TAIWAN: more than „Made in Taiwan“

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TAIWAN: MEHR ALS NUR „MADE IN TAIWAN“

Wie oft habe ich vor meiner Ankunft schon mal wo gelesen „made in Taiwan“ – aber offen gesagt, wusste ich lange nicht einmal, wo genau dieses Land liegt, in dem anscheinend viele T-Shirts, Elektroartikel oder ähnliches hergestellt werden.

Also, die Insel liegt ca. 180km östlich der Küste Chinas und ist zwar nicht einmal halb so groß wie Österreich, hat jedoch fast 2,5 Mal so viele Einwohner.

Anders als meine vorherigen Stopps, hatte ich schon lange mehr oder weniger geplant Taiwan zu bereisen, da es einer der 12 Austragungsorte des Wings For Life Worldrun ist. Da ich diesen Charity-Lauf bereits dreimal in Österreich mitgelaufen bin, wollte ich auch dieses Jahr nicht darauf verzichten (dazu später mehr). Und wie bei so manchen meiner Reiseziele, konnte ich auch hier auf die Empfehlung und Begeisterung von Fern & Byron zurück greifen, die 2017 bereits in Taiwan waren.

Somit bin ich von Manila nach Taoyuan geflogen und habe mich gleich in den erstbesten Bus gesetzt um nach Taichung zu gelangen. Dort habe ich mich mit Teresa wiedergetroffen, die ich auf den Philippinen kennengelernt habe. Sie hat mich abends zum Night Market mitgenommen und mich dort gleich mal mit Bubble Tea & „Stinky Tofu“ bekannt gemacht: fermentierter Tofu, der seinem Namen gerecht wird, denn man riecht ihn schon von Weitem. Natürlich habe ich ihn auch gekostet – nun ja, spontan würde ich sagen er schmeckt nach „Schweißsocken“ (auch wenn ich diese noch nie gekostet habe) – kurz um: einmal und nie wieder!

Am nächsten Tag habe ich jedoch gleich Frieden mit der Küche Taiwans geschlossen, da deren Frühstück einfach köstlich ist: Sojamilch, Radi-Kuchen, Palatschinken mit Rührei!

Anschließend war ich im Rainbow-Village, einem kleinen Dorf am Rande von Taichung, welches in vielen bunten Farben erstrahlt. Generell war es der Plan, diese wenigen Häuser abzureissen um größere Gebäude zu bauen. Jedoch hat sich der ehemalige Soldat, Huang Yung-Fu dagegen gewehrt und begonnen, die Häuser zu bemalen. Sie wurden immer bekannter und ihre Wichtigkeit auch von der Universität analysiert, da seine Malereien gute Laune bei den Betrachtern hervorrufen.

Die nächsten 2 Nächte habe ich bereits in Kaohsiung verbracht, der drittgrößten Stadt in Taiwan.

Dort habe ich das buddhistische Kloster Fo Guang Shan besucht mit unzähligen Buddha-Statuen und verschiedenen Gebetshallen, welches ungefähr 1 Stunde außerhalb der Stadt liegt. Leider ist das nahegelegene Buddha Museum am Dienstag geschlossen – und natürlich war ich genau an einem Dienstag vor Ort. Somit konnte ich den großen Buddha nur von der Ferne bestaunen.

Jedoch habe ich mir davon nicht die Laune verderben lassen und bin zurück nach Kaohsiung um die kleine Insel Cijin mit dem Rad zu erkunden. Wobei ich das Rad gar nicht gebraucht hätte, da die Insel tatsächlich so klein ist, dass man locker alles zu Fuß gehen kann.

Danach bin ich im Kunstviertel der Stadt „Pier 2 Art District“ auf die Suche nach den unzähligen Malereien auf den verschiedensten Häusern gegangen. Kurz bin ich auch mit einem amerikanischen Künstler ins Gespräch gekommen, der dort gerade am Werk war.

