CHINA – BEIJING: being a hard-core tourist for 52 hours

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CHINA – PEKING: 52 Stunden Hard-Core Tourist

Bei meinem Wiedersehen im Jänner mit Sarah & Matt, meinen lieben Freunden aus den USA, in Thailand hatten die beiden mir vom Start ihrer Asienreise in Peking erzählt.

Generell benötigt man vor der Einreise nach China ein Visum, nicht jedoch bei einem Aufenthalt von maximal 72 Stunden und dem Weiterflug in ein Drittland.

Tja, nachdem ich also diese Info erhalten hatte und die beiden mir von ihrem Besuch bei der Chinesischen Mauer und der Verbotenen Stadt erzählt haben, habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, diese auch zu sehen. Ich hatte Hong Kong als letzten Stopp vor meiner Heimreise angepeilt. Nach eingehender Recherche von Google-Maps, Einreisebestimmungen und möglichen Flugrouten war für mich klar – diese Chance lasse ich mir nicht entgehen!

Somit habe ich also nach meinem Kurzaufenthalt in Hong Kong einen noch kürzeren Stopp in China eingelegt. Auf Grund meiner Flugbuchungen war meine Zeit in Peking bereits auf knappe 54 Stunden beschränkt, wurde jedoch nochmals verkürzt, da mein Flug von Hong Kong nach Peking 2 Stunden Verspätung hatte. Natürlich war ich nicht gerade erfreut, als ich diese Verspätung auf den Monitoren am Flughafen in Hong Kong gesehen hatte, jedoch war ich bis dato ja von Flugverspätungen – mit Ausnahme von beiden Abflügen aus Kathmandu – verschont geblieben.

Nachdem das Flugzeug erst um 23Uhr in Peking gelandet ist, musste ich mich zuerst einmal um mein Transitvisum kümmern. Und siehe da, sobald ich beim richtigen Schalter war, ging das ganze Prozedere ziemlich schnell und zu meiner Überraschung habe ich sogar ein Visum für 144 Stunden bekommen!

Auf Grund der verspäteten Ankunft konnte ich nicht mehr wie geplant mit der U-Bahn ins Stadtzentrum zu meiner Unterkunft fahren. Ein freundlicher junger Mann hätte mir daraufhin ein Taxi um € 60,- angeboten und meinte, dass dies die einzige Möglichkeit wäre, um diese Uhrzeit in die Stadt zu gelangen. Schockiert von diesem Preis habe ich dankend abgelehnt, denn ich war überzeugt, dass es auch günstiger möglich wäre – auch um diese Uhrzeit. Kurze Zeit später und außerhalb vom Flughafengebäude habe ich einen öffentlichen Bus gefunden, der mich um € 4,- in der Stadt abgesetzt hat – nur 20 Gehminuten von meinem Hostel entfernt. Gegen 3Uhr war ich dann endlich geduscht und hundemüde im Bett.

Lange konnte ich jedoch nicht wirklich schlafen, da ich mich nur wenige Stunden später auf den Weg zur Chinesischen Mauer gemacht habe. Diese ist ja gesamt ca. 21.196km lang und kann an mehreren Abschnitten besichtigt werden. Von Peking aus ist Badaling der nächstgelegene Abschnitt und ist daher beliebt bei vielen Tourbussen und dementsprechend mit Menschenmassen überfüllt. Mutianyu ist ein weiterer Abschnitt, ca. 70km vom Stadtzentrum entfernt, jedoch nicht direkt von Peking zu erreichen. Daher ist Mutianyu nicht so überlaufen, da sich viele nicht die mühe machen wollen und vom Busbahnhof aus 2 verschiedene Busse nehmen wollen.

Mir war die fast 3 stündige Anreise recht, da ich einerseits die Wegbeschreibung vorab in mehreren Blogbeiträgen studiert und Screenshots gemacht hatte, andererseits jedoch auch noch ein wenig Schlaf nachholen konnte 🙂

An der zweiten Bushaltestelle habe ich Jenny & Adam aus Canada kennengelernt, die ebenfalls am Weg nach Mutianyu waren und mit denen ich den restlichen Tag verbracht habe.

Um zur Mauer hochzukommen kann man entweder die Gondelbahn oder einen Sessellift nehmen – wir haben uns für den etwas in die Jahre gekommenen Sessellift entschieden.

Oben angekommen war ich kurz mal sprachlos, da ich tatsächlich auf der Chinesischen Mauer stand! Ich mein, man könnte jetzt sagen es ist ja quasi nur eine Mauer, die vor vielen Jahren (Teile davon sollen bereits im 7. Jahrhundert vor Christus gebaut worden sein) gebaut wurde, trotzdem ist war es für mich einfach unglaublich auf einem der neuen 7 Weltwunder zu stehen/gehen!

Nun, wir sind dann einen Teil des fast 5,4km langen Abschnitts zu Fuß abgegangen und haben natürlich viele Fotos gemacht. Der Ausblick über die umliegende Landschaft war auch großartig, wenn auch durch Wolken oder Smog etwas beeinträchtigt.

Um wieder hinunter zu gelangen gibt es sogar 3 Möglichkeiten: Gondelbahn, Sessellift oder Sommerrodelbahn. Ja genau, es gibt eine Sommerrodelbahn in Mutianyu! Es ist wohl nicht schwer zu erraten, wofür wir uns entschieden haben 🙂

Nachdem wir dann in der Stadt retour waren, sind wir noch gemeinsam essen gegangen und haben so diesen beeindruckenden und aktiven Tag ausklingen lassen.

Gelbe Radln in China 🙂

Am nächsten Tag, meinem letzten Tag „on the road“ habe ich mich ins Getümmel von Peking begeben um über den Tiananmen Platz zur Verbotene Stadt zu gelangen. Diese war der Regierungs- und Wohnsitz der chinesischen Kaiser der Ming & Qing Dynastien bis 1911. Der einfachen Bevölkerung war der Zutritt verboten, wodurch sich auch der Name erklärt.

Die Verbotene Stadt umfasst eine Grundfläche von 720.000m², wobei 150.000m² mit diversen Palästen und Pavillons verbaut sind. Auffallend sind die vielen Marmorterrassen und deren kunstvolle Schnitzereien. Zur Sicherheit wird die Verbotene Stadt von einem 6m tiefen mit Wasser gefüllten Graben sowie einer 10m hohen Mauer umgeben.

Viele andere Reisende sowie diverse Blogbeiträge im Internet raten von einem Besuch der Verbotenen Stadt am Wochenende ab, da auch sehr viele Einheimische unterwegs sind. Nun, mit nur 2 Tagen in Peking hatte ich keine andere Wahl, als entweder die Chinesische Mauer oder das Stadtzentrum am Samstag zu besuchen. Ja, es war sehr viel los und teilweise war es auch anstrengend ständig Menschenmassen um mich zu haben, jedoch war ich auch ziemlich müde nach kurzen Nächten und dem aktiven Vortag (mit in Summe gegangenen 18km) sowie der Tatsache, dass ich emotional aufgewühlt war auf Grund meiner bevorstehenden Heimreise.

Nun, nachdem ich einige Stunden innerhalb der Verbotenen Stadt verbracht habe – und auch den Fotowünschen diverser Einheimischer nachgekommen bin – bin ich noch auf einen kleinen Hügel hinauf um einen Blick auf das riesige Areal zu erhaschen. Puh, das hätte ich mir fast sparen können, da die Sicht durch eine mega Smog-Wolke über der Stadt ziemlich eingeschränkt war.

Am Nachmittag habe ich noch einen Abstecher zur South Luogu Alley gemacht, der ältesten erhaltenen Wohnstraße Pekings, die jetzt allerdings zu einer Touristenattraktion mit unzähligen Geschäften umfunktioniert wurde. So habe ich die Chance genutzt um noch ein paar lastminute Souvenirs zu ergattern und mich ein wenig gestärkt um noch meinen letzten Besichtigungsstopp beim Himmelstempel zu überstehen.

Der Himmelstempel wurde früher von den Kaisern besucht um für eine gute Ernte zu beten und zählt wie die Verbotene Stadt ebenfalls als UNESCO Weltkulturerbe. Der 38m hohe, runde Turm (36m Durchmesser) steht auf einer 3-stufigen Marmorterrasse und bietet daher ein weiteres Highlight für Architektur-Fans. Ich war schon von der Parkanlage rund um den Himmelstempel und den Karten-/Würfelspielen der Einheimischen begeistert, aber die Tempelanlage hat erst recht Eindruck hinterlassen.

Zum Abschluss meines Aufenthaltes in Peking, aber auch meiner gesamten Reise, bin ich natürlich nochmal zu einem Nightmarket gegangen um noch ein paar lokale Köstlichkeiten zu essen bzw. Kuriositäten zu sehen. Wie in vielen asiatischen Ländern, wird auch in China das „ganze Tier“ verzehrt, somit war ich nicht verwundert einige Innereien, Füße/Pfoten oder ähnliche Körperteile von diversen Tieren angeboten zu bekommen.

Tja, so schnell konnte ich gar nicht schauen, waren 48 Stunden vergangen und ich war wieder am Weg zum Flughafen – so müssen sich Asien-Touristen in Europa fühlen, wenn sie 14 Städte in 10 Tagen besuchen.

Leider habe ich von Peking selbst, dem Flair, den Einheimischen (immerhin 21 Mio.), der Kultur sowie anderen Stadtteilen nicht sehr viel mitbekommen, da ich diesmal tatsächlich viele touristische Highlights stur abgeklappert und somit mehr als 40km in 2 Tagen gegangen bin. Es waren so viele Eindrücke in dieser kurzen Zeit, dass ich bei meiner Abreise noch nicht realisiert hatte, was ich da in wenigen Stunden alles gesehen und erlebt hatte. Ich würde daher auf jeden Fall einen weniger straffen Zeitplan empfehlen, sodass die 72 oder 144 Stunden des kostenlosen Transitvisums zwar gut genutzt werden, aber auch Momente zum Verarbeiten und Genießen bleiben.

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CHINA – BEIJING: being a hard-core tourist for 52 hours

When I was reuniting with Sarah & Matt, my lovely friends from the US, in January in Thailand they have told me about the beginning of their Asia-trip in Beijing.

In general you need to get a visa for China before entering the country, however you can get a visa on arrival for 72 hours if you are travelling onward to a third country (= transitvisa).

Well, since they‘ve told me about visiting the Great Wall and the Forbidden City I kept thinking about going there. Originally I have planned to make my last stopp in Hong Kong but after some research of google-maps, rules and regulations of the transitvisa and possible air routes the decision was made – I would end my trip in China!

After my short trip to Hong Kong I have made an even shorter stopp in Beijing. Due to my flight-schedules my time has already been limited to 54 hours however the delay of my flight from Hong Kong to Beijing did shrink this period for another 2 hours. Of course I haven‘t been happy seeing the delay on the screens at Hong Kong airport, luckily I have been pretty lucky so far without any major delays on this trip (excluding the two flights out of Kathmandu).

In the end we have landed around 11pm in Beijing, so I have made my way to immigration to get my transitvisa. After I have found the right counter it have been super surprised when the lady gave back my passport with a transitvisa for 144 hours!

Due to the delayed arrival I haven‘t been able to take the metro to the city center. A very friendly young man wanted to help me and has offered me a taxi for 60,- Euros pretending that this is the only possibility at this time to get to the city. Needless to say that I have been shocked by the price and not willing to pay this amount I have denied his offer. I have been sure that there is another cheaper option – and of course only a few minutes later I have figured out that there is a public bus for 4,- Euros which has dropped me off 20minutes walking distance to my hostel.

Finally, around 3 am in the morning I was lying in my bed after an exhausting long day.

After only 3,5 hours of sleep I have gotten up to make my way to the Great Wall. In total the Wall is 21.196km long and can be visited at several sections. Badaling is not only the nearest section from Beijing but the most popular and packed one too.

That‘s one reason why I have decided to go to Mutianyu, another section about 70km away from the city. As you have to take 2 different busses to get there it is less popular which is exactly how I like it. Another advantage of sitting on the bus has been the opportunity to get a bit of sleep which I absolutely needed! 🙂

At the second busstation I have met Jenny & Adam from Canada who have been on their way to Mutianyu too. We ended up spending the rest of the day together exploring the Great Wall.

There are 2 options to get up on top of the Great Wall: the cable car or a chair lift – we have opted for the second one.

Reaching the top has left me speechless when I realized that I am standing on the Great Wall of China!

Well. you might say it is just a wall which has been built many years ago (some sections were being built already in the 7th Century BC) however I couldn‘t believe that I was standing/walking on one of the new 7 worldwonders!

While we have been walking parts of the 5,4km long section in Mutianyu we have taken a lot of pictures and enjoyed the view of the surrounding area however due to some clouds or smog it hasn‘t been so amazing than what I have seen in some pictures.

There are unbelievably 3 options to go down again: the cable car, the chair lift or the toboggan run – yes, there is a toboggan run down the Great Wall of China! Needless to say which option we have chosen 🙂

Back in the city we have found a little local restaurant to have dinner together and let this incredible and active day fade out.

really „public“ toilets

The next day, my last day „on the road“ I have put myself into the busy places of Beijing to get to the Tiananmen Square and later to the Forbidden City. The Forbidden City has been home of the emperors as well as the ceremonial and political center of the Ming & Qing dynasty until 1911. Its name refers to the fact that nobody has been allowed to enter or leave the palace without the emperor‘s permission.

It covers a ground area of 720.000m² and a building area of 150.000m² with several buildings and pavillons as well as many terrasses made of marble stones with artistic carvings. The whole area is surrounded by a 6m deep moat filled with water and a 10m high city wall to secure the palace.

somebody is watching you at Tiananmen Square

Many travellers as well as different blogposts recommend to avoid the Forbidden City during weekends as there are many locals visiting too. As I had only 2 days in Beijing I didn‘t have a lot of choice to weither do the Great Wall or the sights in the city on Saturday. And yes, it has been very busy and at some point it has been really exhausting to be surrounded by the crowd constantly however I have been pretty tired due to short nights and the active previous day (in total I have been walking 18km) as well as the fact that I have felt an emotional chaos due to my close trip home.

Well, after I have spent several hours inside the Forbidden City – including taking pictures with locals – I have made my way up a little hill to get a better view of the whole area of the former palace. Puh, this view has been pretty hazy and foggy due to massive smog above the city.

In the afternoon I have visited the South Luogu Alley which is the oldest alleyways in Beijing now transformed into a tourist attraction with many shops. Hence I have taken the opportunity to shop lastminute souvenirs and tried some snacks to have enough energy for my next and last stop of the day – the Temple of Heaven.

Back in the days the emperors have visited the temple to pray for a good harvest. Likewise to the Forbidden City the Temple of Heaven is an UNESCO worldheritage. Especially for architecture-fans it is worth a visit as the 38m high circular building (36m diameter) is built on a three-level marble stone base. Not only did the surrounding park area, where locals have been playing cards, have already impressed me but the temple grounds itself too.

At the end of my stay in Beijing and the end of my trip in general I have been to another nightmarket to try some local dishes and find some more culinaric curiosities. Same as in other asian countries people in China are eating „the whole animal“ hence I have seen some bowels, feet/paws or similiar bodyparts from various animals.

Well, way faster than I have thought 48hours did pass by and I have been on my way to the airport again – that‘s how asian tourists must feel in Europe when they are visiting 14 cities in 10 days 🙂

Unfortunately I haven‘t experienced a lot of Beijing itself, the city-vibe, the locals (around 21 millions), the culture nor other parts of the city as I have been focussing on the main touristy highlights and walking more than 40km in 2 days. Due to the many impressions in this short period I haven‘t completely realized what I have seen and experienced when I was leaving the country. That‘s why I would highly recommend to stay the full 72 or 144 hours of the tranistvisa to avoid a strict schedule which allows you to wander around, see and feel the city and have enough time to realize what‘s going on 🙂

HONG KONG – countdown in the big city

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HONG KONG – COUNTDOWN IN DER GROSSSTADT

Nach Kuala Lumpur, Singapur und Bangkok habe ich eine weitere bekannte Metropole in Asien besucht – Hong Kong!

Nun ja, der Wettergott war mir leider nicht sehr gnädig, da es während meiner 4 Tage in Hong Kong täglich bewölkt war, leicht genieselt oder geschüttet hat. Die stetige Wolkendecke über der Stadt hatte auch zur Folge, dass ich nicht auf den bekannten Victoria Peak, von dem aus man einen tollen Blick über die Stadt mit all den Wolkenkratzern bei Schönwetter hat, hinauf bin. Trotzdem habe ich versucht, meine Zeit zu nutzen und mir einen Eindruck von der ehemaligen britischen Kolonie (bis 1997) zu machen. Dies musste ich jedoch nicht allein machen, da ich zufällig auf Instagram oder Facebook gesehen hatte, dass Romina – die Deutsche, die ich in Kuching auf Borneo kennen gelernt habe – auch gerade in der Stadt ist. Somit habe ich sie kontaktiert und gleich an meinem ersten Abend verabredet. Wir sind zuerst an den Pier gegangen, wo mir der erste Blick auf Hong Kong Island und die dazugehörige Skyline geboten wurde.

Danach ging es durch die einige Straßen und Gassen von Kowloon in denen wir an Straßenmärkten mit kuriosen Souvenirs vorbeigekommen sind, aber auch einige Tierhandlungen in denen man von Fische über Hamster, Schildkröten, Hasen und Hunde bis hin zu Katzen konnte. Zwischendurch haben wir uns bei einem köstlichen nepalesisch-indischen Abendessen gestärkt.

Am nächsten Tag haben wir uns die Parade zum Geburtstag von Tin Hau, die Göttin der Meere sowie für Sicherheit, gutes Wetter und volle Fischernetze angesehen. Es war ein bunter, lauter und interessanter Vormittag mit all den Einheimischen, die so viel Freude an dieser Parade und ihrem Mitwirken hatten.

Anschließend sind wir durch die Gassen von SoHo auf Hong Kong Island und haben uns an den unzähligen Straßenmalereien nicht sattsehen können. Dieser Stadtteil, wie der Name schon verrät, ist eher sehr westlich mit vielen kleinen Lokalen, Shops und Boutiquen – und gibt einem das Gefühl in einer europäischen Stadt zu sein. Geht man jedoch dann nur ein Stückchen weiter, ist man wieder vom asiatischen Flair umgeben – ganz spannend.

In dieser Metropole, die mehr Wolkenkratzer beherbergt als New York, habe ich trotzdem an vielen Gebäuden/Baustellen Baugerüste aus Bambus gesehen. Man sollte meinen, dass ein Metallgerüst „Standard“ ist, jedoch verwenden die Menschen hier wohl eher die Substanz, die als Ressource vorhanden ist und sich bestimmt auch über viele Jahre bewährt hat.

Hong Kong hat rund 7,5 Mio. Einwohner, die natürlich auch alle irgendwo leben müssen. Es zeigt sich schon an den Hostels, dass Platz Mangelware ist, denn da gibt es Stockbetten mit 3 statt üblichen 2 Betten.

Noch beeindruckender sind jedoch die diversen Apartmenthäuser, die bereits von außen erahnen lassen, wie eng es erst im Inneren der Wohnungen sein muss. Daher sind wir auch in den Stadtteil Quarry Bay auf Hong Kong Island aufgebrochen um dort einige dieser Legebatterie-ähnlichen Wohnsituationen zu bestaunen. Dieser Stadtteil ist bei vielen Touristen bekannt, denn entsprechenden Fotos kann man auf diversen SocialMedia-Plattformen finden.

Zu dem bereits beeindruckenden aber auch schockierenden Anblick der vielen Wohnhäusern ist noch hinzugekommen, dass es an diesem Tag total bewölkt war und geschüttet hat – das hat der ganzen Situation nochmals eine etwas mystische Note gegeben.

Am selben Tag haben wir auch noch ein Meisterwerk der Architektur besucht, welches ich zufällig durch ein Foto auf Instagram entdeckt hatte. Es handelt sich um runde Wohnhäuser, in denen die Wohnungen wie in einem Ring angeordnet sind. Von diesen Säulen-Türmen, Tak Chuen Lau Lei & Lai Kit Lau) gibt es insgesamt 4 Stück, welche private Wohnhäuser sind und daher nicht öffentlich zugänglich. Dies hat uns ein Portier auch gleich mitgeteilt, als wir einfach in den ersten Turm hineingegangen sind. Wir wollten uns jedoch nicht so leicht abwimmeln lassen, da wir ja auch immerhin den Weg auf uns genommen haben, die Häuser zu finden. Nach kurzer Wartezeit sind wir mit einem Mädchen durch die nun aufgesperrte Eingangstür gegangen und hatten somit die Gelegenheit um einen Blick von innen zu erhaschen, aber auch um viele Fotos zu machen. Ja, dieser leicht illegale Besuch in einem Privathaus hat sich echt ausgezahlt 🙂

Mich hat die Stadt teilweise erschlagen, mit all den Menschen, bunten Reklameschildern, unzähligen kleinen und großen Shops, der ständige Straßenlärm, die vielen Autos/Busse/Straßenbahnen – sehr gewöhnungsbedürftig. Mir hat definitiv die Natur oder auch ein paar Parks oder Grünanlagen gefehlt. (wobei mir erzählt wurde, dass rund um Hong Kong ganz viele tolle Wanderungen möglich sind, für die jedoch das Wetter hätte besser sein müssen als ich dort war)

Trotzdem ist es eine sehenswerte Metropole, einfach um diese vielen Gegensätze zu erleben.

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HONG KONG – COUNTDOWN IN THE BIG CITY

After visiting Kuala Lumpur, Singapore and Bangkog I have made my way to another big city in Asia – Hong Kong!

Well, the weather wasn‘t really on my side… as it has been either raining, cloudy or pouring down during my 4 days there. That‘s why I haven‘t made it up to Victoria Peak to enjoy a beautiful view over the city and the skyscrapers as it has been always hidden by big, grey clouds.

Nevertheless I have tried to have a great time and explore this former british colony (until 1997). Luckily I have been able to spend these days together with a travelfriend, as I coincidentally have seen on Instagram or Facebook that Romina, the german girl I have met in Kuching, Borneo, is visiting Hong Kong at the same time. So we have met already on my first evening and walked to the Pier to have a great view of Hong Kong Island and the skyline.

Afterwards we have been walking through the streets and alleys of Kowloon passing streetsmarkets with lots of souvenirs as well as many pet shops with all kind of different animals: fish, hamsters, turtles, rabbits, dogs and cats. For dinner we have found a nepali-indian restaurant which brought back so many memories of Nepal.

Next day we have been at a parade celebrating the birthday of Tin Hau, the goddess of the sea, for safety, fine weather and full fishing nets. It has been a colourful, loud and interesting morning watching all the locals having so much fun being a part of the parade or just watching ist.

Our next stop has been at SoHo on Hong Kong Island where we have been chasing all the different murals. This part of the city is full of small little coffeeshops, restaurants and shops or boutiques giving you the feeling that you are in an european city and not in Asia. But if you just keep walking you are surrounded by an asian flair pretty soon again.

Hong Kong is a huge city with more skyscrapers than New York, however I have seen a lot of scaffolding made of bamboo. I was thinking that a metal-scaffolding is already „standard“ but the people here are using the material which is growing here and of course has proven it‘s worth.

There are more than 7,5mio. People living in Hong Kong who have to live somewhere. As I have seen already at my hostel space is limited that‘s why I had a bunk-bed with 3 beds rather than the „normal“ 2 ones. Pretty interesting and I have never seen this before.

I have been impressed by all the different apartmenthouses where you can already get a sense of how many people are living inside by just looking at the outside. That‘s why we have made our way to Quarry Bay on Hong Kong Island where there are some of these cage-like condos. I guess people living there have a similiar feeling like chickens in their „laying-battery“ 🙂

You can find many pictures of these houses on SocialMedia as a lot of tourists are coming here to see these – sometimes colourful – buildings.

Due to the heavy rain and grey sky it has been kind of a mystic atmosphere to stand between these buildings – what an impressing but also shocking moment.

The same day we have visited another great piece of architecture which I have found on Instagram. There are 4 round buildings (Tak Chuen Lau Lei & Lai Kit Lau) where the apartments are located like a ring with a whole in the middle. These are private buildings with a security man at the ground floor who has told us that we are not allowed to go inside – guess there are people coming to take pictures quite often which must be pretty anoying. However we didn‘t want to give up and just leave again and have sneaked into another tower with a girl who has opened the main door. We have taken this opportunity to walk up to the 10th floor and get a wonderful impression of this piece of architecture. Of course we have taken many pictures as well to remember this partly illegal visit of a private property 🙂

I have to admit that I have been a bit overwhelmed by this huge city: too many people, the colourful signs everywhere, way to many small and big shops and departmentstores, the loud streetnoise with all the cars, busses and trams. I guess you need to get used to this atmosphere but I think I won‘t get ever used to this city as I have been missing nature and some green parts too (eventhough people have told me that there are some amazing hiking-treks around Hong Kong which I haven‘t been able to discover due to the weather)

However it‘s an interesting place with a lot of extreme contrasts which are worth to explore.

TAIWAN: more than „Made in Taiwan“

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TAIWAN: MEHR ALS NUR „MADE IN TAIWAN“

Wie oft habe ich vor meiner Ankunft schon mal wo gelesen „made in Taiwan“ – aber offen gesagt, wusste ich lange nicht einmal, wo genau dieses Land liegt, in dem anscheinend viele T-Shirts, Elektroartikel oder ähnliches hergestellt werden.

Also, die Insel liegt ca. 180km östlich der Küste Chinas und ist zwar nicht einmal halb so groß wie Österreich, hat jedoch fast 2,5 Mal so viele Einwohner.

Anders als meine vorherigen Stopps, hatte ich schon lange mehr oder weniger geplant Taiwan zu bereisen, da es einer der 12 Austragungsorte des Wings For Life Worldrun ist. Da ich diesen Charity-Lauf bereits dreimal in Österreich mitgelaufen bin, wollte ich auch dieses Jahr nicht darauf verzichten (dazu später mehr). Und wie bei so manchen meiner Reiseziele, konnte ich auch hier auf die Empfehlung und Begeisterung von Fern & Byron zurück greifen, die 2017 bereits in Taiwan waren.

Somit bin ich von Manila nach Taoyuan geflogen und habe mich gleich in den erstbesten Bus gesetzt um nach Taichung zu gelangen. Dort habe ich mich mit Teresa wiedergetroffen, die ich auf den Philippinen kennengelernt habe. Sie hat mich abends zum Night Market mitgenommen und mich dort gleich mal mit Bubble Tea & „Stinky Tofu“ bekannt gemacht: fermentierter Tofu, der seinem Namen gerecht wird, denn man riecht ihn schon von Weitem. Natürlich habe ich ihn auch gekostet – nun ja, spontan würde ich sagen er schmeckt nach „Schweißsocken“ (auch wenn ich diese noch nie gekostet habe) – kurz um: einmal und nie wieder!

Am nächsten Tag habe ich jedoch gleich Frieden mit der Küche Taiwans geschlossen, da deren Frühstück einfach köstlich ist: Sojamilch, Radi-Kuchen, Palatschinken mit Rührei!

Anschließend war ich im Rainbow-Village, einem kleinen Dorf am Rande von Taichung, welches in vielen bunten Farben erstrahlt. Generell war es der Plan, diese wenigen Häuser abzureissen um größere Gebäude zu bauen. Jedoch hat sich der ehemalige Soldat, Huang Yung-Fu dagegen gewehrt und begonnen, die Häuser zu bemalen. Sie wurden immer bekannter und ihre Wichtigkeit auch von der Universität analysiert, da seine Malereien gute Laune bei den Betrachtern hervorrufen.

Die nächsten 2 Nächte habe ich bereits in Kaohsiung verbracht, der drittgrößten Stadt in Taiwan.

Dort habe ich das buddhistische Kloster Fo Guang Shan besucht mit unzähligen Buddha-Statuen und verschiedenen Gebetshallen, welches ungefähr 1 Stunde außerhalb der Stadt liegt. Leider ist das nahegelegene Buddha Museum am Dienstag geschlossen – und natürlich war ich genau an einem Dienstag vor Ort. Somit konnte ich den großen Buddha nur von der Ferne bestaunen.

Jedoch habe ich mir davon nicht die Laune verderben lassen und bin zurück nach Kaohsiung um die kleine Insel Cijin mit dem Rad zu erkunden. Wobei ich das Rad gar nicht gebraucht hätte, da die Insel tatsächlich so klein ist, dass man locker alles zu Fuß gehen kann.

Danach bin ich im Kunstviertel der Stadt „Pier 2 Art District“ auf die Suche nach den unzähligen Malereien auf den verschiedensten Häusern gegangen. Kurz bin ich auch mit einem amerikanischen Künstler ins Gespräch gekommen, der dort gerade am Werk war.

Meine Reise ging am nächsten Tag weiter nach Donggang, von wo aus ich einen Tagesauflug nach Liuqiu (auch Xiaoliuqiu, Little Liuqiu oder Lamay Insel genannt) gemacht habe. Dort bin ich – auf Empfehlung eines Bekannten, den ich auf den Philippinen getroffen habe – zum „Blumenvasenstein“ gegangen, wo man mit riesigen Grünen Meeresschildkröten schnorcheln/tauchen kann. Nun, ausgerüstet mit Schnorchel und Taucherbrille habe ich mich gleich ins Wasser begeben, jedoch keinerlei Schildkröten gesehen. Etwas unrund habe ich mir dann mal wieder ins Gedächtnis gerufen, dass es eben Tiere in freier Wildbahn sind, die nicht auf Bestellung wie im Zoo auftauchen werden. Ich wurde allerdings keine 2 Minuten später eines besseren belehrt, da nämlich plötzlich neben mir eine mind. 1,5m große Schildkröte geschwommen ist. Und siehe da, mit ein wenig Geduld war ich auf einmal von 4 Schildkröten umgeben, inklusive einem kleineren Jungtier. Es war ein so tolles Erlebnis, diese anmutigen Tiere so nah zu beobachten!

