NEPAL – part 2: the ANNAPURNA CIRCUIT

(um alle Bilder zu sehen – bitte ganz nach unten scrollen! for the ENGLISH part – please scroll down)

NEPAL – TEIL 2: ANNAPURNA CIRCUIT 

Als Österreicherin bin ich gern in den Bergen, zum Wandern, Skifahren, aber vor allem um die Landschaft & Natur zu genießen. Jedoch haben meine Wanderungen bisher (im In- und Ausland) nie länger als 3 Tage gedauert und haben mich wohl auf max. 2.500m Seehöhe geführt.

Nun, der Annapurna Circuit – ein Fernwanderweg der rund ums Annapurna-Massiv im Himalaya Gebirge führt – wird meine Erfahrungen bezüglich dem „Wandern“ grundlegend verändern.

Das Gute an unserem Vorhaben ist, dass wir keinen Zeitdruck haben und wir sogar mit dem Gedanken spielen, im Anschluss an den Circuit – der, je nachdem von wo man startet/endet, wie schnell man geht und wie oft man mit dem Bus abkürzt, in rund 14 – 20 Tagen schaffbar ist – noch die ca. 7 tägige Wanderung zum Annapurna Base Camp anzuschließen.

Ich bin bereit! / I am ready!

Tag 1: Zuerst starten wir jedoch mal unser ursprüngliches Vorhaben mit der Busfahrt von Pokhara nach Besisahar, wo der Trek offiziell beginnt. Dort müssen wir uns erstmals beim ACAP-Checkpoint mit unseren Permits/TIM‘s offiziell registrieren.

Da wir in einigen Blogbeiträgen gelesen haben, dass die ersten 1-2 Tage hauptsächlich entlang der Straße verlaufen, die stark von Bussen und Jeeps frequentiert wird, nehmen wir einen weiteren Bus bis Ngadi (930m). Vor der Busfahrt kommen wir mit Annerieke und Enrique – ein Pärchen aus Holland/Spanien – sowie mit Ilia aus der Ukraine ins Gepräch, die ebenfalls in Ngadi starten möchten.

Nachdem wir uns alle 6 beim Mittagessen gestärkt haben, starten wir also mit der 1. Etappe die uns entlang von saftig grünen Wäldern und Bergen sowie über die ersten Hängebrücken führt. Angekommen in Ghermu ist der 1. Tag mit 10km geschafft. Unser Quartier beziehen wir auf 1.130m Seehöhe im Fishtail Hotel, welches wir kostenlos bekommen, da wir Abendessen und Frühstück vor Ort konsumieren. Dieser „Special-Deal“ wird uns öfters die Nächtigungskosten ersparen.

I love this green thing!
so viele Wasserfälle / so many waterfalls

Abendbeschäftigung: Karten spielen / evenings as usual: playing cardsTag 2: Wir starten unseren zweiten Tag bzw. den ersten „vollen“ Trekking-Tag um 06.30Uhr. Zumindest war dies der Plan, jedoch wurden wir eines besseren belehrt. Obwohl wir unser Frühstück am Vorabend für 06.30Uhr bestellt haben, wurde es mit 30Minuten Verspätung serviert. Lektion Nr. 1: Bestelle dein Frühstück immer eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit!

Somit haben wir uns also um 07.30Uhr auf den Weg gemacht – eine lange Etappe mit einigen Höhenmetern stand uns bevor. Genau genommen wurden es 13km, die uns bis Tal (1.700m) führten, wo wir im Peaceland Hotel unseren Tag beenden. Nach einer heißen Dusche wurden wir beim Abendessen sogar musikalisch unterhalten, der Sherpa anderer Trekker hatte seine Mundharmonika dabei.

Tag 3: Schön langsam kommen wir in unseren Rhythmus: Frühstück um 06.30Uhr, Start um 07.00Uhr, Tee-Pause gegen 09.00Uhr, Mittagessen gegen 12.00Uhr. Wobei dies eher heißt, wir stoppen gegen mittags, sobald wir in einen Ort kommen. Nachdem das Essen bestellt ist, dauert es meist mindestens 45Minuten, bis dieses dann serviert wird. Jedoch lernen wir auch hier dazu und versuchen uns auf 1-2 verschiedene Speisen zu einigen, sodass diese rascher zubereitet werden. Immerhin sprechen wir hier nicht von Restaurantküchen, sondern von Menschen, die in ihren 4 Wänden kochen – mit Holzöfen, die meist 2 Kochstellen bieten.

Nach dem Mittagessen geht es dann weiter zu unserem jeweiligen Tagesziel, welches an diesem Tag – nach 21km – in Chame (2.670m) liegt. In unserer Unterkunft (Peaceful Guesthouse) werden wir im Speisesaal sogar mit der Wärme des Holzofens verwöhnt.

Unser abendliches Programm sieht neben dem Essen immer auch die Planung des nächsten Tages vor, wofür stets die Wanderkarten und Maps.me befragt werden, sowie dem Kartenspielen: UNO, Exploding Kittens, etc.

Abendbeschäftigung: Karten spielen / evenings as usual: playing cards

Tag 4: Unser heutiger Tag sieht eine kürzere Etappe vor (14km), die uns jedoch bereits auf über 3.000m Seehöhe führen wird. Dies merken wir auch an der Landschaft, die sich entsprechend ändert, jedoch immer noch absolut beeindruckend ist. Die Gegend ist auch berühmt für die Apfelplantagen, wodurch uns immer wieder am Straßenrand Äpfel angeboten werden oder wir auf der Speisekarte Apfelkuchen finden.

Als wir nach dem Mittagessen wieder losgehen wollen, treffen wir wieder auf eine Gruppe Mountainbiker – ja, es gibt tatsächlich Leute, die diesen Trek mit dem Bike machen. Ich komme mit einem der Radfahrer ins Gespräch – wie sich herausstellt ist er auch aus Österreich, Osttirol. Der 1. Österreicher, den ich hier auf dem Trek und allgemein in Nepal treffe.

