu geführt hat, dass ich gegen 5 Uhr Früh in der Hauptstadt der Philippinen auf Luzon angekommen bin, wo ich ca. 5 Stunden Aufenthalt bis zu meinem nächsten Flug hatte. Verschlafen und planlos bin ich also am Flughafen herumgegangen und habe wohl ziemlich blöd „aus der Wäsche“ geschaut, als mir Alexa getextet hat, ich solle mich doch mal umdrehen.
Ich habe sie im Februar beim Volunteering-Projekt in Nepal kurz kennen gelernt – jedoch nicht wirklich viel mit ihr gesprochen oder zu tun gehabt. Sie lebt in Manila und ich habe sie kontaktiert, nachdem ich mich entschieden hatte, ihr Heimatland zu bereisen. Sie hat mir viele Fragen bzgl. den verschiedenen Inseln und Stränden im Vorfeld bereits beantwortet, wurde jedoch während meiner 4 Wochen auf den Philippinen zu meiner persönlichen Reiseberaterin & Ansprechpartnerin 🙂
Nun, als ich mich umgedreht habe, ist sie um 5 Uhr in der Früh tatsächlich vor mit gestanden und hat mich mit einem Frühstück und ihrem strahlendem Lächeln würdig in ihrer Heimat begrüßt.

Palawan
Gestärkt und mit vielen neuen Infos über die Philippinen habe ich mich dann ins Flugzeug gesetzt um zu meinem 1. Stopp auf Palawan zu gelangen. Gleich am Flughafen habe ich mich in den nächsten möglichen Van gesetzt um nach Port Barton an der Ostküste der Insel zu kommen. Meine ersten 3 Nächte auf den Philippinen habe ich – auf Empfehlung von Chiara, die Schweizerin die in Sri Lanka wieder getroffen habe – an einem ruhigen Strand, der nur per Boot ca. 15 Minuten von Port Barton entfernt erreichbar ist, im Paradies – oder auch Thelma and Toby‘s Island Camping Adventure (www.palawancamping.com) genannt – verbracht.

Erster Sonnenuntergang auf den Philippinen / First sunset in the Philippines
Palawan Camping

Palawan Camping bietet 10 Zelte mit je 1 Doppelbett, 2 Hängematten davor, 3 Mahlzeiten inkludiert (man kommt ja nicht wirklich weg von dort) sowie freie Benutzung von Kajak, Stand-up-Paddles und Schnorchelequipment.
Es war einfach ein Traum: beim Einschlafen und Aufwachen habe ich dem Meeresrauschen zugehört, tagsüber in der Sonne gelesen, bin im Meer geschwommen, schnorcheln gegangen oder habe meine Künste am Stand-up-Paddle verbessert 🙂
Ich hätte mir einen besseren Start nicht vorstellen können – es war genau was ich brauchte, nachdem ich die Tage zuvor auf Borneo so unrund und hibbelig war.

Mein Zelt / My tent

Tja, irgendwann musste ich dann diesen schönen Ort doch verlassen – wobei im Nachhinein betrachtet, hätte ich wohl einfach ein paar Tage dranhängen sollen – und habe mich mit Carolyn und Benoit aus Cananda – auf den Weg nach El Nido gemacht.
El Nido ist ein populärer Ort bei vielen Reisenden, vor allem auf Grund der vielen Touren die vor Ort angeboten werden um die umliegenden Inseln zu erkunden. Leider hat uns alle 3 eine kleine Magen-Darm-Geschichte geschwächt, sodass ich mich am Tag unserer Ankunft echt mies gefühlt habe. Bin abends durchs Zentrum gegangen, entlang der vielen Shops und Restaurants wie ein Zombie, mir war übel, heiß, kalt, ich war schwach und müde. Hab mich dann mit Wasser und Coca Cola aufgeputscht und bin zurück in meine Unterkunft und bald schlafen gegangen.
Am nächsten Morgen sind dann nur Carolyn und ich zur Tour A aufgebrochen (Benoit hat das Bett gehütet). Was soll ich sagen: im Großen und Ganzen waren die Inseln und Lagunen, die wir besucht haben, echt ein Traum – jedoch absolut überfüllt! Unglaublich wie viele Boote morgens El Nido verlassen um die verschiedenen Stopps von Tour A, B, C oder D anzufahren. Dementsprechend wuselt es dann an dem ein oder anderen Strand oder in den Lagunen. Immer noch geschwächt haben wir das Beste aus dem Tag gemacht, die Landschaften genossen und uns gemeinsam eine schöne Zeit gemacht.
Abends habe ich mich dann am Weg nach Nacpan Beach gemacht, ca. 1 Stunde von El Nido entfernt, wo ich eine Nacht und einen ganzen Tag am ruhigen, erholsamen Strand verbracht habe, bevor es wieder retour nach Puerto Princessa ging.