Glücklich und zufrieden habe ich meinen Weg fortgesetzt um am nächsten Mittag von Kenting aus die nächste Insel zu besuchen – Lanyu oder auch Orchideen-Insel.

Die Insel ist entweder mit dem Schiff oder Flugzeug erreichbar. Ich habe mich fürs Schiff entschieden, obwohl ich in vielen Blogs gelesen habe, dass es eine herausfordernde Überfahrt sein kann und viele Passagiere seekrank werden. Tja, es war eine sehr interessante Fahrt mit hohen Wellen, was zur Folge hatte, dass die typischen Geräusche von sich übergebenden Menschen nicht lange auf sich warten ließen – so ungefähr nach 10 Minuten der insgesamt 2 stündigen Fahrt gingen sie los! Somit habe ich meine Kopfhörer genommen, Musik gehört, die Augen geschlossen und mich mit Erfolg gegen die Übelkeit gewehrt 🙂

Lanyu ist nicht wirklich touristisch und ich habe nur wenige Unterkünfte online gefunden. Daher bin ich ohne Reservierung angereist und hab im empfohlenen Lanyu Backpackers Hostel übernachtet. Die Besitzerin spricht – verglichen zu ihrem Ehemann – zumindest ein paar wenige Worte Englisch. Jedoch haben wir uns mit einer Übersetzungs-App gut unterhalten können. Speziell auf Lanyu habe ich gemerkt, wie hilfreich diese technischen Hilfsmittel sind.

Mit meinen neuen Moped-Fahrkünsten habe ich mir für 2 Tage eines ausgeliehen um die Insel zu erkunden. Obwohl das Wetter am ersten Tag nicht so berauschend war, habe ich mich auf Anhieb in die Insel, ihre Bewohner und die Landschaften verliebt und unzählige Stopps eingelegt um Fotos zu machen, die Aussicht zu genießen oder zu rasten. Die Farbe des Meeres, aber auch die vielen grünen Hügel sowie Steinformationen waren einfach beeindruckend und wunderschön.

Die Hostel-Besitzer waren trotz der Sprachbarriere stets um mein Wohlbefinden bemüht, sodass mich die Besitzerin eines Tages plötzlich kurzerhand auf eine kleine Spritztour zu einem Aussichtsturm sowie einen gemeinsamen Kaffee eingeladen hat. Am selben Tag abends hat mich ihr Ehemann dann zum Fliegenfische fischen mitgenommen. Es war so toll und beeindruckend die Fische fliegen zu sehen, dass ich keinen mehr fangen wollte 🙂

Wie schon erwähnt, war es – speziell in meiner ersten Woche – sprachlich nicht immer einfach in Taiwan. Obwohl doch viele Einheimische Englisch sprechen, sind sie eher ein sehr schüchternes und zurückhaltendes Volk, was dazu führt, dass sie sich oft nicht kommunizieren trauen. Ich habe auf meinem Weg vom Flughafen Richtung Süden bis Lanyu nur eine handvoll internationale Reisende getroffen. In den jeweiligen Unterkünften waren zwar stets andere Reisende, jedoch meist aus Taiwan selbst, China, Japan oder Korea. Somit war wieder eine gewisse Sprachbarriere da, welche dazu geführt hat, dass ich wenig „soziale Kontakte“ anfangs hatte.

Speisekarte / Menu

Umso mehr hat es mich gefreut, als ich an meinem letzten Tag auf Lanyu XiaoQian kennengelernt habe. Sie hat chinesische Wurzeln ist jedoch in Malaysien aufgewachsen und hat 10 Jahre in Australien gelebt – und ganz nebenbei ist sie auch Diätologin. Eine Berufskollegin vor mir zu haben, war nochmal super interessant und speziell. Ich kann gar nicht genug hervorheben, wie dankbar ich für diese Begegnung war, da ich mich einerseits wieder mit jemanden „normal“ (ohne Sprach-App) unterhalten konnte, andererseits hat sie mein Leben bzgl. Sprachbarriere unheimlich erleichtert, da sie natürlich der chinesichen Sprache mächtig ist.

Ich habe mich dann kurzerhand entschlossen, am nächsten Tag nicht zurück aufs Festland zu fahren sondern einen 2-nächtigen Zwischenstopp mit XiaoQian auf Lüdao oder auch Green-Island zu machen, welche am Weg zwischen Lanyu und Festland liegt. Diese Insel ist viel bekannter und daher auch touristischer. Da ich mein Herz bereits an Lanyu verschenkt hatte, war ich von Lüdao nicht mehr so beeindruckt, was jedoch vielleicht auch an den verregneten Tagen vor Ort zurückzuführen ist.

Immerhin haben wir dadurch den Green Island Human Rights Cultural Park besichtigt, ein ehemaliges Gefägnis mit interessanter Geschichte. Zum Glück hatte ich Xiao Qian dabei, die als meine Dolmetscherin fungiert hat, da eine Führung in Englisch nicht angeboten wurde und auch unsere Guides kein Wort Englisch sprachen.

Natürlich haben wir auch den Rest der Insel mit dem Moped erkundet und haben bei den bekanntesten Spots angehalten.

Unsere gemeinsame Reise brachte uns dann zurück aufs Festland nach Taitung, von wo aus es weiter nach Hualien ging, wo wir von Mr. Zhang, einem Einheimischen, welchen XiaoQian auf Lanyu kennengelernt hatte, begrüßt, herumgeführt und umsorgt wurden. Er hat uns zu verschiedenen, interessanten Plätzen gebracht (Taroko National Park, Der-Yen-Strand, Liyu See, etc.) und uns zu einem großen Familientreffen in einem „All you can eat-Hot Pot“ Restaurant mitgenommen, wir haben uns wie Königinnen gefühlt – herrlich.

Am nächsten Tag habe ich mich dann von Xiao Qian verabschiedet, jedoch war es kein endgültiger Abschied, da wir uns in Taipei vor ihrer Abreise aus Taiwan noch sehen sollten.

Ich bin also nach Ruifang mit dem Zug und dann mit dem Bus weiter nach Jioufen gefahren. Jioufen liegt in den Bergen im Nordosten von Taiwan, nur ca. 1,5 Stunden von der Hauptstadt entfernt, daher wird es auch oft nur als Tagesausflug von vielen Touristen angesteuert. Ich habe jedoch in dem beliebten Ort, der bekannt für seine engen Gassen, Teehäuser und früheren Goldminen ist, gleich 3 Nächte verbracht. Obwohl die erwähnten engen Gassen ab mittags mit Touristen überfüllt sind, hat mich der Charme dieses kleinen Ortes einfach fasziniert.

In der näheren Umgebung, entlang der Küste, habe ich einen Tag gemeinsam mit Ina aus Deutschland verbracht und die dortigen Hotspots erkundet: Goldenen Wasserfall, die Mündung vom goldenen Wasserfall ins Meer und dessen Wasserverfärbung sowie die Nanya Rocks.

Nachdem ich also die Idylle in meinem Hostel (My Story Inn) in Jioufen genossen habe, habe ich mich auf den Weg nach Taipei gemacht, die Hauptstadt Taiwans.

Die ersten beiden Tage habe ich dort alleine verbracht und bereits einige Sehenswürdigkeit besucht, bevor ich Terese aus Holland, die ich 2015 in Indonesien kennengelernt habe, begrüßen konnte. Wir haben uns seit unserem Kennenlernen jedes Jahr wiedergetroffen und sind gemeinsam gereist (Bratislava & Bukarest) bis irgendwann die Idee geboren wurde uns in Taipei zu treffen. Wir hatten 3 gemeinsame Tage bevor ich Taiwan verlassen und sie den Rest der Insel bereisen würde.

Natürlich haben wir gleich an unserem ersten Abend einen Night market besucht um uns durch die verschiedenen kulinarischen Angebote zu essen. Am nächsten Tag haben wir gemeinsam den Elephant Mountain „erklommen“ um die Aussicht auf das bis 2010 höchste Gebäude der Welt zu genießen, Taipei 101 (heute ist der Burj Khalifa das höchste Gebäude, welchen ich am Beginn meiner Reise in Dubai bestaunen durfte). Anschließend sind wir auch noch direkt zum Taipei 101 hingegangen und haben uns später einen Tee im unweit entfernten W-Hotel geleistet um eine tolle Aussicht über die Stadt als Draufgabe zu bekommen.

Am 6. Mai war dann mein „großer Tag“ – da ich am Abend am Worldrun  (https://www.wingsforlifeworldrun.com/at/en/) teilgenommen habe. Bevor wir uns allerdings auf den Weg nach Taoyuan, dem Veranstaltungsort gemacht haben, haben wir uns am Vormittag noch den Longshan Tempel, Freiheitsbogen, Nationaltheater und Nationale Konzerthalle sowie die Chiang Kai-Shek Gedächtnishalle angesehen.

Der Wings For Life Worldrun ist ein internationaler Charity-Lauf (die Startgebühren gehen zu 100% an die Rückenmarksforschung), an dem weltweit mehr als 100.000 Menschen zur selben Zeit starten um von der beweglichen Ziellinie, dem Catcher-Car, abgefangen zu werden.

Taiwan ist der einzige Austragungsort in Asien für diesen Lauf – dessen Hauptsponsor Redbull ist -, somit habe ich meinen Aufenthalt natürlich so geplant, dass eine Teilnahme möglich ist.

Nachdem ich mich also vor Ort unglaubliche 2,5 Stunden (!!) anstellen musste um meine Startnummer abzuholen, und diese dann erst 30 Minuten vor dem Start endlich in Händen hielt, konnte ich die geplante Erholung für meine Beine abschreiben. Somit habe ich mich ziemlich abgekämpft noch rechtzeitig kurz vor 19Uhr an den Start begeben um für diejenigen zu laufen, die es nicht können. Obwohl es ein kleiner Kampf gegen die hohe Luftfeuchtigkeit und Hitze wurde, konnte ich mein erklärtes Ziel von 10km klar übertreffen, denn das Catcher-Car hat mich bei exakt 13,13km überholt und somit meinen Lauf beendet. Es war wie immer ein großartiges Gefühl dabei zu sein, an meine Grenzen zu gehen und oben drauf in einem anderen Land teil von diesem einzigartigen Event zu sein.

Am Tag danach musste ich mich auch schon wieder von Terese verabschieden, da sich unsere Wege trennten und ich mich am Weg nach Hong Kong gemacht habe.

Am Flughafen kam es noch zu einer ungeplanten und unverhofften zufälligen Begegnung mit Owen, den ich im Februar beim Freiwilligen-Projekt in Nepal kennengelernt habe: ich habe gerade meine letzten Taiwan Dollar in einem kleinen Supermarkt angebracht, als ich am Weg zur Kassa plötzlich an ihm vorbeigegangen bin. Wir konnten es beide kaum glauben und haben die nächste Stunde damit verbracht uns über die vergangenen Wochen zu berichten.

Nach 3 Wochen in Taiwan kann ich dieses Land nur jedem ans Herz legen!

– absolut sehenswert auf Grund der Vielfalt von Natur, Architektur, Kultur und Sauberkeit

– nette & hilfsbereite Einheimische, auch wenn die erwähnte Sprachbarriere anfänglich eine Herausforderung war (vor allem bei der Essensauswahl)

– köstliches Essen: ich habe mich ja in die Frühstücks-Palatschinken mit Rührei verliebt!

– unkomplizierte & pünktliche öffentliche Verkehrsmittel mittels Bus, Zug oder Metro

Daher sollte Taiwan meiner Meinung nach unbedingt auf die Hitliste für Asien-Reisen aufgenommen werden, denn es hat wahrlich so viel mehr zu bieten als nur „Made in Taiwan“!

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TAIWAN: MORE THAN „MADE IN TAIWAN“

I don‘t know how many times in my life I have read „made in Taiwan“ somewhere – but honestly, long time I didn‘t even know where to locate this country in Asia.

Well, this island is located East of China, approx.180km away from the coast and it isn‘t even half as big as Austria (and my home country is already small) yet has 2,5 times more residents.

As I always wanted to run the Wings For Life Worldrun in Taiwan, it has been on my travel-itinerary quite some time (read more about that later).

And similiar to some other places on this trip I could rely on the recommandations and enthusiasm of Fern & Byron, who have been traveling in Taiwan 2017.

I flew from Manila to Taoyuan and made my way down to Taichung with the first available bus at the airport to meet up with Teresa who I have met in the Philippines. She has taken me to the Night Market and introduced me to Bubble Tea & „Stinky Tofu“: fermented tofu, which meets its name as you can smell it from afar. I have had the opportunity to taste it: once and never again – it tastes like sweaty socks (even though I have no clue how they taste)!

Bubble Tea

Luckily already the next morning I have been able to make peace with the taiwanese cuisine as they offer delicious breakfast: soy milk, raddish-cake, savory pancake with scrambled eggs on top!

Before leaving Taichung already again the following day I have visited Rainbow Village, a couple of houses which is gleaming in various colours. Back in the years there was the plan to remove these houses to build bigger buildings instead. However the former soldier Huang Yung-Fu resisted against this plan in painting the houses and therefor making them super popular. And even the university did a research on Rainbow Village as the different paintings make the people feel more happy.

The following two nights I have spent in Kaohsiung, third biggest city in Taiwan where I have visited the buddhist monastery Fo Guang Shan with its countless Buddha-statues and various praying halls. Unfortunately the nearby Buddha museum is closed on Tuesday – and as I have been there on a Tuesday I could only spot the famous big Buddha from the distance.

Still in the explorer-mood I have made my way back to the city to visit the small island Cijin and cycle around. Actually I wouldn‘t have needed the bicycle as the island is really so small and you can easily walk everything.

Back in Kaohsiung I have been to the art district „Pier 2 Art District“ before sunset to spot the various murals on the different houses. I even had the opportunity to talk to an american artist who was in the middle of painting one mural and showed me some finished ones.

The following day I have continued my journey to Donggang, to go to Liuqiu (also named Xiaoliuqiu, Little Liuqiu or Lamay Island) for the day. A travelfriend I have met in the Philippines recommended to go there and make my way to the Flower Vase Rock to snorkel with giant green sea turtles. So once I have reached the beach I have made my way into the water with my rented snorkel and goggles. Unfortunately I have been swimming around 5 to 10 minutes already without spotting a single turtle. Hence I have been a bit grumpy and reminded myself that I want to see animals in the wild which aren‘t showing up like in the zoo. So I have continued to swim around and wished to be lucky – and how lucky I have been just 2 minutes later, as there has been a sea turtle swimming next to me, almost 1,5m big. At the end I have been surrounded by 4 green sea turtles including a baby one. What an amazing and crazy experience!

My next stop the following day has been Lanyu or Orchid Island.

You can either take the plane or the boat to get to this island east of Taiwan. I have opted for the boat even though I have read in several blogs how bumpy the ride might be and that almost everyone is getting seasick. It has truly been an interesting boatride with quite some big waves, hence only 10minutes after leaving the shore I have heard the typical sounds of people throwing up. This has been the call for my headphones to listen to some music, close my eyes and successfully fight against the seasickness 🙂

Lanyu isn‘t really touristy at all that‘s why I have found only some expensive accommodations online. Hence I have arrived there without a reserveration and followed the directions of a friend to find Lanyu Backpackers Hostel and stayed there. The owner is speaking a few words in English, her husband doesn‘t speak any at all. However thanks to a translation-app we have managed to communicate with each other pretty well.

The only way to explore the island is to rent a scooter and drive around which I have been doing two days in a row. Even though the weather has been grey and not that great the first day Lanyu, its landscape, nature and residents have stolen my heart right away. I have made several stopps both days as I have been so impressed by the colours of the sea, all the green hills as well as the several stone formations.

cof

One day the hostel owner spontanously has taken me on a tour to a part of the island which I haven‘t seen so far which has been really amazing and funny. The same day in the evening her husband has offered me to take me on his boat in the evening for free to catch some flying fish. Of course I have thankfully taken this opportunity. Well, I haven‘t caught any fish as I loved watching them flying over the sea hence I didn‘t want to stop them from doing this 🙂

As I have mentioned before already Taiwan hasn‘t been easy languagewise – especially in my first week there. Even though many locals do speak English they are too shy and cautious or afraid to talk to you a lot of the time. On my way from the airport South and until Lanyu I haven‘t met many other international travellers. There have been many other travellers in the different accommodations but mostly people from Taiwan, China, Japan or Korea. Hence there has been a language barrier which has made me feel like a hermit crab without having a lot of social contacts. Therefor I have been so lucky when I met Xiao Qian on my last day on Lanyu. She has chinese roots, has grown up in Malaysia and been living in Australia the last 10 years – and on top of all she is a dietitian too! It has been super interesting and special to meet a colleague 🙂 I can‘t even really express how happy and thankful I have been to meet her and have somebody to talk to (without an app) on one hand but also how much easier she has made my life and the language-problems as she speaks chinese.

Spontanously I have decided against going back to the mainland – and made a stop at Lüdao or Green Island (which is located between Lanyu and the mainland) for 2 nights together with Xiao Qian. Lüdao is more famous than Lanyu and therefor more touristy. But as I have fallen in love with Lanyu already I haven‘t been really impressed by Lüdao.

We have visited the Green Island Human Rights Cultural Park, a former prison with really interesting history. Luckily I have been with Xiao Qian who has translated the main information for me as there is no English tour nor an English speaking guide. Afterwards we have discovered the rest of the island with the scooter and stopped at several sights.

We have continued our journey together to the mainland to Taitung and Hualien where we have been picked up and showed around by Mr. Zhang, a local who Xiao Qian has met on Lanyu. He has taken such good care of us with showing us various interesting places (Taroko National Park, Liyu Lake, Der-Yen Beach, etc.) as well as taking us to a big family-gathering at an „all-you-can-eat-hot-pot“-place, we have felt like queens – amazing!

Next day I have said goodbye to Xiao Qian as we had different travel destinations but we both knew that we would see each other again in Taipei before leaving the country.

So I have made my way to Ruifang by train and got off there to change on a bus to Jioufen which is located in the mountains in the Northeast of Taiwan, approximately 1,5 hours away from Taipei. Hence many tourists are going there as a day trip staying in Taiwans capital. This mountain town is famous for its narrow streets, tea houses and former gold mines. Even though the town is packed with tourists every day starting around noon time I have stayed there for 3 nights as I just liked this charming place.

At the nearby coast I have spent one day together with Ina from Germany and visited the hotspots: golden waterfall, Nanya Rocks and Bitoujiao trail.

After I have enjoyed the nice atmosphere at my hostel in Jioufen (My Story Inn Jioufen) it was time to make my way to Taipei, my last stopp in Taiwan. My first two days there I have spent alone, already visiting some sights and places before welcoming Terese from the Netherlands, my lovely friend who I have met in Indonesia. Since 2015 we have managed to catch up every year and travel together (Bratislava & Bukarest) and one day we had the idea to meet up in Taipei to spend 3 days together.

We have made our way straight to a night market on our first evening together to eat ourselves through the culinary offers of Taiwan. The next day we have climed the Elephant Mountain for an amazing view of the highest building in the world until 2010 – the Taipei 101 (today the Burj Kalifa in Dubai, which I have visited at the beginning of this trip, is the highest building). Afterwards we have walked closely to the Taipei 101 and treated ourselves with an afternoon-tea at the nearby W-Hotel for a fantastic overview of the city.

May 6th has been my „big day“ – as I have participated in the Worldrun (www.wingsforlifeworldrun.com) in the evening. So as there was still some time to kill before making our way to Taoyuan where the race took place we have visited the Longshan Temple, Arch of the Liberty Square, National Theatre, National Concert Hall and the Chiang Kai-Shek Memorial Hall.

The Wings For Life Worldrun is an international charity run (100% of the entry fee is used for the research of spinal-cord research) with more than 100.000 participants worldwide who are all running at the same time being caught by the moving finish-line, the catcher-cars. As I have already taken part in this unique event the past 3 years in Austria – which main sponsor is Redbull – I didn‘t want to miss it in 2018. Taiwan is the only location in Asia for a live run that‘s why I have timed my stay in this country accordingly to participate.

After I have been in line to pick up my race-number unbelievably 2,5 hours (!!) and gotten it 30 minutes prior to the start sign I haven‘t been able to relax or give my legs some rest. So I have stressed myself to get ready and made it to the starting line on point a few minutes before 7pm to run for those who can‘t. Even though it has been a little fight against the humidity and heat I have reached my goal of running 10km by far as the catcher-car has caught me at 13,13km exactly. Similiar to the years before it has been an amazing feeling to be part of this great event in another country and push myself to my limits.

The next day I had to say goodbye to Terese as she was staying in Taiwan and I making my way to Hong Kong.

After I have checked-in at the airport I went to a supermarket to spend my last few Taiwan Dollars buying some snacks as on my way to the cashier I have bumped into Owen – a friend who I have met at the volunteering in Nepal in February. What an unexpected coincidence which we both couldn‘t believe at all! The next hour we have spent together updating eachother on our last couple of weeks.

After 3 weeks in Taiwan I can highly recommend this country to everyone! Why?

– absolutely well worth seeing due to its diversity of nature, architecture, culture and cleanliness

– friendly and helpful locals (even though the language barrier has been a challenge in the beginning as mentioned above – especially for food-choices)

– delicious food: personally my favourite dish are the breakfast-pancakes with scrambled eggs!

– public transport is easy and on time no matter if you are taking the train, bus or metro.

That‘s why everyone should put Taiwan on his list if travelling in asia as it has so much more to offer than „made in Taiwan“!

THE PHILIPPINES – sun, beaches and rice terraces

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

DIE PHILIPPINEN – SONNE, STRAND UND REISTERASSEN

Um ehrlich zu sein, war ich nie wirklich daran interessiert die Philippinen zu bereisen. Ich kann keinen speziellen Grund dafür nennen, aber es war halt so.
Im Februar hatte ich dann – wie in meinem Borneo-Blogpost erwähnt (http://www.katmivida.com/borneo-amazing-wildlife-beautiful-nature-challenging-cities/) – die Freiheit mir zu überlegen, wo ich noch überall hin möchte. Und da mir einige Leute sehr von den Philippinen vorgeschwärmt haben, bin ich nochmals in mich gegangen und habe mir überlegt, was denn eigentlich dagegen spricht. Tja, was soll ich sagen, ich bin drauf gekommen, dass ich relativ wenig über dieses Land, welches aus mehr als 7.000 Inseln besteht, weiß. Nach einiger Recherche, vielen Bildern von wunderbaren Traumstränden und ebenso vielen persönlichen Empfehlungen von Freunden, anderen Reisenden und Volunteers habe ich mich dann entschieden, den Philippinen eine Chance zu geben, mich davon zu überzeugen, dass sie einen Besuch wert sind – und ich wurde nicht enttäuscht!
Ich habe einen Nachtflug von Kota Kinabalu nach Manila gebucht – welcher dazu geführt hat, dass ich gegen 5 Uhr Früh in der Hauptstadt der Philippinen auf Luzon angekommen bin, wo ich ca. 5 Stunden Aufenthalt bis zu meinem nächsten Flug hatte. Verschlafen und planlos bin ich also am Flughafen herumgegangen und habe wohl ziemlich blöd „aus der Wäsche“ geschaut, als mir Alexa getextet hat, ich solle mich doch mal umdrehen.
Ich habe sie im Februar beim Volunteering-Projekt in Nepal kurz kennen gelernt – jedoch nicht wirklich viel mit ihr gesprochen oder zu tun gehabt. Sie lebt in Manila und ich habe sie kontaktiert, nachdem ich mich entschieden hatte, ihr Heimatland zu bereisen. Sie hat mir viele Fragen bzgl. den verschiedenen Inseln und Stränden im Vorfeld bereits beantwortet, wurde jedoch während meiner 4 Wochen auf den Philippinen zu meiner persönlichen Reiseberaterin & Ansprechpartnerin 🙂
Nun, als ich mich umgedreht habe, ist sie um 5 Uhr in der Früh tatsächlich vor mit gestanden und hat mich mit einem Frühstück und ihrem strahlendem Lächeln würdig in ihrer Heimat begrüßt.

Palawan
Gestärkt und mit vielen neuen Infos über die Philippinen habe ich mich dann ins Flugzeug gesetzt um zu meinem 1. Stopp auf Palawan zu gelangen. Gleich am Flughafen habe ich mich in den nächsten möglichen Van gesetzt um nach Port Barton an der Ostküste der Insel zu kommen. Meine ersten 3 Nächte auf den Philippinen habe ich – auf Empfehlung von Chiara, die Schweizerin die in Sri Lanka wieder getroffen habe – an einem ruhigen Strand, der nur per Boot ca. 15 Minuten von Port Barton entfernt erreichbar ist, im Paradies – oder auch Thelma and Toby‘s Island Camping Adventure (www.palawancamping.com) genannt – verbracht.

Erster Sonnenuntergang auf den Philippinen / First sunset in the Philippines
Palawan Camping

Palawan Camping bietet 10 Zelte mit je 1 Doppelbett, 2 Hängematten davor, 3 Mahlzeiten inkludiert (man kommt ja nicht wirklich weg von dort) sowie freie Benutzung von Kajak, Stand-up-Paddles und Schnorchelequipment.
Es war einfach ein Traum: beim Einschlafen und Aufwachen habe ich dem Meeresrauschen zugehört, tagsüber in der Sonne gelesen, bin im Meer geschwommen, schnorcheln gegangen oder habe meine Künste am Stand-up-Paddle verbessert 🙂
Ich hätte mir einen besseren Start nicht vorstellen können – es war genau was ich brauchte, nachdem ich die Tage zuvor auf Borneo so unrund und hibbelig war.

Mein Zelt / My tent

Tja, irgendwann musste ich dann diesen schönen Ort doch verlassen – wobei im Nachhinein betrachtet, hätte ich wohl einfach ein paar Tage dranhängen sollen – und habe mich mit Carolyn und Benoit aus Cananda – auf den Weg nach El Nido gemacht.
El Nido ist ein populärer Ort bei vielen Reisenden, vor allem auf Grund der vielen Touren die vor Ort angeboten werden um die umliegenden Inseln zu erkunden. Leider hat uns alle 3 eine kleine Magen-Darm-Geschichte geschwächt, sodass ich mich am Tag unserer Ankunft echt mies gefühlt habe. Bin abends durchs Zentrum gegangen, entlang der vielen Shops und Restaurants wie ein Zombie, mir war übel, heiß, kalt, ich war schwach und müde. Hab mich dann mit Wasser und Coca Cola aufgeputscht und bin zurück in meine Unterkunft und bald schlafen gegangen.
Am nächsten Morgen sind dann nur Carolyn und ich zur Tour A aufgebrochen (Benoit hat das Bett gehütet). Was soll ich sagen: im Großen und Ganzen waren die Inseln und Lagunen, die wir besucht haben, echt ein Traum – jedoch absolut überfüllt! Unglaublich wie viele Boote morgens El Nido verlassen um die verschiedenen Stopps von Tour A, B, C oder D anzufahren. Dementsprechend wuselt es dann an dem ein oder anderen Strand oder in den Lagunen. Immer noch geschwächt haben wir das Beste aus dem Tag gemacht, die Landschaften genossen und uns gemeinsam eine schöne Zeit gemacht.
Abends habe ich mich dann am Weg nach Nacpan Beach gemacht, ca. 1 Stunde von El Nido entfernt, wo ich eine Nacht und einen ganzen Tag am ruhigen, erholsamen Strand verbracht habe, bevor es wieder retour nach Puerto Princessa ging.

viel zu viele Menschen / way too many people
El Nido – Inseltour / Island-tour
große Lagune / big lagoon
Morgenlauf am Nacpan Beach / morning run at Nacpan Beach

Im Hostel in Puerto Princessa habe ich Fran aus Chile und Marina aus Deutschland beim Frühstück kennen gelernt. Da wir alle 3 den Flieger nach Cebu am selben Tag genommen haben, haben wir kurzer Hand beschlossen uns dort ein Zimmer zu teilen um am nächsten Tag gemeinsam nach Malapascua aufzubrechen.

Malapascua
Malapascua ist eine kleine Insel nördlich von Cebu, die wir nach einer langen Anreise mit Bus und Boot – mit ordentlichen Wellen – erreicht haben. Ohne Reservierung haben wir uns dann mal auf die Suche nach einer leistbaren Unterkunft gemacht, was sich doch etwas mühsamer als gedacht herausgestellt hat. Am Ende wurden wir glücklicherweise doch noch fündig.
Die Insel ist bei Tauchern sehr beliebt, da man die dort ansässigen Fuchshaie sehen kann. Leider konnte ich diese bedrohten Tiere nicht sehen, da ich „nur“ den Open-Water-Tauchschein habe, somit nur 18 Meter tief gehen darf. Um die Fuchshaie zu sehen muss man jedoch den Advanced-Tauchschein haben, da sie sich ab ca. 25 Meter zeigen.
Während Marina mehrere Tauchgänge gemacht hat, haben Fran und ich uns die Zeit an den diversen Stränden vertrieben und unsere Bücher gelesen.

 

Am Weg nach Malapascua / On the way to Malapascua
Malapascua
Malapascua

Cebu

After 3 nights we have jumped on a boat again – with a calm sea luckily – and made our way back to Cebu. Another almost full day of travelling later we have reached Moalboal on the South-West-coast of Cebu after 10 hours in total.

Here it has been time for another reunion with lovely friends! As it happened Anya & Mike, who I have met at the volunteering in Nepal back in December and for lunch in January in Thailand, have been travelling in the Philippines at the same time. Well, of course we have taken this opportunity to catch up staying at the same place to spend 2 days together – what a great time!