In Upper-Pisang angekommen (3.300m) finden wir im Mount Kailash Up Pisang einen netten Besitzer, der uns zu unserem „Special-Deal“ 3 Zimmer anbietet. Da wir bereits gegen 14Uhr eintreffen, steht uns fast ein ganzer Nachmittag zur Verfügung, welchen wir mit Tee trinken, lesen, Karten spielen und schlafen verbringen. Beim Abendessen bestellen wir diesmal alle 6 Dal Bhat, der natürlich auch hier mit reichlich Nachschlag serviert wird. Vor allem für Fern, Byron und mich ist Dal Bhat mit wenigen Ausnahmen unser tägliches Abendessen geworden.

Ein besonderes Plus erhält diese Unterkunft für den Holzofen im Speiseraum, wo wir auch selbst Holz nachlegen dürfen. Es gibt doch nichts gegen eine warme Stube 🙂

Masala-Tee & eingeheizter Ofen – ein Traum / masala-tea & a heated stove – a dream

Tag 5: Nachdem wir an diesem Tag 17km zurückgelegt haben, erreichen wir unser erstes größeres Ziel – Manang (3.540m). Hier wird ein Tag zum Akklimatisieren empfohlen, woran wir uns auch halten. Zumal wir uns entschieden haben von Manang aus einen Sidetrip zum Tilicho See (dem höchsten See weltweit) zu machen, der uns einiges an Kraft (körperlich und mental) abfordern wird.

Wir sind alle ziemlich k.o. und somit gibt‘s vorm Abendessen schon ein kleines Nickerchen (Moonlight Hotel). Beim Abendessen wird – wie üblich – die Landkarte gezückt und die möglichen Etappen für unseren Sidetrip und den weiteren Trek besprochen.

Tag 6: Es ist so herrlich auszuschlafen und zu wissen, dass wir heute unsere Rucksäcke nicht packen, geschweige denn tragen müssen. Somit genießen wir unser Frühstück, waschen unsere Schmutzwäsche (mit der Hand versteht sich) und gehen später zum Gangapurna See mit beeindruckendem Ausblick auf das Annapurna Massiv und den Gletscher.

Den Nachmittag nutzen wir um ein wenig zu shoppen: ich kaufe mir sicherheitshalber ein 2. Paar Handschuhe (über die ich noch sehr dankbar sein werde). Im selben Shop finden wir auch Käse und Salami vom Yak. Yak ist hier in den Bergen weit verbreitet, wodurch nicht nur Käse und Salami sondern auch Schals, Hauben oder Handschuhe aus Yak-Wolle verkauft werden. Somit gönne ich mir seit langer Zeit wieder einmal Käse: 100g um 1,20€ – gut investiertes Geld wie sich bald herausstellt.

Nach dem Abendessen gesellt sich der Besitzer unserer Unterkunft zu uns. Während er mit uns UNO spielt, erzählt er uns ein wenig von seinem Leben. Er ist 22 und führt das Guesthouse gemeinsam mit seinen Eltern während der Trekking Saison (je 2-3 Monate im Herbst und Frühling). Dazwischen übersiedeln sie nach Kathmandu um zu arbeiten oder auch ein wenig zu feiern, was hier in den Bergen etwas zu kurz kommt. Er erzählt uns, dass er noch nie das Meer gesehen hat und gerne nach Australien oder in die USA reisen würde, wo er Verwandte hat.

Es ist immer wieder interessant mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen und Einblicke in deren Leben zu bekommen.

Tag 7: An diesem Tag starten wir frisch und munter von Manang nach Shri Kharka (3.900m) mit einer Tee-Pause in Khangsar, wo wir eine traumhafte Aussicht genießen. In Shri Kharka nach 9km angekommen, treffen wir auf eine Gruppe aus Argentinien, die gerade vom Tilicho See zurückkommt. Sie geben uns den Tipp, die Nacht hier zu verbringen, da die 3 Unterkünfte im Tilicho Base Camp überfüllt sind. Kommt man also am Nachmittag dort an, ist die Chance auf ein Zimmer sehr gering, sodass man im Speisesaal mit mindestens 30 anderen Leuten schlafen darf. Da wir das vermeiden möchten, bleiben wir in Shri Kharka (Himalayan Guesthouse) und freuen uns über einen „freien Nachmittag“. Wir beraten uns also, wann wir am nächsten Tag losgehen wollen um auch den Aufstieg zum See rechtzeitig zu schaffen (die Argentinier haben 4,5 Stunden benötigt). Kurzfristig steht auch zur Diskussion, überhaupt nicht im Base Camp zu bleiben sondern retour nach Shri Kharka zu gehen – was eine Distanz von mind. 25km bedeuten würde. Dieser Gedanke wird daher schnell verworfen, nur Ilia möchte es probieren.

Tag 8: In der Dunkelheit, mit Stirnlampen ausgerüstet gehen wir um 05.45Uhr los. Es dauert nicht lange und wir werden mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Der Weg zum Base Camp führt uns durch ehemalige Steinlawinen.

Sonnenaufgang in Shri Kharka / sunrise at Shri Kharka

Wir kommen um 08Uhr im Base Camp (4.150m) an und steuern auf die erste Unterkunft zu, um uns ein Zimmer zu sichern. Wir haben Glück und bekommen ein 5-Bett-Zimmer. Nach dem Frühstück füllen wir unsere Wasserflaschen, packen 1 Rucksack mit Snacks (u.a. unsere Vorräte an Yak-Käse & Salami) und unserem Wasser und starten los. Es stehen uns ca. 8km bevor auf denen wir knapp 800Höhenmeter überwinden. Der Aufstieg bringt uns an unsere Grenzen: es ist ein schmaler Weg, der natürlich nicht gesichert ist. Eines der schwersten Stücke ist steil und geht zick-zack hinauf. Wir haben uns in Sichtkontakt bereits voneinander entfernt und gehen unser eigenes Tempo. Am Weg hinauf hören wir plötzlich laute Geräusche. Kurz darauf sehen wir am gegenüberliegenden Hang eine Steinlawine abgehen. Beeindruckend, aber auch beängstigend. Wobei dieses Schauspiel weit genug von uns entfernt ist und wir in Sicherheit sind.