Meine Reise ging am nächsten Tag weiter nach Donggang, von wo aus ich einen Tagesauflug nach Liuqiu (auch Xiaoliuqiu, Little Liuqiu oder Lamay Insel genannt) gemacht habe. Dort bin ich – auf Empfehlung eines Bekannten, den ich auf den Philippinen getroffen habe – zum „Blumenvasenstein“ gegangen, wo man mit riesigen Grünen Meeresschildkröten schnorcheln/tauchen kann. Nun, ausgerüstet mit Schnorchel und Taucherbrille habe ich mich gleich ins Wasser begeben, jedoch keinerlei Schildkröten gesehen. Etwas unrund habe ich mir dann mal wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es eben Tiere in freier Wildbahn sind, die nicht auf Bestellung wie im Zoo auftauchen werden. Ich wurde allerdings keine 2 Minuten später eines besseren belehrt, da nämlich plötzlich neben mir eine mind. 1,5m große Schildkröte geschwommen ist. Und siehe da, mit ein wenig Geduld war ich auf einmal von 4 Schildkröten umgeben, inklusive einem kleineren Jungtier. Es war ein so tolles Erlebnis, diese anmutigen Tiere so nah zu beobachten!

Glücklich und zufrieden habe ich meinen Weg fortgesetzt um am nächsten Mittag von Kenting aus die nächste Insel zu besuchen – Lanyu oder auch Orchideen-Insel.

Die Insel ist entweder mit dem Schiff oder Flugzeug erreichbar. Ich habe mich fürs Schiff entschieden, obwohl ich in vielen Blogs gelesen habe, dass es eine herausfordernde Überfahrt sein kann und viele Passagiere seekrank werden. Tja, es war eine sehr interessante Fahrt mit hohen Wellen, was zur Folge hatte, dass die typischen Geräusche von sich übergebenden Menschen nicht lange auf sich warten ließen – so ungefähr nach 10 Minuten der insgesamt 2 stündigen Fahrt gingen sie los! Somit habe ich meine Kopfhörer genommen, Musik gehört, die Augen geschlossen und mich mit Erfolg gegen die Übelkeit gewehrt 🙂

Lanyu ist nicht wirklich touristisch und ich habe nur wenige Unterkünfte online gefunden. Daher bin ich ohne Reservierung angereist und hab im empfohlenen Lanyu Backpackers Hostel übernachtet. Die Besitzerin spricht – verglichen zu ihrem Ehemann – zumindest ein paar wenige Worte Englisch. Jedoch haben wir uns mit einer Übersetzungs-App gut unterhalten können. Speziell auf Lanyu habe ich gemerkt, wie hilfreich diese technischen Hilfsmittel sind.

Mit meinen neuen Moped-Fahrkünsten habe ich mir für 2 Tage eines ausgeliehen um die Insel zu erkunden. Obwohl das Wetter am ersten Tag nicht so berauschend war, habe ich mich auf Anhieb in die Insel, ihre Bewohner und die Landschaften verliebt und unzählige Stopps eingelegt um Fotos zu machen, die Aussicht zu genießen oder zu rasten. Die Farbe des Meeres, aber auch die vielen grünen Hügel sowie Steinformationen waren einfach beeindruckend und wunderschön.

Die Hostel-Besitzer waren trotz der Sprachbarriere stets um mein Wohlbefinden bemüht, sodass mich die Besitzerin eines Tages plötzlich kurzerhand auf eine kleine Spritztour zu einem Aussichtsturm sowie einen gemeinsamen Kaffee eingeladen hat. Am selben Tag abends hat mich ihr Ehemann dann zum Fliegenfische fischen mitgenommen. Es war so toll und beeindruckend die Fische fliegen zu sehen, dass ich keinen mehr fangen wollte 🙂