We have taken our time to update us about the last 2 months of our travels before heading to the beach to snorkel with the sardines. We had to swim only about 20 meters away from the beach to spot thousands of sardines – also called „the sardinesrun“. This amazing experience reminded me a bit of „Finding Nemo“ when the fish are forming an arrow 🙂 They are seriously moving in one direction all together. I couldn‘t help myself to dive down a bit to be inbetween the sardines which did change their direction immidately! We have been so impressed and happy about watching the sardinesrun – feeling like little kids. Hence, this has been one of the rare moments during my travels when I have regretted not having a GoPro with me 🙁

After a late lunch and coffee we went back to the beach to swim with the sardines again and have been rewarded with an amazing sunset on top of a really great day!

Sonnenuntergang in Moalboal / sunset at Moalboal
Papaya am Straßenrand / Papayas on the side of the street

86% der philippinischen Bevölkerung sind Katholiken, somit wird auch Ostern dort gefeiert. Karfreitag ist ein wichtiger Feiertag, sodass viele öffentliche Verkehrsmittel nur eingeschränkt oder gar nicht verfügbar sind. Deshalb habe ich mich entschieden eine weitere Nacht in Moalboal zu verbringen um am Karsamstag nach Siquijor, südlich von Cebu, weiter zu reisen.
Anya & Mike haben sich am selben Tag auf den Weg nach Palawan gemacht, wo sie nach meiner Schwärmerei ebenfalls 3 Nächte im Palawan Camping verbracht haben – und genauso begeistert waren wie ich 🙂

Siquijor
Insel Nummer 4 in 14 Tagen! Ich hab mich für 3 Nächte in der vielversprechenden Unterkunft „Tori‘s Paradise“ eingebucht – und wurde nicht enttäuscht. Etwas abgelegen von San Juan, dem „größeren“ Ort und Touristenzentrum der Insel, habe ich die Lage direkt am Strand, die Aussicht und die Ruhe sehr genossen.

kein schlechter Ausblick / not a bad view

Nun ja, ich wollte jedoch nicht nur in der Sonne braten und mein Buch lesen, sodass ich mich an meinem zweiten Abend auf Siquijor entschieden habe, mich einer meiner größten Ängste während des Reisens zu stellen.
Gesagt – getan! Somit habe ich mir am Ostermontag einen Motorroller geliehen um die Insel zu erkunden. Ich bin in den letzten 3,5 Jahren insgesamt 13 Monate in Asien gereist und habe, mit Ausnahme vom E-Roller in Bagan/Myanmar, bis dato kein einziges Mal ein Moped ausgeliehen oder gefahren.
Da es sich um einen Motorroller mit Automatik gehandelt hat, war die Fahrerei einfacher als gedacht und ich habe mich über mich selbst gewundert, warum ich solche Angst vorm Fahren hatte 🙂

Mein gelber Flitzer & ich / my yellow friend and me

Die ersten 5 km bin ich vorsichtiger und langsam unterwegs gewesen um ein Gefühl dafür zu bekommen, ein gewisses „Wohlfühl-Gefühl“ hat sich rasch eingestellt. Somit habe ich bald mein erstes Ziel die Cambugahy Wasserfälle erreicht. Dort habe ich mich gleich der nächsten Herausforderung gestellt. Die Einheimischen haben mehrere Plattformen gebaut von denen aus man sich mittels einem Seil ins Wasser schwingen kann. Nach anfänglicher Skepsis, habe ich dann doch die 50 Pesos (0,80 Euro) aus meiner Tasche geholt, bin auf die niedrigere Plattform geklettert, habe bezahlt und schwups – bin ich auch schon am Seil gehangen und im Wasser gelandet 🙂
Es hat so viel Spaß gemacht, sodass ich insgesamt 5 oder 6 mal ins Wasser gesprungen bin!

Anschließend bin ich weitergefahren und hab bei den Lugnason Wasserfällen gestoppt. Dort gibt es mehrere kleinere und größere Wasserfälle, die nach den verschiedenen 12 Sternzeichen benannt sind. Ich bin zuerst zum größten Wasserfall gegangen, wo ich den Einheimischen und anderen Besuchern beim Reinspringen zugeschaut habe. Obwohl ich an diesem Tag bereits einige Ängste überwunden habe, war mir dieser Wasserfall bzw. das Seil zum Schwingen dann doch zu hoch! Man muss es ja nicht übertreiben 🙂
Nachdem ich dort also einige Zeit verbracht habe, bin ich noch zu „meinem“ Wasserfall um mich kurz darauf auf den Rückweg zu meiner Unterkunft zu machen.

Insgesamt habe ich an diesem Tag fast 80km zurückgelegt – ich war so unheimlich stolz auf mich, sodass ich sehr glücklich und zufrieden schlafen gegangen bin!

Bohol
Am nächsten Morgen habe ich mich am Weg zu einer neuen Insel gemacht und die Fähre nach Bohol genommen, wo ich 4 Nächte in Alona Beach verbracht habe.

Bohol ist zum einen für die Chocolate Hills bekannt, zum anderen kann man dort jedoch auch eine Sanctuary mit Koboldmakis besuchen. Deshalb habe ich mir gleich am ersten vollen Tag auf Bohol einen Roller ausgeliehen und gemeinsam mit Monia, einer Italienerin, eine Tour auf der Insel gemacht. Zuerst ging es zu den kleinen Äffchen, die so entzückend waren mit ihren riesigen Augen und den winzigen Pfoten! Sie gehören zu einer bedrohten Art, da sie zum einen wegen ihres Fleisches gejagt werden und zum anderen unter Stress Selbstmord begehen – dann hören sie einfach auf zu atmen!

Koboldmaki / Tarsier

Am Weg zu den Chocolate Hills haben wir noch die Kawasan Wasserfälle besucht, wo wir uns während des kurzen Regenschauers zum Glück auch unterstellen konnten. Nachdem der Regen aufgehört hatte, haben wir uns am Weg zu den Chocolate Hills gemacht.
Obwohl es ziemlich bewölkt war, war ich beim Anblick der Chocolate Hills – von denen es mehr als 1.200 Stück in der Region gibt – beeindruckt: so grün & schön!

Chocolate Hills

Die letzten beiden Tage auf Bohol habe ich an zwei verschiedenen Stränden verbracht und hauptsächlich gelesen – ja, so verbringe ich auch gern meine Zeit 🙂

Luzon
Nachdem ich also 3 Wochen am Strand verbracht habe, war es an der Zeit eine komplett andere Seite der Philippinen kennen zu lernen. Dafür ging es zuerst zurück nach Manila, wo ich mich mit Alexa getroffen habe. Abends haben wir gemeinsam den Nachtbus nach Sagada genommen – 10 Stunden im klimatisierten, eiskalten Bus – der uns in die Berge im Norden von Luzon gebracht hat.
In Sagada angekommen, stärken wir uns zuerst mit einem Frühstück um dann den Ort zu erkunden und vor allem um die populären hängenden Särge zu besuchen!

Die Särge wurden hier aufgehängt um die Toten näher zum Himmel zu bringen, aber auch um sie vor Tieren zu schützen, da die Särge nicht zugenagelt werden. Manche Särge sind kürzer, weil die Toten in einer sitzenden Position bzw. ähnlich einer Fötus-Position beerdigt werden – da sie an die Wiedergeburt glauben und davon überzeugt sind, in dieser Position eher wiedergeboren zu werden. Deshalb hängen auch einige Stühle dort – wer mag schon den Stuhl behalten, auf dem ein Familienmitglied gestorben ist!

Kaffeekränzchen in Sagada / Coffee-break in Sagada

Am nächsten Tag sind wir sehr früh raus um den Sonnenaufgang am Kamanbaneng Peak im Marlboro Country zu erleben. Nun ja, wir wären generell rechtzeitig oben angekommen, haben uns in der Morgendämmerung beim Lagerfeuer gewärmt, doch irgendwie wollte sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke nicht blicken lassen. Die vielen anderen – hauptsächlich einheimischen – Touristen haben sich nicht davon abbringen lassen, unzählige Fotos zu machen, was ziemlich erheiternd war zu beobachten.

Zurück in unserer Unterkunft haben wir uns nach dem Frühstück nochmal hingelegt um den verkürzten Schlaf nachzuholen.
Am Nachmittag musste ich mich dann auch schon wieder von Alexa verabschieden, da sie sich wieder auf den Weg nach Manila gemacht hat.

Ich hatte eigentlich vor, an diesem Tag nach Banaue bzw. zu den Reisterrassen in Batad zu reisen, jedoch habe ich mich nach einiger Internetrecherche anders entschieden und bin nach Maligcong gefahren.
Auch hier gibt es Reisterrassen, allerdings sind sie wesentlich unbekannter als Batad oder Banaue was dazu führt, dass ich neben Pat aus Australien, den ich im Jeepney in Sagada kennen gelernt habe, die einzige Touristin in Maligcong bin.
Der erste Blick auf die Reisterrassen von unserer Unterkunft aus (Suzette‘s Homestay) war atemberaubend – so grün!
Suzette hat uns viel über die Gegend erzählt und uns auch eine Sonnenaufgangswanderung angeboten. Puh – ich war zuerst etwas skeptisch nach dem Erlebnis in Sagada – hab dann jedoch zugestimmt.
Somit sind wir – Pat, unser Guide, ich & einer der Hunde von Suzette – am nächsten Morgen wieder früh raus um gegen 05.00 Uhr den Gipfel zu erreichen und auf den Sonnenaufgang zu warten – und was für ein Sonnenaufgang das war: obwohl es bewölkt war, waren wir über der Wolkendecke und ich hab mich hingesetzt und diesem Schauspiel zugesehen.

Am Nachmittag bin ich dann nochmals alleine aufgebrochen um die Reisterrassen und die Umgebung ein wenig zu erkunden. Nachdem es zuvor schon ordentlich geregnet hat, habe ich sicherheitshalber meine Regenjacke mitgenommen – und gut war es! Nachdem ich an der Volksschule, die genau gegenüber von meinem Homestay gelegen ist, angekommen bin, hat es nochmals zum Schütten begonnen, sodass ich mich knapp eine Stunde bei der Schule unterstellen musste.
Nach einiger Zeit hat mir dann auch eine Einheimische Gesellschaft geleistet und wir haben bald begonnen uns zu unterhalten – etwas holprig mit wenigen Englischen Worten, dafür mit vielen Gesten & einem Lächeln im Gesicht.

Margarita & ich

Am nächsten Morgen habe ich das Jeepney nach Bontoc genommen, von wo aus ich weiter nach Batad gereist bin. Batad ist ein kleiner Ort in mitten von Reisterrassen, der nur zu Fuß erreichbar ist. Nach 25 Minuten Fußmarsch bin ich in meiner Unterkunft angekommen, die einen wahnsinnig schönen Blick über die Reisterrassen geboten hat. Um diesen Ausblick noch mehr zu genießen, habe ich mich gleich nach dem Check-In auf den Weg zum Aussichtspunkt gemacht, um es noch vor Einbruch der Dunkelheit auch wieder retour zu schaffen. Es war ein herrlicher Spaziergang durch die Reisterrassen.

Wie schon erwähnt liegt Batad in einem Tal, in dem es keinen Telefon- oder Internetempfang gibt. Dies war der Grund, warum ich am nächsten Tag zur besten Tageszeit in der Mittagssonne aufgebrochen bin um hoch zur Straße zu gehen und mein Busticket retour nach Manila buchen zu können. Eine Stunde später bin ich dann endlich an einem kleinen Shop angekommen, wo ich Empfang hatte bzw. mir die Eigentümer geholfen haben, ein Ticket für den Nachtbus zu reservieren.

Stärkung nach der Wanderung / fueling-up after the hike

Anscheinend hatte ich mich an diesem Tag noch nicht genug bewegt, sodass ich nach einem späten Mittagessen mit Agatha aus Polen gemeinsam den Tappia Wasserfall erkundet habe. Zuerst ging es durch die Reisterrassen, anschließend sowohl viele Stufen hinauf und wieder hinunter bis wir endlich am Wasserfall angekommen sind und mit einer beeindruckenden Kulisse belohnt wurden. Nach all den Stufen mussten wir nicht lange überlegen und haben uns im Wasserfall abgekühlt – herrlich!

Zurück in Manila habe ich meinen letzten Tag in den Philippinen wieder gemeinsam mit Alexa verbracht: wir sind zu Fuß durch die Stadt geschlendert, bei diversen Lokalen eingekehrt, gemeinsames Lachen & anregende Gespräche!


Es war ein perfekter Abschluss von vier genialen Wochen, nach denen ich den Spruch „It‘s more fun in the Philippines“ wahrhaftig bestätigen kann!

 

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THE PHILIPPINES – SUN, BEACH AND RICETERRACES

Okay, to be honest – without a special reason I have never been interested to travel to the Philippines.
In February – as described in my Borneo blogpost (http://www.katmivida.com/borneo-amazing-wildlife-beautiful-nature-challenging-cities/) – I had the freedom to choose where to go next. As some people have raved about how amazing the Philippines are, I asked myself why I am not going to visit and see myself. Actually, I have realized that I don‘t know a lot about this country, which exists of more than 7.000 islands. So, after some research, many pictures of amazing beaches and a lot of personal recommandations from friends, other travellers and volunteers I have come to the conclusion to give them a chance – and they didn‘t disappoint me!

I have booked a nightflight from Kota Kinabalu to Manila – which made me arrive in the capital of the Phillipines at 5 am, where I had 5 hours stopover till my next flight. I have been walking around at the airport, tired and clueless when I received a message from Alexa saying that I should turn around. I have met her in February at the volunteering in Nepal, however I haven‘t talked to her a lot back then. She is living in Manila and after deciding to visit her homecountry I have contacted her for some tips and recommandations about beaches and places to visit. Hence the next 4 weeks she became my local travelagent who I could literally ask everything I needed to know.
Well, when I have turned around at 5am at the airport, she was seriously standing in front of me, smiling and has welcomed me with a breakfast and a lovely conversation.

Palawan
With a lot more and new information about the Philippines I have boarded the next plane to get to my first real stop – Palawan. At the airport I have jumped on a van to go to Port Barton on the East coast of the island. My first 3 nights I have booked myself into paradise or also called Thelma and Toby‘s Island Camping Adventure (www.palawancamping.com) – which was recommended to me by Chiara, the Swiss friend I have met again in Sri Lanka. You can only get there on a 15 minutes boat ride from Port Barton.

Palawan Camping offers 10 tents with a double bed, 2 hammocks in front, 3 meals daily (as you cannot really get away from there) as well as free use of kajaks, stand-up-paddles and snorkeling gear.
Simply put: it had an amazing time there – listening to the ocean while falling asleep and waking up, during the day I have been reading in the sun, swimming in the ocean, snorkeling or improving my stand-up-paddle-skills 😉
Honestly, I couldn‘t have wished for a better start for my time in the Philippines than this place especially after being a bit inbalanced the last days on Borneo.

Well, at some point I had to leave this magical place and made my way to El Nido together with Carolyn and Benoit from Canada. In retrospect I should have stayed longer at Palawan Camping – next time!
El Nido is a very popular place for many tourists and travellers mainly for the different tours being offered to explore the surrounding islands. Unfortunately all 3 of us had some stomach-issues so I was feeling really bad in the evening. I have been walking through the main street of El Nido with all these shops, bars and restaurants like a zombie – I felt sick, hot, cold, weak and tired. Hence I have bought some cold water and coca cola to give myself some energy and went to bed really early.
Next morning Carolyn and I have participated in tour A (Benoit had to stay in the room as he was still feeling too sick). Well, how should I put it: overall all the islands and lagoons we have visited are amazing – but absolutely too crowded! It is unbelieveable how many boats are leaving El Nido in the morning to cross off the different stops of tour A, B, C or D. According to that all these stops are just packed with people. As we have been still feeling a bit unwell we have tried to enjoy the landscape and have a good time together.
In the evening I have made my way up North to Nacpan Beach which is an hour away from El Nido to spend one night and a whole day at a beautiful, quiet and relaxing beach before heading back to Puerto Princessa.

El Nido
El Nido

Nacpan Beach

At the hostel in Puerto Princessa I have met Fran from Chile and Marina from Germany during breakfast. As the 3 of us have been taking the plane to Cebu the same day we spontanously agreed on sharing a room in Cebu City and traveling together to Malapascua the following day.

Malapascua
Malapascua is a small island north of Cebu which we have reached after a long journey with bus and boat – big waves included. Showing up without a reservation we have started to walk around to find a room for us which has turned out to be more challenging than we have thought. Luckily in the end we have found an affordable room.
The island is popular for diving as you can spot tresher sharks. As I have just the open water certificate I haven‘t been able to see this endangered species due to the fact that they are seen at 25 meters and below – I am only allowed to go down to 18 meters.
So, while Marina has been doing some dives, Fran and I have checked out different beaches and bars on the island and read our books.

Cebu
After 3 nights we have jumped on a boat again – with a calm sea luckily – and made our way back to Cebu. Another almost full day of travelling later we have reached Moalboal on the South-West-coast of Cebu after 10 hours in total.
Here it has been time for another reunion with lovely friends! As it happened Anya & Mike, who I have met at the volunteering in Nepal back in December and for lunch in January in Thailand, have been travelling in the Philippines at the same time. Well, of course we have taken this opportunity to catch up staying at the same place to spend 2 days together – what a great time!
We have taken our time to update us about the last 2 months of our travels before heading to the beach to snorkel with the sardines. We had to swim only about 20 meters away from the beach to spot thousands of sardines – also called „the sardinesrun“. This amazing experience reminded me a bit of „Finding Nemo“ when the fish are forming an arrow 🙂 They are seriously moving in one direction all together. I couldn‘t help myself to dive down a bit to be inbetween the sardines which did change their direction immidately! We have been so impressed and happy about watching the sardinesrun – feeling like little kids. Hence, this has been one of the rare moments during my travels when I have regretted not having a GoPro with me 🙁
After a late lunch and coffee we went back to the beach to swim with the sardines again and have been rewarded with an amazing sunset on top of a really great day!

86% of the filipino citizens are catholic hence Easter is an important festivity and celebrated big. Good Friday is one of the most important days so that there is almost no public transport provided. Therefor I have decided to stay another night in Moalboal and travel to Siquijor on Holy Saturday, South of Cebu.
Anya & Mike have made their way to Palawan the same day to spend some days at Palawan Camping as I have been talking about it so much – and they liked it as much as I did 🙂

Siquijor

Island number 4 in 14 days – I have booked myself 3 nights into an accommodation with the promising name „Tori‘s Paradise“ – and haven‘t been disappointed. Located a bit away from San Juan, the main tourist area of the island I have enjoyed the location directly at the beach, the view and the ease a lot.

On my second evening on Siquijor I have decided to face one of my biggest fears while traveling – as I haven‘t planned on only spending my days at the beach and reading my book.
No sooner said than done – Easter Monday I have rented a scooter to explore the island. In the last 3,5 years I have been traveling in Asia for 13 months in total and I have never rented or driven a scooter so far – except the e-scooter in Bagan/Myanmar. As I have been driving an automatic scooter the whole thing has been easier than expected and I have asked myself several times why I have been so afraid to drive all these years 🙂

The first 5 km I have been driving slowly and safely to get a feeling for it which I had pretty fast. Hence I have reached my first stop the Cambugahy falls on time to face another challenge. Locals have built some plattforms to swing and jump into the water. First I have been really sceptical but soon I have made my way to my bag to get the 50 pesos (0,80 Euros), have climbed the lower plattform, payed and off I went to hang on the rope to swing into the water 🙂 As it has been so much fun I did it 5 or 6 times in a row!

Afterwards I have continued driving to get to the Lugnason falls where you can find many smaller and bigger waterfalls which are named after the 12 zodiac signs. First I have visited the biggest one and watched locals and other travellers jumping into it. Even though I have overcame some fears that day already this waterfall and the rope to swing into it has been absolutely too high for me 🙂

Before I headed back to my accommodation I have made my way to the other waterfalls and stopped at „my“ one to take some pictures and enjoy the view.
Overall I have collected 80 km that day and gone to bed very proud of myself and happy about this special day!

Bohol
Next morning I have made my way to the next island and taken the ferry to Bohol where I have spent 4 nights at Alona Beach.

Bohol is well known for the Chocolate Hills but you can also visit a sanctuary there to spot tarsiers. Hence on my first full day on Bohol I have rented another scooter and explored the island together with Monia from Italy. First we have stopped at the tarsiers sanctuary to see the tiny monkeys which have been so cute with there huge eyes! They are an endangered species as they are not only killed for their meat but also committing suicide when stressed – simply by holding their breath!

On our way to the Chocolate Hills we have stopped at the Kawasan falls where we had to take a longer break due to some rain, luckily we could wait at a dry spot.
Even though it has been cloudy I have been pretty impressed by seeing the Choocolate Hills – there are more than 1.200 of them – so green and beautiful!

Letzter Tag am Strand / last day at the beach

Luzon
So, after spending 3 weeks at the different beaches it was time to see another part of the Philippines. Therefor I have made my way back to Manila where I met Alexa again. In the evening we have taken the night bus to Sagada together – 10 hours on an freezing cold air-con-bus which has taken us into the mountains in the North of Luzon. After we have arrived in Sagada we first went to have some breakfast to be ready to visit the famous hanging coffins.

The coffins are hung on the cliffs so the deceased is closer to heaven. Our guide has told as that another reason for hanging the coffins is to secure the bodies from animals as the coffins are not nailed up. Some coffins are shorter than others as the deceased are burried in a sitting postion or similar to a fetus position – as they believe in reincarnation and think that this position helps to be reborn easier. That‘s the reason why there are also some chairs hanging on the cliffs – who wants to keep the chair on which a family member has died?

dig

The following morning we have woken up very early to watch the sunrise at Kamanbaneng Peak at Marlboro Country. Well, in general we have made it up to the top on time, warming ourselves at a bonfire during dawn however the sun didn‘t want to show itself through all the clouds. All the other – mainly local – tourists have been enjoying the „non-existing-view-of-the-sunrise“ taking loads of pictures which has been quite amusing to watch.

Back at our accommodation we have treated ourselves with a breakfast followed by a nap to catch up on the lack of sleep.
In the afternoon I had to say goodbye to Alexa as she had to go back to Manila.

Initially I have planned to go to Banaue to see the rice terraces of Batad though I have changed my plans spontanously after some research on the web and made my way to Maligcong.
There you can find beautiful rice terraces too but they are less famous therefor less crowded – which has been proven by the fact that I have been the only tourist there besides Pat, an australian traveller I have met on the Jeepney in Sagada.
My first view of the rice terraces from the balcony of our homestay (Suzette‘s Homestay) has been incredible – so green!
Suzette has told us a lot about Maligcong, the area and the terraces and offered us a hike to watch sunrise the following morning. Puh – first I have been a bit sceptical after my experience the previous morning – however in the end I have agreed.
Next morning we – Pat, our guide, me and one of Suzette‘s dogs – have been waking up early to make our way up on the peak around 5 am to wait for the sunrise – and oh, what a sunrise it has been: even though it has been cloudy again luckily we have been above the cloud cover. So I have sat down and watched the magnificent spectacle!

In the afternoon – after a rainstorm before lunch time – I have explored the rice terraces and area by myself carrying my rainjacket with me, what a great idea! After I have reached the elementary school of Maligcong which is located almost opposite of my homestay it has begun to pour down again hence I had to take shelter next to the school building for almost an hour.
After a while I got accompanied by a local woman who has started to talk to me with little English but many gestures and a smile on her beautiful face, what a kind person and lovely conversation!

Jeepney

The following morning I have taken the Jeepney to Bontoc to follow my initial plan and go to Batad. It‘s another more famous village surrounded by beautiful rice terraces which is only accessable by walking down into the valley for about 25 minutes. My accommodation has already amazing views offered but as I wanted to see more of this beautiful place I have made my way up to the viewpoint to enjoy the scenery.
As Batad is situated in a valley there is no phone or internet reception. That‘s the reason why I have choosen the best time of the following day (midday heat) to walk up to the street to reserve my busticket back to Manila the following day. An hour later I have finally reached a little shop where I had reception and the lovely owner has helped me to call the office to make a reservation for the nightbus.

I still have had some energy left when I came back down to my accommodation so I have packed my stuff, eaten a late lunch and explored the Tappia falls together with Agatha from Poland.
First we have walked through the rice terraces, later quite a lot steps up and down until we have finally reached the waterfall with an amazing scenery. After we have been walking all these steps it didn‘t take us long to decide if we want to cool off in the waterfall – fantastic!

Back in Manila I have spent my last days in the Philippines together with Alexa: we have walked through different parts of the city, stopped at different restaurants and coffeeshops, laughed together and talked about life!

It has been the perfect ending to 4 amazing weeks! After all I can definitely agree the saying „It‘s more fun in the Philippines“!

 

BORNEO – amazing wildlife, beautiful nature & challenging cities

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BORNEO – BEEINDRUCKENDE NATUR & HERAUSFORDERNDE STÄDTE

Als ich meinen Flug retour nach Nepal gebucht habe, habe ich nur ein One-Way-Ticket gebucht, da ich mir noch nicht sicher war, wie lange ich dort bleiben möchte. Meine Registrierung für das Freiwilligen Projekt hatte ich ja für 4 Wochen ausgefüllt, mit dem Hintergedanken, die Zeit vor Ort dann gegebenenfalls zu verlängern. Dies war jedoch nicht möglich, da ab Anfang März bis zum Ende des Projekts Ende April bereits ausreichend Freiwillige vorhanden waren.

Somit durfte ich mir Gedanken machen, wohin es mich nach Nepal verschlagen soll. Dies ist einer der positiven Aspekte, die ich habe, da ich nun ohne festgelegten Plan unterwegs bin – einfach zu entscheiden, wohin ich als nächstes reisen möchte. Natürlich spielen Preise von Flug- oder Bustickets genauso wie Wettergegebenheiten (Regenzeit) immer eine Rolle. Also bin ich in mich gegangen, habe überlegt, welche Länder oder Teile von Südostasien ich noch nicht kenne, und dementsprechend Ticketpreise für Flüge sowie die Wetterprognosen für März recherchiert. Meine Wahl ist dann nochmals auf Malaysien gefallen, jedoch nicht das Festland sondern der Teil auf Borneo: Sarawak & Sabah.

Malaysien, Sarawak

Somit bin ich von Kathmandu nach Kuala Lumpur und von dort aus nach Kuching geflogen. In Kuching habe ich insgesamt 4 Nächte verbracht. Die ersten beiden Tage bin ich sehr ruhig angegangen, da ich vom Flug noch ziemlich geschlaucht war und erst mal einiges an Recherche über Kuching, die Umgebung und meine weiteren Reiseziele durchgeführt habe. Kuching wird auch Katzen-Stadt genannt, was sich in den diversen Katzen-Statuen, einem Katzen-Museum und vielen Wandmalereien von Katzen widerspiegelt.

 

 

Bei den Wandmalereien entlang den verschiedenen Straßen lassen sich einige beeindruckende Werke entdecken, die ich bei meinen diversen Spaziergängen durch die Stadt gefunden habe.

Streetart in Kuching
Streetart in Kuching

An meinem 2. Abend in Kuching habe ich Romina aus Deutschland in meinem Hostel kennengelernt. Sie hat mich spontan gefragt, ob ich nächsten Tag mit ihr mitkommen mag zum Bako National Park, was ich nach ca. 1 Minute bejaht habe. Somit sind wir tags darauf gegen 8Uhr mit dem ersten Bus zum National Park aufgebrochen. Nachdem wir unsere Eintrittstickets erworben haben, ging es mit einem kleinen Boot Richtung tatsächlichem Eingang, da der National Park mit dem Auto nicht erreichbar ist.

Generell kann man im Bako National Park auch übernachten, um so mehrere der möglichen Wanderungen (inklusive geführter Nachtwanderung) zu machen. Wir haben jedoch auf Grund unserer Spontanität diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen – bzw. wusste ich gar nicht davon – und hatten somit nur eine limitierte Zeitspanne zur Verfügung, bevor wir das letzte Boot retour nehmen mussten.

Als Tagesgäste stehen einem 3 Wanderungen zur Verfügung, die sich entsprechend den zeitlichen Möglichkeiten gut bewältigen lassen. Wir wollten unsere Zeit natürlich bestens nützen und haben alle 3 Wanderungen absolviert.

Der Bako National Park ist bekannt für die dort lebenden Nasenaffen sowie Bartschweine. Eines dieser Bartschweine haben wir gleich zu Beginn gesehen, jedoch haben sich die Nasenaffen bestens versteckt, sodass wir nach Beendigung aller 3 Trails keinen einzigen gesehen haben. Obwohl uns entgegenkommende Wanderer berichtet haben, dass sie einige Affen gesehen haben. Etwas enttäuscht sind wir zurück zum Eingang – und siehe da, am Weg dorthin haben wir dann doch noch 4 Nasenaffen hoch oben in den Bäumen entdeckt. Und als wir bereits am Strand waren und auf unser Boot gewartet haben, haben wir noch eine kleine Bartschweinfamilie gesehen, was für ein fantastischer Tag!

Bako National Park
Bako National Park
Bako National Park

Kuching hat jedoch nicht nur Katzen, Nasenaffen und Bartschweine zu bieten, nein, es gibt auch eine Orang-Utan-Sanctuary. Einer der Gründe, warum ich unbedingt Borneo bereisen wollte, da es neben Sumatra (Indonesien), die einzige Insel ist um Organg-Utans außerhalb eines Zoos zu sehen. An meinem letzten Tag in Kuching habe ich also mit Romina gemeinsam die Sanctuary besucht. Dort leben insgesamt 22 Orang-Utans, die sich am Gelände der Sanctuary bzw. im dort liegenden Dschungel frei bewegen können. Auf Grund der Vielzahl der Tiere, bietet der Dschungel nicht ausreichend Futter, sodass zweimal täglich Futter angeboten wird. Diese Fütterungen können entsprechend besucht werden.