Nachdem das steilste Stück geschafft ist, merkt man die kühleren Temperaturen und eine Schicht nach der anderen wird angezogen. Das letzte Stück zum See gehe ich alleine.

Als ich oben ankomme, auf 4.914m und den See zum ersten Mal sehe bin ich überwältigt. So sehr, dass mir die Tränen kommen. Es ist ein wunderschöner Anblick: das kräftige Blau des Sees, der Schnee auf den Bergen rundherum, der blaue Himmel… ein Traum. Kurz darauf kommen auch Fern & Byron an. Fern ist ebenso überwältigt und gerührt. Stolz auf unsere Leistung fallen wir uns alle 3 in die Arme. Es klingt kitschig, vielleicht liegt es auch an der dünneren Luft da oben, aber dieser Ort und der Moment hatten etwas magisches an sich.

Nachdem wir uns wieder gefangen, unzählige Fotos gemacht, uns ein wenig ausgerastet und unseren letzten Proviant gegessen haben, ging es wieder hinunter zum Base Camp. Wir haben es in 3,5 Stunden hinauf und 1,5 Stunden hinunter geschafft.

Tilicho Lake
Salami-Power!

Unten angekommen, musste sich Annerieke hinlegen, anscheinend hat sie die Höhenkrankheit erwischt. Die Zeit bis zum Abendessen haben wir uns mit Kartenspielen vertrieben um nicht auf der Tischplatte einzuschlafen – nach einer Tagesdistanz von 23km. Wir waren alle so k.o., dass wir kurz nach dem Abendessen um 19.30Uhr ins Bett gehen und fast 10 Stunden schlafen.

Tag 9: Wir starten um 07.30Uhr um die 7km retour nach Shri Kharka zu gehen, wo wir mit Ilia verabredet sind. Fern, Byron & ich gehen alleine los und schaffen es erstmals den falschen Weg zu nehmen. Unser Umweg führt uns über Stock und Stein und durch einen kleinen Wasserfall. Mit Verspätung und ziemlich gerädert, kommen wir in Shri Kharka an.

Annerieke fühlt sich weiterhin nicht gut, sodass wir den Empfehlungen bzgl. Höhenkrankheit folgen und nicht weiter aufsteigen. Somit bleiben wir eine weitere Nacht in Shri Kharka (Hotel Tilicho Peak), wo es nach einer heißen Duschen plötzlich schneit. In dieser Nacht hab ich erstmals Probleme mit der dünnen Luft, sodass ich mehrmals aufwache und das Gefühl habe zu ersticken, was sich nach kurzer Zeit und einigen tiefen, ruhigen Atemzügen wieder gibt.

Da Ilia einen strafferen Zeitplan hat, geht er alleine weiter, sodass wir unsere europäische Trekking-Gruppe nach 9 lustigen, gemeinsamen Tagen auflösen müssen – Salami-Power!!

Tag 10: An unserem heutigen Ziel – Yak Kharka (4.050m) – gibt es nicht sehr viele Unterkünfte, sodass wir um 07Uhr starten um früh genug dort zu sein. Nach 3,5 Stunden haben wir die knapp 11km geschafft. Obwohl einige Unterkünfte bereits voll sind, finden wir doch noch 2 Zimmer im Hotel Thorong Peak.

Wir verbringen den restlichen Tag im Wintergarten des Hotels mit dem üblichen Zeitvertreib: lesen, spielen, plaudern & Tee trinken. Der ist das einzige Mittel um uns warm zu halten. Es ist verdammt kalt und der Ofen wird nicht vor 17Uhr eingeheizt. Somit sitzen wir mit Hauben, Schals, Handschuhen, Westen und Jacken herum. Das ist wohl der Unterschied zu kalten Tagen in der Heimat, wo man weiß, dass ein warmes zu Hause wartet: isoliert, mit Heizung oder Ofen.

Abends ist uns – trotz eingeheiztem Ofen so kalt, dass wir unsere Bettdecken zum Essen mitbringen und uns darin einwickeln. Ja, man wird erfinderisch 🙂 Und da es natürlich auch in den Zimmern nicht recht viel wärmer ist, gehen wir im Zwiebellook mit Hauben und Handschuhen schlafen.

Tag 11: Wir konnten am Vortag 2 Zimmer in Thorong Phedi (4.525m), unserem heutigen Ziel, reservieren, sodass wir nicht so früh los müssen (Thorong Base Camp Lodge). Es stehen uns 7km bevor, die wir in 2,5 Stunden bewältigen. Dies ist der erste Tag, wo wir merken, wie beliebt dieser Trek ist. Es sind so viele Menschen unterwegs – unglaublich. Wie Ameisen müssen wir teilweise hintereinander gehen, da der Weg ein Überholen unmöglich macht. Oben angekommen wimmelt es nur so von Trekkern, Sherpas und Guides.

Wir machen es uns im Windhorse Restaurant der Thorong Base Camp Lodge gemütlich. Es dauert nicht lange, bis wir die frisch gebackenen Zimtschnecken, Schokostangen & Co entdecken und uns diese gönnen. Wer hätte gedacht, dass wir auf 4.538m die besten Zimtschnecken in ganz Nepal bekommen würden.

Nachdem wir uns ein wenig umgehört haben, beschließen wir die bevorstehende Überquerung von Thorong La Pass um 04:30Uhr zu starten und gehen dementsprechend früh ins Bett.