Wie schon erwähnt, war es – speziell in meiner ersten Woche – sprachlich nicht immer einfach in Taiwan. Obwohl doch viele Einheimische Englisch sprechen, sind sie eher ein sehr schüchternes und zurückhaltendes Volk, was dazu führt, dass sie sich oft nicht kommunizieren trauen. Ich habe auf meinem Weg vom Flughafen Richtung Süden bis Lanyu nur eine handvoll internationale Reisende getroffen. In den jeweiligen Unterkünften waren zwar stets andere Reisende, jedoch meist aus Taiwan selbst, China, Japan oder Korea. Somit war wieder eine gewisse Sprachbarriere da, welche dazu geführt hat, dass ich wenig „soziale Kontakte“ anfangs hatte.

Speisekarte / Menu

Umso mehr hat es mich gefreut, als ich an meinem letzten Tag auf Lanyu XiaoQian kennengelernt habe. Sie hat chinesische Wurzeln ist jedoch in Malaysien aufgewachsen und hat 10 Jahre in Australien gelebt – und ganz nebenbei ist sie auch Diätologin. Eine Berufskollegin vor mir zu haben, war nochmal super interessant und speziell. Ich kann gar nicht genug hervorheben, wie dankbar ich für diese Begegnung war, da ich mich einerseits wieder mit jemanden „normal“ (ohne Sprach-App) unterhalten konnte, andererseits hat sie mein Leben bzgl. Sprachbarriere unheimlich erleichtert, da sie natürlich der chinesichen Sprache mächtig ist.

Ich habe mich dann kurzerhand entschlossen, am nächsten Tag nicht zurück aufs Festland zu fahren sondern einen 2-nächtigen Zwischenstopp mit XiaoQian auf Lüdao oder auch Green-Island zu machen, welche am Weg zwischen Lanyu und Festland liegt. Diese Insel ist viel bekannter und daher auch touristischer. Da ich mein Herz bereits an Lanyu verschenkt hatte, war ich von Lüdao nicht mehr so beeindruckt, was jedoch vielleicht auch an den verregneten Tagen vor Ort zurückzuführen ist.

Immerhin haben wir dadurch den Green Island Human Rights Cultural Park besichtigt, ein ehemaliges Gefägnis mit interessanter Geschichte. Zum Glück hatte ich Xiao Qian dabei, die als meine Dolmetscherin fungiert hat, da eine Führung in Englisch nicht angeboten wurde und auch unsere Guides kein Wort Englisch sprachen.

Natürlich haben wir auch den Rest der Insel mit dem Moped erkundet und haben bei den bekanntesten Spots angehalten.

Unsere gemeinsame Reise brachte uns dann zurück aufs Festland nach Taitung, von wo aus es weiter nach Hualien ging, wo wir von Mr. Zhang, einem Einheimischen, welchen XiaoQian auf Lanyu kennengelernt hatte, begrüßt, herumgeführt und umsorgt wurden. Er hat uns zu verschiedenen, interessanten Plätzen gebracht (Taroko National Park, Der-Yen-Strand, Liyu See, etc.) und uns zu einem großen Familientreffen in einem „All you can eat-Hot Pot“ Restaurant mitgenommen, wir haben uns wie Königinnen gefühlt – herrlich.

Am nächsten Tag habe ich mich dann von Xiao Qian verabschiedet, jedoch war es kein endgültiger Abschied, da wir uns in Taipei vor ihrer Abreise aus Taiwan noch sehen sollten.

Ich bin also nach Ruifang mit dem Zug und dann mit dem Bus weiter nach Jioufen gefahren. Jioufen liegt in den Bergen im Nordosten von Taiwan, nur ca. 1,5 Stunden von der Hauptstadt entfernt, daher wird es auch oft nur als Tagesausflug von vielen Touristen angesteuert. Ich habe jedoch in dem beliebten Ort, der bekannt für seine engen Gassen, Teehäuser und früheren Goldminen ist, gleich 3 Nächte verbracht. Obwohl die erwähnten engen Gassen ab mittags mit Touristen überfüllt sind, hat mich der Charme dieses kleinen Ortes einfach fasziniert.