Es war ein unglaubliches Erlebnis, diese uns Menschen so ähnlichen Kreaturen (unsere DNA gleicht sich zu 95%) zu beobachten, wie sie sich bewegen, gemeinsam interagieren oder einfach nur auf den Seilen „rumhängen“. Ich war gerührt von deren Anblick und schockiert darüber, was wir Menschen alles anstellen, um den Lebensraum von so vielen Tieren und Pflanzen zu zerstören!

Am Nachmittag habe ich meinen Rucksack um einiges Gewicht erleichtert und ein Paket nach Österreich zur Post gebracht. Anschließend sind Romina und ich mit dem Boot auf die andere Seite des Flusses in Kuching gefahren um dort im „Mira Cake House“ den berühmten Schichtkuchen (Kek Lapis) zu probieren. Mit all den Kostproben und verschiedenen Geschmacksrichtungen war dies ein süsser, krönender Abschluss meiner Zeit in Kuching.

Kostproben der verschiedenen Schichtkuchen / samples of the different layer cakes

Am nächsten Morgen bin ich nach Miri geflogen, der Ausgangspunkt um den Mulu National Park zu besuchen, welcher nur mit dem Flugzeug erreichbar ist. Leider war jedoch hier mein Timing nicht das Beste, sodass ich 2 Tage in Miri hätte warten müssen, bis eine Tour im National Park möglich gewesen wäre. Da Miri jedoch nicht wirklich viel zu bieten hatte – außer einem beeindruckenden Sonnenuntergang sowie einer passablen Laufstrecke -, habe ich mich gegen diese Wartezeit und somit auch gegen die 3-Tages-Wanderung im Mulu National Park entschieden.

Sonnenuntergang in Miri / Sunset in Miri

Brunei

Stattdessen habe ich mich gemeinsam mit Amber aus den USA, die ich im Hostel in Miri kennen gelernt habe, in den Bus gesetzt und bin nach Brunei gefahren. Brunei, Land Nummer 7 seit Oktober 2017, eines der reichsten Länder weltweit mit vorrangig muslimischer Bevölkerung.

Nach 5 Stunden Busfahrt und einem Grenzbeamten, der mich auf Deutsch angesprochen hat, kommen wir in Bandar Seri Begawan, der Hauptstadt von Brunei, an.

Brunei ist kein typisches Ziel für Rucksack-Touristen bzw. Touristen allgemein, viele bleiben, wenn überhaupt, nur für 1 Nacht. Dies mag daran liegen, dass es sich um ein eher teures Pflaster handelt oder aber auch, dass die interessanten Sehenswürdigkeiten ziemlich schnell abgeklappert werden können.

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch Taxis sind sehr rar. Somit haben wir die ganze Stadt zu Fuß erkundet: die beiden größeren Moscheen, einen Nachtmarkt, das Watervillage sowie den Golden Jubilee Crown Park. Istana Nurul Iman – der Palast des Sultans, mit 1.788 Räumen, wird nur einmal jährlich für die Bevölkerung geöffnet und zwar an den 3 Tagen nach Ende des Fastenmonats Ramadan. Das restliche Jahr bietet eine Fahrt mit dem Boot eine gute Chance einen kleinen Blick auf diese beeindruckende Architektur zu werfen, welche wir auch genutzt haben.

Jame‘ Asr Hassanil Bolkiah Mosque
Dresscode 🙂
Istana Nurul Iman – Sultan’s Palast
Sultan Omar Ali Saifuddin Mosque

Nach 1,5 sehr ruhigen Tagen, in denen uns weder Waren, Taxifahrten oder Unterkünfte angeboten werden – was auch mal sehr angenehm sein kann, verglichen zum Rest von Asien -, machen wir uns auf den Weg nach Kota Kinabalu.

Doch bevor wir dort ankommen, steht uns eine interessante Busfahrt mit nicht weniger als 4 Grenzübergängen bevor. Wer also viele neue Stempel in seinem Reisepass haben möchte, sollte diese Reise auf alle Fälle antreten, da ich in knapp 8 Stunden insgesamt 8 Stempel mehr und eine volle Seite weniger im Reisepasse hatte. Die Strecke führt nämlich von Brunei nach Sarawak (Malaysien), von Sarawak zurück nach Brunei, zurück nach Sarawak und schlussendlich nach Sabah (ebenfalls Malaysien). Und für jeden Grenzübertritt erhält man je einen Stempel für die Aus- und Einreise.

Stempelsammlung / Collecting stamps in my passport

Malaysien, Sabah

Endlich in Kota Kinabalu angekommen, haben wir nicht mehr viel gemacht ausser in unser Hostel einzuchecken und anschließend zum Nachtmarkt essen zu gehen.

Die Stadt an sich hat, ähnlich wie Miri, leider nicht wirklich viel zu bieten, abgesehen von verschiedenen Tagestouren zu den umliegenden Inseln, einige Shoppingmalls, einen kleinen Hafen an den man die Fischer beobachten kann sowie diverse Museen. Der 75 km entfernte Kinabalu National Park ist ein beliebtes Ziel, um den berühmten Mount Kinabula – den höchsten Berg in Südostasien mit 4.095 m zu erklimmen. Dies ist jedoch ein eher teurer Spaß, für den man ca. 300 Euro für 2 Tage/1Nacht hinlegen darf – für mein Reisebudget doch etwas zu hoch.

Da ich auf meinen bereits gebuchten Abflug aus Malaysien gewartet habe, habe ich meine Tage in KK – wie die Stadt auch genannt wird – damit verbracht, meine weitere Reise zu planen, Fotos zu sortieren, Blogposts zu verfassen, mich durch die verschiedenen Coffeeshops und Lokale zu kosten oder laufen zu gehen.

An meinem letzten Tag habe ich mich mit Michael, einem Australier, den ich in Kuching kennen gelernt habe, getroffen. Er ist mit seinem Motorrad von Australien nach Irland unterwegs, wofür er ungefähr 2 Jahre eingeplant hat. Wir essen köstliche Laksa, trinken Sourplum-Saft und genießen Kopi-O (schwarzen Kaffee) während wir uns über unsere vergangenen Tage sowie die weiteren Pläne erzählen.

Fischerboote in KK / fishermen boats in KK
streetart in KK / Flug 370
Indische Küche / indian cuisine

Es waren 2 interessante Wochen auf Borneo, voller neuer, spannender Erlebnisse in der Natur, aber auch in den diversen Städten. Auch wenn manche Stopps nicht den bleibenden Eindruck hinterlassen haben, war es gut diese Erfahrung zu machen und zu sehen, wie man das Beste aus einer eventuell enttäuschenden Situation machen kann.

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BORNEO – AMAZING WILDLIFE, BEAUTIFUL NATURE & CHALLENGING CITIES

When booking my flight back to Nepal I have just booked a one-way-ticket, as I haven‘t been sure how long I will stay there. I have filled out the volunteering registration for 4 weeks with the intention to maybe extend my stay. Unfortunately it wasn‘t possible as there have been already enough signed-up volunteers at the beginning of March until the end of the project.

Hence I have been in the lucky position to think about where to go after Nepal. This is one of the positive aspects about traveling without a plan – simply deciding where to go next. So I have been thinking, struggling and listening to myself which countries or parts of Southeastasia I don‘t know yet, checking ticketprices as well as weather forcasts for March (rainy season). Finally my decision has been made – Malaysia it should be, not the peninsula, but the Borneo-part: Sarawak & Sabah.

Malaysien, Sarawak

So I have been flying from Kathmandu to Kuala Lumpur and boarding another plane going to Kuching. I have spent 4 days in Kuching, with living a pretty quiet and lazy life the first two days as I have been quite tired from the flight and wanted to do some research about Kuching, the area and my following destinations.

Kuching is also called „cat-city“ which is obviously shown by cat-statues, a cat-museum and a lot of cat-murals.

There are many other really impressive and artsy murals in the streets of Kuching which I have found walking around in the city.

Streetart in Kuching
Streetart in Kuching

On my second evening in Kuching I have met Romina from Germany at my hostel. She has asked me spontanously if I am up to going to Bako National Park with her the following day. Well, as I haven‘t had any plans for the next day I said yes, hence we have left the next morning around 8am to catch the first bus to the National Park. After we have bought our tickets we took a small boat to get to the actual entrance of the National Park as is isn‘t accessable by car.

In general you can stay there overnight to do more of the various trails (including a night walk). Unfortunately, as we have been very spontaneous we haven‘t considered this option – to be honest I even didn‘t know about it – that‘s why we only had a limited timeframe to catch the last boat back.

There are 3 trails you can do as a day-guest so we have used our time wisely and did all of them.

The Bako National Park is famous for its wildlife which includes proboscis monkeys and Bornean bearded pigs. One of the bearded pigs has been right on the beach where we signed up for our trails at the registration counter however the proboscis monkeys have been hiding from us sucessfully. Even after we have done all 3 trails we haven‘t spotted a single one. Well, even though I know that‘s nature and not a zoo I have been a little disappointed while walking back to the registration counter. And, luckily, on two of the trees along the walking path we finally have encountered 4 proboscis monkeys high up above us.

Already back at the beach waiting for our boat to go back we have watched a lovely family trip of the bearded pigs – a mother and her two kids have been walking around there. Oh what a fantastic day!

Bako National Park
Bako National Park

Besides cats, proboscis monkeys and bearded pigs Kuching is also offering an orangutan sanctuary. This has been one of the reasons I wanted to travel to Borneo because it‘s the only place – besides Sumatra (Indonesia) – where you can see them outside a zoo.

On my last day in Kuching Romina and I have made our way to the sanctuary where 22 orangutans are living at the moment which are free to wander around in the jungle. Due to the high amount of animals the jungle doesn‘t providing enough food hence the sanctuary is offering food to them twice a day which can be watched by visitors.

It has been an unbelievable and magical experience to watch these creatures – which are so similar to us humans (we share 95% of the same DNA) – how they move, interact together or simply „hang around“ on the ropes. I have been really touched by this situation and shocked at the same time what we humans are doing to our planet to destroy the living space of these wonderful creatures as well as so many other animals and plants!

In the afternoon I got rid of some extra weight in my backpack shipping a box back home to Austria. After the visit to the post-office Romina and I have made our way to the other side of the river by boat to go to „Mira Cake House“ to try the famous layer cake of Sarawak (Kek lapis). What a sweet and colourful ending of my time in Kuching.

Kek Lapis = Schichtkuchen / Kek Lapis = Layer Cake

Following morning I took the plane to Miri, the jumping-off point to visit Mulu National Park which is only accesible by plane. Unfortunately my timing hasn‘t been the best: the next available spot on a tour would have been 2 days later. As Miri doesn‘t have a lot to offer – except impressive sunsets and a nice running track – I didn‘t want to wait there and have decided against a visit of Mulu National Park and a 3-days-trekking tour.

Brunei

Instead of that Amber – from the USA who I have met at the hostel in Miri – and I have jumped on a bus and made our way to Brunei. Brunei, country number 7 since October 2017, a sultanate with mostly muslim citizens.

After a 5 hours bus-ride and an immigration officer who was speaking German to me – what a funny surprise – we have arrived at Bandar Seri Begawan, the capital of Brunei.

This Sultanate is not a typical destination for backpackers or tourists in general. Many of them just do a daytrip or stay only for 1 night. One reason might be the fact that it is a quite expensive place for Asia and another one that you can manage to see most of the interesting sights in one day.

There is no public transport system and almost no taxis hence we have been exploring the whole city on foot: the two biggest mosques, a night market, the watervillages as well as the Golden Jubilee Crown Park. The Istana Nurul Iman – the palace of the Sultan – contains 1.788 rooms and is not open to the public, except one time a year 3 days after the fasting month of Ramadan. The rest of the year one of the best possibilities to view a bit of this impressive architecture is to jump on a boat and take a ride near the palace – which we, of course, have done 🙂

Sultan Omar Ali Saifuddin Mosque
Watervillage
Boatride in Brunei

After 1,5 really quiet days without any hastling about goods, taxirides or accommodations – which is a welcomed changed to the rest of Asia – we have moved on to Sabah.

Yet before arriving at Kota Kinabalu we have been facing an interesting busride including 4 border crossings. So, if you want to collect some more stamps in your passport you should definetely do this journey as after almost 8 hours I had 8 more stamps and one full page less in my passport. This is due to the fact that the journey takes you from Brunei to Sarawak (Malaysia), from Sarawak back to Brunei, back to Sarawak and last but not least to Sabah (Malaysia). And for each border crossing you get one stamp for the exit and the entry to each country.

Malaysia, Sabah

Finally we have arrived in Kota Kinabalu. As we have been pretty exhausted from this border-crossing-journey we simply have checked-in at our hostel and made our way to the nightmarket for dinner.

Similar to Miri, unfortunately this city doesn‘t have a lot to offer, besides some day trips to the surrounding islands, a couple of shopping malls, a harbour to watch the fishermen and some museums. One popular destination is the Kinabalu National Park which is 75 km away. From there you can hike up the famous Mount Kinabalu (4.095 m), the highest mountain in Southeastasia. However this is a pretty expensive adventure for at least 300 Euros for a 2 days/1 night-trek – which isn‘t really fitting into my travel-budget 🙂

As I have been waiting for my flight out of Malaysia I have spent my days in KK – as the city is called too – organizing my trip, sorting some pictures, writing a new blogpost, eating and drinking myself through the various coffeeshops and restaurants or going for runs along the waterfront.

On my last day in KK I have met Michael, an australian traveller I have met in Kuching. He is travelling from Australia to Ireland with his motorbike, giving himself about 2 years for that trip. While we have been eating delicious Laksa, drinking sourplum-juice and enjoying Kopi-O (local black coffee) we updated eachother on our last days as well as the upcoming travelplans.

the boys at the harbour
streetart in KK
Fischer in KK / fishermen in KK
Laksa & Sourplum-Juice

Borneo – 2 interesting weeks filled with new, exciting adventures with wildlife and nature and in several cities are over. Even though some of my destinations haven‘t left a consistent impression it has been good to make these experiences and learn how to make the most out of a maybe challenging or not so great situation.

NEPAL – oops, I did it again

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NEPAL – Wiederholungstäterin!

Richtig gelesen, ich bin zurück nach Nepal gereist und habe dort nochmals ein Monat verbracht!

Es ist zwar schön, einen Plan zu haben, jedoch ist es auch gut zu wissen, wann es Zeit ist, diesen über Bord zu werden!

Mein ursprünglicher Plan war, nach Nepal, Sri Lanka und Singapur zu reisen und Mitte/Ende Jänner nach Neuseeland zu fliegen. Zum Glück hatte ich noch keine Flüge gebucht, da ich in den Wochen in Sri Lanka immer mehr das Gefühl hatte, dass es nicht die richtige Zeit für mich ist, um Neuseeland zu bereisen. Ausserdem habe ich das Volunteering-Projekt in den Bergen Nepals im Dezember nur schweren Herzens verlassen. Konnte jedoch nicht länger bleiben, da ich meine Flüge nach Sri Lanka schon gebucht hatte. Somit habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, zurück nach Nepal zu fliegen um nochmals mit All Hands and Hearts zusammen zu arbeiten.

Irgendwann ist dann der Tag gekommen, wo ich auf mein Gefühl und Herz gehört und die Entscheidung getroffen habe, mich für das Freiwilligen-Projekt für Februar zu registrieren. Nachdem ich dafür die Bestätigung bekommen habe, wurden auch gleich die Flüge nach Kathmandu gebucht.

Und somit bin ich am 01. Februar von Bangkok über Mumbai, Indien nach Kathmandu gereist. Es war ein schönes Gefühl in Nepal einzureisen und durch die Straßen von Kathmandu zu fahren – in denen Chaos herrscht und trotzdem alles seinen Weg geht.

Nachdem ich 2 Tage in Kathmandu verbracht habe – einen mehr als gewollt, jedoch war das Geld beheben nicht so einfach und hat mir eine Sperre meiner Kreditkarte eingebracht (die jedoch Gott sei Dank gleich wieder aufgehoben wurde) – habe ich mich mit dem Bus wieder auf den Weg zur Base von All Hands and Hearts in Haibung, Sindhupalchok gemacht. Die 3-4 stündige Busfahrt (für 36km) zurück in die Berge Nepals auf knapp 1.700m habe ich größtenteils verschlafen, wurde jedoch rechtzeitig wach um den Anblick der Schule in Kalikasaran zu bewundern. Es war ein Gefühl wie „heimkommen“ 🙂

Zurück im Camp habe ich zuerst mein Stockbett im weißen Zelt bezogen und bald darauf einige bekannte Gesichter wieder getroffen und gleich neue Leute kennen gelernt.

Am nächsten Morgen ging es um 06.30Uhr mit dem Sunday-Meeting los und um 07.30Uhr habe ich dann meinen zweiten Einsatz als Volunteer in Kalikasaran (der Schule mit 4 Klassenräumen, die komplett neu gebaut wird) begonnen. Ich war im Team für die Death-Sticks, entsprechend zugeschnittene Bambusstämme um die Decke zu stabilisieren, eingeteilt. Wir mussten noch weitere Death-Sticks anbringen und alle bereits montierten auf deren Stabilität prüfen und gegebenenfalls fixieren. Dabei kam ich nicht nur in den erneuten Genuss mit der elektrischen Säge Bambus zu schneiden, sondern auch mit der Bohrmaschine die Bambusstämme zu fixieren. Und ja, speziell das Bambusschneiden hat mir wieder viel Spaß gemacht 🙂

Die folgenden Tage haben wir in Kalikasaran fest daran gearbeitet, alles für den großen Tag fertig zu bekommen – den Tag an dem die Decke betoniert wurde. Dafür wurden insgesamt 52 Volunteers in verschiedene Teams aufgeteilt um dieses große Vorhaben auch umsetzen zu können. Es wurde eine große Betonmischmaschine aus Kathmandu angeliefert, die über eine Vorrichtung verfügt, welche den fertig gemischten Beton in einer Schaufel auf Deckenniveau hochtransportiert, wo er dann in Scheibtruhen umgefüllt und entsprechend verteilt wurde.

Der Ablauf sah so aus, zuerst Sand, Zement und Schotter in Kübel zu füllen und zur Mischmaschine zu tragen, dort wurden sie dann entsprechend gestapelt und vom jeweiligen „Cooking-Team“ (3 Teams zu je 2 Jungs) in die Mischmaschine geleert, gefolgt von Wasser. Die leeren Kübel wurden wieder zu den jeweiligen Stationen (Sand, Zement, Schotter & Wasser) retour geworfen und wieder befüllt. So entstand eine Arbeitskette, die unermüdlich weitergeführt wurde.

Sobald der fertige Beton nach oben transportiert wurde, wurde die Schaufel voll mit Beton von 2 Jungs entsichert, die Scheibtruhen befüllt und verteilt. Meine Aufgabe war die Holzboards, die als Weg für die Scheibtruhen gedient haben, entsprechend zu verrücken, je nachdem wo die Maurer den Beton entleert haben wollten. Nach einiger Zeit habe ich mir auch eine Scheibtruhe geschnappt und den Beton verteilt.

Während des Vormittags haben wir abwechselnd kurze Trink- oder Toiletten-Pausen eingelegt. Dasselbe haben wir fürs Mittagessen gemacht – sodass rund um die Uhr weitergearbeitet wurde. Als ich gerade meinen Dal Bhat fertig gegessen hatte und zurück aufs Dach wollte, hat die Mischmaschine plötzlich komische Geräusche gemacht und kurz darauf gar keinen Ton mehr von sich gegeben. Oh oh – das war absolut kein gutes Zeichen! Zum Glück war nur einer der Gurte für den Transport der Schaufel nach oben gerissen und konnte nach kurze Zeit getauscht werden. (man verzeihe mir die laienhaften Erklärungen hier, aber ich bin immer noch keine Bauingenieurin)

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, was es geheißen hätte, wenn die Mischmaschine schlapp gemacht hätte: Kübelkette! Sprich unten den Beton fertig zu mischen (es gab eine 2. Mischmaschine), in Kübel zu füllen und diese dann von Person zu Person in einer menschlichen Kette über die Stufen hinauf zur Decke weiterzureichen um oben zu entleeren.

Je länger der Tag angedauert hat, desto weniger freier Platz war natürlich oben, sodass mehr und mehr Volunteers von der Decke runter mussten, da nicht mehr so viele Scheibtruhen benötigt wurden. Ich bin dann auch runter und hab zuerst dem Erste-Hilfe-Team geholfen Kekse zu verteilen. Das war dann teilweise wie die Fütterung im Vogelnest, da viele Volunteers sich nicht die Zeit genommen haben um die Arbeitshandschuhe auszuziehen, sodass ich sie mehr oder weniger mit den Keksen gefüttert habe.

Obwohl Soujanya, die Projekt-Managerin in Kalikasaran meinte, wir sollten Leute ablösen, jedoch hat sich niemand gefunden, der abgelöst werden wollte. Jeder wollte Teil dieser großartigen Leistung sein. Somit hat sie dann gemeint, ich soll zur Mischmaschine und dort ein paar „Mixes“ machen – sprich die Sand-/Schotter-/Zementkübel in den Mixer leeren. Zuerst war ich etwas überrumpelt und dachte, das kann ich niemals, die sind viel zu schwer für mich. Dann habe ich jedoch ein wenig zugesehen und Alex, einer der Jungs, der den ganzen Tag in einem der „Cooking-Teams“ war hat mich dann ermutigt es zu versuchen. Ich wollte jedoch nicht die Kübel in den Mixer leeren, sondern die Kübel der Person reichen, die sie dann in den Mixer leert. Gesagt, getan! Nachdem mir Alex ein paar Tipps gegeben hat, wie und wann ich die Kübel hochheben soll (immer brav aus den Beinen arbeiten um den Rücken zu schonen) habe ich dann 2 Mixes gemacht. Mehr war leider nicht möglich, da es absolut intensiv und kräfteraubend war. Es ist mir unerklärlich, wie die 6 Jungs das den ganzen Tag gemacht haben – mein größter Respekt!

Jedoch muss ich hier erwähnen, dass jeder Volunteer, der an diesem Tag mitgearbeitet hat, eine großartige Leistung erbracht hat! Im Endeffekt hat Soujanya an diesem Tag nach 9 Stunden 20 Minuten von oben aus verkündet, dass wir es geschafft haben und die Decke fertig betoniert war! Gefolgt von Applaus und Jubelrufen haben wir bald darauf zu feiern begonnen: uns das eine oder andere Bier gegönnt, getanzt und uns einfach nur über unsere tolle Leistung gefreut! Diese Feierlichkeiten haben dann bis zur Nachtruhe um ca. 22Uhr angehalten. Ich muss gestehen – ich habe es an diesem Tag nicht mehr unter die Dusche geschafft und eine „Katzenwäsche mit Feuchttüchern“ bevorzugt.

Der nächste Tag war zum Glück ein Samstag, unser freier Tag, Zeit um zu entspannen und unsere Körper zu schonen. Tja, ich hatte da andere Pläne: wie am Vortag beim ersten oder zweiten Bier mit Paddy & Fran ausgemacht, sind wir am Vormittag eine Runde laufen gegangen. Es war herrlich, aber natürlich auch anstrengend – was nicht nur am Bierkonsum vom Vortrag gelegen ist. Immerhin liegt die Base auf ca. 1.700 Höhenmeter, ein gutes Höhentraining also!

Die nächsten beiden Tage wurde ich nicht zum Arbeiten an einer der beiden Schulen eingeteilt, sondern bin im Camp geblieben und durfte dort an einem besonderen Projekt arbeiten. Marija, Program-Direktorin und somit für das gesamte Projekt vor Ort zuständig, hat mich gebeten mein diätologisches Wissen einzusetzen um einerseits die angebotenen Speisen in Nepal zu beurteilen und andererseits generelle Information für die Ernährung von Volunteers zusammenzustellen. Natürlich habe ich das gerne gemacht und mich gleich dahinter geklemmt um die verschiedenen Informationen bzgl. Frühstück, Mittag- und Abendessen zusammenzutragen. Speziell den Speiseplan fürs Abendessen haben wir dann gemeinsam adaptiert – entsprechend den vorhandenen Möglichkeiten – und diesen um mehr Gemüse und Eiweiß sowie Erdäpfelpüree als Beilage erweitert. Bis zu meinem Abschied wurden immer mehr Änderungen umgesetzt, was bei vielen Volunteers auf große Begeisterung gestoßen ist 🙂

Nach diesen zwei „Office-Tagen“ im Camp kamen wir in den Genuss eines zusätzlichen freien Tages, da – zufällig am Faschingsdienstag in Österreich – Maha Shivaratri war. Am Tag zuvor musste ich mich von Rosie verabschieden, eine beeindruckende Frau, die ich bereits im November im Camp kennen gelernt habe. Sie hat insgesamt 3 Monate am Projekt mitarbeitet und unendlich viel Engagement gezeigt – was sie damit bestätigt hat, dass sie wenige Tage vor meiner Rückkehr ins Camp ihre Haare um 500 US-Dollar versteigert hat. Somit ist sie mit einer Glatze zurück nach England gereist. Der tränenreiche Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Jedoch bin ich mir sicher, dass wir uns ganz bald wiedersehen werden 🙂

Unsere Arbeitswoche erstreckte sich von Sonntag bis Freitag, täglich 8 Stunden. Je nachdem, an welcher Schule man arbeitete begann der Tag früher oder später: Kalikasaran liegt nur ca. 5 Gehminuten, Jalpa hingegen 4km oder fast 30 Minuten mit dem Bus entfernt.

Mir ist es stets leicht gefallen aufzustehen – einerseits, da ich oft vor 22Uhr bereits im Bett war und andererseits war die Zeit früh morgens beim Zähneputzen ganz besonders mit entweder unglaublichen Sonnenaufgängen oder mystisch, vernebeltem Blick auf das Langtang-Gebirge.

Wie schon erwähnt, habe ich dieses Mal wieder in einem Stockbett im weißen Zelt übernachtet. Luisa, ein Mädel aus Peru, mit der ich im November gemeinsam angereist bin, hat mir ihre Matratze und Decke überlassen als sie das Camp kurz vor meiner Rückkehr verlassen hat. Ihr habe ich im Dezember auch meine „Arbeitshose“ geschenkt, welche sie mir jedoch wieder retour gegeben hat. Generell herrscht ein großes „Geben und Nehmen“ im Camp: es gibt eine Free-Box, wo jeder Kleidung, Schuhe, Schlafsack, etc. entweder hinterlassen oder finden kann. Ein wirklich gutes Konzept – wo sich manchmal auch richtige Schätze entdecken lassen. Meine rote Haube wird mich im nächsten österreichischen Winter bestimmt ordentlich warm halten!

Zum Glück waren die Temperaturen im Februar angenehmer als im Dezember, somit konnte man stetig spüren, dass es wärmer wurde. Trotzdem hatten wir auch diesmal kalte Nächte zwischen 0 und 5° Celsius. Jedoch habe ich auf den Rat von Vicky, einer Belgierin die ebenfalls im weißen Zelt geschlafen hat, gehört und in so wenig Kleidung wie möglich geschlafen. Es hat mich zuerst einiges an Überwindung gekostet, tatsächlich nur mit Shorts und Träger-Shirt in den Schlafsack zu kriechen, aber es funktioniert tatsächlich! Die ersten paar Minuten sind etwas kalt, aber dann wird es richtig schön kuschelig warm. Auf meinen improvisierten Thermofor (meine Trinkflasche gefüllt mit heißem Wasser) bei meinen Füßen im Schlafsack habe ich trotz allem nicht verzichtet 🙂

Eine Woche bevor meine Zeit im Camp auch wieder vorüber war, hatten wir eine erneute „Auction-Night“, wo unter uns Volunteers diverse Dinge oder Dienstleistungen gegen Geld, welches wiederum an All Hands and Hearts gespendet wird, versteigert wurden. An diesem Abend standen unter anderem folgende Dinge zur Versteigerung:

1 Stunde Thai Massage, Käse, selbstgemachte Zimtschnecken, selbstgemachte Palatschinken, 2 Stunden Motorradfahrtraining, 2 Jungs haben sich das Ohr piercen lassen sowie 1 Tattoo (wurde in Kathmandu gemacht).

Alvaro aus Portugal hat angeboten, sich einen Irokesen-Look gegen 50$ Spende zuzulegen. Während der Versteigerung wurde er dann gefragt, wie viel an Geld zusammenkommen müsste, sodass er sich einen verkehrten Irokesen schneiden lässt – sprich von der Stirn bis in den Nacken einen Mittelstreifen abzurasieren und die seitlichen Haare lang zu lassen. Um insgesamt 150$ hat er es dann tatsächlich gemacht.

Tja, und da ich von Rosies-Glatzen-Aktion einige Wochen zuvor absolut begeistert war, habe ich auch überlegt, was ich anbieten könnte. Da ich jedoch bei weitem nicht so mutig bin und meine langen Haare so sehr liebe, habe ich mich für einen Kompromiss entschieden, welcher mir am Tag darauf von Alex gleich verpasst wurde.

Einen Tag nachdem ich also meine neue Frisur bekommen habe, gab es in eine einheimische Hochzeit in unserer Community, zu der alle Volunteers eingeladen wurden. Natürlich sind wir dieser Einladung äußerst gern gefolgt, so eine Gelegenheit lässt man sich nicht entgehen. Bei der Hochzeit selbst haben wir zuerst die „Tika“ (roter Punkt auf der Stirn/am 3. Auge) sowohl beim Bräutigam als auch der Braut gemacht und wurden anschließend gleich mit Essen und auch Raksi – selbstgebrannter Reisschnaps – versorgt. Später haben wir dann mit den Einheimischen getanzt – was unheimlich viel Spaß gemacht hat. Es war ein absolut genialer Abend und ich war unglaublich dankbar dafür, dies erleben zu dürfen! Während dem Tanzen überkam mich ein so beruhigendes und angenehmes Gefühl, dass ich nirgendwo anders als genau an diesem Ort in diesem Moment sein wollte!