viel zu viele Menschen / way too many people
El Nido – Inseltour / Island-tour
große Lagune / big lagoon
Morgenlauf am Nacpan Beach / morning run at Nacpan Beach

Im Hostel in Puerto Princessa habe ich Fran aus Chile und Marina aus Deutschland beim Frühstück kennen gelernt. Da wir alle 3 den Flieger nach Cebu am selben Tag genommen haben, haben wir kurzer Hand beschlossen uns dort ein Zimmer zu teilen um am nächsten Tag gemeinsam nach Malapascua aufzubrechen.

Malapascua
Malapascua ist eine kleine Insel nördlich von Cebu, die wir nach einer langen Anreise mit Bus und Boot – mit ordentlichen Wellen – erreicht haben. Ohne Reservierung haben wir uns dann mal auf die Suche nach einer leistbaren Unterkunft gemacht, was sich doch etwas mühsamer als gedacht herausgestellt hat. Am Ende wurden wir glücklicherweise doch noch fündig.
Die Insel ist bei Tauchern sehr beliebt, da man die dort ansässigen Fuchshaie sehen kann. Leider konnte ich diese bedrohten Tiere nicht sehen, da ich „nur“ den Open-Water-Tauchschein habe, somit nur 18 Meter tief gehen darf. Um die Fuchshaie zu sehen muss man jedoch den Advanced-Tauchschein haben, da sie sich ab ca. 25 Meter zeigen.
Während Marina mehrere Tauchgänge gemacht hat, haben Fran und ich uns die Zeit an den diversen Stränden vertrieben und unsere Bücher gelesen.

 

Am Weg nach Malapascua / On the way to Malapascua
Malapascua
Malapascua

Cebu

After 3 nights we have jumped on a boat again – with a calm sea luckily – and made our way back to Cebu. Another almost full day of travelling later we have reached Moalboal on the South-West-coast of Cebu after 10 hours in total.

Here it has been time for another reunion with lovely friends! As it happened Anya & Mike, who I have met at the volunteering in Nepal back in December and for lunch in January in Thailand, have been travelling in the Philippines at the same time. Well, of course we have taken this opportunity to catch up staying at the same place to spend 2 days together – what a great time!

We have taken our time to update us about the last 2 months of our travels before heading to the beach to snorkel with the sardines. We had to swim only about 20 meters away from the beach to spot thousands of sardines – also called „the sardinesrun“. This amazing experience reminded me a bit of „Finding Nemo“ when the fish are forming an arrow 🙂 They are seriously moving in one direction all together. I couldn‘t help myself to dive down a bit to be inbetween the sardines which did change their direction immidately! We have been so impressed and happy about watching the sardinesrun – feeling like little kids. Hence, this has been one of the rare moments during my travels when I have regretted not having a GoPro with me 🙁

After a late lunch and coffee we went back to the beach to swim with the sardines again and have been rewarded with an amazing sunset on top of a really great day!