In der näheren Umgebung, entlang der Küste, habe ich einen Tag gemeinsam mit Ina aus Deutschland verbracht und die dortigen Hotspots erkundet: Goldenen Wasserfall, die Mündung vom goldenen Wasserfall ins Meer und dessen Wasserverfärbung sowie die Nanya Rocks.

Nachdem ich also die Idylle in meinem Hostel (My Story Inn) in Jioufen genossen habe, habe ich mich auf den Weg nach Taipei gemacht, die Hauptstadt Taiwans.

Die ersten beiden Tage habe ich dort alleine verbracht und bereits einige Sehenswürdigkeit besucht, bevor ich Terese aus Holland, die ich 2015 in Indonesien kennengelernt habe, begrüßen konnte. Wir haben uns seit unserem Kennenlernen jedes Jahr wiedergetroffen und sind gemeinsam gereist (Bratislava & Bukarest) bis irgendwann die Idee geboren wurde uns in Taipei zu treffen. Wir hatten 3 gemeinsame Tage bevor ich Taiwan verlassen und sie den Rest der Insel bereisen würde.

Natürlich haben wir gleich an unserem ersten Abend einen Night market besucht um uns durch die verschiedenen kulinarischen Angebote zu essen. Am nächsten Tag haben wir gemeinsam den Elephant Mountain „erklommen“ um die Aussicht auf das bis 2010 höchste Gebäude der Welt zu genießen, Taipei 101 (heute ist der Burj Khalifa das höchste Gebäude, welchen ich am Beginn meiner Reise in Dubai bestaunen durfte). Anschließend sind wir auch noch direkt zum Taipei 101 hingegangen und haben uns später einen Tee im unweit entfernten W-Hotel geleistet um eine tolle Aussicht über die Stadt als Draufgabe zu bekommen.

Am 6. Mai war dann mein „großer Tag“ – da ich am Abend am Worldrun  (https://www.wingsforlifeworldrun.com/at/en/) teilgenommen habe. Bevor wir uns allerdings auf den Weg nach Taoyuan, dem Veranstaltungsort gemacht haben, haben wir uns am Vormittag noch den Longshan Tempel, Freiheitsbogen, Nationaltheater und Nationale Konzerthalle sowie die Chiang Kai-Shek Gedächtnishalle angesehen.

Der Wings For Life Worldrun ist ein internationaler Charity-Lauf (die Startgebühren gehen zu 100% an die Rückenmarksforschung), an dem weltweit mehr als 100.000 Menschen zur selben Zeit starten um von der beweglichen Ziellinie, dem Catcher-Car, abgefangen zu werden.

Taiwan ist der einzige Austragungsort in Asien für diesen Lauf – dessen Hauptsponsor Redbull ist -, somit habe ich meinen Aufenthalt natürlich so geplant, dass eine Teilnahme möglich ist.

Nachdem ich mich also vor Ort unglaubliche 2,5 Stunden (!!) anstellen musste um meine Startnummer abzuholen, und diese dann erst 30 Minuten vor dem Start endlich in Händen hielt, konnte ich die geplante Erholung für meine Beine abschreiben. Somit habe ich mich ziemlich abgekämpft noch rechtzeitig kurz vor 19Uhr an den Start begeben um für diejenigen zu laufen, die es nicht können. Obwohl es ein kleiner Kampf gegen die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze wurde, konnte ich mein erklärtes Ziel von 10km klar übertreffen, denn das Catcher-Car hat mich bei exakt 13,13km überholt und somit meinen Lauf beendet. Es war wie immer ein großartiges Gefühl dabei zu sein, an meine Grenzen zu gehen und oben drauf in einem anderen Land teil von diesem einzigartigen Event zu sein.