Meine letzten 3 Arbeitstage habe ich wieder in Jalpa verbracht, wo ich mich nochmals richtig auspowern konnte, da ich gemeinsam mit anderen Volunteers an einer Grube weitergraben durfte. Diese wird benötigt um die vorhandene Mauer der nächsten Schule mittels Gabionenwand zu unterstützen.

Dies war eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, da wir ständig auf neue Quellen vom Grundwasser gestoßen sind und somit mit Gummistiefel ausgerüstet, in einer Grube gestanden sind, die teilweise stark nach Kacke gestunken hat. Deshalb hat sie von uns auch den Namen „Kackloch“ bekommen – man soll ja nicht auf den Humor beim Arbeiten vergessen 🙂

Am 28. Februar war der Tag gekommen, an dem ich meinen Rucksack wieder packen musste um das Camp zu verlassen. Jedoch habe ich das nicht allein gemacht, sondern alle Volunteers inklusive der Angestellten sind gemeinsam nach Kathmandu abgereist – da das Camp auf Grund des Holi-Festivals (dem Festival der Farben) geschlossen wurde.

Wir sind jedoch nicht einfach nur in den Bus gestiegen, sondern haben die Feierlichkeiten rund um das Holi-Festival mit einem „Colour-Run“ über 10km begonnen. Der Start war in Nibagaun, der Schule, die Ende Jänner fertiggestellt und an die Community übergeben wurde. Dort sind wir – nach einem gemeinsamen Aufwärmen – alle vom Schulleiter „gesegnet“ worden und anschließend von den Kindern erstmals mit Farbe beworfen worden.

Danach fiel der Startschuss für die 10km, welche sowohl laufend als auch gehend oder beides abwechselnd zurückgelegt werden konnten. Ich habe den Großteil der Strecke laufend geschafft, musste jedoch bei manchen steilen Stücken doch auch zurückstecken und gehen. Nach knapp 5km war eine Trinkstation, wo wir auch nochmals mit Farbe beworfen wurden. Im Ziel angekommen, ich habe es als zweitschnellste Frau dahin geschafft, ging die Farbenschlacht erst richtig los.

Wir haben dann gemeinsam auf viele weitere Volunteers und die einheimischen Maurer, die ebenfalls mitgelaufen/-gegangen sind, gewartet, die ins Ziel gekommen sind.

Das war einer meiner absolut lustigsten und coolsten Läufe überhaupt und hat unheimlich viel Spaß gemacht!

Als dann alle im Ziel waren, ging es mit 2 Bussen weiter nach Kathmandu, wo ich mir den Luxus einer langen Dusche, nach einer köstlichen Tasse Kaffee in meinem netten Hotel (Hotel Alpine) gegönnt habe.

Am Tag darauf ging es mit den eigentlichen Feierlichkeiten rund um das Holi-Festival erst richtig los!

Und dieser Tag war einer der verrücktesten, besten und lustigsten Tage meiner Reise, wenn nicht sogar meines Lebens!! Viele Menschen tragen weiße Shirts, da man so die Farben, mit denen man ‚beworfen‘ wird, besser sieht. Ich entschied mich – aus Mangel eines weißen Shirts – für ein hellgraues Shirt, auf dem man die Spuren der Feierlichkeiten am Ende des Tages genauso sehen konnte – und es ist gleich in Kathmandu geblieben 🙂

Viele Volunteers von All Hands and Hearts haben sich am Vormittag getroffen, um gemeinsam zu feiern und durch die Straßen von Kathmandu zu gehen/tanzen/laufen. Nun, einige hatten sich bereits mit dem gefärbten Reismehl ausgestattet, sodass wir bald die ersten Farben im Gesicht hatten. Sobald wir uns dann in Bewegung gesetzt haben und auf andere Menschen – meist Einheimische – getroffen sind, bekamen wir mehr Farbe ins Gesicht. Man nimmt ein wenig Farbe in die Hände und schmiert es dann dem Gegenüber mit den Worten „Happy Holi“ auf die Wangen. Somit ergibt sich ein buntes Chaos im Gesicht, aber natürlich auch am Shirt, von der Farbe, die nicht im Gesicht bleibt.

Teilweise waren bereits in Thamel – im Touristenviertel von Kathmandu – ein paar Boxen aufgebaut, wo DJ‘s Musik aufgelegt haben, zu welcher wir dann natürlich getanzt haben.

Am Weg zum bekannten Durbar Square ging es in den Gassen von Kathmandu ziemlich heftig zu. Nicht nur, dass man von den Menschen auf der Straße mit den Farben versehen wird, nein, es kommt auch noch Wasser – meist von oben. Viele Einheimische warten auf die feiernde Masse und kippen dann Wasser auf diese. Es kann teilweise nur eine kleine Menge sein, manche sind jedoch bestens ausgestattet mit großen 10Liter Kübeln. Unten haben wir natürlich versucht, diesen Wasserattacken bestmöglich auszuweichen, was mir auch sehr lange gelungen ist. Trotzdem wurde ich irgendwann doch erwischt, was zur Folge hatte, dass die Farbe in meinem Gesicht komplett verronnen ist und ich ausgesehen habe, als hätte ich gerade jemanden hingerichtet.

Nach dem Durbar Square haben wir ein großes Feld gefunden, auf dem Festival-ähnlich ebenfalls eine große Bühne mit Boxen aufgebaut war und Live-Musik geboten wurde. Dort haben wir dann ebenfalls getanzt und gefeiert. Dank Facebook haben wir es tatsächlich geschafft, doch die ganze Zeit als große Gruppe mehr oder weniger zusammen zu bleiben oder uns wieder zu finden.

Nach all dem Feiern sind wir dann nachmittags zurück in Thamel dankbar alle in einem Restaurant gelandet, wo wir die hungrigen Bäuche gefüllt und die müden Beine ein wenig rasten haben lassen. Anschließend haben wir – 3 andere Mädels und ich – uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht um den Versuch zu wagen, durch eine ausgiebige Dusche wieder sauber zu werden 🙂

Als wir jedoch vor unserem Hotel angekommen sind, haben wir unweit davon Musik gehört und wollten wissen, woher diese kommt. Kurz darauf wurde sogar ein Lied aufgelegt, zu welchem wir immer bei den „Masons-Nights“ im Camp jeden Donnerstag mit den einheimischen Maurern getanzt haben. Somit sind wir um die Ecke gegangen, haben die Quelle der Musik entdeckt – eine private Party des Nachbarhotels –, haben zu dem Lied getanzt und sind wieder zurück zu unserem Hotel. Kurz darauf ist der Besitzer des Nachbarhotels und „Partyveranstalter“ zu uns gekommen und hat uns zu seiner Party eingeladen, mehrmals erwähnend, dass wir essen und trinken können, so viel wir wollen.

Nun ja, ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass wir dieser Einladung gefolgt sind! Zuerst haben wir unsere Tanzkünste zu den uns bekannten Nepali-Songs zur Schau gestellt, was von den anderen Partygästen begeistert mittels Fotos oder Videos auf deren Handys festgehalten wurde. Anschließend wurden wir mit Bier, Schnaps und Essen verköstigt. Es wurden Selfies gemacht, wir wurden mehrmals zu weiteren Tänzen animiert und stetig dran erinnert, mehr zu essen. Es war so ein surreales Erlebnis, diese Gastfreundschaft, trotz der Schüchternheit einiger Gäste mit uns zu sprechen oder zu tanzen. Obwohl wir unheimlich viel Spaß bei unseren Nachbarn als „Party-Crasher“ hatten, haben wir uns nach mehr als einer Stunde dankbar verabschiedet und sind endlich unter die wohlverdiente Dusche gesprungen.

sdr

Was für ein Tag!! Es war ein unglaublicher, witziger und unvergesslicher Tag in Kathmandu, beim Holi Festival, mit all den tollen Volunteer-Freunden von All Hands and Hearts!

Die restlichen 2 Tage in Kathmandu bin ich ruhig angegangen – wohl auch auf Grund einer leichten Magen-Darm-Verstimmung -, habe meinen Rucksack ausgemistet, andere Volunteers getroffen, ein paar Souvenirs erstanden und noch einige Köstlichkeiten in diversen neuen und altbekannten Lokalen probiert.

Nach und nach musste ich mich auch von all den liebgewonnen alten/neuen Freunden vom Volunteering verabschieden, was mir absolut nicht leicht gefallen ist, nach den großartigen, gemeinsamen 4 Wochen.

Wenige Stunden, bevor ich ins Flugzeug gestiegen bin, habe ich meine letzten Rupees bei Mohans-Tattoo in eine neue bleibende Erinnerung an meine Reise investiert – in meine geliebten Frangipani-Blumen.

Und nach den vielen Abschieden der letzten Tage, musste ich abends wieder Abschied von Nepal nehmen. Einem Land, in dem ich nun insgesamt 3 Monate auf dieser Reise verbracht habe. 3 Monate in denen meine Begeisterung und Liebe zu diesem Land stetig gewachsen ist: die beeindruckenden Landschaften, die Herzlichkeit der Menschen, die lachenden Kinder, das köstliche Essen, die wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge, das Campleben, die vielen Begegnungen mit beeindruckenden Menschen, die zu Freunden wurden – kurz: Nepal ist absolut eine Reise wert und wird immer einen Platz in meinem Herzen haben!

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NEPAL – Ops, I did it again!

Yes, that‘s right – I have been traveling back to Nepal for a month! It‘s always nice to have a plan, even better to know when it‘s time to change it!

The original plan was to travel to Nepal, Sri Lanka, Singapore and then fly to New Zealand. During my time in Sri Lanka I more and more got the feeling that it wasn‘t the right time for me to go to New Zealand – luckily I haven‘t booked any flights! As it was really hard to leave the volunteering-project in Nepal (due to the flights I had already booked to Sri Lanka) I was always thinking of going back to volunteer again. One day I have decided to listen to my heart and registered for the whole month of February to volunteer with All Hands and Hearts again. After I have received the confirmation for my stay flights have been booked immidiately 🙂

Finally, February 1st I have been traveling from Bangkok via Mumbai to Kathmandu. It has been an amazing feeling to arrive in Nepal and drive through the streets of Kathmandu – even though full of chaos everything goes its own way.

After I have spent two days in Kathmandu – one more than planned due to the fact that finding an ATM which would work wasn‘t that easy and I have managed to deactivate my credit card (luckily it has been activated pretty soon again) – I made my way back to the All Hands and Hearts base in Haibung, Sinhupalchok by bus. Most of the 3-4 hours busride (for 36km) up on 1.700m into the mountains of Nepal I have been sleeping but woke up on time to enjoy the view of Kalikasaran school – it has been a feeling like „coming home“ 🙂

Back at camp I have moved into the white tent again, choosing my bunk bed for the next 4 weeks before meeting some familiar faces as well as new people.

The next morning the day has started at 6.30am with the Sunday-meeting and at 07.30am I have started my second service as a volunteer in Kalikasaran (the school with 4 class rooms which is totally new built). I have been signed up for the „death-sticks“-team, where you have to cut bamboo sticks at a certain length to support the beams and ceiling. We had to put more of the „death-sticks“ as well as check all the ones which have been put there already if they are stable and fix them if not. Hence I had to use the reciprocate saw again to cut the bamboo and the drill to fix the death-sticks. Yes, I had a lot of fun using these tools, especially the reciprocate saw!

The following days we have been working hard to prepare everything for the big day at Kalikasaran – the day of the big slab pour. Therefor 52 volunteers have been signed up into different teams to accomplish this big project. A mixer has been delivered from Kathmandu with a big scoop which can transport the ready mixed concrete up to the roof-level where it would be put into wheelbarrels to distribute it on top.

The procedure was the following: shovelling sand, cement and gravel into buckets and bring them to the mixer where they are piled up and poured into the mixer by the „cooking-team“ (3 teams, each one consisting of 2 strong guys) followed by water. The empty buckets are thrown back to each „station“ (sand, cement, gravel, water) and being filled up again. This procedure has been continued the whole day – like a really good chain.

After transporting the ready mixed concrete up to the top the scoop got unlocked by two guys, the wheelbarrels filled up and distributed. My job was to move the wooden boards in the direction where the wheelbarrels had to go to – whereever the masons wanted to pour the concrete. After some time I have changed to the wheelbarrels to help them distribute the concrete.

During the morning we have taken small breaks to drink or go to the toilet and the same during lunch time – which helped to work non-stop. As I have been finishing my Dal Bhat and wanted to go back up to the roof the mixer has started to make weird noises. Shortly after that it has gone silent – oh oh, not a good sign at all!

Luckily the problem – a broken belt for transporting the scoop up to the top – has been solved pretty fast. (I appologize for my funny discriptions of what was going on this day but I am still not a civil engieer)

I guess the worst-case-scenario is obvious: bucket-chain! Which means we would have to mix the concrete in the mixer, pour it into buckets and hand the buckets from one person to the other up to the roof and empty them.

The longer the day the less space has been left up on the roof hence more and more volunteers had to go down. When I have been sent down I first helped the first-aid-team with giving cookies to the volunteers. This looked like a mother-bird feeding their kids as some of the volunteers didn‘t take off their gloves so I had to feed them the cookies.

Even though Soujanya, project manager in Kalikasaran, has said we should swap with other volunteers so they could take a break nobody wanted to leave her/his working-place – enjoying to be a part of this big achievement. Hence she has told me to go to the mixer and do some mixes – which means pouring the buckets of sand, gravel and cement into the mixer. Well, first I have been shocked thinking I could never do this as the buckets are way too heavy for me. But after watching the cooking-team doing some mixes, Alex – one of the guys who has been doing this job the whole day as part of a „cooking-team“ – has encouraged me to give it a try. Instead of pouring the buckets into the mixer I wanted to lift them up for the person to pour them inside. Here we go – after some more tipps from Alex how and when to lift the buckets (always use your legs more than your back) – I did two full mixes. Honestly, I wasn‘t able to do more as it was such an intense job. I have no clue how these 6 guys did this the whole day – big respect!

I have to mention that every single volunteer has done an amazing job this special day – big shout out! In the end we have accomplished our goal and finished the slab pour after 9 hours 20 minutes! Which has led us to a wonderful party celebrating our amazing achievement with some beers and dancing until curfew at 10pm. I have to admit – I have been too tired and lazy to take a shower this day and opted for a „baby-wipe-shower“ before going to bed 🙂

Luckily the next day has been a Saturday, our day off to relax and give our bodies a rest. Well, I had other plans: due to an agreement during the first or second beer the previous day I went for a run with Paddy & Fran. It has been amazing but exhausting – which hasn‘t been a side effect of the beer or the party as the base is situated on 1.700m, a really good opportunity for high-altitude-training!

The following two days I haven‘t been signed up to one of the worksites as I have been working on a „special project“. Marija, program director and in charge of the whole project, has asked me to overview the meal plan in Nepal but also create a general nutrion information for other or future volunteering-projects. Of course I did say yes – what a great opportunity to use my knowledge as a dietitian 🙂 So I have overviewed all the offered meals and created a sheet on all the important

information regarding nutrition in general. With all these knowledge we have sat together to work especially on the dinner-meal-plan and changed the meals according to the possibilities up there: more veggies and protein as well as mashed potatoes as a new carb-source (rather than bread and rice all the time). Over the following weeks till my departure more and more changes have been implemented and a lot of volunteers have been pretty happy about them 🙂

After these two „office-days“ at base we were lucky to have another day off – due to Maha Shivaratri. The day before that I had to say goodbye to one of the most amazing woman I have ever met: Rosie, who I have met already back in November 2017 at camp. She has volunteered almost 3 months in total with such a passion and enthusiasm – which she finally showed with shaving her hair and raising 500$. Hence she has traveled back to the UK bold. It has been a really tough good bye with a lot of tears which kept coming the whole evening. However I am so grateful to have met her and I am sure we will be seeing each other soon somewhere again 🙂

In general our working days have been from Sunday to Friday 8 hours daily. Depending on which school site you have been working you have to leave camp: Kalikasaran is only 5 minutes walking, Jalpa is 4km or more than 30 minutes by bus away.

Getting up early has never been an issue for me – maybe because most of the time I have been in bed before 10pm or getting up this early every morning has been something special experiencing beautiful sunrises or mystic, cloudy views of the Langtang-Range while brushing my teeth.

As already mentioned above I have stayed in one of the bunk beds in the white tent again this time. Luisa, a volunteer from Peru, who I have met in November already on the bus to the camp, has left camp shortly before I came back so she has left me her matrace and a blanket. I gave her my working pants in December which I now got back from her again. This clothes-exchange is so common at camp and a really nice way of trading things. There is a „free-box“ where everyone can leave or take clothes, shoes, sleeping bags, etc. An amazing concept where you can sometimes find real treasures – like this red hat which will keep me warm next winter in Austria!

Luckily the temperatures in February have been way better than in November/December hence you have been able to feel the increasing temperatures almost every day. However we still had some pretty cold nights this time, with temperatures around 0 to 5 degrees. After my first night I have listened to the advice of Vicky, a lovely lady from Belgium who has been staying in the white tent too – wear as less clothes as possible in your sleeping bag. Well, the first try has cost me quite some effort wearing just shorts and shirt BUT it worked! After the first couple of minutes which have been pretty fresh it got really warm inside my sleeping bag. However I still have made my warm-bottle every night: filling my drinking bottle with hot water before bedtime to put it into my sleeping bag 🙂

In my last week at camp we have had an „auction-night“ again: volunteers can offer different things or services for all the other volunteers at camp to raise money for the project. For this auction people have offered the following for example:

1 hour thai massage, cheese, selfmade cinnamon-rolls, selfmade pancakes, 2 hours motorbike-lesson, 2 guys have pierced their ears, 1 tattoo (which has been made in Kathmandu).

Alvaro from Portugal has offered a mohawk-cut for 50$. During the auction he has been asked for how much money he would do a reverse-mowak – he has done it for 150$.

Well, what should I say – I have been really inspired by Rosies shaved hair and have thought about what to offer. But as I am not that kind of a bad-ass and love my long hair too much, I have decided to offer a compromise which has been cut the next day by Alex.

One day after getting my new hairstyle there has been a local wedding in the community where all volunteers have been invited. No question we have been truly honored to participate in such a great event. At the wedding we have been doing the „Tika“ (the red sign on the forhead/3rd eye) to the groom and the bride as a form of our well-wishing followed by a plate of food and a cup of Raksi – local selfbrewed ricewine/schnaps. Later that evening we have been dancing with the locals which has been so much fun. This evening has been so amazing and I have felt so grateful for this experience! During dancing with all these people – locals and the other volunteers – I had this special feeling of being at the right place at the right time 🙂

My last 3 working days I have spent in Jalpa digging a hole for the „gabion-basket“ to support the remaining wall of the school-building. What an exhausting job as we have been discovering new sources of groundwater all the time hence we have been standing and shoveling in this hole with rubber-boots with a kind of „shit-odor“. That‘s why we called it „shit-hole“ – never forget the funny side of life 🙂

February 28th has been the day to pack my bags again and leave camp but I didn‘t do that alone as all volunteers including staff has been going down to Kathmandu for a 3 days break – as camp has been shut down for Holi Festival (the festival of colours).

We didn‘t just jump on a bus and go down to the big city, no we have begun the festivities of the Holi-Festival with a 10km „colour-run“, starting in Nibagaun, the school which has been handed over at the end of January. After a group-warm-up we have been given a blessing by the head of the school and got attacked with the first colours by the school kids.

Soon after we have gotten the starting signal for the 10km, which you were allowed to run or walk or both alternating. I have been running most of the track but the steep parts I had to walk for a bit. After 5km there has been a water station where we have been covered in colours again. I have managed to reach the finish line as second fastest woman, what a crazy and funny race! Crossing the finish line the real colour-battle has started.

Together we have been waiting for the rest of the volunteers and the local masons who have been running/walking the 10km too.

After everyone has made it to the finish line and had lunch we have made our way down to Kathmandu with 2 buses where I have spoilt myself with a nice hotel (Hotel Alpine), a long shower (with running water after 4 weeks) and a delicious cup of coffee.

The next day the real festivities of the Holi Festival began. This day has been one of the most craziest, funniest and best days of my trip and maybe even in my life!

Most peope are wearing white t-shirts on this day so you can see the colours better. Well, due to a lack of a white t-shirt I have decided to wear a light-grey shirt which has shown the traces of the festivities at the end of the day as well – that‘s the reason why I just have left it in Kathmandu I couldn‘t be bothered to wash it afterwards 🙂

Many volunteers from All Hands and Hearts have met up in the morning to celebrate together walking/dancing/running through the streets of Kathmandu. Some of them already have been carrying some coloured riceflour with them so it didn‘t take long till I had the first colours covering my face. Soon after we have started to walk many people we have met on the streets – mainly locals – covered us with more colours. In general you take some coloured rice-flour in your hand and whenever you pass other people you put on their cheeks saying „happy holi“. Hence your face gets covered in different colours as well as your shirt from all the flour which doesn‘t stay in your face.

Walking through Thamel – the touristy part of Kathmandu – we have already seen some speakers with DJ‘s playing music, where we stopped and danced for a while. On our way to Durbar Square it has been super crazy in the streets – it felt like a „war-zone“ as people have been throwing water down on us. And no, it hasn‘t been just small amounts, some of them have had full buckets of cold water. Down in the streets we have tried to avoid the water-attacks from above as best as we could hence at some point I got totally soaked so that the colours in my face have trickled off and I have been looking like I have murdered somebody.

After Durbar Square we have found a huge open field – like at a music-festival with a stage, speakers and live-music. I don‘t have to tell you that we have been partying and dancing there too, of course and spending some good time there. Thanks to Facebook we have almost managed to stay together the whole day, more or less I would say 🙂
After all the partying we have decided to walk back to Thamel in the afternoon to have lunch and some seriously needed rest as well as food for our hungry bellies.

At some point we have been tired and just wanted to get a shower and try to somehow wash off all the colour and dirt so we – 3 other girls and me – made our way back to our hotel. As we have arrived in front of our hotel we heard some music playing not really far away. Curious where it has been coming from and hearing one song we knew from the weekly „masons-nights“ at camp we had a look around the corner to find out that there has been a private party going on. Actually it has been the party of the owner of the hotel next to ours. We have danced to this one song we knew and went back to our hotel. Suddenly the party-host came to invite us to their party, telling us several times that we can eat and drink as much as we want. Well, I guess I don‘t have to admit that we have accepted his invitation gladly. First we have shown them our dancing-moves of the nepali-songs which has been captured with videos and pictures from the nepali people on their mobiles. Later we have been given beer, liquor and food, taken some selfies, encouraged to dance more and offered several times to eat more! What a surreal experience, this hospitality even though some of the other guests have been really shy to talk or dance with us. We had a lot of fun being the „party-crasher“ however we said goodbye after an hour and finally went to the hotel to have a well-deserved shower.

Oh my, what a day – it has been simply an incredible, fascinating and unforgetable day in Kathmandu at the Holi Festival with all the amazing volunteering-friends from All Hands and Hearts!

My last 2 days in Kathmandu have been quiet and relaxed – maybe due to the fact that I have had some stomache-issues – with decluttering my backpack, meeting up with other volunteers, buying some souvenirs and eating & trying some delicious local food at new and already well-known places.

More and more I had to say goodbye to old and new friends from the volunteering which hasn‘t been easy at all after 4 amazing weeks at camp.

A few hours before boarding the plane out of Nepal I have spent my last remaining rupees at Mohans-tattoo to invest in a colourful memory of my trip – my beloved frangipani-flowers!

After some more goodbyes the last couple of days I finally had to say goodbye – again – to Nepal: where I have spent 3 months in total on this trip. In these 3 months my love and compassion for this country has grown constantly: the stunning landscapes, the warmth of the local people, the smiling kids, the delicious food, the fascinating sunrises and sunsets, the camplife, meeting all the lovely and impressive people who turned into friends & family – long story short: Nepal is definetely worth a visit and will always have a special place in my heart!

THAILAND – expect the unexpected

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THAILAND – oft kommt es anders als man denkt

Im Gegensatz zu meinen bisherigen Reisezielen, war Thailand nicht auf meine Liste von „zu bereisenden Ländern“ für diesen Trip. Doch wie heißt es so schön: „Manchmal kommt es anders als man denkt“!

Noch im Herbst in Österreich hat mir Matt, ein lieber Freund aus den USA den ich 2015 in Vietnam kennen gelernt habe, bereits geschrieben, dass seine Freundin Sarah & er im Jänner 2018 in Asien reisen werden. Nun, wie es sich dann herausgestellt hat, waren die beiden zuerst in Myanmar und anschließend in Thailand. Und da ein Ticket von Kuala Lumpur nach Bangkok wesentlich günstiger ist als ein Ticket von Wien nach New York – habe ich die Chance für ein Wiedersehen genutzt und mich in den Flieger gesetzt.

Bevor ich jedoch endlich im Flugzeug gesessen bin, habe ich mir selbst einen stressigen Morgen beschert! Da ich bereits gegen 5Uhr mein Hostel verlassen wollte, habe ich bereits am Vorabend alles gepackt und auch meine Habseligkeiten aus dem Safe genommen. Im Taxi am Weg zur Busstation, bin ich dann plötzlich drauf gekommen, dass mein Reisepass noch im Safe liegt. Ich hab dem Fahrer natürlich sofort gesagt, dass er umdrehen soll. Während wir am Weg retour waren, habe ich nachgerechnet, ob sich alles noch ausgehen kann: rechtzeitig bei der Busstation ankommen, den Bus zum Flughafen zu nehmen, einzuchecken und meinen Flug nach Bangkok zu erreichen! Und ja, nachdem ich im Hostel angekommen bin und in den 3. Stock hochgelaufen bin, mir meinen Reisepass geschnappt habe und wieder im Taxi gesessen bin – ist sich alles zeitgerecht ausgegangen! Dies wird mir so schnell auch nicht mehr passieren 🙂

In Bangkok angekommen, konnten Matt & ich uns also – fast auf den Tag genau nach 3 Jahren – wieder in Asien treffen. (in diesen 3 Jahren haben wir uns jedoch sowohl in den USA als auch in Österreich gesehen!!)

Wir haben somit den Tag gemeinsam verbracht. Eigentlich wollten wir ja den Nachtzug von Bangkok in den Norden Thailands nach Chiang Mai nehmen, dieser war jedoch für die nächsten Tage ausgebucht. Deshalb habe ich den Nachtbus genommen und die beiden sind am nächsten Tag mit dem Flugzeug nachgekommen.

Zufälligerweise habe ich einige Tage zuvor auch noch über Instagram festgestellt, dass Anya & Mike, ein Ehepaar ebenfalls aus den USA – die mit mir beim Volunteering in Nepal waren, auch gerade in Chaing Mai sind. Obwohl sie am selben Tag noch nach Myanmar geflogen sind, ist sich noch ein gemeinsames Mittagessen und somit ein unverhofftes Wiedersehen ausgegangen.

All Hands and Hearts – Volunteers in Chiang Mai

Ich war bereits 2014 in Chiang Mai und hab die gängigen To-Do‘s wie Elefanten-Camp, Kochkurs, etc. gemacht. Trotzdem habe ich einige Tempel gemeinsam mit Sarah & Matt besucht – von denen es in Chiang Mai ungefähr 300 gibt. Einer davon war der Wat Phrathat Doi Suthep-Tempel, der auf einem kleinen Berg außerhalb von Chiang Mai liegt. Wir waren so enthusiastisch und wollten den kompletten Weg – ca. 11km – hinauf gehen. Da jedoch lediglich die ersten 3km abseits der Straße verlaufen sind und der Rest dann entlang der stark befahrenen Straße gewesen wären, haben wir uns entschieden nach ca. 6km bergauf in ein Taxi zu springen.

Oben angekommen haben wir dann die letzten Stufen hinauf zum Tempel bewältigt und dort dann die Aussicht über Chiang Mai genossen.

Wat Phrathat Doi Suthep-Tempel

Generell bin ich es sehr ruhig angegangen und habe die Zeit in Thailand sehr genossen: sowohl die Morgenläufe rund um die ehemalige Stadtmauer der Altstadt als auch die Gespräche mit Sarah und Matt und das gute thailändische Essen.

Den letzten gemeinsamen Abend haben wir uns rausgeputzt – so gut als es als Rucksack-Reisende eben möglich ist – und ein 3-gängiges Dinner in „David‘s Kitchen“, einem der besten Restaurants Thailands genossen.

David’s Kitchen
David’s Kitchen

Am nächsten Tag musste ich mich dann auch schon wieder von den beiden verabschieden, da sie nach Pai weitergereist sind. Es war eine kurze, jedoch sehr schöne Zeit gemeinsam und hat gut getan, einige Tage mit lieben Freunden zu verbringen!

Ich bin dann noch eine Nacht in Chiang Mai geblieben und hab mich abends durch den wöchentlichen Freitag-Wochenendmarkt außerhalb der Altstadt gekämpft. Es ist unglaublich wie viele Menschen sich durch die Gassen, welche voll mit verschiedenen Ständen von Essen, Kleidung, Schmuck und anderen Souvenirs sind, drängen.

Mit dem Nachtbus habe ich mich dann wieder auf den Weg zurück nach Bangkok gemacht, wo ich noch 3 Tage verbracht habe. Einen davon war ich mit Kristyn unterwegs, einer Kanadierin die ich bereits im Nachtbus nach Chiang Mai kennen gelernt habe. Wir waren tagsüber in Chinatown unterwegs und haben den Abend zuerst mit einem Cocktail mit Blick auf den Wat Arun begonnen und später in der hektischen Khao San Road mit Sticky Mango Rice, meinem liebsten Thai-Desserts, ausklingen lassen.

Cocktails mit Ausblick / cocktails with a view

Ich habe mir in Bangkok den Luxus eines Einzelzimmers inklusive Frühstück in einem Hostel unweit des Hauptbahnhofes gegönnt, welches auch einen Indoor-Swimmingpool bietet. Für das Frühstück musste ich ins Hotel nebenan in den 14. Stock hoch, um mich durch das herrliche Buffet zu schlemmen. Zufälligerweise war ich vor 3 Jahren mit meinen Eltern für eine Nacht in diesem Hotel und wusste somit, welches Paradies auf mich Frühstücks-Freundin wartet.