Sonnenuntergang in Moalboal / sunset at Moalboal
Papaya am Straßenrand / Papayas on the side of the street

86% der philippinischen Bevölkerung sind Katholiken, somit wird auch Ostern dort gefeiert. Karfreitag ist ein wichtiger Feiertag, sodass viele öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sind. Deshalb habe ich mich entschieden eine weitere Nacht in Moalboal zu verbringen um am Karsamstag nach Siquijor, südlich von Cebu, weiter zu reisen.
Anya & Mike haben sich am selben Tag auf den Weg nach Palawan gemacht, wo sie nach meiner Schwärmerei ebenfalls 3 Nächte im Palawan Camping verbracht haben – und genauso begeistert waren wie ich 🙂

Siquijor
Insel Nummer 4 in 14 Tagen! Ich hab mich für 3 Nächte in der vielversprechenden Unterkunft „Tori‘s Paradise“ eingebucht – und wurde nicht enttäuscht. Etwas abgelegen von San Juan, dem „größeren“ Ort und Touristenzentrum der Insel, habe ich die Lage direkt am Strand, die Aussicht und die Ruhe sehr genossen.

kein schlechter Ausblick / not a bad view

Nun ja, ich wollte jedoch nicht nur in der Sonne braten und mein Buch lesen, sodass ich mich an meinem zweiten Abend auf Siquijor entschieden habe, mich einer meiner größten Ängste während des Reisens zu stellen.
Gesagt – getan! Somit habe ich mir am Ostermontag einen Motorroller geliehen um die Insel zu erkunden. Ich bin in den letzten 3,5 Jahren insgesamt 13 Monate in Asien gereist und habe, mit Ausnahme vom E-Roller in Bagan/Myanmar, bis dato kein einziges Mal ein Moped ausgeliehen oder gefahren.
Da es sich um einen Motorroller mit Automatik gehandelt hat, war die Fahrerei einfacher als gedacht und ich habe mich über mich selbst gewundert, warum ich solche Angst vorm Fahren hatte 🙂

Mein gelber Flitzer & ich / my yellow friend and me

Die ersten 5 km bin ich vorsichtiger und langsam unterwegs gewesen um ein Gefühl dafür zu bekommen, ein gewisses „Wohlfühl-Gefühl“ hat sich rasch eingestellt. Somit habe ich bald mein erstes Ziel die Cambugahy Wasserfälle erreicht. Dort habe ich mich gleich der nächsten Herausforderung gestellt. Die Einheimischen haben mehrere Plattformen gebaut von denen aus man sich mittels einem Seil ins Wasser schwingen kann. Nach anfänglicher Skepsis, habe ich dann doch die 50 Pesos (0,80 Euro) aus meiner Tasche geholt, bin auf die niedrigere Plattform geklettert, habe bezahlt und schwups – bin ich auch schon am Seil gehangen und im Wasser gelandet 🙂
Es hat so viel Spaß gemacht, sodass ich insgesamt 5 oder 6 mal ins Wasser gesprungen bin!

Anschließend bin ich weitergefahren und hab bei den Lugnason Wasserfällen gestoppt. Dort gibt es mehrere kleinere und größere Wasserfälle, die nach den verschiedenen 12 Sternzeichen benannt sind. Ich bin zuerst zum größten Wasserfall gegangen, wo ich den Einheimischen und anderen Besuchern beim Reinspringen zugeschaut habe. Obwohl ich an diesem Tag bereits einige Ängste überwunden habe, war mir dieser Wasserfall bzw. das Seil zum Schwingen dann doch zu hoch! Man muss es ja nicht übertreiben 🙂
Nachdem ich dort also einige Zeit verbracht habe, bin ich noch zu „meinem“ Wasserfall um mich kurz darauf auf den Rückweg zu meiner Unterkunft zu machen.

Insgesamt habe ich an diesem Tag fast 80km zurückgelegt – ich war so unheimlich stolz auf mich, sodass ich sehr glücklich und zufrieden schlafen gegangen bin!

Bohol
Am nächsten Morgen habe ich mich am Weg zu einer neuen Insel gemacht und die Fähre nach Bohol genommen, wo ich 4 Nächte in Alona Beach verbracht habe.