Am Tag danach musste ich mich auch schon wieder von Terese verabschieden, da sich unsere Wege trennten und ich mich am Weg nach Hong Kong gemacht habe.

Am Flughafen kam es noch zu einer ungeplanten und unverhofften zufälligen Begegnung mit Owen, den ich im Februar beim Freiwilligen-Projekt in Nepal kennengelernt habe: ich habe gerade meine letzten Taiwan Dollar in einem kleinen Supermarkt angebracht, als ich am Weg zur Kassa plötzlich an ihm vorbeigegangen bin. Wir konnten es beide kaum glauben und haben die nächste Stunde damit verbracht uns über die vergangenen Wochen zu berichten.

Nach 3 Wochen in Taiwan kann ich dieses Land nur jedem ans Herz legen!

– absolut sehenswert auf Grund der Vielfalt von Natur, Architektur, Kultur und Sauberkeit

– nette & hilfsbereite Einheimische, auch wenn die erwähnte Sprachbarriere anfänglich eine Herausforderung war (vor allem bei der Essensauswahl)

– köstliches Essen: ich habe mich ja in die Frühstücks-Palatschinken mit Rührei verliebt!

– unkomplizierte & pünktliche öffentliche Verkehrsmittel mittels Bus, Zug oder Metro

Daher sollte Taiwan meiner Meinung nach unbedingt auf die Hitliste für Asien-Reisen aufgenommen werden, denn es hat wahrlich so viel mehr zu bieten als nur „Made in Taiwan“!

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TAIWAN: MORE THAN „MADE IN TAIWAN“

I don‘t know how many times in my life I have read „made in Taiwan“ somewhere – but honestly, long time I didn‘t even know where to locate this country in Asia.

Well, this island is located East of China, approx.180km away from the coast and it isn‘t even half as big as Austria (and my home country is already small) yet has 2,5 times more residents.

As I always wanted to run the Wings For Life Worldrun in Taiwan, it has been on my travel-itinerary quite some time (read more about that later).

And similiar to some other places on this trip I could rely on the recommandations and enthusiasm of Fern & Byron, who have been traveling in Taiwan 2017.

I flew from Manila to Taoyuan and made my way down to Taichung with the first available bus at the airport to meet up with Teresa who I have met in the Philippines. She has taken me to the Night Market and introduced me to Bubble Tea & „Stinky Tofu“: fermented tofu, which meets its name as you can smell it from afar. I have had the opportunity to taste it: once and never again – it tastes like sweaty socks (even though I have no clue how they taste)!

Bubble Tea

Luckily already the next morning I have been able to make peace with the taiwanese cuisine as they offer delicious breakfast: soy milk, raddish-cake, savory pancake with scrambled eggs on top!

Before leaving Taichung already again the following day I have visited Rainbow Village, a couple of houses which is gleaming in various colours. Back in the years there was the plan to remove these houses to build bigger buildings instead. However the former soldier Huang Yung-Fu resisted against this plan in painting the houses and therefor making them super popular. And even the university did a research on Rainbow Village as the different paintings make the people feel more happy.

The following two nights I have spent in Kaohsiung, third biggest city in Taiwan where I have visited the buddhist monastery Fo Guang Shan with its countless Buddha-statues and various praying halls. Unfortunately the nearby Buddha museum is closed on Tuesday – and as I have been there on a Tuesday I could only spot the famous big Buddha from the distance.

Still in the explorer-mood I have made my way back to the city to visit the small island Cijin and cycle around. Actually I wouldn‘t have needed the bicycle as the island is really so small and you can easily walk everything.

Back in Kaohsiung I have been to the art district „Pier 2 Art District“ before sunset to spot the various murals on the different houses. I even had the opportunity to talk to an american artist who was in the middle of painting one mural and showed me some finished ones.