Obwohl ich bereits mehrmals in Thailand war, habe ich diesmal erstmals Thai-Ice-Tea (Schwarztee mit Kondensmilch) probiert und eine neue süße Belohnung kennengelernt. Gleich ums Eck von meinem Hostel war täglich ein kleiner Straßenstand von einer Frau, die dieses zuckerreiche Getränk für mich zubereitet hat.

Thai-Iced-Tea

Am letzten Tag hat es leider fast den ganzen Tag nur geschüttet, sodass ich die Zeit und das Waschmaschinen-Trockner-Angebot im Hostel genutzt habe und meine Wäsche wieder gewaschen habe.

Abends habe ich mich dann am Weg zum Flughafen gemacht um die Nacht dort zu verbringen, da ich einen frühen Flug am nächsten Morgen gebucht hatte.

Nach 10 Tagen war also mein Kurztrip nach Thailand – dem 6. Land auf meiner bisherigen Reise – auch wieder vorüber. Es war fein liebe Freunde wieder zusehen und köstliches thailändisches Essen zu genießen.

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THAILAND – expect the unexpected

In contrast to my past destinations Thailand hasn‘t been on my list of „places to go“ this trip. However you say „expect die unexpected“!

Back in fall 2017 Matt, my lovely friend from the USA whom I‘ve met in Vietnam 2015, has told me that he is going to be travelling in Asia again in January together with his girlfriend Sarah. Keeping in touch with them it has turned out that they are going to be in Thailand after some weeks in Myanmar. As a flight from Kuala Lumpur to Bangkok is way cheaper than flying from Vienna to New York City I have taken the opportunity for a reunion and boarded a plane.

Well, I have managed to cause myself a horrible morning of departure: as I have planned to leave my hostel at 5 am already I have packed my stuff and taken my valuables out of the safe. In the taxi on the way to the busterminal I suddenly have realized that my passport is still in the safe. Immidiately I have told the driver to turn around and go back to the hostel. While on the way back I have worked out my new schedule to board my plane on time: be on time at the busstation, to take the bus to the airport, check-in and board the plane to Bangkok. And yes, after reaching the hostel I have managed to run up to the 3rd floor, grab my passport and be back inside the taxi – everything has worked out perfectly on time! This scenario is not going to happen ever again – for sure 🙂

So after I have arrived in Bangkok, almost exactly 3 years later Matt and I have been able to see us again in Asia – even though we have managed to see us in the USA and in Austria in the past 3 years!

We have spent one day together in Bangkok and then some more days in Chiang Mai – in the North of Thailand. Actually we wanted to take the nighttrain from Bangkok to Chiang Mai – hence it was fully booked for several days I decided to take the night bus. Sarah and Matt made their way up to Chiang Mai by plane.

Some days before I have found out by chance that Anya & Mike, a couple from the USA too – who I‘ve met while volunteering in Nepal – are spending time in Chiang Mai aswell. Even though they have been leaving for Myanmar the same day we have been able to have lunch together and enjoy this unexpected reunion.

As I have been to Chiang Mai in 2014 already I have done all the typical to-do‘s like elefant-sanctuary, cooking-class and so on. Hence I have been visiting some of the 300 temples in Chiang Mai together with Sarah and Matt. One I have never been to before is the Wat Phrathat Doi Suthep which is on a mountain a little bit out of the city.

We have been so enthusiastic thinking we can hike up the whole way – around 11km. Unfortunately only the first 3km have been offroad, the rest of the way has been along a busy road. That‘s why we have decided to jump on a taxi for the last 6km. On top we managed to walk up the last couple of stairs to make it to the top to enjoy the view over Chiang Mai.

Kurz bevor wir das Taxi genommen haben 🙂 / Shortly before we jumped on the taxi 🙂

Overall I had some quiet days and have been enjoying my time in Thailand a lot like my morning runs along the old city wall, the conversations with Sarah and Matt as well as the delicious thai food.

On our last evening together we have put on some fancy clothes – well, we tried our best as backpackers – and enjoyed a delicious 3-course-dinner at „David‘s Kitchen“, one of the best restaurants in Thailand.

es war köstlich! / it was delicious!

Next morning I had to say goodbye to Sarah & Matt, as they made their way up to Pai. It has been a short but oh so amazing time together. I had a blast spending some days with lovely friends 🙂

Goodbye Sarah & Matt

I have stayed one more night in Chiang Mai to see the weekly Friday-Evening-market a bit outside of the old city. It‘s incredible how packed the streets are and how many people are trying to push along all the alleys full of different stalls with food, clothes, jewelery or other souvenirs.

After making my way back to Bangkok with the nightbus I have stayed there for 3 more days. One of them I have spent with Kristyn – a canadian girl I have met on the nightbus to Chiang Mai. During the day we have been walking around the interesting, smelly streets of Chinatown, in the evening we enjoyed delicious cocktails at a rooftop bar overlooking the Wat Arun and later on walked through the busy Khao San Road where we have ended our day with my favourite thai-dessert: Mango Sticky Rice 🙂

Kristyn & ich

Back in Bangkok I have spoilt myself with a single room including breakfast in a hostel near the main trainstation and Chinatown, which offers and indoor-pool too. The amazing breakfast has been served in the hotel next door on the 14th floor. Coincidentally I have stayed in this hotel 3 years ago together with my parents – so I knew already not only which wonderful treats are waiting for me at the buffet.

Even though I have been to Thailand many times already I have never tried Thai-Ice-Tea before (black tea with condensemilk and crushed ice) which is now another sweet treat on my list. Luckily around the corner of my hostel there was a lovely lady every day offering this sugary drink.

Unfortunately on my last day it has been pouring down almost the whole day which made me use the time and the offer of a washing machine and dryer in the hostel to wash my clothes properly again.

In the evening – as late as possible – I have made my way to the airport where I have spent my last night in Thailand as my flight was leaving early morning next day.

After 10 days my trip to Thailand – my 6th country on this trip – has come to an end. It has been amazing to see lovely friends again and enjoy delicious thai food.

MALAYSIA & SINGAPORE – big cities, shopping malls & delicious food

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MALAYSIEN & SINGAPUR – GROSSE STÄDTE, SHOPPING-CENTER & KÖSTLICHKEITEN

Wie schon in vorherigen Posts erwähnt, habe ich mir eine Wunschliste einiger Länder/Städte gemacht, welche ich auf diesem Trip bereisen möchte. Neben Nepal und Sri Lanka hat es auch Singapur hat es auf diese Liste geschafft. Da es jedoch günstiger war, von Colombo nach Kuala Lumpur zu fliegen und dann den Bus nach Singapur zu nehmen, habe ich mich natürlich für die weniger kostenintensive Variante entschieden. Zumal Busfahrten in Malaysien ein absoluter Luxus sind – speziell nach den Erfahrungen in Nepal & Sri Lanka!!

Kuala Lumpur, Malaysien

Ich lande also am 10. Jänner kurz nach 5Uhr Früh in Kuala Lumpur, wo ich zuerst einmal am Flughafen frühstücke und mir ein Zimmer im Stadtzentrum reserviere. Ich entscheide mich für ein Kapsel-Hotel – wo ich meine eigene Schlafkapsel mit Klimaanlage, TV, etc. habe, diese jedoch komplett schließen kann. Dies gibt mir das Gefühl allein zu sein, klaustrophobisch darf man jedoch nicht sein 🙂

Ich war bereits 2015 in Kuala Lumpur, somit habe ich bereits viele Sehenswürdigkeiten gesehen – einzig die Batu-Höhlen konnte ich damals aus Zeitmangel nicht besuchen.

Den Nachmittag verbringe ich sehr entspannt in dem ich einen Spaziergang mache und schließlich bei den beeindruckenden Petronas Towers lande. Den Tag lasse ich mit einer Kombination aus spätem Mittag- und frühem Abendessen in der Jalan Alor – der berühmten „Essens-Strasse“ mit vielen Restaurants & Essensständen im Stadtteil Bukit Bintang – ausklingen: gedämpfte Süßkartoffeln, Roti mit vegetarischem Curry und süße gefüllte Knödel (ähnlich einem Germknödel nur viel kleiner).

Gemüsecurry & Naan / vegetabel curry & naan

Um ehrlich zu sein, war dieser Tag ein wahrer Kulturschock – nach 3 Monaten plötzlich wieder in einer Großstadt zu sein, mit all den Hochhäusern, Einkaufszentren und dem Verkehr – obwohl dieser viel geregelter abläuft, als in Nepal oder Sri Lanka. Ich habe auch zum ersten mal auf meiner Reise wieder eine U-Bahn verwendet. Das sind alles Dinge, die man zu Hause so selbstverständlich, meist täglich nutzt oder sieht. Hier fühlte ich mich überrumpelt und es war mir teilweise echt zu viel – vor allem die Einkaufszentren und deren Reklame.

Am nächsten Tag wechsle ich die Unterkunft und möchte mir nach dem Frühstück die Batu-Höhlen ansehen. Leider macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, da es den ganzen Tag regnet – fast non stop. Somit verbringe ich die meiste Zeit auf der überdachten Terrasse meines Hostels und widme mich diversen organisatorischen To-Do‘s.

Meine Begeisterung über den Regen 🙂 / My enthusiasm about the rain 🙂

Ja, auch als Reisende habe ich immer wieder meine „Büro-Tage“, wo ich dann vorm Laptop sitze und diverse Dinge erledige: Reiseplanung (Flüge, Busse, Unterkünfte), Fotos speichern, Blog schreiben, etc. Und da ja mein Leben „zu Hause“ auch weitergeht, sind auch hier immer wieder E-Mails zu schreiben oder Dinge zu recherchieren.

Ich liege also nicht nur am Strand herum, besichtige Städte oder esse mich durch die diversen lokalen Köstlichkeiten 🙂

Singapur

Nach 2 Tagen in Kuala Lumpur nehme ich den Bus nach Singapur, wo ich nach knapp 7,5 Stunden und zwei Grenzkontrollen (für die Ausreise aus Malaysien und die Einreise in Singapur müssen jeweils alle Passagiere aussteigen und sich beim Ausreise-/Einreiseschalter anstellen um den entsprechenden Eintrag im Reisepass zu erhalten) ankomme.

Ich war bereits 2x in Singapur, jeweils am Weg nach Australien. 2011 hatte ich einen mehrstündigen Aufenthalt am Flughafen und habe dort die Möglichkeit der kostenlosen Stadtführung mit dem Bus in Anspruch genommen. Jedoch sind nicht wirklich viele Eindrücke hängen geblieben, da ich mit dem Jetlag zu kämpfen hatte und immer wieder eingenickt bin. 2013 – wurde ich auf Grund einer mehr als 24stündigen Verspätung meines Fluges von Frankfurt nach Singapur gezwungen 12 Stunden in der Stadt zu verbringen, bevor mein Anschlussflug abgehoben hat. Da ich jedoch ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat mich ein Taxi vom Flughafen zum Hotel und zurück gebracht.

Somit wollte ich diese Stadt einmal richtig bewusst besichtigen und dort Zeit verbringen.

An einer der Bahnstationen im Stadtzentrum treffe ich mich dann also mit Jessica, bei der ich die nächsten 3 Tage verbringen werde. Jessica und ihre Familie sind Freunde von Sabrina, der Deutschen, die ich in Sri Lanka kennen gelernt habe. Als ich ihr an meinem 1. Tag in Kuala Lumpur schreibe, dass ich gerade dabei bin, mir eine Unterkunft in Singapur zu suchen, schreibt sie kurz darauf Jessica an und fragt, ob sie mich für 2-3 Tage „aufnehmen“ würden. Kaum zu glauben, aber es dauert nicht lange und Jessica stimmt dem zu, sodass ich für 3 Tage mein eigenes Zimmer mit großem, gemütlichen Bett bei Einheimischen am Rande von Singapur habe. Es ist eine so großzügige Geste von Jessica, eine Unbekannte bei sich aufzunehmen.

Wir treffen uns also in einer der nahegelegenen Bahnstationen, da Jessica mir angeboten hat, mich abzuholen. Da ihr Mann Babu aus Nepal ist und ich ihr bei meinen Erzählungen über Nepal auch erwähne, wie sehr ich Masala-Tee liebe, überrascht sie mich kurz danach mit einer Tasse frischem Nepali-Tee – ein Traum!

Am nächsten Tag lädt mich Jessica zum gemeinsamen Frühstück mit ihren Kindern, ihre Schwester samt Tochter und ihrer Tante ein. Wir fahren zu einem der Hawker-Märkte und bestellen dort diverse kleine Gerichte und teilen diese dann. Hawker-Märkte – Open-Air oder teilweise überdachte permanente Verkaufsstände mit verschiedenstem, günstigem & authentischem Speisenangebot – sind weit verbreitet in Malaysien, Singapur, Indonesien oder Hong Kong. Absolut empfehlenswert für alle Street-Food-Fans und auch sehr beliebt bei den Einheimischen.

Frühstück beim Hawker-Markt / breakfast at the hawker-market

Anschließend mach ich mich auf den Weg nach Little India, von wo aus ich meinen Spaziergang durch die Stadt beginne. Mein 1. Stopp ist im Mustafa-Center, einem 24-Stunden geöffneten, mehrstöckigem Einkaufszentrum in dem man wirklich ALLES findet: Medikamente, Toiletteartikel, Schuhe, Kleidung, Elektromarkt, Geschirr, Lebensmittel & Getränke (es beherbergt eine riesige Gewürzabteilung) und vieles vieles mehr! Ich begnüge mich mit ein paar Abteilungen und flüchte bald wieder hinaus auf die geschäftigen Straßen von Little India. Meine weiteren Stationen sind die Emerald Street (eine kleine Seitenstraße mit alten, bunten Kolonial-Gebäuden), Kriegsdenkmal, Rathaus, Parlament, Sir-Stamford-Raffles-Statue, dem alten Polizeigebäude mit seinen vielen bunten Fenstern, dem Singapur-Flyer (ein kleines Riesenrad), vorbei am berühmten & beeindruckenden Marina-Bay-Sands-Hotel hin zu den Gardens by the Bay. In dem riesigen Park schaue ich mir dann auch abends die spektakuläre Lichtershow im Supertree-Grove an.

Nachdem ich an diesem Tag 18km in knapp 9 Stunden zurückgelegt habe, falle ich zurück in Jessicas Wohnung nach einer wohlverdienten Dusche nur mehr ins Bett!

Emerald-Street
Marina-Bay-Sands-Hotel

Auch in Singapur habe ich ein ähnliches Empfinden wie in Kuala Lumpur: es ist eine Großstadt mit unzähligen Einkaufszentren, vor allem im Stadtzentrum. Unglaublich, dass es so viele davon gibt und sie anscheinend auch alle „überleben“. Für mich sind diese Einkaufszentren ja eher eine Qual, jedoch bin ich dankbar, über die Möglichkeit jederzeit eine saubere, westliche Toilette zur Verfügung zu haben 🙂

Ich sollte auch erwähnen, wie sauber beide Städte sind, vor allem Singapur. Was natürlich auch daran liegt, dass hohe Geldstrafen anfallen, falls man seinen Mist nicht ordnungsgemäß entsorgt: bis zu 1.000SGD – ungefähr € 615. Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird mit 500SGD bestraft. Es ist jedoch verwunderlich, wie sauber die Stadt ist, wenn man bedenkt, wie viel Müll (vor allem Plastik) tagtäglich dort produziert wird! Auf Grund der Tatsache, dass es eine große Take-Away-Kultur gibt und sehr viel auswärts gegessen bzw. nachhause geholt wird.

Nachdem ich am nächsten Tag fast 3 Stunden in den botanischen Gärten verbringe, danach nach China Town fahre und anschließend nochmals durch die Stadt spaziere, darf ich abends gemeinsam mit Jessica und ihrer Familie den 10. Geburtstag von Mirelle – ihrer Tochter – feiern. Es gibt mir ein familiäres Gefühl und tut gut, an diesem Abend genau an diesem Ort zu sein.

Am nächsten Tag, nach einem Morgenlauf entlang vom Sunggei Pungol Fluss in der Nähe von Jessica‘s Wohnung, lädt mich Jessica noch zu einem typischen Frühstück ein: Laksa. Eine würzige Kokoscurry-Suppe mit Reisnudeln, Fisch und Meeresfrüchten – ein Genuß!

Jessica, Laksa & me

Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle und es wird Zeit sich zu verabschieden.

Das Wetter war mir leider nicht so gnädig in Singapur: den 1. vollen Tag in Singapur hat es den ganzen Tag genieselt und am zweiten Tag war es zumindest trocken, jedoch auch sehr bewölkt. Die Temperaturen waren immer noch angenehm war und durch die Luftfeuchtigkeit fühlt es sich eh wärmer an. Jessica hat mir jedoch gesagt, dass diese Wetterlage eher ungewöhnlich für die Jahreszeit in der Stadt ist und dass einige Einheimische es sogar als kalt empfinden. Was sich auch an der Kleiderauswahl von manchen Menschen auf der Straße erkennen lässt 🙂

Melakka, Malaysien

Ich komme am Nachmittag an der Bushaltestelle in Melakka, einer Stadt an der Küste im Süden von Malaysien an. Da es keine Busse ins Stadtzentrum gibt, teile ich mir kurzerhand ein Taxi mit 2 Belgiern, die in meinem Bus waren.

Die Altstadt von Melakka mit ihrem historischen Kern ist 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Es gibt sehr viele Museun in der Altstadt aber auch rundherum – ich habe jedoch kein einziges besucht. Insgesamt verbringe ich 5 Tage in Melakka, welche geprägt sind von Ruhe, Blogschreiben, Läufen entlang des Kanals, Radtouren in die weniger touristischen Stadtteile sowie Essen! Ja genau – Melakka könnte man auch ein Essensparadies nennen. Es gibt so viele gute Lokale, Straßenstände und Cafés, sodass ich mich durch die diversen Köstlichkeiten aus Indien, Malaysien und co koste. 2 Highlights seien hier genannt: Pak Putra Tandoori – ein indisch-pakistanisches Restaurant mit dem besten Naan-Brot (natur, mit Käse, Nüsse oder Ei gefüllt) sowie Klebang Original Coconut Shake Store – ca. 6km von der Altstadt entfernt bekommt man dort den besten Kokosnuss-Shake, ein Traum! (die Strecke zum Coconut-Shake-Store bin ich geradelt, sodass ich mir den Shake auch verdiene)

The BEST Coconut-Shake ever
Radtour in Melaka / Cycling-Tour in Melaka

Am Abend bevor ich den Bus zurück nach Kuala Lumpur nehme, komme ich noch in den Genuss den Wochenend-Nachtmarkt zu besuchen. Gemeinsam mit Anette, einer Holländerin mit der ich bereits die Tage davor verbracht habe, und Fanny, einer Französin, die auch in unserem Zimmer übernachtet, probiere ich mich durch die verschiedenen Köstlichkeiten der verschiedenen Stände: Passionsfruchtsaft, Mais mit Chili, Coconut-Shake, klebriger Reis in Erdnussmantel und Cendol (eine Art gehobeltes Eis mit Kokosnussmilch, Jelly-Reisnudeln und Palmzucker).

Cendol

Kuala Lumpur, Malaysien

Anette und ich kommen gegen Mittags in KL an. Ich warte noch knapp eine Stunde gemeinsam mit ihr am Busterminal, da sie weiter in die Cameron Highlands fährt.

Zurück in Bukit Bintang mache ich mich dann auf den Weg um noch den KL-Tower zu sehen. Da ich im Internet gelesen habe, dass es unweit der Petronas Towers einen guten Hawker-Markt gibt, erfrage ich kurzerhand die schnellste Route zu Fuß und mache mich auf den Weg. Nun ja – etwas abenteuerlich: ich verlasse den touristischen Kern von KL und bin plötzlich, nur 2km von den Türmen entfernt, in einer anderen Welt. Kleine private Häuser, teilweise etwas runtergekommen, Kinder die auf der Straße spielen – eine Art Wohnsiedlung. Ich spaziere also durch die verwinkelten Gassen bis ich zu der Kreuzung mit den angeblichen Hawker-Ständen komme. Leider sind das nur ganz wenige und die bieten nichts an, was mir auch nur ansatzweise zusagt.

Somit kaufe ich mir eine Kokusnuss bei einer älteren Dame und gehe retour zu den Petronas-Towers. Da es bereits dunkel wird, möchte ich noch ein paar Fotos dort machen.

Petronas-Towers

Am folgenden Tag ist es endlich soweit, ich sitze im Zug zu den Batu-Höhlen, die ca. 15km ausserhalb von KL liegen. Dort angekommen wimmelt es von Einheimischen und Touristen, was womöglich auch am Wochentag – Sonntag – liegt.

Trotzdem versuche ich die Zeit dort zu genießen und sauge das ganze Geschehen auf. Viele der einheimischen Hindus gehen die 270 Stufen zur Haupthöhle hinauf, manche in einem totalen Trance-Zustand, in den sie sich zuerst noch versetzen. Dies ist ein Schauspiel an sich, welches ich total begeistert bestaune!

Batu-Höhlen / Batu-Caves
Trance-Rituale / trance-rituals

Nach ein paar Minuten reisse ich mich dann doch los und überwinde die 270 Stufen hinauf – eher im Schneckentempo, da rundherum Menschen sind und wir immer wieder stoppen müssen.

Oben angekommen bin ich eher enttäuscht von der Höhle. Es befinden sich ein paar Hindu-Statuen darin und natürlich springen auch Affen herum, was wiederum viele Touristen beeindruckt.

Auch die beiden Männer, deren Ritual ich unten noch bestaunt habe, haben es nach oben geschafft und werden dort von den Limetten bzw. Rosen in ihrem Rücken (mit Dornen befestigt) befreit.

entfernen der Haken mit den Limetten / removing the hooks with limes

Wieder unten angekommen, nehme ich den nächsten Zug retour in die Stadt, genauer Chinatown. Ich war zwar vor 3 Jahren schon mal dort, habe jedoch den Central-Market nicht besucht und stelle kurz danach fest, ich habe auch nichts versäumt. Eine Touristenattraktion schlechthin, die zum Souvenirshopping einlädt. Da ich noch länger unterwegs bin und jedes Gramm mehr Gewicht und weniger Platz bedeutet, bin ich wohl die falsche Kundschaft 🙂

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Pentaling-Street, wo man bei den Marktständen alle Fake-Produkte finden kann, die das Herz begehren: Schuhe, Taschen, Fußball-Shirts, Uhren, Elektro-Geräte, etc., bin ich zurück im Hostel. Den restlichen Abend verbringe ich mit packen, Haare färben und entspannen.

11 Tage in Malaysien und Singapur sind vorüber und es waren sowohl intensive als auch ruhige Tage, mit viel gutem Essen und lieben Menschen. Es hat gut getan, in „mehr westlichen“ Orten zu sein, wo es organisierter und einfacher ist zu reisen.

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MALAYSIA & SINGAPORE – BIG CITIES, SHOPPING MALLS & DELICIOUS FOOD

As mentioned in previous posts, I have made a wishlist of countries and cities I want to visit on this trip. Nepal and Sri Lanka have been on this list as well as Singapore. It was cheaper to fly from Colombo to Kuala Lumpur and take the bus down to Singapore than to fly directly there. And busjourneys in Malaysia are super easy and comfortable – especially after my experiences in Nepal & Sri Lanka!

Kuala Lumpur, Malaysia

5 am, January 10th – arrivel at KL International Airport. First things first – I go and grab some breakfast and use the Wifi at the airport to book a room in the city. As I have always wanted to stay in a capsule-hotel I decide to give it a try and book it for my first night – having my own capsule with aircondition, TV and more and the possibility to close it totally. This gives you a feeling of more privacy than just a curtain on a bunkbed – even though I don‘t recommend it to people with claustrophobia 🙂

meine kleine Welt = Kapsel / my small world = capsule

I have been to Kuala Lumpur in 2015 already, that‘s why I have seen most of the sights already. Due to a lack of time I didn‘t make it to the Batu Caves.

Giving the fact that I‘ve been on a night flight/red-eye I take it easy in the afternoon, simply walking around in the city, passing by the impressive Petronas Towers. Later I treat myself with a late-lunch/early-dinner at Jalan Alor – a popular eating-street with many restaurants and foodstalls in Bukit Bintang: steamed sweet-potatoe, roti with vegetable curry and sweet steamed buns.

süße gefüllte Knödel / sweet filled buns

To be honest, this day has given me a little cultural shock – after 3 months it has been overwhelming to be back in a big city with all the skyscrapers, shopping malls and traffic has been overwhelming. Even though the traffic is way more organized and structured compared to Nepal or Sri Lanka! Furthermore I have been using the subway for the first time on my trip. These are normal things and situations in daily life back home. Here they‘ve been a bit too much and left me somehow shocked – especially the shopping malls.

Next day I change my accomodation and plan to visit the Batu Caves. Unfortunately the weather isn‘t on my side as it is raining the whole day. That‘s why I spend most of the day on the rooftop of my hostel – secured from the rain – and work on some to-do‘s.

Yes, even as a traveller I need my „office-days“ to sit with my laptop and organize different stuff: planning my travels (booking flights, buses or accommodations), saving pictures, writing blogposts, etc. And as my life „back home“ continues too, I have to send some e-mails or do some research aswell. So, for all of you who are thinking I am only laying on the beach, visiting cities or eat myself through local delights – I am sorry to disappoint you 🙂

Singapore

After two days in Kuala Lumpur I hop on the bus to Singapore, arriving there 7,5 hours and two boarder crossings later (for leaving Malaysia and entering Singapore each time all passengers have to get off the bus and queue at the departure-/arrival-counter to get the relevant stamp in their passports).

I have already been to Singapore twice before – both on the way to Australia. In 2011 I had an 8 hours layover at the aiport where I took the opportunity for a free city-bus-tour. Due to the jetlag and being super tired I can‘t remember a lot from this tour. In 2013 I was forced to stay 12 hours in the city before catching my connecting-fligt according to a 24-hours-delay of my flight from Frankfurt to Singapore. As the airline provided a hotel room I only made my way from the airport to the hotel and back.

That‘s why I wanted to go back to Singapore to visit it properly and enjoy some time there.

At one of the trainstations in the city center I meet Jessica with whom I am going to stay the next 3 days. Jessica and her family are friends from Sabrina, the german friend I‘ve met in Sri Lanka. As I have texted her that I am looking for accomodation in Singapore she has offered to ask her friend if they can host me. I couldn‘t believe how lucky I am as Jessica agreed on that idea. Due to that generosity I am having my own room with a huge bed at their home at the outskirts of the city.

As Jessica has offered to pick me up at one of the trainstations we meet there. Her husband Babu is from Nepal which leads to the fact that I tell her about my time in Nepal and my big love for Masala-tea. Shortly after she surprises me with a cup of selfmade nepali-tea, what a treat!

The following morning Jessica invites me to join her, her 2 kids, her sister and her daughter and her auntie for breakfast. We go to one of the hawker-markets and order different small dishes to share.

A hawker-market is an open-air complex housing many stalls that sell a variety of inexpensive food, popular in Singapore, Malaysia, Hong Kong or Indonesia. Highly recommended for all street-food-fans and very popular with locals too.

After our lovely breakfast I make my way to the Little India to start a long walk through the city. First stop: Mustafa Center, a several story-high shopping-center, 24 hours open daily where you can find literally EVERYTHING: toiletries, medicine, shoes, clothes, electronics, tableware, food and drinks (including a huge section with herbs and spices) and much more! I only walk through a small part of the center and soon escape back on the busy streets of Little India. My next stops include: Emerald Street (a small sidealley with old and colourful colonial-buildings), the civil-war memorial, the city hall, the parlament, the Sir-Stamford-Raffels-statue, the Old-Hill-Street-Police Station with its colourful windows, the Singapore-Flyer (a little ferris-wheel), passing the famous and stunnign Marina-Bay-Sands-Hotel to go to the Gardens by the Bay. Later in the evening I watch one of the spectacular light-shows at the Supertree-Grove. After covering 18km in almost 9hours I am happy to lay down in bed after a really needed shower!

Old-Hill-Police-Station
Emerald Street
Light show at the Supertree Grove

Similiar to Kuala Lumpur I have the feeling that Singapore is another big city with neverending number of shoppingmalls, especially in the city center. Unbelievable, that there are so many of them! Honestly, the shoppingcenters are more of a QUAL, however I really appreciate them for having the opportunity to use their clean and western toilets 🙂

Shout out to the cleanliness of both cities, especially Singapore. One reason might be the high fine for littering – up to 1.000SGD (approx. € 615). If you get caught eating or drinking on public transport you‘ll have to pay 500SGD. To me it‘s still a miracle how clean this city is given the fact how much waste (especially plastic) is produced there every single day due to the immense take-away-culture.

The following day I wander almost 3 hours through the Singapore Botanical Gardens, followed by a stroll in China Town and the surrounding area. In the evening I have the pleasure to join a family event at Jessica‘s home – as her family is celebrating the 10th birthday of her daughter Mirelle. It gives me a feeling of home and I am enjoying it every minute of it.

Happy Birthday, Mirelle
meine neue Freundin Trishelle / my new friend Trishelle

Next morning, after a run along the Sunggei Pungol River near Jessica‘s appartment, she invites me to another breakfast together – a typical one in Singapore: Laksa. A spicy coconut-curry-soup with rice noodles, fish and seafood – so delicious!

As my time in Singapore is coming to an end we head to the bus terminal together and I have to say goodbye to this beautiful soul!

