NEPAL – Part 1: Kathmandu & Pokhara

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NEPAL – Teil 1: Kathmandu & Pokhara

Im November 2014, bei einer Tages-Tour in den Bergen von Nordthailand, habe ich ein britisches Paar getroffen, die auf ihrer einjährigen Weltreise waren und den Annapurna Circuit in Nepal gemacht haben. Um ehrlich zu sein, habe ich davor nicht wirklich davon gehört. Natürlich sagte mir Nepal bzw. der Mount Everest etwas, aber das war‘s dann auch schon.

Als ich mich dann entschieden habe, wieder meinen Rucksack zu packen und Richtung Asien zu reisen, war für mich schnell klar, wo mein 1. Stopp sein soll – NEPAL.

Nach meinem Kurzaufenthalt in Dubai bin ich also von dort nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt geflogen. Der Flug war schon sehr interessant, da ich eine der wenigen weiblichen Passagiere war und die vielen männlichen Passagiere die Vorschriften der Airline (Anschnallen während dem Starten und Landen, Sitzen zu bleiben solange diese Vorgänge andauern, etc.) eher als Empfehlung angesehen haben. Die Stewardessen hatten alle Hände voll zu tun, um die Herrschaften auf ihren Plätzen zu halten – echt spannend das Chaos zu beobachten.

Kathmandu airport

Um 22Uhr bin ich in Kathmandu, Tribhuvan International Airport gelandet, hab mir ein 3-Monats-Visum für den Unkostenbeitrag von 100USD geholt, meinen Rucksack geschnappt und mir ein Taxi ins Hotel genommen. Ich hatte keine Ahnung, wo der Taxifahrer herumfährt, da es finster war und ich mich ja sowieso nicht ausgekannt hab. Die Straßen waren teilweise nicht asphaltiert und er ist mehrmals abgebogen. Was bleibt einem da anderes übrig, als einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut geht… und man doch plötzlich vorm Hotel steht 🙂

Nach erfolgtem Check-In (Hotel Bright Star – sehr freundliche und hilfsbereite Eigentümer, in einer ruhigen Gasse gelegen) und Erhalt des WiFi-Passworts habe ich die Nationalratswahlergebnisse nachgelesen und bin bald schlafen gegangen.

Hotel Bright Star, Kathmandu

Am nächsten Morgen habe ich mich mit Fern & Byron getroffen – die im selben Hotel wie ich eingecheckt hatten. Ich hab die beiden Briten letztes Jahr in Myanmar beim Wandern in Hispaw kennen gelernt. Die beiden sind nun bereits 13 Monate unterwegs und durch Zufall haben wir festgestellt, dass sie zur gleichen Zeit in Nepal sein werden wie ich. Also haben wir uns entschieden, uns zu treffen und die Trekking Tour im Himalaya Gebirge gemeinsam zu machen. Das Wiedersehen war herzlich und sämtliche Updates der letzten Monate wurden beim Frühstück in den Straßen von Thamel – dem touristischen Stadtteil von Kathmandu – geliefert. Die beiden sind 3 Tage vor mir in Nepal gelandet und hatten somit eine bessere Orientierung.

Den Tag haben wir dann damit verbracht unsere Genehmigungen für den Annapurna Trek (TIM‘s Card = Trekker‘s Information Management System & ACAP = Annapurna Conservation Area Permit) beim Tourismusbüro zu beantragen und die restlichen Dinge für den Trek zu kaufen (Wanderstöcke, Chlortabletten fürs Trinkwasser, Wanderkarte, etc.). Natürlich haben wir uns zwischendurch und auch abends mit köstlichem Essen gestärkt. Beim Abendessen hab ich erstmals das Nationalgericht Dal Bhat ausprobiert: Reis, Linsensuppe (= Dal), Gemüsecurry, Chilisauce und vielen Gewürzen wie Koriander, Masala, Kümmel und Kurkuma. Manchmal wird auch noch eine kleine Portion Joghurt dazu serviert. Und nun kommt das Beste an diesem Gericht – man bekommt Nachschub, was uns speziell beim Wandern noch sehr erfreuen wird.

Da unsere To-Do-Liste in Kathmandu abgearbeitet war, haben wir uns entschieden gleich am nächsten Tag den Bus nach Pokhara zu nehmen, wo wir ein paar Tage verbringen und uns auf unser Abenteuer vorbereiten wollten.

Am nächsten Morgen haben wir also zeitig das Hotel verlassen und sind zur Busstation gegangen. Pünktlich lt. Busplan sind wir um 7Uhr Richtung Westen aufgebrochen – nicht ahnend, welch holprige Busfahrt uns bevorsteht. Wir durften in der letzten Reihe Platz nehmen und ich hab den „Gangsitz“ bekommen, sodass es teilweise echt mühsam war, mich knapp 7 Stunden lang festzuhalten und nicht durch den Bus zu fliegen. Die Straßen hier sind nur spärlich asphaltiert, entsprechend uneben sind die Straßen und dementsprechend auch die Fahrt. Ich bin ja von meinen bisherigen Reisen schon einiges gewohnt, trotzdem war dies eine neue Erfahrung.