Bohol ist zum einen für die Chocolate Hills bekannt, zum anderen kann man dort jedoch auch eine Sanctuary mit Koboldmakis besuchen. Deshalb habe ich mir gleich am ersten vollen Tag auf Bohol einen Roller ausgeliehen und gemeinsam mit Monia, einer Italienerin, eine Tour auf der Insel gemacht. Zuerst ging es zu den kleinen Äffchen, die so entzückend waren mit ihren riesigen Augen und den winzigen Pfoten! Sie gehören zu einer bedrohten Art, da sie zum einen wegen ihres Fleisches gejagt werden und zum anderen unter Stress Selbstmord begehen – dann hören sie einfach auf zu atmen!

Koboldmaki / Tarsier

Am Weg zu den Chocolate Hills haben wir noch die Kawasan Wasserfälle besucht, wo wir uns während des kurzen Regenschauers zum Glück auch unterstellen konnten. Nachdem der Regen aufgehört hatte, haben wir uns am Weg zu den Chocolate Hills gemacht.
Obwohl es ziemlich bewölkt war, war ich beim Anblick der Chocolate Hills – von denen es mehr als 1.200 Stück in der Region gibt – beeindruckt: so grün & schön!

Chocolate Hills

Die letzten beiden Tage auf Bohol habe ich an zwei verschiedenen Stränden verbracht und hauptsächlich gelesen – ja, so verbringe ich auch gern meine Zeit 🙂

Luzon
Nachdem ich also 3 Wochen am Strand verbracht habe, war es an der Zeit eine komplett andere Seite der Philippinen kennen zu lernen. Dafür ging es zuerst zurück nach Manila, wo ich mich mit Alexa getroffen habe. Abends haben wir gemeinsam den Nachtbus nach Sagada genommen – 10 Stunden im klimatisierten, eiskalten Bus – der uns in die Berge im Norden von Luzon gebracht hat.
In Sagada angekommen, stärken wir uns zuerst mit einem Frühstück um dann den Ort zu erkunden und vor allem um die populären hängenden Särge zu besuchen!

Die Särge wurden hier aufgehängt um die Toten näher zum Himmel zu bringen, aber auch um sie vor Tieren zu schützen, da die Särge nicht zugenagelt werden. Manche Särge sind kürzer, weil die Toten in einer sitzenden Position bzw. ähnlich einer Fötus-Position beerdigt werden – da sie an die Wiedergeburt glauben und davon überzeugt sind, in dieser Position eher wiedergeboren zu werden. Deshalb hängen auch einige Stühle dort – wer mag schon den Stuhl behalten, auf dem ein Familienmitglied gestorben ist!

Kaffeekränzchen in Sagada / Coffee-break in Sagada

Am nächsten Tag sind wir sehr früh raus um den Sonnenaufgang am Kamanbaneng Peak im Marlboro Country zu erleben. Nun ja, wir wären generell rechtzeitig oben angekommen, haben uns in der Morgendämmerung beim Lagerfeuer gewärmt, doch irgendwie wollte sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke nicht blicken lassen. Die vielen anderen – hauptsächlich einheimischen – Touristen haben sich nicht davon abbringen lassen, unzählige Fotos zu machen, was ziemlich erheiternd war zu beobachten.

Zurück in unserer Unterkunft haben wir uns nach dem Frühstück nochmal hingelegt um den verkürzten Schlaf nachzuholen.
Am Nachmittag musste ich mich dann auch schon wieder von Alexa verabschieden, da sie sich wieder auf den Weg nach Manila gemacht hat.

Ich hatte eigentlich vor, an diesem Tag nach Banaue bzw. zu den Reisterrassen in Batad zu reisen, jedoch habe ich mich nach einiger Internetrecherche anders entschieden und bin nach Maligcong gefahren.
Auch hier gibt es Reisterrassen, allerdings sind sie wesentlich unbekannter als Batad oder Banaue was dazu führt, dass ich neben Pat aus Australien, den ich im Jeepney in Sagada kennen gelernt habe, die einzige Touristin in Maligcong bin.
Der erste Blick auf die Reisterrassen von unserer Unterkunft aus (Suzette‘s Homestay) war atemberaubend – so grün!
Suzette hat uns viel über die Gegend erzählt und uns auch eine Sonnenaufgangswanderung angeboten. Puh – ich war zuerst etwas skeptisch nach dem Erlebnis in Sagada – hab dann jedoch zugestimmt.
Somit sind wir – Pat, unser Guide, ich & einer der Hunde von Suzette – am nächsten Morgen wieder früh raus um gegen 05.00 Uhr den Gipfel zu erreichen und auf den Sonnenaufgang zu warten – und was für ein Sonnenaufgang das war: obwohl es bewölkt war, waren wir über der Wolkendecke und ich hab mich hingesetzt und diesem Schauspiel zugesehen.