Unfortunately the weather hasn‘t been on my side in Singapore: the first full day in the city it was drizzling the whole day. The next day it has stopped but still cloudy. I have enjoyed the temperatures as it feels always warmer due to the humidity. However Jessica tells me that this weather is untypical for the time of the year and that a lot of locals are freezing. I can spot that on the streets watching people‘s outfits 🙂

Melaka, Malaysia

In the afternoon I arrive at the bus terminal in Melaka, a city at the coast in the south of Malaysia. As there are no buses to the city center I share a taxis with 2 belgian travellers who I‘ve met on the bus.

Melaka – Old City

The old city of Melaka and it‘s historical part is a UNESCO Worl Heritage since 2008. There are a lot of museums in and around the old city – however I haven‘t been to any of them. I stay for 5 nights in Melaka, mostly enjoying the silence, doing very little, writing my blogposts, run along the canal, cycling to the less touristy parts of the city and eating! YES -Melaka is like food-heaven! There are so many good restaurants, food-stalls, coffeeshops so I can eat myself through all the delights of India, Malaysia and co. I want to point out two of my highlights: Pak Putra Tandoori – an indian-pakistani restaurant with the best naan-bread (plain or filled with cheese, nuts or egg) and the Klebang Original Coconut Shake Store – approximately 6km outside of the old city you‘ll get the best coconut-shake ever! (I did cycle to the shake-store to really deserve my shake)

The evening before I take the bus back to Kuala Lumpur I have the pleasure to visit the weekend-night-market. Together with Anette, a dutch girl who I have spent the last two days together, and Fanny, a french girl who is also staying in our dorm, I try all the different delights at the various stalls: passionfruit-juice, spicy sweet-corn, coconut-shake, sticky-rice covered in peanuts and Cendol (a kind of shaved ice with coconut milk, jelly rice-noodles and palm sugar).

eine der bunten Rikschas von Melakka / one of the colourful rikshaws of Melaka

Kuala Lumpur, Malaysia

Anette and I arrive in KL around noon. As she is taking the bus to the Cameron Highlands I join her for another hour at the busterminal waiting for this bus.

Back in Bukit Bintang I spend the afternoon to go and see the KL-Tower. While researching the internet I‘ve found a recommandation for an authentic hawker-market near the Petronas-Towers. So I ask some locals for the directions and make my way to get there. Well, it‘s kind of an adventure: as I leave the touristy part of KL and suddenly – only 2km away from the towers – I am entering a completly different world. Small private houses, partly run down, kids playing on the street – a kind of a residential neighbourhood. I make my way through winding lanes till I reach a junction where the hawker-market should be. Unfortunately there are only a few stalls which aren‘t offering anything I want to have.

Hence I buy a coconut from an older lady and walk back to the Petronas-Towers. As it‘s already dusk I want to take some more pictures there.

KL-Tower

The following day – my last day in KL – I finally get to visit the Batu-Caves which are 15km outside of the city. There have been people all over the place – tourists and locals. Mainly because of the weekday – a Sunday.

However I try to enjoy my time there and absorb the whole atmosphere. Most of the hindu people are walking up the 270 stairs to the main cave, some of them in a state of trance. It‘s a spectacle and so interesting to watch!

After watching a couple of minutes I make my way up to the top – slowly in snail‘s pace – as there are people all around and we have to stop several times.

At the top I am kind of disappointed by the cave itself. There are some hindu-statues inside and monkeys are jumping around which are attracting most of the tourists.

Finally I see the two men who I have watched early down at the bottom putting themselves into a trance. They have made it up to the top too and soon being relieved by all the hooks with limes or roses on their backs.

Rosen & Limetten / roses and limes
freche Affen / cheaky monkeys

Back down I take the train back to the city, to Chinatown exactly, visiting the Central Market which is a disappointment too. It‘s mainly a market for souvenir shopping for tourists. As I am going to be on the road several more months I don‘t want to add weight to my backpack.

I make a short walk through Pentaling Street where you can buy all the fake-items you can dream of: shoes, bags, soccer-shirts, watches, electronics, etc. The rest of the evening I spend with packing my bag, dying my hair and relaxing.

11 days in Malaysia and Singapore are over and they‘ve been both intense and relaxing with lots of delicious food and lovely people. It was good to stay in more „western“ places as it is more organized and easier to travel.

SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

SRI LANKA – Sonnenaufgänge, Strand und Elefanten

Nach 2 Monaten in Nepal ist es am 10.12. Zeit um weiterzureisen und ein neues Land zu erkunden – SRI LANKA.

Da es keine Direktflüge gibt, nehme ich einen fast 4-stündigen Aufenthalt in Kuala Lumpur auf mich. Nachdem ich um 5Uhr Ortszeit in KL ankomme suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und versuche noch ein wenig zu schlafen. Rechtzeitig zum Boarding mach mich auf den Weg zum Gate. Dort erklärt man mir jedoch, dass ich nicht am richtigen Gate bin, obwohl der Flug nach Colombo geht – jedoch mit Malaysian Airline, ich fliege mit Malindo Air. Ja, es gibt 2 Flüge zur exakt selben Zeit von KL nach Colombo. Da ich auf der Anzeigetafel nur Colombo und meine Abflugzeit gesehen habe, bin ich also nicht nur am falschen Gate, sondern auch im falschen Terminal!! Mir bleibt also nicht viel Zeit um den Skytrain zu nehmen (der Zug, der die Terminals am riesigen Flughafen in Kuala Lumpur verbindet) und zu hoffen, dass ich noch rechtzeitig am richtigen Gate ankomme. Ich brauche wohl nicht ausführen, wie sich diese wenigen Minuten in die Länge gezogen haben. Im richtigen Terminal schaffe ich es dann schnellen Schrittes und außer Atem rechtzeitig zum Gate und kann endlich boarden.

Hier sei kurz erwähnt, dass ich Malindo Air nur wärmstens empfehlen kann: es ist nicht nur das Gepäck inkludiert, sondern auch Essen, Entertainment und USB-Anschlüsse an Board – dies ist ja bei vielen Billig-Airlines nicht der Fall! UND es gibt mehr als ausreichend Beinfreiheit ==> Malindo-Air erhält 10 Punkte von mir!

Am Bandaranaike International Airport angekommen, mache ich mich mit dem Bus auf den Weg zum Busterminal in Colombo City um von dort einen weiteren Bus nach Galle und dann Unawatuna zu nehmen. Da ich nach den kalten Tagen in Nepal meinen Geburtstag am Strand verbringen wollte, habe ich meine ersten 3 Nächte im Süden der Insel verbracht.

Die warmen Temperaturen sind eine Wohltat, nicht so die Luftfeuchtigkeit. Der 15-minütige Fußweg von der Bushaltestelle zu meiner Unterkunft ist in der Hitze und mit dem Rucksack ganz schön anstrengend.

Am nächsten Morgen werde ich vom Regen geweckt, der aber bald wieder aufhört. Da es trotzdem bewölkt ist, mache ich mich mit einer Engländerin auf den Weg nach Galle um dort die Festung und Stadt zu besichtigen.

Nachmittags geht‘s zurück nach Unawatuna zum Wijala Beach, wo sich auch die Sonne wieder blicken lässt. Somit verbringe ich meinen Geburtstag wie gewünscht am Strand, mit einer frischen Kokusnuss und schwimme sogar mit 2 großen Meeresschildkröten im Meer – ein Traum!

Happy Me 🙂

Am nächsten Tag mache ich mich nach einem Morgenlauf und landestypischem Frühstück (Dhal-Curry) auf nach Mirissa, wo ich 1 Nacht im Dana Guest Home verbringe – eine der besten Unterkünfte auf Sri Lanka! Am folgenden Morgen geht es mit den Bus ins Landesinnere, in die Highlands nach Ella auf ca. 1.000m Seehöhe.

Zurück in den Bergen sind auch die Temperaturen wieder entsprechend gesunken und zum Glück auch die Luftfeuchtigkeit. Natürlich gibt es hier einige Möglichkeiten für Wanderungen, zum Beispiel zum Little Adam‘s Peak. Diese Gelegenheit lasse ich mich nicht entgehen und starte am nächsten Tag mit anderen Reisenden früh los um den Sonnenaufgang zu sehen. Vom Little Adam‘s Peak geht‘s gleich weiter zur Nine Arches Brigdes. Der Anblick der Brücke mit den 9 Bögen und der Umgebung ist beeindruckend und bei vielen Touristen beliebt. Wir überqueren die Brücke auf den Bahngleisen, gerade noch rechtzeitig bevor der nächste Zug kommt. Da jedoch nur 1-2 Züge pro Stunde die Brücke überqueren und davor immer Hupsignale geben, ist es eher ungefährlich auf den Gleisen zu spazieren. Und somit entsteht auch eins meiner Lieblingsbilder von Sri Lanka.

einfach sein / being peace

Entlang der Bahngleise gehen wir retour nach Ella und gönnen uns erstmal ein spätes Frühstück – ebenfalls wieder „local-Style“: diesmal mit Kokos-Milchreis, Dhal-Curry, Katta-Sambol (eine Zwiebel-Chili-Paste) und frischen Früchten.

Irgendwie haben wir an diesem Tag wohl noch nicht genug Bewegung gemacht, sodass wir am Nachmittag zum Ella‘s Rock aufbrechen – eine weitere kleine Wanderung. Diese wird jedoch kurz von einem heftigen Regenguss unterbrochen, der uns zu einer Pause zwingt in der wir uns mit köstlichen Snacks stärken!

Nachdem es zu regnen aufgehört hat, geht es weiter. Oben angekommen bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht von der Aussicht – was vielleicht auch daran liegt, dass es ziemlich bewölkt ist.

Den Weg hinunter lege ich im Eiltempo zurück, da ich mich für einen Kochkurs am Abend angemeldet habe.

Gemeinsam mit einem russisch-litauischen Pärchen, welches in London lebt, wird mir nicht nur beigebracht, wie man selbst Kokosnussmilch herstellt sondern auch Kokusnuss-Sambol und absolut köstliche Currys: Bananen-, Melanzani-, Mango-, Dhal-, Bohnen-Curry. Natürlich dürfen wir zum Abschluss all die Köstlichkeiten nicht nur kosten sondern uns damit die Bäuche vollschlagen. Ein gelungener Abschluss eines langen Tages.

Am nächsten Tag reise ich erstmals mit Zug weiter, was mich stark an meine Zugfahrten in Myanmar 2016 erinnert. Wieder wähle ich ein Ticket für die 3. Klasse um sagenhafte 60 Rupees (ungefähr € 0,30) um die ca. 60km zurückzulegen.

Ich habe Glück und ergattere einen Sitzplatz neben vielen Einheimischen. Natürlich kommen auch hier immer wieder Verkäufer an Board um die diversen Snacks und Getränke zu verkaufen.

Den restlichen Tag verbringe ich in Nuwara Eliya, wo ich auch eine Teefabrik besuche. Da der Ort jedoch ansonsten nicht viel bietet, nehme ich bereits am nächsten Morgen den Zug nach Hatton und weiter den Bus nach Nallathanniya. Ein kleiner Ort von dem aus man den Adam‘s Peak erklimmen kann.

Zugfahrt mit traumhafter Aussicht / trainride with a wonderful view

Auf 2.234m gelegen, ist dies auf Grund der „Sri Padra“ (dem heiligen Fußabdruck) ein wichtiger Ort für viele religiöse Menschen: für Buddhisten ist es der Fußabdruck von Buddha, für Hindus der von Shiva und für Muslims und Christen der von Adam oder St. Thomas. Somit bekommt jeder, woran er eben glaubt. Es ist zwar nur der 5. höchste Berg in Sri Lanka, jedoch der wichtigste – vor allem im Buddhismus. Jedes Jahr erklimmen ca. 20.000 Pilger – unterschiedlichen Alters, Fitness-Levels und religiösen Hintergrunds – den Gipfel, hauptsächlich in der Hochsaison: vom Vollmond im Dezember bis zum Vollmond im April.

Ich starte also nachts um 02.30Uhr von meinem Guesthouse los um die 5.500 Stufen zu bezwingen um am Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Zuerst geht‘s vorbei an vielen Marktständen, mit großen Teddybären, Süßigkeiten sowie Hauben, Handschuhen und warmen Pullis. Das Ganze erinnert eher an einen Jahrmarkt als an eine heilige Pilgerstätte.

Nachdem ich beim eigentlichen Start/Eingang den Segen von einem Mönch inklusive weißem Armband erhalten habe, starten auch schon bald die Stufen, welche ich jedoch nicht mitzähle 🙂

Entlang des Weges sind immer wieder kleine Teeshops, die mit warmen Tee, Kaffee oder Snacks zu einer Pause bzw. kleinen Stärkung einladen. Ich nehme diese Gelegenheit erst fast ganz oben an, wo ich gegen ca. 04.45Uhr ankomme bevor es die letzten knapp 100Stufen bis zum Gipfel hinauf geht. Gestärkt durch Tee und Roti geht es dann kurz nach 5Uhr weiter um auch einen guten Platz zu ergattern. Leider sind die guten (Sitz-)Plätze schon vergeben, ich finde jedoch noch ein ruhiges Plätzchen und schaue mir erstmals die Umgebung an. Der Sonnenaufgang hat bereits gestartet und am Horizont zeichnet sich schon ein pinker Streifen ab.

Wie viele wissen, bin ich ein großer Fan von Sonnenauf- und -untergängen, dieser schafft es auf alle Fälle in meine Top 5 Sonnenaufgänge! Es ist ein unglaubliches Erlebnis: während ich – umgeben von so vielen anderen Menschen – das Schauspiel der aufgehenden Sonne bewundere, wird im Hintergrund das Singen von Mönchen und Nonnen über Lautsprecher übertragen, was dem ganzen einen magischen Touch gibt. Natürlich mache ich viele Fotos – mit dem Handy & der Kamera, jedoch schalte ich auch beides immer wieder bewusst aus und genieße den Moment.

Nachdem die Sonne dann ganz aufgegangen ist, erkunde ich noch den Tempel und natürlich läute ich auch einmal die große Glocke daneben.

Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak

Am Weg hinunter zeigt sich dann bei Tageslicht auch die schöne Landschaft rundherum mit Wasserfällen und viel grün. Zurück im Guesthouse angekommen, werde ich mit einem großen Frühstück erwartet um die leeren Speicher aufzufüllen.

Danach geht‘s zurück zum Bahnhof in Hatton und weiter nach Kandy.

In Kandy verbringe ich zwei Nächte und treffe dort Freunde aus der Schweiz, die ich ebenfalls 2016 in Myanmar kennengelernt habe. Chiara & Ivan sind zufällig zur selben Zeit in Sri Lanka unterwegs und so war es naheliegend, dass wir uns treffen.

Es ist echt fein, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Obwohl es auch komisch war, nach fast 9 Wochen einen ganzen Abend lang nur deutsch zu sprechen 🙂

Wir erkunden also am nächsten Tag gemeinsam Kandy: Buddhastatue, Spice-Garden (wo uns viel über die diversen Gewürze in Sri Lanka erzählt wird), Kandy-Market und spazieren entlang vom Kandy-Lake. Am nächsten Tag machen wir drei uns am Weg nach Dambulla um von dort aus den Pidurangula-Rock zu erklimmen, von dem aus man einen guten Ausblick auf den Sigiriya-Rock sowie die Umgebung hat.

Obwohl der Sigiriya-Rock der berühmtere und „heiligere“ von den beiden ist, entscheiden wir uns für den kleineren, weniger bekannten und auch günstigeren Rock (€ 2,60 anstatt € 24,-).

Wiedersehen in Sri Lanka / Reunion in Sri Lanka
Sigiriya Rock

Danach trennen sich unsere Wege, da ich nach Polonnaruwa fahre um dort den archäologischen Park der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs zu besichtigen.

Die Ruinen von Polonnaruwa erinnern mich an Angkor Wat in Kambodscha – allerdings kleiner, weniger bekannt und eventuell nicht so beeindruckend. Trotzdem habe ich einen feinen Tag dort, leihe mir in meiner Unterkunft ein Fahrrad aus und besichtige zuerst das Museum und anschließend den archäologischen Park.

Die 4 Buddhastatuen (2 sitzende, 1 stehende & 1 liegende) Gal Vihara, die aus einem einzigen Stein geschnitzt wurden, waren für mich besonders beeindruckend.

Polunnaruwa

Am Nachmittag nehme ich dann wieder einmal den Local-Bus und mache mich auf den Weg zur Ostküste, an den Strand von Passikudah, der einer der schönsten Strände entlang der Ostküste sein soll. Nun ja, da ich diese Ansicht nicht teile, mache ich mich nach 1 Nacht auch gleich auf den Weg weiter in den Süden, nach Arugam Bay.

Kurz ein paar Eindrücke von den Local-Bussen oder TukTuks: generell gibt es die offiziellen Busse der Regierung, aber auch private Anbieter. Beide sind vom Preis her ungefähr gleich und Preisverhandlungen sind bei beiden notwendig. Generell bezahlt man als Tourist/Ausländer IMMER mehr (egal ob bei den verschiedenen Transportmitteln, beim Essen oder den diversen Eintritten zu Sehenswürdigkeiten/Nationalparks o.ä.) – trotzdem lohnt es sich stets eine Ahnung zu haben, wie viel die Einheimischen bezahlen. Mir ist bewusst, dass selbst die „Touristen-Preise“ verglichen zu Österreich/Europa immer noch sehr günstig sind, jedoch geht es hier eher ums Prinzip.

Somit kommt es bei den diversen Bus- und TukTuk-Fahrten teilweise immer wieder zu Preisdiskussionen, da manche Männer denken, wir Touristen wären die Cash-Cow schlechthin. Vor allem, wenn das Doppelte oder Dreifache verlangt wird oder plötzlich für den Rucksack zusätzlich bezahlt werden soll.

Trotzdem sind die Busfahrten ein Erlebnis, da fast jeder Bus einen TV sowie mehrere Lautsprecher-Boxen hat, aus denen laute Musik dröhnt. Bei längeren Fahrten kann dies leider auch ziemlich anstrengend sein und gepaart mit dem Fahrtwind (durch die offenen Türen und Fenster) mal zu Kopfschmerzen führen.

Arugam Bay ist bekannt für gute Surfing-Spots und wurde mir auch von anderen Reisenden empfohlen. Da jedoch im Dezember Low-Season an der Ostküste ist, sind viele Unterkünfte und Lokale geschlossen und auch das Meer lädt durch hohe Wellen nicht unbedingt zum Baden ein. Trotzdem verbringe ich 3 Nächte zu Weihnachten in meiner kleinen feinen Strandhütte unweit vom Meer und genieße die Ruhe sowie das Meeresrauschen beim Einschlafen und Aufwachen. Natürlich findet man auch in Sri Lanka immer wieder Weihnachtsdekoration – zum Teil auch auf Grund der Tatsache das es sehr wohl Christen auf der Insel gibt, jedoch kommt eine richtige Weihnachtsstimmung nicht auf. Den Heiligen Abend verbringe ich gemeinsam mit Katie und Joe aus Australien sowie Eleonar aus Schottland mit Kottu, Bier und guten Gesprächen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen ziehe ich weiter nach Udawalawe und mache mir dort mein eigenes Weihnachtsgeschenk mit einer Jeep-Safari im Udawalawe Nationalpark. Es ist ein Traum diese tolle Landschaft mit all den vielen Bäumen und Sträuchern, dem See und blauem Himmel zu erkunden und dann auch noch Elefanten, Pfaue, Affen, Leguane, Wasserbüffel und all die vielen, bunten Vögel zu sehen. Selbstverständlich halte ich all diese Momente auch auf entsprechend vielen Fotos fest und bin vor allem begeistert, die Elefanten aus der Nähe zu betrachten. Kurzfristig wird mir kostenlos auch ein wenig Action geboten, da unser Jeep im Schlamm stecken bleibt und erst durch Hilfe eines anderen Jeeps herausgezogen werden kann.

so nahe / so close
Ein Elefant!!! / An elephant!!!

Immer noch total glücklich und zufrieden über mein tolles frühmorgendliches Erlebnis mache ich mich auf den Weg zurück an die Südküste, genauer nach Tangalle. Dort verbringe ich 2 Nächte und treffe auch Chiara und Ivan wieder. Wir genießen das Wiedersehen bei einem Cocktail, aber auch gemeinsam am Strand. An einem Abend treffen wir dann auch Caleb aus Neuseeland wieder, den wir in Dambulla beim Pidurangula-Rock kennen gelernt haben.

Gemeinsam mit Caleb reise ich dann auch im Local-Bus weiter. Da wir jedoch in Hiriketiya Beach – einer kleinen, beliebten Bucht – keine Unterkunft finden, nehmen wir den nächsten Bus nach Mirissa. Dort bleibe ich insgesamt 5 Nächte (in 3 verschiedenen Unterkünften, u.a. auch wieder im Dana Guest Home), starte ins neue Jahr und sehe auch Katie und Jason aus Australien wieder.

Silvester feiere ich gemeinsam mit Caleb und Martin (aus Norwegen, den ich in Nepal beim Volunteering kennen gelernt habe) am Strand, barfuß tanzend im Sand! Was für ein absolut genialer und lustiger Start von 2018!

Auch Chiara und Ivan sehe ich in Mirissa wieder und treffe sie dann nochmals in Hikkaduwa, meiner nächsten Station entlang der Küste zurück nach Colombo. In Hikkaduwa bleibe ich insgesamt 3 Nächte.

Der Ort dürfte sehr beliebt bei russischen Touristen sein, was man nicht nur an den vielen russischen Familien bemerkt, sondern auch daran, dass viele Speisekarten und Schilder an Shops und Restaurants in russisch sind. Der Strand ist nicht wirklich empfehlenswert, da er eher sehr schmal ist und durch die Gezeiten am Nachmittag noch schmäler wird.

Entlang der Süd-Westküste kann man immer noch das Ausmaß des Tsunamis am 26.12.2004 erkennen, da viele Häuser nicht renoviert oder abgerissen wurden. Daher nutze ich gemeinsam mit Chiara & Ivan die Gelegenheit und wir besuchen das Tsunami Photo Museum, ca. 5km ausserhalb von Hikkaduwa. Dieser Abschnitt der Küste wurde damals besonders stark getroffen. Der Schauplatz des entgleisten Zuges – in dem ca. 1.500 Menschen gestorben sind – und der deformierten Bahngleise ist nur ein paar Meter vom Museum entfernt.

 

Tangalle: vom Tsunami getroffen / Tangalle: hit by the Tsunami

Das Museum ist kostenlos, auf Spenden basierend und wird von einer einheimischen, betroffenen Familie betreut. Auf den unzähligen Fotos beschreiben sie nicht nur den Tag der Katastrophe, sondern auch die folgenden Tage und Wochen. Insgesamt sind in Sri Lanka knapp 50.000 Menschen gestorben – nach Indonesien (knapp 230.000 Opfer) das meist betroffene Land!

Ein sehr emotionaler Vormittag geht mit dem Besuch bei der Buddha-Statue zu Ende, die als Denkmal für das Zugunglück steht. Die 2. Tsunamiwelle war genauso hoch wie der Kopf des Buddhas – knapp 10Meter!

Tsunami-Denkmal / Tsunami-memorial

Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen verabschiede ich mich dann von Chiara & Ivan, da sie bald nach Hause fliegen und sich unsere Wege nicht mehr kreuzen werden.

Jedoch verbringe ich die restliche Zeit in Hikkaduwa nicht allein, sondern sehe Sabrina wieder – eine Deutsche, die ich in meiner Unterkunft in Tangalle kennen gelernt habe. Es ist immer wieder toll, wie sich die Wege kreuzen und dann bekannte Gesichter um sich zu haben.

Irgendwann habe ich dann doch genug von Sonne, Strand und Meer und begebe mich an meinen letzten Tagen in Sri Lanka auf eine längere Zugreise um nochmals in Landesinnere zu fahren. In Kurunegala besuche ich Sudy, ein Einheimischer – der jedoch 25 Jahre in London gelebt hat – und den ich 3 Wochen zuvor in Ella kennen gelernt habe.

Da es keine direkten Züge von Hikkaduwa nach Kurunegala gibt, muss ich in Colombo umsteigen. Und wie es der Zufall so will, tupft mich plötzlich jemand von hinten an – Chiara & Ivan sind zur selben Zeit am Bahnhof angekommen und sind am Weg nach Negombo. Wir können es gar nicht glauben, dass wir uns bei all den Menschen über den Weg laufen! Dies ist jedoch tatsächlich das letzte Mal das wir uns – zumindest in Sri Lanka – sehen.

Der Zug nach Kurunegala ist total überfüllt, sodass ich die erste Hälfte der zweistündigen Fahrt stehend – eingeklemmt zwischen den anderen Reisenden – verbringe. Ich bin auch so ziemlich die einzige Touristen/Ausländerin in diesem Zug.

Am Bahnhof werde ich von Sudy und Sam (mit seinem TukTuk) abgeholt und bald zeigt er mir mein Reich für die nächsten 2 Tage – ein eigenes Zimmer/Bett/Bad ja sogar ganzes Stockwerk in seinem Haus, mitten im Grünen und mit Ausblick auf einen unglaublich langen Felsen.

Die zwei Tage bei Sudy sind geprägt von einheimischen Essen, Wanderungen auf die umliegenden Felsen mit Ausblick über Kurunegala, eine Wanderung durch den Dschungel sowie einer Radtour entlang des Sees und durch die Stadt um zu frühstücken. In dem Lokal werde ich vom Besitzer dann begrüßt und er versichert mir, welch eine Ehre es ist, dass ich als Österreicherin in ihrem Lokal esse. Da Sudy auch einen Waschmaschine hat, nutze ich diese Gelegenheit natürlich sofort und wasche erstmals in 3 Monaten meine Wäsche in der Maschine und nicht mit der Hand. Nach insgesamt zwei Waschgängen erfreue ich mich an frischer, sauberer, wohlduftender Kleidung! Es sind die kleinen Dinge im Leben, die eine Reisende glücklich machen können 🙂

 

oben angekommen / made it to the top

Bevor ich an meinem vorletzten Tag in Sri Lanka die Zugreise zurück an die Westküste antrete, bringt mich Sudy in ein Straßenlokal, dass eine Art vegetarisches Buffet bietet. Dort probiere ich so ziemlich alle angebotenen Speisen und auch 2 Fruchtsäfte. Ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Speisen/Teller wir zusammen konsumieren, jedoch macht das Ganze köstliche Essen am Ende nicht mal € 5,- aus! Ein Wahnsinn!

Nachdem mich Sudy und Sam zum Bahnhof bringen, warten sie noch über eine Stunde mit mir, da der Zug nach Colombo Verspätung hat. Obwohl der Zug diesmal nicht so überfüllt ist, gibt es keine Sitzplätze mehr. Dafür ergattere ich meinen beliebtesten Platz – an der Tür, wo ich die Fahrt in den Sonnenuntergang genieße und nochmals einige Fotos mache.

Spätabends komme ich dann in endlich mit dem Bus in Negombo an, wo ich meinen letzten Tag in Sri Lanka verbringe: ein letzter Morgenlauf am Strand steht ebenso am Programm, wie Sonne tanken, lesen und im Meer schwimmen. Natürlich habe ich auch nochmals ein köstliches Curry sowie Kottu gegessen. Und die obligatorische, fast tägliche Kokusnuss durfte auch nicht fehlen.

Somit habe ich mich zufrieden und gut gesättigt abends auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Sri Lanka – 4 Wochen – die nicht immer einfach waren: ich hatte viele sonnige Tage, köstliches Essen, beeindruckende Landschaften & Tierwelt, schöne Strände, meistens freundliche Einheimische, konnte liebe Freunde wiedertreffen und neue, nette Menschen kennenlernen. ABER es gab auch anstrengende Momente, auf Grund von ständigen Preisverhandlungen speziell bei Bus- und Tuktuk-Fahrten; der Tatsache, dass ich die ersten 10 Tage zu schnell unterwegs war; persönlichen Herausforderungen; komischen Annährungsversuchen von Einheimischen; und generell dem Gefühl teilweise als Cash-Cow aus dem Westen gesehen zu werden.

Im Endeffekt überwiegt jedoch das Gefühl, dass Sri Lanka auf alle Fälle eine Reise wert ist, viel zu bieten hat und mir mit vielen tollen Eindrücken, Momenten und Erlebnissen in Erinnerung bleiben wird!

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SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

After 2 months in Nepal it‘s time to move on to discover a new country – SRI LANKA.

There are no direct flights from Kathmandu to Colombo so I have to kill 4 hours of overlay in Kuala Lumpur. As I am arriving in KL at 5am I am looking for a quiet spot and try to get a bit of sleep before I am heading to the gate for boarding. Even though the flight at this gate is taking off to Colombo the staff tells me that I am at the wrong gate – as I am flying with Malindo Air and not with Malaysian Air. Yes, there are 2 flights to Colombo at the exact same departure time. As I have just looked at the destination and departure-time on the information-screen I am at not only at the wrong gate – it‘s even the wrong terminal!! So there is only little time left to make my way to the right gate in the other terminal with the skytrain (a train which connects the terminals at the huge airport in KL). Guess I don‘t have to mention that these few minutes feel like hours.

Luckily I make it to the gate on time and finally I am boarding my flight to Colombo.

A short note on Malindo Air: I can absolutely recommend this airline: not only is the luggage included in the price, also food, on-board entertainment and USB-ports are provided – not the case with budget-airlines normally. AND on top of that you have a lot of leg-room ==> Malindo-Air – 10 points!

From the Bandaranaike International Airport I take a bus to the main busterminal in Colombo city to change to a bus down South to Galle, from there I hop on another bus to finally go to Unawatuna. After all the cold days in Nepal I wanted to be at the beach for my birthday, that‘s why I have decided to spend my first 3 days down South of the island.

The warm temperature is really nice but the humidity is killing me – especialla after walking 15minutes from the busstop to my accommodation with my backpacks.

The next morning I wake up listening to some heavy rain which luckily is over soon. As it is still cloudy and not really beach weather I decide to go and check out Galle city and the fort together with Rachel from England.