Tag 12: Der große Tag ist gekommen. Nach einer kleinen Portion warmen Porridge geht es – mit unseren Stirnlampen ausgerüstet – in der Dunkelheit los. Ein Himmel voller Sterne erstrahlt über uns – ein toller Anblick. Da der Weg zum High Camp in Zick-Zack-Schleifen nach oben führt, sehen die Trekker, die bereits losgegangen sind mit ihren Stirnlampen aus wie Glühwürmchen. Wir schließen uns also diesen Glühwürmchen an und gehen los.

Nach ein paar Schritten muss ich meine Jacke schon öffnen und den Schal lockern, da ich nur schwer Luft bekomme. Die ersten 1,3km führen uns 400Höhenmeter hinauf zum High Camp (4.925m), wo wir einkehren müssen, da Fern ihre Zehen nicht mehr richtig spürt. Wir trinken also jeder 2 Tassen heißen Tee um uns aufzuwärmen und gehen dann weiter. Zum Glück ist der Weg nun nicht so steil wie zu Beginn. Teilweise führt er uns durch Schnee oder zumindest daran vorbei. Wir genießen den Ausblick: egal in welche Richtung man sich dreht – es ist atemberaubend & beeindruckend.

Beim kurzen Stopp bei einem Teahouse stärken wir uns mit Müsliriegel um auch das letzte Stück bis zum Pass zu schaffen, welches wir dann alle gemeinsam zu 5 bewältigen.

Wir haben es geschafft – und sind auf unglaublichen 5.416m angekommen. Es folgen wieder Tränen, Umarmungen, viele Fotos und stille Momente um diesen Erfolg zu genießen und realisieren.

Thorong La Pass, 5.416m
Schmerz vergeht – Stolz bleibt für immer! / Pain goes away, pride lasts forever!

Nun steht uns der Abstieg bevor, bei dem wir 1.700Höhenmeter bergab zurücklegen. Ich gehe meist alleine voraus und nutze die schneebedeckten Teile des Weges um ein wenig zu rutschen. Erinnert mich ein wenig ans Skifahren oder Eislaufen, das macht echt Spaß 🙂

Auf halber Strecke machen wir eine Pause und genießen die tolle Aussicht bevor es dann weiter nach Muktinath (3.760m) geht, wo wir die Nacht verbringen (Bob Marley Hotel). Ganz können wir es immer noch nicht glauben, dass wir tatsächlich den Thorong La Pass überquert haben!

einfach sein / being peace

Tag 13: Wir gönnen uns ein wenig „auszuschlafen“ und frühstücken erst gegen 8Uhr. Nachdem wir Muktinath am Vormittag erkunden, gehen wir über Jarkot – ein kleiner Ort mit beeindruckender Bauweise, sehr verwinkelt – weiter nach Kagbeni (2.810m). Diese Strecke führt uns nach fast 14 Tagen erstmals wieder entlang einer asphaltierten Straße. Es ist fast ungewöhnlich darauf zu gehen.

In Kagbeni gibt es ein Yak-Donalds-Hotel & Restaurant mit Burgern aus Yak-Fleisch. Da dies jedoch ausgebucht ist, übernachten wir in einer anderen Unterkunft (Paradise Trekker‘s Home), wo wir unseren geliebten Dal Bhat essen.

Tag 14: In Kagbeni ist es ebenso empfehlenswert einen Spaziergang durch den Ort zu machen, wo wir interessante Statuen finden. Von dort aus könnte man auch in die Mustang-Area wandern, wofür man jedoch eine eigene Genehmigung benötigt.

Gegen 10Uhr starten wir dann unsere heutige Etappe nach Marpha (2.670m). Eigentlich ist dies schon zu spät, da die Gegend bekannt ist für heftige Windböen bis hin zu Stürmen, die meist gegen die Mittagszeit einsetzen. Es dauert auch nicht lange, bis wir uns selbst davon überzeugen dürfen. Wir vermummen uns und versuchen so rasch wie möglich aus diesem Tal rauszukommen. Unsere Mittagspause machen wir in Jomsom. Normalerweise nehmen viele Trekker den Bus von Muktinath nach Jomsom und gehen dann entweder von hier weiter oder steigen in den nächsten Bus nach Pokhara und beenden den Circuit hier. Würde ich das ganze nochmal machen, würde ich einen Bus von Kagbeni nach Jomsom nehmen, da die Strecke hier her zu wünschen übrig lässt.

Wir nehmen dann von Jomsom aus den „Scenic View Trail“ nach Marpha, welcher uns vorbei an beeindruckenden Landschaften führen soll. Das tut er auch, jedoch führt er bergauf und -ab, wodurch sich die Gehzeit entsprechend verlängert, sodass wir erst bei Einbruch der Dunkelheit in Marpha ankommen. Rasch suchen wir uns eine Unterkunft (Dhaulagiri Guest House) und sind froh, dass dieser lange Tag (22km) vorbei ist.

Tag 15: Marpha ist bekannt für die verschiedensten Apfelprodukte, wodurch es entsprechend viele Shops gibt, die Apfelkuchen, Cider, Brandy, frische oder getrocknete Äpfel anbieten. Wir spazieren am Morgen durch den Ort, welches komplett in weiß gehalten ist. In einem Kloster, welches durch unzählige Stufen hinauf besichtigt werden kann, bekommen wir einen Überblick über den Ort. Es ist beeindruckend, wie die Menschen hier mit Platzmangel umgehen.

Ausblick über Marpha / overlooking Marpha

Der heutige Tag ist wieder eine kurze Etappe mit nur 8km und führt uns nach Tukuche (2.590m, Yak Hotel). Da wir bereits um 12.30Uhr hier ankommen, nutzen wir die Zeit um wieder einmal zu waschen und uns auszurasten.