Am Nachmittag bin ich dann nochmals alleine aufgebrochen um die Reisterrassen und die Umgebung ein wenig zu erkunden. Nachdem es zuvor schon ordentlich geregnet hat, habe ich sicherheitshalber meine Regenjacke mitgenommen – und gut war es! Nachdem ich an der Volksschule, die genau gegenüber von meinem Homestay gelegen ist, angekommen bin, hat es nochmals zum Schütten begonnen, sodass ich mich knapp eine Stunde bei der Schule unterstellen musste.
Nach einiger Zeit hat mir dann auch eine Einheimische Gesellschaft geleistet und wir haben bald begonnen uns zu unterhalten – etwas holprig mit wenigen Englischen Worten, dafür mit vielen Gesten & einem Lächeln im Gesicht.

Margarita & ich

Am nächsten Morgen habe ich das Jeepney nach Bontoc genommen, von wo aus ich weiter nach Batad gereist bin. Batad ist ein kleiner Ort in mitten von Reisterrassen, der nur zu Fuß erreichbar ist. Nach 25 Minuten Fußmarsch bin ich in meiner Unterkunft angekommen, die einen wahnsinnig schönen Blick über die Reisterrassen geboten hat. Um diesen Ausblick noch mehr zu genießen, habe ich mich gleich nach dem Check-In auf den Weg zum Aussichtspunkt gemacht, um es noch vor Einbruch der Dunkelheit auch wieder retour zu schaffen. Es war ein herrlicher Spaziergang durch die Reisterrassen.

Wie schon erwähnt liegt Batad in einem Tal, in dem es keinen Telefon- oder Internetempfang gibt. Dies war der Grund, warum ich am nächsten Tag zur besten Tageszeit in der Mittagssonne aufgebrochen bin um hoch zur Straße zu gehen und mein Busticket retour nach Manila buchen zu können. Eine Stunde später bin ich dann endlich an einem kleinen Shop angekommen, wo ich Empfang hatte bzw. mir die Eigentümer geholfen haben, ein Ticket für den Nachtbus zu reservieren.

Stärkung nach der Wanderung / fueling-up after the hike

Anscheinend hatte ich mich an diesem Tag noch nicht genug bewegt, sodass ich nach einem späten Mittagessen mit Agatha aus Polen gemeinsam den Tappia Wasserfall erkundet habe. Zuerst ging es durch die Reisterrassen, anschließend sowohl viele Stufen hinauf und wieder hinunter bis wir endlich am Wasserfall angekommen sind und mit einer beeindruckenden Kulisse belohnt wurden. Nach all den Stufen mussten wir nicht lange überlegen und haben uns im Wasserfall abgekühlt – herrlich!

Zurück in Manila habe ich meinen letzten Tag in den Philippinen wieder gemeinsam mit Alexa verbracht: wir sind zu Fuß durch die Stadt geschlendert, bei diversen Lokalen eingekehrt, gemeinsames Lachen & anregende Gespräche!


Es war ein perfekter Abschluss von vier genialen Wochen, nach denen ich den Spruch „It‘s more fun in the Philippines“ wahrhaftig bestätigen kann!

 

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THE PHILIPPINES – SUN, BEACH AND RICETERRACES

Okay, to be honest – without a special reason I have never been interested to travel to the Philippines.
In February – as described in my Borneo blogpost (http://www.katmivida.com/borneo-amazing-wildlife-beautiful-nature-challenging-cities/) – I had the freedom to choose where to go next. As some people have raved about how amazing the Philippines are, I asked myself why I am not going to visit and see myself. Actually, I have realized that I don‘t know a lot about this country, which exists of more than 7.000 islands. So, after some research, many pictures of amazing beaches and a lot of personal recommandations from friends, other travellers and volunteers I have come to the conclusion to give them a chance – and they didn‘t disappoint me!