The following day I have continued my journey to Donggang, to go to Liuqiu (also named Xiaoliuqiu, Little Liuqiu or Lamay Island) for the day. A travelfriend I have met in the Philippines recommended to go there and make my way to the Flower Vase Rock to snorkel with giant green sea turtles. So once I have reached the beach I have made my way into the water with my rented snorkel and goggles. Unfortunately I have been swimming around 5 to 10 minutes already without spotting a single turtle. Hence I have been a bit grumpy and reminded myself that I want to see animals in the wild which aren‘t showing up like in the zoo. So I have continued to swim around and wished to be lucky – and how lucky I have been just 2 minutes later, as there has been a sea turtle swimming next to me, almost 1,5m big. At the end I have been surrounded by 4 green sea turtles including a baby one. What an amazing and crazy experience!

My next stop the following day has been Lanyu or Orchid Island.

You can either take the plane or the boat to get to this island east of Taiwan. I have opted for the boat even though I have read in several blogs how bumpy the ride might be and that almost everyone is getting seasick. It has truly been an interesting boatride with quite some big waves, hence only 10minutes after leaving the shore I have heard the typical sounds of people throwing up. This has been the call for my headphones to listen to some music, close my eyes and successfully fight against the seasickness 🙂

Lanyu isn‘t really touristy at all that‘s why I have found only some expensive accommodations online. Hence I have arrived there without a reserveration and followed the directions of a friend to find Lanyu Backpackers Hostel and stayed there. The owner is speaking a few words in English, her husband doesn‘t speak any at all. However thanks to a translation-app we have managed to communicate with each other pretty well.

The only way to explore the island is to rent a scooter and drive around which I have been doing two days in a row. Even though the weather has been grey and not that great the first day Lanyu, its landscape, nature and residents have stolen my heart right away. I have made several stopps both days as I have been so impressed by the colours of the sea, all the green hills as well as the several stone formations.

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One day the hostel owner spontanously has taken me on a tour to a part of the island which I haven‘t seen so far which has been really amazing and funny. The same day in the evening her husband has offered me to take me on his boat in the evening for free to catch some flying fish. Of course I have thankfully taken this opportunity. Well, I haven‘t caught any fish as I loved watching them flying over the sea hence I didn‘t want to stop them from doing this 🙂

As I have mentioned before already Taiwan hasn‘t been easy languagewise – especially in my first week there. Even though many locals do speak English they are too shy and cautious or afraid to talk to you a lot of the time. On my way from the airport South and until Lanyu I haven‘t met many other international travellers. There have been many other travellers in the different accommodations but mostly people from Taiwan, China, Japan or Korea. Hence there has been a language barrier which has made me feel like a hermit crab without having a lot of social contacts. Therefor I have been so lucky when I met Xiao Qian on my last day on Lanyu. She has chinese roots, has grown up in Malaysia and been living in Australia the last 10 years – and on top of all she is a dietitian too! It has been super interesting and special to meet a colleague 🙂 I can‘t even really express how happy and thankful I have been to meet her and have somebody to talk to (without an app) on one hand but also how much easier she has made my life and the language-problems as she speaks chinese.

Spontanously I have decided against going back to the mainland – and made a stop at Lüdao or Green Island (which is located between Lanyu and the mainland) for 2 nights together with Xiao Qian. Lüdao is more famous than Lanyu and therefor more touristy. But as I have fallen in love with Lanyu already I haven‘t been really impressed by Lüdao.

We have visited the Green Island Human Rights Cultural Park, a former prison with really interesting history. Luckily I have been with Xiao Qian who has translated the main information for me as there is no English tour nor an English speaking guide. Afterwards we have discovered the rest of the island with the scooter and stopped at several sights.

We have continued our journey together to the mainland to Taitung and Hualien where we have been picked up and showed around by Mr. Zhang, a local who Xiao Qian has met on Lanyu. He has taken such good care of us with showing us various interesting places (Taroko National Park, Liyu Lake, Der-Yen Beach, etc.) as well as taking us to a big family-gathering at an „all-you-can-eat-hot-pot“-place, we have felt like queens – amazing!