Tag 16: Am heutigen Tag steigen wir erstmals in den Bus um die Strecke nach Tatopani (1.190m) rascher zurück zu legen. Es wird eine äußerst holprige Busfahrt, die ich so noch nie in Asien erlebt habe. Es ist unglaublich, welche Straßenverhältnisse hier herrschen. Aber ja, wir befinden uns immer noch im Gebirge auf über 2.000m Seehöhe. Für die 36km brauchen wir immerhin 4 Stunden! (Dhaulagiri Lodge)

Tag 17: Wir starten ausgerastet und erholt um 07Uhr los. Es steht uns ein langer und anstrengender Tag bevor, an dem wir 18km und 1.670 Höhenmeter vor uns haben, bis wir in Ghorepani auf 2.860m ankommen. Dieser Tag ist für Fern & mich besonders anstrengend, da wir beide ziemlich verkühlt sind. Der Weg führt uns über viele Stufen bergauf, aber auch bergab. Ich merke die Verkühlung extrem und muss immer wieder Pausen einlegen bzw. versuche ich genug zu trinken.

Tee-Pause im grünen / tea-break with a view

Bei der Mittagspause bin ich so fertig, dass ich die Zeit des Wartens mit einem Nickerchen in der Sonne überbrücke. Gestärkt schaffen wir dann doch noch den Aufstieg und sind froh, als wir endlich in Ghorepani ankommen und eine Unterkunft (Tukuche View Hotel) finden.

Es gibt 2 Gemeinschaftsduschen, leider erwische ich genau die Dusche, die kein warmes Wasser hat. Jedoch gibt es einen großen Ofen im Speisesaal, an dem ich mich anschließend aufwärmen kann.

Auch fürs Abendessen suchen wir uns einen Tisch neben dem Ofen um in den Genuss der Wärme zu kommen. Zurück auf über 2.500m merkt man die Kälte wieder extrem.

Tag 18: Sonnenaufgang am Poon Hill. Annerieke, Enrique und ich starten um 5Uhr los um den Sonnenaufgang am Poon Hill auf 3.193m zu erleben. Am Weg hinauf und auch oben beim Aussichtsturm ist sehr viel los. Wir warten geduldig in der Kälte bis die ersten Sonnenstrahlen hervorblitzen und die Bergspitzen beleuchten. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, für mich besonders, da ich ja Sonnenaufgänge – und -unteränge – liebe. Somit entstehen wiedereinmal viele Fotos und Erinnerungen, an diese wundervolle Wanderung.

Zurück in der Unterkunft packen wir unsere Sachen und frühstücken noch gemeinsam, bevor uns Annerieke und Enrique verlassen.

Somit bleiben also Fern, Byron und ich übrig, die ursprünglichen 3 Musketiere 🙂 Wir machen uns also auf den Weg nach Tadapani. Ich fühl mich zum Glück wieder ziemlich fit, Fern jedoch überhaupt nicht, wodurch der heutige Tag extrem anstrengend für sie wird. Der Weg nach Tadapani ist eigentlich nicht sehr lang, jedoch führt er uns größtenteils bergauf, sodass wir immer wieder Pausen einlegen.

Der Poon-Hill-Trek ist sehr beliebt und wird auf vielen organisierten, kürzeren Mehrtagestouren in der Annapurna-Region inkludiert. Ein weiterer Grund, warum wir langsamer sind als sonst, sind eben diese Wandergruppen. Auf Grund der schmalen Wege ist es nicht immer möglich diese zu überholen.

Wir sind dann gegen 15Uhr nach 8km endlich in Tadapani (2.630m) und finden gleich eine Unterkunft (Hotel Super View) heißer Dusche. Dies muss man uns nicht zweimal sagen und schon bin ich unter der Dusche, die diesmal auch wirklich heiß ist – was für eine Wohltat! Den restlichen Tag verbringe ich mit meinem Buch im eingeheizten Gemeinschaftsraum.

Am Abend setzen wir uns dann zusammen und entscheiden über den weiteren Verlauf unserer Trekking-Tour, die ja ursprünglich nun zum Annapurna Base Camp auf 4.000m führen sollte. Wir sind jedoch alle 3 nicht wirklich fit, sodass wir uns entscheiden auf unsere Körper zu hören und der kommende Tag unser letzter Tag in der Annapurna Region sein soll.

Tag 19:Unser letzter Tag ist also angebrochen. Bevor wir starten, bewundern wir noch die Aussicht & den Sonnenaufgang vor unserer Unterkunft.

Wir gehen kurz nach 7Uhr los und sind die ersten auf dem Weg, was sehr angenehm ist. Wir sind 10km hauptsächlich bergab unterwegs, was dazu führt, dass wir relativ schnell sind. Als wir durch Ghandruk gehen, führt uns unser Weg vorbei an einer weiteren „German Bakery“. Wir entscheiden uns eine Pause zu machen und gönnen uns eine süße Belohnung zum Abschied – natürlich auch mit einer Tasse Masala-Tee. Wir kommen mit einem dänischen Gast ins Gespräch, der uns von seiner Wanderung durchs Kathmandu-Valley erzählt und uns eine kleine Skizze seiner Route mitgibt, falls wir in dieser Gegend sind.

Kurz nach 11Uhr kommen wir in Kimche (1.640m) an, wo wir gleich einen Bus nach Pokhara finden, der in 15Minuten abfährt.

Es war mir eine Ehre mit euch dieses Abenteuer zu teilen! / It was my pleasure to share this adventure with you!

Fast überrumpelt sitzen wir im Bus und stellen fest, dass dieses Abenteuer – mit seinen Höhen und Tiefen, den beeindruckenden Landschaften, den körperlichen und emotionalen Herausforderungen, dem köstlichen Essen, den vielen Tea-Stops und all den weiteren Eindrücken und Erinnerungen – nach knapp 225km zu Fuß nun zu Ende ist. Es war GROSSARTIG!

***********************************************************************************************

NEPAL – PART 2: ANNAPURNA CIRCUIT

Living in Austria I love to spend time in the mountains: for hiking, skiing but most of all to enjoy the landscape and nature. So far I haven‘t been trekking for more than 3 days at an elevation of max. 2.500m (in Austria and abroad).