I have booked a nightflight from Kota Kinabalu to Manila – which made me arrive in the capital of the Phillipines at 5 am, where I had 5 hours stopover till my next flight. I have been walking around at the airport, tired and clueless when I received a message from Alexa saying that I should turn around. I have met her in February at the volunteering in Nepal, however I haven‘t talked to her a lot back then. She is living in Manila and after deciding to visit her homecountry I have contacted her for some tips and recommandations about beaches and places to visit. Hence the next 4 weeks she became my local travelagent who I could literally ask everything I needed to know.
Well, when I have turned around at 5am at the airport, she was seriously standing in front of me, smiling and has welcomed me with a breakfast and a lovely conversation.

Palawan
With a lot more and new information about the Philippines I have boarded the next plane to get to my first real stop – Palawan. At the airport I have jumped on a van to go to Port Barton on the East coast of the island. My first 3 nights I have booked myself into paradise or also called Thelma and Toby‘s Island Camping Adventure (www.palawancamping.com) – which was recommended to me by Chiara, the Swiss friend I have met again in Sri Lanka. You can only get there on a 15 minutes boat ride from Port Barton.

Palawan Camping offers 10 tents with a double bed, 2 hammocks in front, 3 meals daily (as you cannot really get away from there) as well as free use of kajaks, stand-up-paddles and snorkeling gear.
Simply put: it had an amazing time there – listening to the ocean while falling asleep and waking up, during the day I have been reading in the sun, swimming in the ocean, snorkeling or improving my stand-up-paddle-skills 😉
Honestly, I couldn‘t have wished for a better start for my time in the Philippines than this place especially after being a bit inbalanced the last days on Borneo.

Well, at some point I had to leave this magical place and made my way to El Nido together with Carolyn and Benoit from Canada. In retrospect I should have stayed longer at Palawan Camping – next time!
El Nido is a very popular place for many tourists and travellers mainly for the different tours being offered to explore the surrounding islands. Unfortunately all 3 of us had some stomach-issues so I was feeling really bad in the evening. I have been walking through the main street of El Nido with all these shops, bars and restaurants like a zombie – I felt sick, hot, cold, weak and tired. Hence I have bought some cold water and coca cola to give myself some energy and went to bed really early.
Next morning Carolyn and I have participated in tour A (Benoit had to stay in the room as he was still feeling too sick). Well, how should I put it: overall all the islands and lagoons we have visited are amazing – but absolutely too crowded! It is unbelieveable how many boats are leaving El Nido in the morning to cross off the different stops of tour A, B, C or D. According to that all these stops are just packed with people. As we have been still feeling a bit unwell we have tried to enjoy the landscape and have a good time together.
In the evening I have made my way up North to Nacpan Beach which is an hour away from El Nido to spend one night and a whole day at a beautiful, quiet and relaxing beach before heading back to Puerto Princessa.

El Nido
El Nido

Nacpan Beach

At the hostel in Puerto Princessa I have met Fran from Chile and Marina from Germany during breakfast. As the 3 of us have been taking the plane to Cebu the same day we spontanously agreed on sharing a room in Cebu City and traveling together to Malapascua the following day.

Malapascua
Malapascua is a small island north of Cebu which we have reached after a long journey with bus and boat – big waves included. Showing up without a reservation we have started to walk around to find a room for us which has turned out to be more challenging than we have thought. Luckily in the end we have found an affordable room.
The island is popular for diving as you can spot tresher sharks. As I have just the open water certificate I haven‘t been able to see this endangered species due to the fact that they are seen at 25 meters and below – I am only allowed to go down to 18 meters.
So, while Marina has been doing some dives, Fran and I have checked out different beaches and bars on the island and read our books.