Back to Unawatuna in the afternoon we stop by Wijala Beach, where I am spending my birthday as wished at the beach, with a fresh coconut and even swimming with 2 giant seaturtles – what a great day!

Next day after a morning run and a typical sri lankan breakfast (dhal curry with bread) I hop on the bus to Mirissa where I spend one night at Dana Guest Home – one of the BEST accommodations in Sri Lanka! Following morning it‘s another busride to go the Highlands, stopping in Ella at about 1.000m of elevation.

Back in the mountains there are several hikes around the area, like Little Adam‘s Peak. Taking this opportunity I start early next morning with other travellers to watch the sunrise there, continueing a day full of exercise to walk to the Nine Arches Bridge. The view of the bridge with its 9 arches and the surroundings is impressive and popular for most tourists. We cross the bridge on the train tracks before the next train is coming. Due to the fact that there are only 1 or 2 trains per hour crossing the bridge giving horn-signals it‘s pretty safe to do that.

Nine Arches Bridge

That‘s why I can take one of my most favourite pictures of Sri Lanka there.

We follow along the train tracks to get back to Ella and treat ourselves with a late breakfast – again „local-style“: coconut-milkrice, katta-sambol (a spicy onion-chili-paste) and fresh fruits.

As we are still up for some activity we decide to climb Ella‘s rock in the afternoon – another small hike. Due to heavy rain we are forced to take a break on our way up to the peak which we use to fuel our bodies with delicious snacks: pineapple, papaya and avocado.

After the rain stops we continue to the top where I am a bit disappointed of the view – maybe be because of the cloudy sky.

I am rushing back down as I am signed in for a cooking class in the evening. There a russian-lithuanian couple from London and I are learning how to make coconutmilk ourselves as well as coconut sambol and amazing curries with banana, eggplant, mango, dhal or beans. At the end of the class we try all the prepared delights! What a great ending of a long and active day!

Kochkurs – 7 verschiedene Currys / cooking-class – 7 different curries

The next day it‘s my first time to take the train in Sri Lanka which brings back memories from my trainrides in Myanmar in 2016. I am buying a 3rd class ticket for legendary 60 rupees (about € 0,30) for a 60km journey.

Luckily I get a seat together with lots of locals. During the ride there are a several men passing our carriage selling different snacks and drinks.

The rest of the day I am spending in Nuwara Eliya where I am visiting a tea plantation. As there is not really more to do there I am catching the train to Hatton already the next morning to jump on another bus to Nallathanniya – a small village from where you can climb Adam‘s Peak.

This is a very important mountain for religious people – Buddhists, Hindus, Muslims and Christians – due to the Sri Padra (the holy footprint) on top of 2.234m. According to the different religions it‘s the footprint of Buddha in Buddhism, of Shiva in Hinduism and for Muslims and Christians it‘s the footprint of Adam or St. Thomas. There‘s something to believe in for everyone.

It‘s only the 5th highest mountain in Sri Lanka but for sure it‘s the most important one – especially for Buddhists. Each year there are 20.000pilgrims different in age, fitness-levels and religious backgrounds who are climbing up the top, mostly during highseason: from the fullmoon in December till the fullmoon in April.

In the middle of the night, at 2.30am I leave at my guesthouse to climb the 5.500stairs to the top to see the sunrise. First I have to pass a lot of stalls/little shops which are selling big teddybears, sweets, hats, gloves and warm jumpers – which reminds me more of a fairground than a holy place.

Shortly after passing the original entrance/start – where I receive a blessing from a monk including a white bracelette – the steps begin which I am not counting 🙂

Along the way there are several teashops which are selling tea, coffee and snacks and are perfect for a little break inbetween. I take this opportunity at the last tea shop before the peak which I reach around 4.45am. Boosted due to a cup of tea and a roti I am climbing up the last 100steps shortly after to get a good spot for the sunrise. Unfortunately the good seats are already taken however I manage to find a quiet spot. The sun has started to rise and there is already a pink stripe on the horizone.

As many know I am a huge fan of sunrises and sunsets and this one is for sure in the list of my top 5 sunrises! It‘s an unbelievable experience: while I am watching the sunrise – surrounded by so many other people – we all can listen to the singing of monks and nuns out of some speakers which gives the whole spectacle a magical touch. No need to say that I am taking a lot of pictures with my mobile and camera however I am switching them both of to embrace the moment too. After the sun has fully rosen I explore the temple at the top and ring the big bell next to it.

On the way back down in daylight I can overlook the beautiful surrounding area with waterfalls, trees and oh so green. At the guesthouse the owner is already waiting for me with a huge breakfast to fill up my empty stomage.

Then it‘s time to go back to Hatton and move on to Kandy.
In Kandy I am staying for 2 nights catching up with friends from Switzerland who I met in Myanmar in 2016 too. As it happens Chiara and Ivan are travelling in Sri Lanka at the same time which gives us the opportunity to finally see us again.

It‘s so great to see familiar faces even though it‘s weird to speak german again after almost 9 weeks 🙂

We spend the next day exploring Kandy: buddha statue, spice garden (where we learn a lot about the different sri lankan spices and herbs), Kandy-market and walk along the lake area. On the next day we take the bus to Dambulla where we want to climb Pidurangula-rock to get a good overview of Sigiriya-rock.

Even though Sigiriya-rock is the more famous and „holier“ rock we decide to climb the smaller, less popular and cheaper rock (€ 2,60 instead of € 24,-).

Afterwards we go on different paths as I take the bus to Polonnaruwa to explore the archeological park of the capital of the former kingdom.

The ruins of Polonnoaruwa are reminding me of Angkor Wat in Cambodia – hence they are smaller, less famous and maybe not as impressive. However I have a nice day there, renting a bike at my guesthouse first visiting the museum followed by the archeological park.

The 4 buddha-statues (2 sitting, 1 standing & 1 reclining) Gal Vihara which are carved out of one single stone have been the most impressive part of the day.

In the afternoon it‘s time to catch another local bus to make my way to the East coast, to the beach in Passikudah which is supposed to be one of the most beautiful beaches along the East coast. Well, as I am not sharing this opinion, I make my way further down South already after one night to go to Arugam Bay.

Let‘s talk a bis about transportation in Sri Lanka, especially local busses and tuktuks: in general there are the official government busses as well as private ones. Both offer more or less similiar prices and hazzling is mandatory with both of them. It‘s a fact that tourists/foreigners are ALWAYS paying more (no matter for transport, food or entrance fees to different sights or nationalparks) – however it helps to have a feeling of what to expect to pay. Of course I am aware that even the „tourist prices“ are way cheaper than in Austria or Europe but it‘s more a principal issue.

Given this fact of the different charges I am facing myself every now and then discussing prices when taking the local bus or tuktuks, especially as some men do think tourists are their cash-cows when trying to charge double or triple the normal price or suddenly asking to pay for the backpack.

Nevertheless the busjourneys are always an experience itself as almost every bus is offering a TV and several speakers to play loud local music. On longer busjourneys this entertainment program might be a little bit exhausting combined with the wind (as mostly all windows and doors are open) causing some headaches.

Arugam Bay is famous for good surfing-spots and was recommended to me by several other travellers. But December is low-season at the East cost, therefor some accommadations, restaurants and bars are closed. The sea is pretty rough too which isn‘t really welcoming for a nice swim.

However I spend 3 nights in my small, cozy beach hut around christmas, enjoying the silence as well as listening to the ocean/waves while falling asleep or waking up.

In Austria Christmas is celebrated in the evening of the 24th – so on this day I am having a nice dinner with Katie and Joe from Australia and Eleanor from Scottland with kottu, beer and good conversations.

Meine kleine Strandhütte / my little beach hut
australisch-österreichische Weihnachten / australian-austrian x-mas

After the christmas holidays I make my way back more inland to Uduwalawe to treat myself with my personal christmas-gift: a jeep safari at Uduwalawe Nationalpark. It‘s amazing to discover this beautiful landscape with all the trees and bushes, the lake and a blue sky and on top of that to spot the elefants, peacocks, monkeys, lizzards, waterbuffalos and all the colourful small and big birds. Needless to mention that I take tons of pictures, especially watching the elefants so close makes me super happy.

I even get offered some action inside the nationalpark as our jeep gets stuck in the mud. Thanks to another jeep which helps us to get out again and we can continue the safari.

Uduwalawe Nationalpark

Still stoaked about my adventurours tour early morning I take the bus down South again to Tangalle where I stay for 2 nights. On the first evening I meet up with Chiara and Ivan again having a cocktail at the beach. The next evening the three of us have dinner with Caleb from New Zealand who we‘ve met in Dambulla at Pidurangula-rock.

Together with Caleb I take the local bus next day to travel further West along the coast. As we cannot find any accommadtion in Hiriketiya beach – a small and popular bay – we hop on the next available bus to Mirissa where I stay for 5 nights in total (in 3 different accommodations, two nights at my beloved Dana Guest Home). On my first evening in Mirissa I catch up with Katie and Joe again to have dinner together.

New Year‘s Eve I celebrate together with Caleb and Martin (a norwegian friend who I‘ve met while volunteering in Nepal) at the beach, dancing barefoot in the sand! What an amazing and fun start of 2018!

welcoming 2018!

I do see Chiara and Ivan again in Mirissa as well as Hikkaduwa – where I stay for 3 nights – my last stop on my way to Colombo.

This place seems to be very popular with russian tourists as there are many russian families there and a lot of restaurant menus and signs outside of shops are written in russian language.

In my opinion the beach isn‘t really recommandable as it is pretty small and gets even more narrow due to the tide.

While travelling along the South-West-coast there are still a lot of damaged houses due to the Tsunami December 26th 2004. Together with Chiara and Ivan I visit the Tsunami Photo Museum which is about 5km out of Hikkaduwa. This part of the coast has been hit very bad.

The museum is donation based and run by a local family who are still suffering from this horrible event.

All the pictures show the massive damage the waves have caused on that day but also what happened the following days and weeks. In total there were 50.000 people killed in Sri Lanka, after Indonesia (approx.230.000) the second most affected country.

A very emotional morning ends at the big Buddha Statue 500m away from the museum which is a memorial for all the people who died inside the train which has been hit by both waves. The second wave was as high as the head of the statue – 10meters!

Tsunami Photo Museum

Finally it‘s time to say goodbye to Chiara & Ivan – having one last dinner together – as they are flying back home soon.

No worries, I don‘t have to spend the rest of my time alone in Hikkaduwa as Sabrina, a german girl I have met at my hostel in Tangalle, is there at the same time. It‘s always nice when you get the chance to meet up with great people and have them around you.

It‘s hard to believe but as I have the feeling of „I am beached-out“ – I go on a longer train journey again back more inland of the island. I stop in Kurunegala to visit Sudy, a local friend – who has lived 25 years in London and I‘ve met 3 weeks ago in Ella.

As there are no direct trains from Hikkaduwa to Kurunegala I have to change at the main station in Colombo.

By coincidence suddenly somebody is touching my shoulder from behind – Chiara & Ivan arrived at the station at the exact time as they are on their way to Negombo. We can not really believe that we manage to see us with all these people around us. This time it is really the last time that we see us – at least in Sri Lanka!

The train to Kurunegala is so packed with people that I have to stand the first part of the 2-hours-journey in between locals.

etwas überfüllter Zug / a little bit packed

At the trainstation Sudy and Sam (with his tuktuk) are picking me up and soon after he is showing me my „kingdom“ for the next two days: my own room/bed/bathroom even a whole floor in his house, surrounded by green fields and trees and a wonderful view of an unbelievable long rock.

These two days are filled with eating local food, hiking up all the rocks in the area with amazing views over Kurunegala, a hike through the jungle and a tour with the push-bikes along the lake and through the city to have breakfast. In the coffeeshop where we have breakfast the owner himself is coming up to our table to welcome me and tell me how honoured he feels that an austrian woman is visiting his shop.

Back at Sudy‘s house I take the opportunity of using is washing machine to do my laundry, first time after 3 months not washing it by hand. After two full loads of washing I am glad about having fresh, clean, good-smelling clothes again! Yes – it‘s the little things in life making a traveller happy 🙂

On my second last day in Sri Lanka – before taking the train back to Colombo – Sudy takes me to a small food-place at the side of the road which offers a kind of vegetarian buffet. All the food looks so delicious that I am trying almost everything including two fresh fruit juices. I have no idea how many different dishes/plates we had together, however in the end it comes to less than € 5,- in total, unbelievable!

dav

Then it‘s time to say goodbye – so Sudy and Sam drive me back to the trainstation waiting more than an hour with me due to a delay of my train. This time the train is not as full as it was two days ago, still there are no seats available. But I manage to get one of my favourite seats on the train – the one at the door, where I enjoy watching the sunset and taking some more pictures.

Later in the evening I finally arrive in Negombo where I am spending my last day in Sri Lanka: a last morning-run at the beach as well as soaking up the sun, reading and swimming in the ocean. Needless to say that I have another delicious curry, kottu and my daily coconut.

Satisified and well fed I make my way to the airport in the evening to catch my night-flight to Malaysia.

Sri Lanka – 4 weeks – which haven‘t been always easy: I had quite a lot sunny days, delicious food, stunning landscapes and animals, nice beaches, mostly friendly locals, have been able to reunite with lovely friends and meet new, great people. BUT there have been the exhausting moments too, due to constantly bargaining prices for buses and tuktuks; the fact that I have been travelling too fast the first 10 days; personal challenges; weird approaches of some male locals and in general having the feeling of being seen as the western cash-cow.

However in the end the feeling that Sri Lanka is definitely worth a visit dominates, as it has to offer a lot and I will keep many amazing impressions & moments in my memory.

NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

NEPAL Teil 4: Tue Gutes und sprich darüber

Als ich mich entschieden habe, nach Nepal zu reisen, war für mich immer klar, dass ich dort auch bei einem Freiwilligen Projekt mitarbeiten möchte. 2016 habe ich in Myanmar Ale aus Guatemala kennengelernt, die mir die Organisation „All Hands and Hearts“ empfohlen hat. Sie hat selbst im Frühjahr 2017 bei einem derer Projekte in Nepal mitgearbeitet.

Nachdem mein Abflugtermin festgestanden ist und ich wusste, dass ich zuerst den Annapurna Circuit machen möchte, habe ich mich online für meinen Wunschtermin registriert und bald die entsprechende Bestätigung für meine Mitarbeit erhalten.

Am 29.11. hab ich also mal wieder nur den kleinen Rucksack gepackt und mich auf den Weg nach Haibung, Sindhupalchok ca. 40km nördöstlich von Kathmandu gemacht.

Dank der Volunteer-Gruppe auf Facebook habe ich am Vorabend bereits Steve aus Californien kennen gelernt. Um zur Bushaltestelle etwas ausserhalb von Thamel zu gelangen, nehmen wir – Gaelle, Rose, Steve und ich – 2 Taxis, da sich unser Gepäck plus 4 Personen in einem Taxi unmöglich ausgehen! Wie es der Zufall so will, bleibt das Taxi von Rose und mir auf den letzten 1,5 – 2km liegen, sodass wir den restlichen Weg zu Fuß zurück legen und auch noch an der Boudhanath Stupa vorbeikommen.

Boudhanath Stupa

An der Bushaltestelle treffen wir dann wieder auf Steve & Gaelle sowie weitere Volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Irland) und Dane (England). Dane und Luisa waren rechtzeitig an der Bushaltestelle und haben noch 2 Sitzplätze ergattert, der Rest von uns darf stehen. Jetzt hören sich natürlich rund 40km nicht so weit an, jedoch legen wir diese Strecke in Nepal zurück und sie führt uns wieder in die Berge – sodass wir von einer Busfahrt von knapp 3 Stunden sprechen.

Dane ist so nett, und überlässt mir seinen Sitzplatz, welchen ich dann bei der Hälfte an Gaelle abgebe. Die Fahrt ist wieder einmal holprig, sodass wir uns – egal ob sitzend oder stehend – gut festhalten müssen. Nach knapp 3 Stunden kommen wir gut durchgeschüttelt mit ein paar blauen Flecken in Haibung bzw. im Camp an.

DAS LEBEN EINES VOLUNTEERS IM CAMP

Volunteers

Es ist ein reges Kommen und Gehen im Camp, täglich reisen mal mehr mal weniger Volunteers an oder ab. Geschätzt waren wir wohl rund 80 Leute während meines Aufenthaltes. Der Großteil kommt aus Europa (England, Spanien, Frankreich, Irland, Norwegen) aber auch aus den USA, Israel, Peru, Australien, Thailand, Malaysien oder Singapur. Wiedereinmal bin ich die einzige Österreicherin vor Ort.

Durch all die verschiedenen geographischen, kulturellen, alters- aber auch jobtechnischen Hintergründe ergeben sich spannende Konstellationen und Gespräche – welch eine Bereicherung! Ich hatte rasch das Gefühl ein Teil einer großen Familie zu sein, was selbstverständlich dazu beigetragen hat, dass ich mich rasch wohlgefühlt habe.

Camp-Leben

Das Camp besteht aus mehreren Terrassen, mit den diversen 2-4Mann-Zelten. Ich habe mich jedoch entschieden, kein eigenes Zelt zu kaufen, sondern im großen weißen Zelt unterzukommen, wo ich mir eins der 13 Stockbetten aussuche.

„Schlafsaal“ im weißen Zelt / „Dorm“ in the white tent

Die Tage bevor ich ins Camp angereist bin, haben mich Fern & Byron immer wieder damit aufgezogen, dass es vor Ort nur die Möglichkeit für Kaltwasserduschen sowie Plumsklo gibt. Nun, bei den Duschen hatten sie nicht unbedingt recht! Generell gibt es nur kaltes Wasser, welches vorab in einen großen Kübel gefüllt wird, welches man sich sich dann mit einem kleineren Kübel über den Körper gießt. Jedoch hat ein ehemaliger Volunteeer eine Art kleine Therme gespendet, sodass es nun möglich ist, sich mit heißem Wasser zu duschen. Wobei erwähnt werden muss, dass das Wasser so heiß ist, dass es nochmals mit kaltem gemischt werden muss – herrlich!

Die größte Herausforderung war für mich jedoch die Kälte – auch als Österreicherin! Das Camp liegt auf ca. 1.500m. Solange die Sonne scheint ist es angenehm warm, abends und in der Nacht ist es jedoch kalt – teilweise hat es nachts um die 0 Grad. Wenn man nun bedenkt, dass wir in Zelten schlafen und uns sonst nur im Freien aufhalten, kann man sich vielleicht vorstellen, dass es an manchen Tagen schwergefallen ist sich zu erwärmen. Selbst eine warme/heiße Dusche hilft dann nichts, weil man sich danach rasch anzieht und wieder in der Kälte ist.

Nachdem ich lange überlegt hatte, habe ich mir vor meiner Anreise ins Camp in Kathmandu einen Daunenschlafsack um € 0,60 pro Tag ausgeliehen – die beste Entscheidung und gut investiertes Geld!!! Somit kann ich mich jede Nacht in meine 2 Schlafsäcke (habe ja selbst auch noch einen mit) kuscheln. Ab der zweiten oder dritten Nacht funktioniere ich dann auch täglich eine meiner Thermostrinkflaschen in eine Wärmeflasche um, befülle sie mit heißem Wasser vor dem Schlafengehen und leg sie in den Schlafsack.

Leibliches Wohl

Es werden täglich (ausser am arbeitsfreien Samstag) 3 Mahlzeiten angeboten.

Frühstück: 2 Scheiben Toast, 2 Eier, Erdnussbutter, Marmelade, Haferflocken, Tee und Kaffee

Mittagessen: Dal Bhat, welcher von einheimischen Familien bei der jeweiligen Schule gekocht wird.

Abendessen: Gemüsereis, Curry, Sandwich, Pasta, etc., ebenfalls von einer einheimischen Familie im Camp gekocht.

Es gibt auch einen kleinen Shop ca. 5Minuten zu Fuß vom Camp entfernt, wo wir uns mit Keksen, Schokolade, Gemüse, Obst, Limonaden oder Bier auch mal was Gutes gönnen können.

Bauprojekte

Derzeit werden vor Ort 2 Schulen gebaut: in Nibagaun (15 Minuten mit dem Bus vom Camp entfernt) werden 2 Schulgebäude wieder aufgebaut, wobei bereits vorhandene Fundamente und Stahlkonstruktionen verwendet werden. Hier gibt es auch ein 3. Schulgebäude, welches derzeit bereits für den Unterricht genutzt wird. Somit sind die Kinder auch vor Ort und nutzen ihre Pausen um den Volunteers zuzuschauen oder auch mit ihnen zu spielen oder singen.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 Minuten zu Fuß vom Camp entfernt) wird ein 2-stöckiges Schulgebäude mit ingesamt 4 Klassenräumen komplett neu aufgebaut.

Es gibt einige Volunteers die Erfahrung „am Bau“ haben, jedoch hat die Mehrheit eher kein Vorwissen – da gehör ich auch dazu 🙂

Zusätzlich arbeiten auf beiden Standorten einige einheimische Männer als Maurer, denen man die Möglichkeit bietet mit einer guten Ausbildung auch zukünftig Arbeit zu finden. In Kalikasaran erlernen ca. 6 Frauen den Beruf des Maurers um ebenso ihre berufliche Zukunft zu sichern.

Ich habe insgesamt 7 Tagen an beiden Standorten gearbeitet (musste auf Grund einer Grippe leider einen Tag aussetzen, da ich total danieder war). Anfangs war jede neue Aufgabe eine Herausforderung und natürlich auch körperlich anstrengend, jedoch hat es am Ende des Tages immer sehr viel Spaß gemacht neues zu lernen und zu sehen, wie der Bau eines Gebäudes in Nepal mit ganz anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten funktioniert. Meine Aufgaben haben sich vom Rebar-Bending (Stahlteile zurecht biegen), Masala-Mixing (Beton mischen – händisch mit Schaufeln), Bambus schneiden und ähnlichem erstreckt. Beim Bambus schneiden hab ich zum Beispiel erstmals eine elektrische Säge verwendet. Zuerst hatte ich meine Bedenken und dann hat es mir richtig Spaß gemacht! Generell lerne ich in diesen 7 Tagen so viel und traue mir auch immer mehr zu. Natürlich steht die sprachliche Barriere manchmal im Weg (ich hab ja keine Erfahrungen mit all den fachlichen Ausdrücken), jedoch lässt sich das schnell beheben, in dem ich einfach nachfrage und es mir erklärt/gezeigt wird, im schlimmsten Fall auch 5 Mal 😉

Zusätzlich gibt es mehrmals wöchentlich nach dem Arbeiten die Möglichkeit den einheimischen Kindern sowie Maurerinnen und Maurer Englisch-Unterricht zu geben, wo sich stets mal mehr, mal weniger Volunteers finden um daran teilzunehmen. Speziell die Klassen mit den Kindern sind sehr lustig.

Im Endeffekt verlängere ich meinen Aufenthalt um einen Tag und muss nach 11 Nächten abreisen, da ich bereits einen Flug gebucht habe. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich wohl – wie viele andere auch – meinen Aufenthalt im Camp verlängert.

Mein erster – und bestimmt nicht letzter – „Einsatz“ mit All Hands and Hearts war eine spannende, herausfordernde und interessante Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte. Vielen Dank an all die tollen Menschen, die diese kurze Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Wer nun bis hier gelesen hat – danke! Gerne dürft auch ihr dieses tolle Projekt unterstützen und Kindern in Nepal die Chance auf eine Ausbildung in einem erdbebensicheren Gebäude ermöglichen.

https://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

VIELEN DANK FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG VON GANZEM HERZEN!

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NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

When I decided to travel to Nepal, I‘ve always known that I want to volunteer there.

In 2016 I‘ve met Ale from Guatemala in Myanmar who did volunteer with „All Hands and Hearts“ early 2017 and recommended this organization.

After I had booked my flight to Kathmandu and knowing that I want to do trekking first I did my online application for my desired dates of volunteering.

November 29th I‘ve packed my little backpack again and made my way to Haibung, Sindhupalchok – approximately 40km north-east of Kathmandu.

Thanks to the facebook group I‘ve already met Steve from California the day before for dinner.

The two of us as well as Gaelle and Rose are meeting in Thamel to share taxis to the busstop. Due to the tiny taxis and all our luggage we have to take 2 taxis to get there. Unfortunately the taxi I am sharing with Rose has broken down so we had to walk the last 1,5 to 2km – luckily we are coming across the big Boudhanath stupa.

At the busstop we are meeting Steve & Gaelle again and more volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Ireland) and Dane (England). Dane and Luise have arrived at the busstop early enough to get 2 seats, the rest of us is forced to stand. Well, 40km on a bus don‘t sound that long – but we are in Nepal and going up the mountains – so we are talking about a 3 hours busride.

Dane is a gentleman and offers me his seat which I give to Gaelle halfway through. It‘s a bumpy busride again which forces you to hold on, no matter if you are sitting or standing. After 3 hours we are arriving at the camp with some more bruises.

Life of a volunteer at camp/base

Volunteers

Every day there are volunteers arriving and leaving, sometimes more sometimes less. In total there have been around 80 volunteers at base during my stay. Most of them from Europe (England, Spain, France, Ireland, Norway) but also from the US, Peru, Israel, Australia, Thailand, Malaysia or Singapore. Once more I am the only Austrian.

All these different geographical, cultural, job and age backgrounds are causing an interesting mix which leading to good conversation and a great atmosphere – most of the time 😉

Quickly I am feeling part of big family which helps to feel really welcome and home.

Camp-life

The camp consits of 4 terraces with already a lot of small tents for two to 4 people. I have decided to not purchase or bring my own tent and rather stay in the big white tent – choosing one of the 13 bunk beds.

The last days before heading to the base Fern & Byron have been making fun of me regarding the cold water bucket showers and the pit toilets at camp. Well, they weren‘t quite right with the showers! In general there is just cold water which you put in a big bucket before having a shower, pouring the cold water on your body with a smaller bucket. Luckily there has been a very generous volunteer at the camp before I‘ve arrived who donated a water heater. So now it is possible to stay in line for a bucket of hot water – and I mean really hot water which you have to mix with cold one to not burn yourself while having a shower! Fantastic!

Honestly the cold temperatures have been the biggest challenge for me – even tough I am from Austria! The camp lies at an elevation of 1.700m. During the day as long as the sun is out it‘s warm and everything is fine. But in the mornings, evenings and during the nights it is really cold, freezing – sometimes it‘s around 0 degrees. Given the fact that we are sleeping in tents and spending most of our time outside you can imagine that it is difficult to keep yourself warm some days. Even a warm/hot shower doesn‘t help as you have to get dressed afterwards really fast and be outside in the cold again anyways.

Before going to the camp I have been thinking a lot about renting a down-sleeping bag in Kathmandu which I finally did for € 0,60 per day – the best decision ever and a perfect investment! Each night I was able to crawl into my 2 sleepingbags (including my own one which I took with me originally for trekking). In my second or third night I started to use my drinking bottle as a THERMOFOR, filling it up with boiling hot water before going to bed putting it in my sleeping bag next to myself.

Culinary delights

Daily (excluding Saturdays which is our day off) we are served 3 meals.

Breakfast: 2 slices of toast, 2 eggs, peanutbutter, jam, oats, tea and coffee

Lunch: Dal Bhat which is prepared by a local family from the community at the construction sites.

Dinner: vegetable fried rice, curry, sandwiches, pasta for example, which is prepared by another local family at the camp.

Furthermore there is a small shop 5 minutes walking distance away from the camp which offers chocolate, crackers, vegetables, fruits, soda and even beer. So if we wanted to treat ourselves we just went down to the shop.

Schoolprojects

At the moment All Hands and Hearts is building 2 school buildings:

in Nibagaun (15 minutes with the bus away from camp) we are rebuilding 2 buildings using foundations and steel-constructions which have already been there prior to the earthquake. There is a third school building which is currently used for teaching kids. So there are kids on site approaching you during their breaks to talk to us, play or dance with us.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 minutes walking distance to the camp) a totally new school building with 2 floors and 4 classrooms is built.

Some of the volunteers do have experience working at a construction site but most of us don‘t – I belong to the second group 🙂

At both sites local male masons are working with the volunteers which should give them the opportunity to get a lot of experience and hopefully guarentee them a job in the future.

On top of that there are also 6 women being trained as female masons in Kalikasaran.

I have been working 7 days at both sites (unfortunately I had to take off one day due to a bad cold which knocked me out). In the beginning each new task/job on site has been a challenge for me and my body. But at the end of the day it always has been great fun to learn something new and see how a school is built in Nepal with all the different opportunities and possibilities. I have been doing rebar-bending, mixing masala (you are mixing the concrete with shovels by hand), cutting bamboo or similar tasks.

Cutting the bamboo into sticks I have been totally afraid to use an electrical saw for the first time but after my first tries I didn‘t even want to stop using it 🙂 Overall in these 7 days I am learning a lot. Sometimes the language is kind of a barrier – as I am not familiar with all the technical words at a construction site – but I kept asking the team leaders or other volunteers who are explaining or showing me what to do – even if it has to be several times.

Rebar-bending

Additionally the volunteers have the possibility to teach local kids as well as the female and male masons english 5 days a week after work. Especially kids classes are very funny as we are dancing and singing with them.

In the end I am extending my stay for 1 night but have to leave after 11 nights due to the fact that I‘ve booked a flight already. Guess I would have stayed longer – as many of the volunteers are extending too – at camp otherwise.

Kalikasaran

My first – but for sure not my last – experience with All Hands and Hearts has been interesting, challenging and amazing which I don‘t want to miss for sure.

Thank you so much to all the lovely, awesome people who made this short period as a volunteer such a great experience – you know who you are!!

So, whoever is still reading these words – thank you! I would very much appreciate if you have some spare euros, dollars, pounds or whatever to donate and give kids in Nepal the chance to be educated in an earthquake-secure building!

http://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

THANK YOU VERY MUCH FROM THE BOTTOM OF MY HEART!