Well, trekking the Annapurna Circuit – a trek within the Annapurna Mountain range in the Himalayas – is going to chance my whole trekking-experience.

A positive aspect of our plan is that we have no time pressure which leads us to the idea of doing the Annapurna Base Camp trek after finnishing the Circuit.

Day 1: We start our original adventure with taking the bus from Pokhara to Besisahar where the circuit officially starts. After arrival we have to register with our permits/TIM‘s at the ACAP-Checkpoint.

As we have read quite a few blogs about the circuit we have decided to start trekking in Njadi as the first two days of trekking are running along the jeep road with a lot of traffic. Before getting on the bus to Njadi in Besisahar we have met Annerieke and Enrique – a dutch/spanish couple – as well as Ilia from Ukraine who are going to Njadi too.

After the 6 of us had lunch together in Njadi we started our first stage of trekking. The path has lead us through forrests, along green meadows, mountains and the first suspension bridges. We have finished our day in Ghermu (1.130m elevation) after trekking 10km at the Fishtail Hotel. Our first night with our „special deal“ which means we get the rooms for free if we are having dinner and breakfast at the guesthouse. A nice way to save some money a couple of nights along the circuit.

Day 2: Our second day – or the first „full“ day of trekking starts at 06.30am. Well, at least this was the actual plan. Eventhough we‘ve told our host the night before that we want to have breaktfast at 06.30am it was served 30minutes later. Lesson learned: always order your breakfast 30minutes prior to your desired time. What we did the rest of the trek!

At 07.30am we are leaving Ghermu to walk 13km in total to Tal (1.700m) finishing our day at the Peaceland Hotel. After a nice, hot shower we even got live music at dinner as one of the sherpas of another trekking group was playing the harmonica and singing.

Day 3: We are creating a daily routine already: breakfast at 06.30am, start trekking at 07.00am, tea break at 9am, lunch around 12pm – depending on the fact when we are coming across a village to have lunch there. After ordering food it might take at least 45minutes till it‘s served. Second lesson learned: we try to order only 1 or 2 different dishes rather than 6 so it takes less time to prepare them. Given the fact that we are not talking about restaurant-kitchens. People are cooking in their homes with wood fire and maybe space for just 2 pots at a time.

After lunch we push on to our daily goal which was located in Chame (2.670m) after 21km trekking. Our accomadation – the Peaceful Guesthouse – even provides a stove in the dining room.

Even our evenings turned into a routine: besides having dinner (mostly Dal Bhat for Fern, Byron and me) we are planning our next days with our paper maps as well as maps.me and playing cards like UNO, Exploding Kittens, etc.

Day 4: Today it‘s going to be a shorter day – 14km – leading us above 3.000m already. This elevation can be noticed with the change of the landscape too which is still super impressive and stunning. The area is well known for their apple plantages so it‘s logical that their are a lot of people offering fresh apples on the side of the roads or apple pies on their menus.

Tee-Pause mit Ausblick / tea-break with a view
oh YES!

After our lunch break we meet a group of mountainbikers – yes, there are people doing the Circuit with their mountainbikes. I am starting to talk to one of them and guess what – he is from Austria too. The first Austrian I meet on the trek and in Nepal.

„Verrückte“ Menschen machen den Trek mit dem Mountainbike 😉 / crazy people are cycling the circuit 😉

We finish our day in Upper Pisang (3.300m) where the kind owner of Mount Kailash Up Pisang offers us 3 rooms for our „special deal“. As we are arriving there pretty early – around 2pm – we are having the whole afternoon to read, drink tea, play cards or take a rest.

An extra plus at this accomadation is the stove in the dining hall where we are allowed to put more wood inside – what a cozy feeling to stay in a warm dining hall.

Day 5: After walking 17km today we are reaching our first bigger goal – Manang (3.540m). It‘s recommended to take a rest day here for acclimatication. Therefor we are going to stay 2 nights here as we have decided to do a sidetrip to Tilicho Lake (the highest lake in the world) too which is supposed to be a tough trip.

As we are all pretty tired we are having a nap already before dinner (Moonlight Hotel).

Day 6: What a great feeling to sleep in and knowing that we don‘t have to pack our bags today or carry the backpacks. We use this day to do laundry (by hand – of course), later walking to the Gangapurna lake to enjoy some massive views over the glacier and the valley. In the afternoon we are strolling around the village and doing some shopping: I buy a second pair of gloves (which should be very appreciated soon). In the same shop we find yak-salami and cheese. Yak products are very common in this area that‘s why you can find hats, scarves or gloves made of yak-wool too. I am treating myself with 100g of very delicious yak-cheese for 1,20€.

After dinner the son of our guesthouse sees us playing UNO again and joins us. While playing he tells us about his life: he is 22 years old and runs the guesthouse together with his parents during trekking season (2-3months in spring & fall). During the seasons they move to Kathmandu to work there. He loves to party in the big city too as there isn‘t a lot of nightlife up in the mountains. He has never seen the sea and wants to travel to Australia or the USA as he has relatives there.Always interesting to talk to locals and hear their story.

Waschtag / Laundry day
Gangapurna See / Gangapurna lake

Day 7: We are walking 9km from Manang to Shri Kharka (3.900m) with a tea stop in Khangsar, with an amazing view over the valley. In Shri Kharka we start to talk to an argentinian group who are on their way back vom Tilicho Lake. They advise us to stay the night in Shri Kharka as the 3 accommodations at Tilicho Base Camp are crowded. If you are arriving in the afternoon you might be sleeping on the floor in the dining hall with at least 30 other people.