Next day I have said goodbye to Xiao Qian as we had different travel destinations but we both knew that we would see each other again in Taipei before leaving the country.

So I have made my way to Ruifang by train and got off there to change on a bus to Jioufen which is located in the mountains in the Northeast of Taiwan, approximately 1,5 hours away from Taipei. Hence many tourists are going there as a day trip staying in Taiwans capital. This mountain town is famous for its narrow streets, tea houses and former gold mines. Even though the town is packed with tourists every day starting around noon time I have stayed there for 3 nights as I just liked this charming place.

At the nearby coast I have spent one day together with Ina from Germany and visited the hotspots: golden waterfall, Nanya Rocks and Bitoujiao trail.

After I have enjoyed the nice atmosphere at my hostel in Jioufen (My Story Inn Jioufen) it was time to make my way to Taipei, my last stopp in Taiwan. My first two days there I have spent alone, already visiting some sights and places before welcoming Terese from the Netherlands, my lovely friend who I have met in Indonesia. Since 2015 we have managed to catch up every year and travel together (Bratislava & Bukarest) and one day we had the idea to meet up in Taipei to spend 3 days together.

We have made our way straight to a night market on our first evening together to eat ourselves through the culinary offers of Taiwan. The next day we have climed the Elephant Mountain for an amazing view of the highest building in the world until 2010 – the Taipei 101 (today the Burj Kalifa in Dubai, which I have visited at the beginning of this trip, is the highest building). Afterwards we have walked closely to the Taipei 101 and treated ourselves with an afternoon-tea at the nearby W-Hotel for a fantastic overview of the city.

May 6th has been my „big day“ – as I have participated in the Worldrun (www.wingsforlifeworldrun.com) in the evening. So as there was still some time to kill before making our way to Taoyuan where the race took place we have visited the Longshan Temple, Arch of the Liberty Square, National Theatre, National Concert Hall and the Chiang Kai-Shek Memorial Hall.

The Wings For Life Worldrun is an international charity run (100% of the entry fee is used for the research of spinal-cord research) with more than 100.000 participants worldwide who are all running at the same time being caught by the moving finish-line, the catcher-cars. As I have already taken part in this unique event the past 3 years in Austria – which main sponsor is Redbull – I didn‘t want to miss it in 2018. Taiwan is the only location in Asia for a live run that‘s why I have timed my stay in this country accordingly to participate.

After I have been in line to pick up my race-number unbelievably 2,5 hours (!!) and gotten it 30 minutes prior to the start sign I haven‘t been able to relax or give my legs some rest. So I have stressed myself to get ready and made it to the starting line on point a few minutes before 7pm to run for those who can‘t. Even though it has been a little fight against the humidity and heat I have reached my goal of running 10km by far as the catcher-car has caught me at 13,13km exactly. Similiar to the years before it has been an amazing feeling to be part of this great event in another country and push myself to my limits.

The next day I had to say goodbye to Terese as she was staying in Taiwan and I making my way to Hong Kong.

After I have checked-in at the airport I went to a supermarket to spend my last few Taiwan Dollars buying some snacks as on my way to the cashier I have bumped into Owen – a friend who I have met at the volunteering in Nepal in February. What an unexpected coincidence which we both couldn‘t believe at all! The next hour we have spent together updating eachother on our last couple of weeks.

After 3 weeks in Taiwan I can highly recommend this country to everyone! Why?

– absolutely well worth seeing due to its diversity of nature, architecture, culture and cleanliness

– friendly and helpful locals (even though the language barrier has been a challenge in the beginning as mentioned above – especially for food-choices)

– delicious food: personally my favourite dish are the breakfast-pancakes with scrambled eggs!

– public transport is easy and on time no matter if you are taking the train, bus or metro.

That‘s why everyone should put Taiwan on his list if travelling in asia as it has so much more to offer than „made in Taiwan“!

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