Nach der Mittagspause hat mir dann mein einheimischer Sitznachbar dann erzählt, dass dies die einzige Straße ist, die am Landweg von Indien nach Kathmandu führt. Alle Lieferungen aus Indien werden in LKW‘s über diese Straße nach Kathmandu transportiert und von dort aus dann an die jeweiligen Orte in Nepal verteilt. Dementsprechend kommen uns sehr viele LKW‘s entgegen oder fahren vor oder hinter uns. Ich brauche wohl nicht zu beschreiben, welch riskante Überholmanöver sich abspielen, geschweige von dem damit einhergehenden Hup-Konzert.

Schön, wir sind also doch gut in Pokhara angekommen und zu Fuß zu unserer Unterkunft gegangen, da wir uns das Geld für ein Taxi sparen wollten (es hätte ja auch 2,40Euro für 4 Personen gekostet).

Wir haben es uns die nächsten 2 Tage gut gehen lassen und das Gebiet rund um den Fewa-See erkundet. Und das inkludiert auch immer einheimische Lokale zu finden, mit gutem, günstigen Essen. Somit haben wir zum Beispiel mit Blick auf den See gefrühstückt und auch Abend gegessen.

Am Tag bevor wir unsere Tour begonnen haben war der Haupttag des 5-tägigen hinduistischen Diwali-Fests oder auch Lichterfest genannt. An diesem Tag wurde vor Geschäften, Restaurants, Hotels und anderen Häusern mit buntem Sand diverse Bilder konstruiert mit mindestens einem Licht/einer Kerze darin. Die Gehsteige und Straßen waren bunt und mit vielen dieser künstlerischen Sandbilder verziert. Schön, so einen wichtigen Tag für die Einheimischen mitzuerleben.

Happy Diwali

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NEPAL – Part 1: Kathmandu & Pokhara

In November 2014, when I was doing a hiking-tour in the mountains in the north of Thailand, I‘ve met a british couple who was travelling for a year. They told me that they‘ve been to Nepal doing the Annapurna Circuit and that it had been amazing. To be honest – so far I have never heard about the Annapurna Circuit before. Of course… I have heard about Nepal or the Mount Everest but this was it.

When I decided to travel again I didn‘t have to think long about where to go first – NEPAL.

After my short trip to Dubai I took the plane from there to Kathmandu, the capital of Nepal. Actually the flight has already been very interesting: I have been one of the few female people on board. The big group of other passengers was acting very chaotic – I guess they see the safety rules and regulations more as a recommendation than a mandatory rule.

At 10pm local time I arrived in Kathmandu, Tribhuvan International Airport where I got a 3-months-visa for 100USD, picked up my big backpack and checked a taxi to the hotel. I had no idea where the taxi would take as it was pitch dark and I wasn‘t familiar with the area anyway. So all you can do is trust in the good side of life and people… and suddenly find yourself in front of your hotel.

I checked-in at my hotel (Hotel Bright Star – very nice owners and in a quiet area) and got the WiFi-password to have a look at the results of the legislative elections in Austria, then went straight to bed.

The next morning I met Fern & Byron again – who stayed at the same hotel. I met this british couple almost a year ago while trekking in Hsipaw, Myanmar. They have been travelling the last 13 months. Coincidentally a few weeks ago we found out that we‘ll be in Nepal at the same time so we agreed on meeting up and travelling together. It was so good to see them again and while having breakfast together we tried to give us an update about the last months. As they‘ve arrived 3 days before me they already had a good feeling for the area. We spent the day organizing ourselves for the trekking tour: getting our permits for the Annapurna Region (TIM‘s Card = Trekker‘s Information Management System & ACAP = Annapurna Conservation Area Permit) at the Nepal Tourism Board (Tourism Service Center) and buying some stuff like trekking-poles, water purifing pills, map of the Annapurna area, etc.).

At dinner it was my first time to try the traditional nepali dal bhat set: rice, lentilsoup (= dal), vegetable curry, chilisauce and a lot of spices like coriander, masala, cumin and curcuma. Sometimes it is also served with a small portion of curd. It‘s very delicous but the most amazing fact is that there‘s always a refill of rice, dal and curry 🙂

1. Dal Bhat

Well, as we had completed our „to-do-list“ in Kathmandu, we‘ve decided to move on to Pokhara to enjoy some days before starting our big adventure.

Early next morning we left the hotel to catch the bus which left totally on time at 7am. We didn‘t expect at all which bumpy busride it‘s going to be as there are just a few roads paved – what an adventure.

After lunch I started to talk to the local guy sitting next to me who told me that this street is the only street between India and Kathmandu. That‘s why there are a lot of trucks bringing all the goods from India to Kathmandu first. From there they are distributed to the different places all over Nepal.

After a 7 hours bus journey we arrived safely in Pokhara and walked to our accomodation – we wanted to save the money for a taxi (which would have been something like 2,40Euro for 4 persons).

The next two days we were enjoying the bride side of life discovering the area around the Fewa-lake which includes to find local restaurants with delicious, authentic and hopefully cheap food. That‘s why we had the chance to have breakfast and dinner with lake-view 2 days in a row.

Phewa lake

The day before we started our trekking tour nepali people celebrated Diwali or the festival of lights. On this special day people are creating great and colourful pictures with sand in front of their houses, shops, restaurants and hotels which contained at least 1 candle. What an amazing experience to be part of this important festival for local people.

Happy Diwali – Festival of Lights

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