As we want to avoid this situation we thankfully stay at the Himalayan Guesthouse in Shri Kharka and enjoy a free afternoon with planning the next day: what time should we start to make it up to the lake (it took the argentinian group 4,5 hours). For a second we are also thinking of walking back to Shri Kharka the same day – which means to walk at least 25km in total. No – that‘s not going to happen. Eventhough Ilia wants to give it a try.

Day 8: 05.45am – it is pitch dark and we start to walk with our headtorches. Shortly after that we enjoy watching a beautiful sunrise. On our way to the Base Camp we are walking through landslide-areas.

At 8am we arrive at Base Camp (4.150m) and manage to get a room at the first possible accommodation. After having breakfast, refilling our waterbottles, packing 1 backpack with snacks (amongst other little treats yak-cheese and salami) and off we go. We have to walk 8km and climb 800m. The ascend is showing us our limits: it‘s a narrow little path which – of course – isn‘t secured. One of the most difficult parts is a steep zick-zack winding part. Each of us is walking his/her own pace. On the way we suddenly hear very loud noises which are coming from the opposite side of the mountains as a landslide is going down. It‘s a stunning moment but also scary.

As we have managed the steep, difficult part the temperatures change which results in putting on layer after layer – the onion-style.

The last part to the lake I decide to walk alone. Reaching the top at 4.914m, seeing Tilicho Lake for the first time I am speechless. It‘s such a wonderful view that tears are running down my face. What a georgous view: the blue colour of the lake, surrounded by snowy mountains and clear blue sky.

As Fern & Byron coming up to the top too, Fern is as emotional as I am. Proud of ourselves and our achievement we hug eachother and cry together.

We are staying almost an hour up there: having some snacks, taking tons of pictures, enjoying the view, relaxing a bit before we go back down to the Base Camp. In total it took us 3,5hours to go up and 1,5hours back.

Back at the lodge Annerieke isn‘t feeling so well and decides to take a rest. Seems like she is suffering from accute mountain sickness.

The rest of us is killing the time till dinner with playing cards to avoid sleeping on the table as we are all exhausted and tired after a 23km-walk. Shortly after finishing dinner we went straight to bed – at 7.30pm – sleeping almost 10hours.

Day 9: Starting our day at 7.30am, a walk of 7km back to Shri Kharka where we are going to meet Ilia again. Fern, Byron and I are walking off alone and for the first time we manage to take the wrong way. This route takes us up and down and even through a small waterfall. We arrive in Shri Kharka late and totally exhausted – what a walk!

Annerieke still feels sick therefor we decide to follow the recommandations regarding AMS to not ascend any higher and stay another night in Shri Kharka (Hotel Tilicho Peak). In the afternoon – after a well deserved hot shower – it starts to snow for the first time on the circuit.

This night is the first night that I am suffering from the high altitude with problems while breathing. It feels as if somebody is sitting on your chest – thankfully calming down and taking some deep breaths helps.

As Ilia has to catch his flight home to Ukraine he has decided to push on alone, so it was time to say goodbye after 9 funny, amazing days of trekking together in our european group – Salami-Power!!

Day 10: Today we want to push on to Yak Kharka (4.050m) where there aren‘t a lot of accommodations. That‘s why we start at 7am to arrive there early enogh to find rooms. After a 3,5hours we finish the 11km walk. Eventhough some of the lodges are already fully booked, we get 2 rooms at the Hotel Thorong Peak.

The rest of the day we are sitting in the dining hall of the hotel killing time as usal: reading, playing cards, chatting and drinking tea – the only way to keep us warm. It‘s pretty cold and the stove is not going to be heated before 5pm. So we are wearing our hats, scarves, gloves, jumpers and jackets inside which is different to a cold day back home where you know you have a warm room with a heater or stove.

In the evening – even with the heated stove – we are feeling still cold which leads to the idea to bring our thick blankets to the dining hall. And as the temperature in the rooms is as freezing we go to bed wearing the „onion-style“!

Dick eingepackt und mit den Daunendecken beim Abendessen / wearing many layers and covered in our blankets at dinner

Day 11: Our host from Yak Kharka kindly has made a reservation for 2 rooms at the Thorong Base Camp Lodge in Thorong Phedi (4.525m) where we want to go today. Therefor we don‘t have to start as early as the day before. The 7km walk is done in 2,5hours.

It‘s the first day on the trek seeing how popular the Annapurna Circuit is as we are meeting/seeing a lot of other trekkers on the way – incredible! Due to the narraw paths we have to walk like ants as there is little space to overtake. In Thorong Phedi it feels like a busy market place with all the trekkers, guides and sherpas.

Sitting in the Windhorse Restaurant of the Thorong Base Camp Lodge we see the sign for fresh bakery immidiatly and order some cinnemon- and chocolate-rolls. Who would have thought that we are enjoying the most delicious cinnemon-rolls in whole Nepal at an elevation of more than 4.000m.

It‘s an early night for us as we are leaving next morning at 4.30am to cross Thorong La Pass!

beste Zimtschnecke in Nepal / best cinnamon roll in Nepal

Day 12: The big day! We start with head torches due to darkness but the sky full of stars – what an amazing view! The way is winding in zick-zack up to the High Camp so we can spot all the trekkers who have started earlier than us with their headtorches on – looking like glowworms.

After walking just a few steps I have to unzip my jacket and loosening my scarf as it is very hard to breathe. It‘s a 1,3km steep walk ascending 400m up to High Camp (4.925m) where we have to take a break as Fern can‘t feel her feet properly. After 2 cups of tea and feeling warm again we push on.

Luckily the following route – partly walking on snow or at least next to it – isn‘t as steep as the beginning. The view up there is amazing: no matter in which direction you are looking it‘s stunning and breathtaking.

On the way we stop at a teahouse to fuel up with some mueslibars for the last bit of the way to the pass which the 5 of us are walking together.

We made it to the top – we are on 5.416m! What an amazing achievement – which we celebrate with tears, hugs, tons of pictures and silence to enjoy and realize all of this.