Cebu
After 3 nights we have jumped on a boat again – with a calm sea luckily – and made our way back to Cebu. Another almost full day of travelling later we have reached Moalboal on the South-West-coast of Cebu after 10 hours in total.
Here it has been time for another reunion with lovely friends! As it happened Anya & Mike, who I have met at the volunteering in Nepal back in December and for lunch in January in Thailand, have been travelling in the Philippines at the same time. Well, of course we have taken this opportunity to catch up staying at the same place to spend 2 days together – what a great time!
We have taken our time to update us about the last 2 months of our travels before heading to the beach to snorkel with the sardines. We had to swim only about 20 meters away from the beach to spot thousands of sardines – also called „the sardinesrun“. This amazing experience reminded me a bit of „Finding Nemo“ when the fish are forming an arrow 🙂 They are seriously moving in one direction all together. I couldn‘t help myself to dive down a bit to be inbetween the sardines which did change their direction immidately! We have been so impressed and happy about watching the sardinesrun – feeling like little kids. Hence, this has been one of the rare moments during my travels when I have regretted not having a GoPro with me 🙁
After a late lunch and coffee we went back to the beach to swim with the sardines again and have been rewarded with an amazing sunset on top of a really great day!

86% of the filipino citizens are catholic hence Easter is an important festivity and celebrated big. Good Friday is one of the most important days so that there is almost no public transport provided. Therefor I have decided to stay another night in Moalboal and travel to Siquijor on Holy Saturday, South of Cebu.
Anya & Mike have made their way to Palawan the same day to spend some days at Palawan Camping as I have been talking about it so much – and they liked it as much as I did 🙂

Siquijor

Island number 4 in 14 days – I have booked myself 3 nights into an accommodation with the promising name „Tori‘s Paradise“ – and haven‘t been disappointed. Located a bit away from San Juan, the main tourist area of the island I have enjoyed the location directly at the beach, the view and the ease a lot.

On my second evening on Siquijor I have decided to face one of my biggest fears while traveling – as I haven‘t planned on only spending my days at the beach and reading my book.
No sooner said than done – Easter Monday I have rented a scooter to explore the island. In the last 3,5 years I have been traveling in Asia for 13 months in total and I have never rented or driven a scooter so far – except the e-scooter in Bagan/Myanmar. As I have been driving an automatic scooter the whole thing has been easier than expected and I have asked myself several times why I have been so afraid to drive all these years 🙂

The first 5 km I have been driving slowly and safely to get a feeling for it which I had pretty fast. Hence I have reached my first stop the Cambugahy falls on time to face another challenge. Locals have built some plattforms to swing and jump into the water. First I have been really sceptical but soon I have made my way to my bag to get the 50 pesos (0,80 Euros), have climbed the lower plattform, payed and off I went to hang on the rope to swing into the water 🙂 As it has been so much fun I did it 5 or 6 times in a row!

Afterwards I have continued driving to get to the Lugnason falls where you can find many smaller and bigger waterfalls which are named after the 12 zodiac signs. First I have visited the biggest one and watched locals and other travellers jumping into it. Even though I have overcame some fears that day already this waterfall and the rope to swing into it has been absolutely too high for me 🙂

Before I headed back to my accommodation I have made my way to the other waterfalls and stopped at „my“ one to take some pictures and enjoy the view.
Overall I have collected 80 km that day and gone to bed very proud of myself and happy about this special day!

Bohol
Next morning I have made my way to the next island and taken the ferry to Bohol where I have spent 4 nights at Alona Beach.

Bohol is well known for the Chocolate Hills but you can also visit a sanctuary there to spot tarsiers. Hence on my first full day on Bohol I have rented another scooter and explored the island together with Monia from Italy. First we have stopped at the tarsiers sanctuary to see the tiny monkeys which have been so cute with there huge eyes! They are an endangered species as they are not only killed for their meat but also committing suicide when stressed – simply by holding their breath!

On our way to the Chocolate Hills we have stopped at the Kawasan falls where we had to take a longer break due to some rain, luckily we could wait at a dry spot.
Even though it has been cloudy I have been pretty impressed by seeing the Choocolate Hills – there are more than 1.200 of them – so green and beautiful!

Letzter Tag am Strand / last day at the beach

Luzon
So, after spending 3 weeks at the different beaches it was time to see another part of the Philippines. Therefor I have made my way back to Manila where I met Alexa again. In the evening we have taken the night bus to Sagada together – 10 hours on an freezing cold air-con-bus which has taken us into the mountains in the North of Luzon. After we have arrived in Sagada we first went to have some breakfast to be ready to visit the famous hanging coffins.

The coffins are hung on the cliffs so the deceased is closer to heaven. Our guide has told as that another reason for hanging the coffins is to secure the bodies from animals as the coffins are not nailed up. Some coffins are shorter than others as the deceased are burried in a sitting postion or similar to a fetus position – as they believe in reincarnation and think that this position helps to be reborn easier. That‘s the reason why there are also some chairs hanging on the cliffs – who wants to keep the chair on which a family member has died?

dig

The following morning we have woken up very early to watch the sunrise at Kamanbaneng Peak at Marlboro Country. Well, in general we have made it up to the top on time, warming ourselves at a bonfire during dawn however the sun didn‘t want to show itself through all the clouds. All the other – mainly local – tourists have been enjoying the „non-existing-view-of-the-sunrise“ taking loads of pictures which has been quite amusing to watch.

Back at our accommodation we have treated ourselves with a breakfast followed by a nap to catch up on the lack of sleep.
In the afternoon I had to say goodbye to Alexa as she had to go back to Manila.

Initially I have planned to go to Banaue to see the rice terraces of Batad though I have changed my plans spontanously after some research on the web and made my way to Maligcong.
There you can find beautiful rice terraces too but they are less famous therefor less crowded – which has been proven by the fact that I have been the only tourist there besides Pat, an australian traveller I have met on the Jeepney in Sagada.
My first view of the rice terraces from the balcony of our homestay (Suzette‘s Homestay) has been incredible – so green!
Suzette has told us a lot about Maligcong, the area and the terraces and offered us a hike to watch sunrise the following morning. Puh – first I have been a bit sceptical after my experience the previous morning – however in the end I have agreed.
Next morning we – Pat, our guide, me and one of Suzette‘s dogs – have been waking up early to make our way up on the peak around 5 am to wait for the sunrise – and oh, what a sunrise it has been: even though it has been cloudy again luckily we have been above the cloud cover. So I have sat down and watched the magnificent spectacle!

In the afternoon – after a rainstorm before lunch time – I have explored the rice terraces and area by myself carrying my rainjacket with me, what a great idea! After I have reached the elementary school of Maligcong which is located almost opposite of my homestay it has begun to pour down again hence I had to take shelter next to the school building for almost an hour.
After a while I got accompanied by a local woman who has started to talk to me with little English but many gestures and a smile on her beautiful face, what a kind person and lovely conversation!

Jeepney

The following morning I have taken the Jeepney to Bontoc to follow my initial plan and go to Batad. It‘s another more famous village surrounded by beautiful rice terraces which is only accessable by walking down into the valley for about 25 minutes. My accommodation has already amazing views offered but as I wanted to see more of this beautiful place I have made my way up to the viewpoint to enjoy the scenery.
As Batad is situated in a valley there is no phone or internet reception. That‘s the reason why I have choosen the best time of the following day (midday heat) to walk up to the street to reserve my busticket back to Manila the following day. An hour later I have finally reached a little shop where I had reception and the lovely owner has helped me to call the office to make a reservation for the nightbus.

I still have had some energy left when I came back down to my accommodation so I have packed my stuff, eaten a late lunch and explored the Tappia falls together with Agatha from Poland.
First we have walked through the rice terraces, later quite a lot steps up and down until we have finally reached the waterfall with an amazing scenery. After we have been walking all these steps it didn‘t take us long to decide if we want to cool off in the waterfall – fantastic!

Back in Manila I have spent my last days in the Philippines together with Alexa: we have walked through different parts of the city, stopped at different restaurants and coffeeshops, laughed together and talked about life!

It has been the perfect ending to 4 amazing weeks! After all I can definitely agree the saying „It‘s more fun in the Philippines“!

 

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