Now we have to go down again, descending almost 1.700m to Muktinath (3.760m). Most of the time I am walking ahead of the group alone sliding down the snowy parts of the way – it‘s great fun like skiing or iceskating!

Reaching Muktinath around 4pm we check-in at the Bob Marley and call it the day – still stocked about what we have achieved today!

Day 13: Treating ourselves to sleep-in we are having a „late“ breaktfast at 8am, followed by an exploration-walk through Muktinath. Afterwards we push on via Jarkot – a small littel village with impressive architecture worth a visit – to Kagbeni (2.810m). This route suddenly brings us to a paved street after almost 2 weeks on dirt roads.

There is a Yak-Donals-Hotel & Restaurant in Kagbeni which is even serving Yak-Burgers but it‘s already fully booked. So we spend the night at the Paradise Trekker‘s Home enjoying another lovely Dal Bhat for dinner.

fragwürdige Statuen in Kagbeni / weird statues in KagbeniDay 14: Walking around in Kagbeni after breakfast is very interesting: you can find weird statues as well as walk to the Mustang-area. Therefor you‘ll need a seperate permit which we don‘t have.

Around 10am we start our walk to Marpha (2.670m). Actually it‘s already quite late as this valley is well known for the strong winds – sometimes even storms – starting around noon time. And it doesn‘t take long till we face this wind, start to protect our faces and try to get out of this valley as quick as possible.

Schutz vor Wind & Staub / protection against wind and dust
Ups – stecken geblieben / Ups – this one got stuck

Totally exhausted from the wind we take a lunch break in Jomsom. A lot of trekkers are taking a bus from Muktinath to Jomsom and continue their walk down from here or they even finish the Circuit here and take another bus back to Pokhara. If I would do the Cicuit again I would take a bus from Kagbeni to Jomsom to avoid the wind and walking along the dirt road.

We push on to Marpha via a „scenic view trail“ which should lead us through stunning landscapes. Well, it is a really impressive trail but the way is up- and downhill again. Due to that it takes us way longer to get to Marpha. Finally we arrive there at dawn and manage to find 2 rooms at the Dhaulagiri Guest house after walking 22km today.

Day 15: Marpha is well known for their apple products such as pies, cider, brandy, fresh or dried apples. All the houses in the village are painted in white with dark brown wooden windows and doors.

Todays walk is just 8km which will end in Tukuche (2.590m) where we arrive at 12.30pm already. Due to the free afternoon we are doing laundry again.

Day 16: No walking for today as we take the bus to Tatopani (1.190m) to save time. The busride is the worst in my life – such a bumpy ride! It takes us 4 hours to drive down 36km – never forget that we are still in the mountains. (Dhaulagiri Lodge)

Day 17: At 7am we start a long and exhausting day to walk 18km and gain 1.670m again till we reach Ghorepani (2.860m). Due to the fact that Fern & I are having a cold this day is especially for us very exhausting. We have to climb a lot of stairs up- and downhill. Feeling not 100% fit I have to take several breaks and drink as much as possible.

At lunch break I use the time waiting for our food and take a short nap in the sun. Arriving in Ghorepani I am just glad that we find a accommodation (Tukuche View Hotel) quickly and call it the day.

There are 2 shared hot showers, unfortunately I pick the one which is broken and have to take a cold shower. But afterwards I sit next to the big stove in the dining hall to feel warm again – welcome back above 2.500m!

Day 18: Sunrise at Poon Hill. Annerieke, Enrique and I start to walk up to Poon Hill (3.193m) at 5am to watch sunrise. A lot of people are having the same idea and intention that‘s why it‘s quite crowded on the way up and at the viewpoint too. Paintly we are waiting in the cold to see how the mountains are kissed by the first sunrays. Nature is just amazing – I just love sunrises and sunsets too.

Sonnenaufgang am Poon Hill / Sunrise at Poon Hill
Berggipfel von der Sonne geküsst / peaks kissed by the sun

Back at our accommodation we pack our bags and have breakfast together before we have to say goodbye to Annerieke and Enrique.

Goodbye friends 🙂

Now it‘s just Fern, Byron and I – just the 3 Musketeers left. Luckily I feel way better than the day before but Fern isn‘t which makes the walk to Tadapani really difficult for her. It‘s not a really long walk today but it‘s most of the time uphill therefor we have to take a lot of breaks.

Trekking at Poon Hill and this area is very popular and part of the route of many organized group-tours. Another reason why we are quite slow today is the fact that it‘s not always easy to overtake these big groups.

kleiner Wasserfall / little waterfall
wunderbare Aussichten / stunning views

At 3pm we reach Tadapani (2.630m) after a 8km-walk. Our lodge (Hotel Super View) offers us our „special-deal“ and an amazing hot shower. As fast as possible I am in the bathroom enjoying a really hot shower today! The rest of the day we spend playing cards, reading and relaxing in the dining area.

In the evening we sit together to plan the following day as we wanted to do the Annapurna Base Camp originally. As all 3 of us still having a cold and aren‘t feeling 100% fit we decide to listen to our bodies and finish the Circuit the following day.

Day 19: Our last day! Before heading off we enjoy a beautiful sunrise and the amazing view in front of our lodge.

Starting at 7am we are the first ones on the way down to Ghandruk avoiding all the groups. As we are walking 10km only downhill today we are quite fast. In Ghandruk we find another „German Bakery“ and give it a try and take a tea break. Sitting in the sun we enjoy a delicious masala tea and the homemade pastries. We start to talk to Lars from Denmark who tells us about his trekking days in the Kathmandu-valley and draws us a map where to go – if we are in this area.

We arrive in Kimche (1.640m) at 11am and take the next bus to Pokhara which leaves only 15minutes later.

Well, sitting on the bus we realize that this adventure is over: with ups and downs, stunning landscapes, physical and mental challenges, delicious food, many many tea-breaks and all the other beautiful impression and memories of more than 225km walking! It was AMAZING!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .