MALAYSIA & SINGAPORE – big cities, shopping malls & delicious food

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MALAYSIEN & SINGAPUR – GROSSE STÄDTE, SHOPPING-CENTER & KÖSTLICHKEITEN

Wie schon in vorherigen Posts erwähnt, habe ich mir eine Wunschliste einiger Länder/Städte gemacht, welche ich auf diesem Trip bereisen möchte. Neben Nepal und Sri Lanka hat es auch Singapur hat es auf diese Liste geschafft. Da es jedoch günstiger war, von Colombo nach Kuala Lumpur zu fliegen und dann den Bus nach Singapur zu nehmen, habe ich mich natürlich für die weniger kostenintensive Variante entschieden. Zumal Busfahrten in Malaysien ein absoluter Luxus sind – speziell nach den Erfahrungen in Nepal & Sri Lanka!!

Kuala Lumpur, Malaysien

Ich lande also am 10. Jänner kurz nach 5Uhr Früh in Kuala Lumpur, wo ich zuerst einmal am Flughafen frühstücke und mir ein Zimmer im Stadtzentrum reserviere. Ich entscheide mich für ein Kapsel-Hotel – wo ich meine eigene Schlafkapsel mit Klimaanlage, TV, etc. habe, diese jedoch komplett schließen kann. Dies gibt mir das Gefühl allein zu sein, klaustrophobisch darf man jedoch nicht sein 🙂

Ich war bereits 2015 in Kuala Lumpur, somit habe ich bereits viele Sehenswürdigkeiten gesehen – einzig die Batu-Höhlen konnte ich damals aus Zeitmangel nicht besuchen.

Den Nachmittag verbringe ich sehr entspannt in dem ich einen Spaziergang mache und schließlich bei den beeindruckenden Petronas Towers lande. Den Tag lasse ich mit einer Kombination aus spätem Mittag- und frühem Abendessen in der Jalan Alor – der berühmten „Essens-Strasse“ mit vielen Restaurants & Essensständen im Stadtteil Bukit Bintang – ausklingen: gedämpfte Süßkartoffeln, Roti mit vegetarischem Curry und süße gefüllte Knödel (ähnlich einem Germknödel nur viel kleiner).

Gemüsecurry & Naan / vegetabel curry & naan

Um ehrlich zu sein, war dieser Tag ein wahrer Kulturschock – nach 3 Monaten plötzlich wieder in einer Großstadt zu sein, mit all den Hochhäusern, Einkaufszentren und dem Verkehr – obwohl dieser viel geregelter abläuft, als in Nepal oder Sri Lanka. Ich habe auch zum ersten mal auf meiner Reise wieder eine U-Bahn verwendet. Das sind alles Dinge, die man zu Hause so selbstverständlich, meist täglich nutzt oder sieht. Hier fühlte ich mich überrumpelt und es war mir teilweise echt zu viel – vor allem die Einkaufszentren und deren Reklame.

Am nächsten Tag wechsle ich die Unterkunft und möchte mir nach dem Frühstück die Batu-Höhlen ansehen. Leider macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, da es den ganzen Tag regnet – fast non stop. Somit verbringe ich die meiste Zeit auf der überdachten Terrasse meines Hostels und widme mich diversen organisatorischen To-Do‘s.

Meine Begeisterung über den Regen 🙂 / My enthusiasm about the rain 🙂

Ja, auch als Reisende habe ich immer wieder meine „Büro-Tage“, wo ich dann vorm Laptop sitze und diverse Dinge erledige: Reiseplanung (Flüge, Busse, Unterkünfte), Fotos speichern, Blog schreiben, etc. Und da ja mein Leben „zu Hause“ auch weitergeht, sind auch hier immer wieder E-Mails zu schreiben oder Dinge zu recherchieren.

Ich liege also nicht nur am Strand herum, besichtige Städte oder esse mich durch die diversen lokalen Köstlichkeiten 🙂

Singapur

Nach 2 Tagen in Kuala Lumpur nehme ich den Bus nach Singapur, wo ich nach knapp 7,5 Stunden und zwei Grenzkontrollen (für die Ausreise aus Malaysien und die Einreise in Singapur müssen jeweils alle Passagiere aussteigen und sich beim Ausreise-/Einreiseschalter anstellen um den entsprechenden Eintrag im Reisepass zu erhalten) ankomme.

Ich war bereits 2x in Singapur, jeweils am Weg nach Australien. 2011 hatte ich einen mehrstündigen Aufenthalt am Flughafen und habe dort die Möglichkeit der kostenlosen Stadtführung mit dem Bus in Anspruch genommen. Jedoch sind nicht wirklich viele Eindrücke hängen geblieben, da ich mit dem Jetlag zu kämpfen hatte und immer wieder eingenickt bin. 2013 – wurde ich auf Grund einer mehr als 24stündigen Verspätung meines Fluges von Frankfurt nach Singapur gezwungen 12 Stunden in der Stadt zu verbringen, bevor mein Anschlussflug abgehoben hat. Da ich jedoch ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat mich ein Taxi vom Flughafen zum Hotel und zurück gebracht.

Somit wollte ich diese Stadt einmal richtig bewusst besichtigen und dort Zeit verbringen.

An einer der Bahnstationen im Stadtzentrum treffe ich mich dann also mit Jessica, bei der ich die nächsten 3 Tage verbringen werde. Jessica und ihre Familie sind Freunde von Sabrina, der Deutschen, die ich in Sri Lanka kennen gelernt habe. Als ich ihr an meinem 1. Tag in Kuala Lumpur schreibe, dass ich gerade dabei bin, mir eine Unterkunft in Singapur zu suchen, schreibt sie kurz darauf Jessica an und fragt, ob sie mich für 2-3 Tage „aufnehmen“ würden. Kaum zu glauben, aber es dauert nicht lange und Jessica stimmt dem zu, sodass ich für 3 Tage mein eigenes Zimmer mit großem, gemütlichen Bett bei Einheimischen am Rande von Singapur habe. Es ist eine so großzügige Geste von Jessica, eine Unbekannte bei sich aufzunehmen.

Wir treffen uns also in einer der nahegelegenen Bahnstationen, da Jessica mir angeboten hat, mich abzuholen. Da ihr Mann Babu aus Nepal ist und ich ihr bei meinen Erzählungen über Nepal auch erwähne, wie sehr ich Masala-Tee liebe, überrascht sie mich kurz danach mit einer Tasse frischem Nepali-Tee – ein Traum!

Am nächsten Tag lädt mich Jessica zum gemeinsamen Frühstück mit ihren Kindern, ihre Schwester samt Tochter und ihrer Tante ein. Wir fahren zu einem der Hawker-Märkte und bestellen dort diverse kleine Gerichte und teilen diese dann. Hawker-Märkte – Open-Air oder teilweise überdachte permanente Verkaufsstände mit verschiedenstem, günstigem & authentischem Speisenangebot – sind weit verbreitet in Malaysien, Singapur, Indonesien oder Hong Kong. Absolut empfehlenswert für alle Street-Food-Fans und auch sehr beliebt bei den Einheimischen.

Frühstück beim Hawker-Markt / breakfast at the hawker-market

Anschließend mach ich mich auf den Weg nach Little India, von wo aus ich meinen Spaziergang durch die Stadt beginne. Mein 1. Stopp ist im Mustafa-Center, einem 24-Stunden geöffneten, mehrstöckigem Einkaufszentrum in dem man wirklich ALLES findet: Medikamente, Toiletteartikel, Schuhe, Kleidung, Elektromarkt, Geschirr, Lebensmittel & Getränke (es beherbergt eine riesige Gewürzabteilung) und vieles vieles mehr! Ich begnüge mich mit ein paar Abteilungen und flüchte bald wieder hinaus auf die geschäftigen Straßen von Little India. Meine weiteren Stationen sind die Emerald Street (eine kleine Seitenstraße mit alten, bunten Kolonial-Gebäuden), Kriegsdenkmal, Rathaus, Parlament, Sir-Stamford-Raffles-Statue, dem alten Polizeigebäude mit seinen vielen bunten Fenstern, dem Singapur-Flyer (ein kleines Riesenrad), vorbei am berühmten & beeindruckenden Marina-Bay-Sands-Hotel hin zu den Gardens by the Bay. In dem riesigen Park schaue ich mir dann auch abends die spektakuläre Lichtershow im Supertree-Grove an.

Nachdem ich an diesem Tag 18km in knapp 9 Stunden zurückgelegt habe, falle ich zurück in Jessicas Wohnung nach einer wohlverdienten Dusche nur mehr ins Bett!

Emerald-Street
Marina-Bay-Sands-Hotel

Auch in Singapur habe ich ein ähnliches Empfinden wie in Kuala Lumpur: es ist eine Großstadt mit unzähligen Einkaufszentren, vor allem im Stadtzentrum. Unglaublich, dass es so viele davon gibt und sie anscheinend auch alle „überleben“. Für mich sind diese Einkaufszentren ja eher eine Qual, jedoch bin ich dankbar, über die Möglichkeit jederzeit eine saubere, westliche Toilette zur Verfügung zu haben 🙂

Ich sollte auch erwähnen, wie sauber beide Städte sind, vor allem Singapur. Was natürlich auch daran liegt, dass hohe Geldstrafen anfallen, falls man seinen Mist nicht ordnungsgemäß entsorgt: bis zu 1.000SGD – ungefähr € 615. Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird mit 500SGD bestraft. Es ist jedoch verwunderlich, wie sauber die Stadt ist, wenn man bedenkt, wie viel Müll (vor allem Plastik) tagtäglich dort produziert wird! Auf Grund der Tatsache, dass es eine große Take-Away-Kultur gibt und sehr viel auswärts gegessen bzw. nachhause geholt wird.

Nachdem ich am nächsten Tag fast 3 Stunden in den botanischen Gärten verbringe, danach nach China Town fahre und anschließend nochmals durch die Stadt spaziere, darf ich abends gemeinsam mit Jessica und ihrer Familie den 10. Geburtstag von Mirelle – ihrer Tochter – feiern. Es gibt mir ein familiäres Gefühl und tut gut, an diesem Abend genau an diesem Ort zu sein.

Am nächsten Tag, nach einem Morgenlauf entlang vom Sunggei Pungol Fluss in der Nähe von Jessica‘s Wohnung, lädt mich Jessica noch zu einem typischen Frühstück ein: Laksa. Eine würzige Kokoscurry-Suppe mit Reisnudeln, Fisch und Meeresfrüchten – ein Genuß!

Jessica, Laksa & me

Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle und es wird Zeit sich zu verabschieden.

Das Wetter war mir leider nicht so gnädig in Singapur: den 1. vollen Tag in Singapur hat es den ganzen Tag genieselt und am zweiten Tag war es zumindest trocken, jedoch auch sehr bewölkt. Die Temperaturen waren immer noch angenehm war und durch die Luftfeuchtigkeit fühlt es sich eh wärmer an. Jessica hat mir jedoch gesagt, dass diese Wetterlage eher ungewöhnlich für die Jahreszeit in der Stadt ist und dass einige Einheimische es sogar als kalt empfinden. Was sich auch an der Kleiderauswahl von manchen Menschen auf der Straße erkennen lässt 🙂

Melakka, Malaysien

Ich komme am Nachmittag an der Bushaltestelle in Melakka, einer Stadt an der Küste im Süden von Malaysien an. Da es keine Busse ins Stadtzentrum gibt, teile ich mir kurzerhand ein Taxi mit 2 Belgiern, die in meinem Bus waren.

Die Altstadt von Melakka mit ihrem historischen Kern ist 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Es gibt sehr viele Museun in der Altstadt aber auch rundherum – ich habe jedoch kein einziges besucht. Insgesamt verbringe ich 5 Tage in Melakka, welche geprägt sind von Ruhe, Blogschreiben, Läufen entlang des Kanals, Radtouren in die weniger touristischen Stadtteile sowie Essen! Ja genau – Melakka könnte man auch ein Essensparadies nennen. Es gibt so viele gute Lokale, Straßenstände und Cafés, sodass ich mich durch die diversen Köstlichkeiten aus Indien, Malaysien und co koste. 2 Highlights seien hier genannt: Pak Putra Tandoori – ein indisch-pakistanisches Restaurant mit dem besten Naan-Brot (natur, mit Käse, Nüsse oder Ei gefüllt) sowie Klebang Original Coconut Shake Store – ca. 6km von der Altstadt entfernt bekommt man dort den besten Kokosnuss-Shake, ein Traum! (die Strecke zum Coconut-Shake-Store bin ich geradelt, sodass ich mir den Shake auch verdiene)

The BEST Coconut-Shake ever
Radtour in Melaka / Cycling-Tour in Melaka

Am Abend bevor ich den Bus zurück nach Kuala Lumpur nehme, komme ich noch in den Genuss den Wochenend-Nachtmarkt zu besuchen. Gemeinsam mit Anette, einer Holländerin mit der ich bereits die Tage davor verbracht habe, und Fanny, einer Französin, die auch in unserem Zimmer übernachtet, probiere ich mich durch die verschiedenen Köstlichkeiten der verschiedenen Stände: Passionsfruchtsaft, Mais mit Chili, Coconut-Shake, klebriger Reis in Erdnussmantel und Cendol (eine Art gehobeltes Eis mit Kokosnussmilch, Jelly-Reisnudeln und Palmzucker).

Cendol

Kuala Lumpur, Malaysien

Anette und ich kommen gegen Mittags in KL an. Ich warte noch knapp eine Stunde gemeinsam mit ihr am Busterminal, da sie weiter in die Cameron Highlands fährt.

Zurück in Bukit Bintang mache ich mich dann auf den Weg um noch den KL-Tower zu sehen. Da ich im Internet gelesen habe, dass es unweit der Petronas Towers einen guten Hawker-Markt gibt, erfrage ich kurzerhand die schnellste Route zu Fuß und mache mich auf den Weg. Nun ja – etwas abenteuerlich: ich verlasse den touristischen Kern von KL und bin plötzlich, nur 2km von den Türmen entfernt, in einer anderen Welt. Kleine private Häuser, teilweise etwas runtergekommen, Kinder die auf der Straße spielen – eine Art Wohnsiedlung. Ich spaziere also durch die verwinkelten Gassen bis ich zu der Kreuzung mit den angeblichen Hawker-Ständen komme. Leider sind das nur ganz wenige und die bieten nichts an, was mir auch nur ansatzweise zusagt.

Somit kaufe ich mir eine Kokusnuss bei einer älteren Dame und gehe retour zu den Petronas-Towers. Da es bereits dunkel wird, möchte ich noch ein paar Fotos dort machen.

Petronas-Towers

Am folgenden Tag ist es endlich soweit, ich sitze im Zug zu den Batu-Höhlen, die ca. 15km ausserhalb von KL liegen. Dort angekommen wimmelt es von Einheimischen und Touristen, was womöglich auch am Wochentag – Sonntag – liegt.

Trotzdem versuche ich die Zeit dort zu genießen und sauge das ganze Geschehen auf. Viele der einheimischen Hindus gehen die 270 Stufen zur Haupthöhle hinauf, manche in einem totalen Trance-Zustand, in den sie sich zuerst noch versetzen. Dies ist ein Schauspiel an sich, welches ich total begeistert bestaune!

Batu-Höhlen / Batu-Caves
Trance-Rituale / trance-rituals

Nach ein paar Minuten reisse ich mich dann doch los und überwinde die 270 Stufen hinauf – eher im Schneckentempo, da rundherum Menschen sind und wir immer wieder stoppen müssen.

Oben angekommen bin ich eher enttäuscht von der Höhle. Es befinden sich ein paar Hindu-Statuen darin und natürlich springen auch Affen herum, was wiederum viele Touristen beeindruckt.

Auch die beiden Männer, deren Ritual ich unten noch bestaunt habe, haben es nach oben geschafft und werden dort von den Limetten bzw. Rosen in ihrem Rücken (mit Dornen befestigt) befreit.

entfernen der Haken mit den Limetten / removing the hooks with limes

Wieder unten angekommen, nehme ich den nächsten Zug retour in die Stadt, genauer Chinatown. Ich war zwar vor 3 Jahren schon mal dort, habe jedoch den Central-Market nicht besucht und stelle kurz danach fest, ich habe auch nichts versäumt. Eine Touristenattraktion schlechthin, die zum Souvenirshopping einlädt. Da ich noch länger unterwegs bin und jedes Gramm mehr Gewicht und weniger Platz bedeutet, bin ich wohl die falsche Kundschaft 🙂

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Pentaling-Street, wo man bei den Marktständen alle Fake-Produkte finden kann, die das Herz begehren: Schuhe, Taschen, Fußball-Shirts, Uhren, Elektro-Geräte, etc., bin ich zurück im Hostel. Den restlichen Abend verbringe ich mit packen, Haare färben und entspannen.

11 Tage in Malaysien und Singapur sind vorüber und es waren sowohl intensive als auch ruhige Tage, mit viel gutem Essen und lieben Menschen. Es hat gut getan, in „mehr westlichen“ Orten zu sein, wo es organisierter und einfacher ist zu reisen.

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MALAYSIA & SINGAPORE – BIG CITIES, SHOPPING MALLS & DELICIOUS FOOD

As mentioned in previous posts, I have made a wishlist of countries and cities I want to visit on this trip. Nepal and Sri Lanka have been on this list as well as Singapore. It was cheaper to fly from Colombo to Kuala Lumpur and take the bus down to Singapore than to fly directly there. And busjourneys in Malaysia are super easy and comfortable – especially after my experiences in Nepal & Sri Lanka!

Kuala Lumpur, Malaysia

5 am, January 10th – arrivel at KL International Airport. First things first – I go and grab some breakfast and use the Wifi at the airport to book a room in the city. As I have always wanted to stay in a capsule-hotel I decide to give it a try and book it for my first night – having my own capsule with aircondition, TV and more and the possibility to close it totally. This gives you a feeling of more privacy than just a curtain on a bunkbed – even though I don‘t recommend it to people with claustrophobia 🙂

meine kleine Welt = Kapsel / my small world = capsule

I have been to Kuala Lumpur in 2015 already, that‘s why I have seen most of the sights already. Due to a lack of time I didn‘t make it to the Batu Caves.

Giving the fact that I‘ve been on a night flight/red-eye I take it easy in the afternoon, simply walking around in the city, passing by the impressive Petronas Towers. Later I treat myself with a late-lunch/early-dinner at Jalan Alor – a popular eating-street with many restaurants and foodstalls in Bukit Bintang: steamed sweet-potatoe, roti with vegetable curry and sweet steamed buns.

süße gefüllte Knödel / sweet filled buns

To be honest, this day has given me a little cultural shock – after 3 months it has been overwhelming to be back in a big city with all the skyscrapers, shopping malls and traffic has been overwhelming. Even though the traffic is way more organized and structured compared to Nepal or Sri Lanka! Furthermore I have been using the subway for the first time on my trip. These are normal things and situations in daily life back home. Here they‘ve been a bit too much and left me somehow shocked – especially the shopping malls.

Next day I change my accomodation and plan to visit the Batu Caves. Unfortunately the weather isn‘t on my side as it is raining the whole day. That‘s why I spend most of the day on the rooftop of my hostel – secured from the rain – and work on some to-do‘s.

Yes, even as a traveller I need my „office-days“ to sit with my laptop and organize different stuff: planning my travels (booking flights, buses or accommodations), saving pictures, writing blogposts, etc. And as my life „back home“ continues too, I have to send some e-mails or do some research aswell. So, for all of you who are thinking I am only laying on the beach, visiting cities or eat myself through local delights – I am sorry to disappoint you 🙂

Singapore

After two days in Kuala Lumpur I hop on the bus to Singapore, arriving there 7,5 hours and two boarder crossings later (for leaving Malaysia and entering Singapore each time all passengers have to get off the bus and queue at the departure-/arrival-counter to get the relevant stamp in their passports).

I have already been to Singapore twice before – both on the way to Australia. In 2011 I had an 8 hours layover at the aiport where I took the opportunity for a free city-bus-tour. Due to the jetlag and being super tired I can‘t remember a lot from this tour. In 2013 I was forced to stay 12 hours in the city before catching my connecting-fligt according to a 24-hours-delay of my flight from Frankfurt to Singapore. As the airline provided a hotel room I only made my way from the airport to the hotel and back.

That‘s why I wanted to go back to Singapore to visit it properly and enjoy some time there.

At one of the trainstations in the city center I meet Jessica with whom I am going to stay the next 3 days. Jessica and her family are friends from Sabrina, the german friend I‘ve met in Sri Lanka. As I have texted her that I am looking for accomodation in Singapore she has offered to ask her friend if they can host me. I couldn‘t believe how lucky I am as Jessica agreed on that idea. Due to that generosity I am having my own room with a huge bed at their home at the outskirts of the city.

As Jessica has offered to pick me up at one of the trainstations we meet there. Her husband Babu is from Nepal which leads to the fact that I tell her about my time in Nepal and my big love for Masala-tea. Shortly after she surprises me with a cup of selfmade nepali-tea, what a treat!

The following morning Jessica invites me to join her, her 2 kids, her sister and her daughter and her auntie for breakfast. We go to one of the hawker-markets and order different small dishes to share.

A hawker-market is an open-air complex housing many stalls that sell a variety of inexpensive food, popular in Singapore, Malaysia, Hong Kong or Indonesia. Highly recommended for all street-food-fans and very popular with locals too.

After our lovely breakfast I make my way to the Little India to start a long walk through the city. First stop: Mustafa Center, a several story-high shopping-center, 24 hours open daily where you can find literally EVERYTHING: toiletries, medicine, shoes, clothes, electronics, tableware, food and drinks (including a huge section with herbs and spices) and much more! I only walk through a small part of the center and soon escape back on the busy streets of Little India. My next stops include: Emerald Street (a small sidealley with old and colourful colonial-buildings), the civil-war memorial, the city hall, the parlament, the Sir-Stamford-Raffels-statue, the Old-Hill-Street-Police Station with its colourful windows, the Singapore-Flyer (a little ferris-wheel), passing the famous and stunnign Marina-Bay-Sands-Hotel to go to the Gardens by the Bay. Later in the evening I watch one of the spectacular light-shows at the Supertree-Grove. After covering 18km in almost 9hours I am happy to lay down in bed after a really needed shower!

Old-Hill-Police-Station
Emerald Street
Light show at the Supertree Grove

Similiar to Kuala Lumpur I have the feeling that Singapore is another big city with neverending number of shoppingmalls, especially in the city center. Unbelievable, that there are so many of them! Honestly, the shoppingcenters are more of a QUAL, however I really appreciate them for having the opportunity to use their clean and western toilets 🙂

Shout out to the cleanliness of both cities, especially Singapore. One reason might be the high fine for littering – up to 1.000SGD (approx. € 615). If you get caught eating or drinking on public transport you‘ll have to pay 500SGD. To me it‘s still a miracle how clean this city is given the fact how much waste (especially plastic) is produced there every single day due to the immense take-away-culture.

The following day I wander almost 3 hours through the Singapore Botanical Gardens, followed by a stroll in China Town and the surrounding area. In the evening I have the pleasure to join a family event at Jessica‘s home – as her family is celebrating the 10th birthday of her daughter Mirelle. It gives me a feeling of home and I am enjoying it every minute of it.

Happy Birthday, Mirelle
meine neue Freundin Trishelle / my new friend Trishelle

Next morning, after a run along the Sunggei Pungol River near Jessica‘s appartment, she invites me to another breakfast together – a typical one in Singapore: Laksa. A spicy coconut-curry-soup with rice noodles, fish and seafood – so delicious!

As my time in Singapore is coming to an end we head to the bus terminal together and I have to say goodbye to this beautiful soul!

Unfortunately the weather hasn‘t been on my side in Singapore: the first full day in the city it was drizzling the whole day. The next day it has stopped but still cloudy. I have enjoyed the temperatures as it feels always warmer due to the humidity. However Jessica tells me that this weather is untypical for the time of the year and that a lot of locals are freezing. I can spot that on the streets watching people‘s outfits 🙂

Melaka, Malaysia

In the afternoon I arrive at the bus terminal in Melaka, a city at the coast in the south of Malaysia. As there are no buses to the city center I share a taxis with 2 belgian travellers who I‘ve met on the bus.

Melaka – Old City

The old city of Melaka and it‘s historical part is a UNESCO Worl Heritage since 2008. There are a lot of museums in and around the old city – however I haven‘t been to any of them. I stay for 5 nights in Melaka, mostly enjoying the silence, doing very little, writing my blogposts, run along the canal, cycling to the less touristy parts of the city and eating! YES -Melaka is like food-heaven! There are so many good restaurants, food-stalls, coffeeshops so I can eat myself through all the delights of India, Malaysia and co. I want to point out two of my highlights: Pak Putra Tandoori – an indian-pakistani restaurant with the best naan-bread (plain or filled with cheese, nuts or egg) and the Klebang Original Coconut Shake Store – approximately 6km outside of the old city you‘ll get the best coconut-shake ever! (I did cycle to the shake-store to really deserve my shake)

The evening before I take the bus back to Kuala Lumpur I have the pleasure to visit the weekend-night-market. Together with Anette, a dutch girl who I have spent the last two days together, and Fanny, a french girl who is also staying in our dorm, I try all the different delights at the various stalls: passionfruit-juice, spicy sweet-corn, coconut-shake, sticky-rice covered in peanuts and Cendol (a kind of shaved ice with coconut milk, jelly rice-noodles and palm sugar).

eine der bunten Rikschas von Melakka / one of the colourful rikshaws of Melaka

Kuala Lumpur, Malaysia

Anette and I arrive in KL around noon. As she is taking the bus to the Cameron Highlands I join her for another hour at the busterminal waiting for this bus.

Back in Bukit Bintang I spend the afternoon to go and see the KL-Tower. While researching the internet I‘ve found a recommandation for an authentic hawker-market near the Petronas-Towers. So I ask some locals for the directions and make my way to get there. Well, it‘s kind of an adventure: as I leave the touristy part of KL and suddenly – only 2km away from the towers – I am entering a completly different world. Small private houses, partly run down, kids playing on the street – a kind of a residential neighbourhood. I make my way through winding lanes till I reach a junction where the hawker-market should be. Unfortunately there are only a few stalls which aren‘t offering anything I want to have.

Hence I buy a coconut from an older lady and walk back to the Petronas-Towers. As it‘s already dusk I want to take some more pictures there.

KL-Tower

The following day – my last day in KL – I finally get to visit the Batu-Caves which are 15km outside of the city. There have been people all over the place – tourists and locals. Mainly because of the weekday – a Sunday.

However I try to enjoy my time there and absorb the whole atmosphere. Most of the hindu people are walking up the 270 stairs to the main cave, some of them in a state of trance. It‘s a spectacle and so interesting to watch!

After watching a couple of minutes I make my way up to the top – slowly in snail‘s pace – as there are people all around and we have to stop several times.

At the top I am kind of disappointed by the cave itself. There are some hindu-statues inside and monkeys are jumping around which are attracting most of the tourists.

Finally I see the two men who I have watched early down at the bottom putting themselves into a trance. They have made it up to the top too and soon being relieved by all the hooks with limes or roses on their backs.

Rosen & Limetten / roses and limes
freche Affen / cheaky monkeys

Back down I take the train back to the city, to Chinatown exactly, visiting the Central Market which is a disappointment too. It‘s mainly a market for souvenir shopping for tourists. As I am going to be on the road several more months I don‘t want to add weight to my backpack.

I make a short walk through Pentaling Street where you can buy all the fake-items you can dream of: shoes, bags, soccer-shirts, watches, electronics, etc. The rest of the evening I spend with packing my bag, dying my hair and relaxing.

11 days in Malaysia and Singapore are over and they‘ve been both intense and relaxing with lots of delicious food and lovely people. It was good to stay in more „western“ places as it is more organized and easier to travel.

SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

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SRI LANKA – Sonnenaufgänge, Strand und Elefanten

Nach 2 Monaten in Nepal ist es am 10.12. Zeit um weiterzureisen und ein neues Land zu erkunden – SRI LANKA.

Da es keine Direktflüge gibt, nehme ich einen fast 4-stündigen Aufenthalt in Kuala Lumpur auf mich. Nachdem ich um 5Uhr Ortszeit in KL ankomme suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und versuche noch ein wenig zu schlafen. Rechtzeitig zum Boarding mach mich auf den Weg zum Gate. Dort erklärt man mir jedoch, dass ich nicht am richtigen Gate bin, obwohl der Flug nach Colombo geht – jedoch mit Malaysian Airline, ich fliege mit Malindo Air. Ja, es gibt 2 Flüge zur exakt selben Zeit von KL nach Colombo. Da ich auf der Anzeigetafel nur Colombo und meine Abflugzeit gesehen habe, bin ich also nicht nur am falschen Gate, sondern auch im falschen Terminal!! Mir bleibt also nicht viel Zeit um den Skytrain zu nehmen (der Zug, der die Terminals am riesigen Flughafen in Kuala Lumpur verbindet) und zu hoffen, dass ich noch rechtzeitig am richtigen Gate ankomme. Ich brauche wohl nicht ausführen, wie sich diese wenigen Minuten in die Länge gezogen haben. Im richtigen Terminal schaffe ich es dann schnellen Schrittes und außer Atem rechtzeitig zum Gate und kann endlich boarden.

Hier sei kurz erwähnt, dass ich Malindo Air nur wärmstens empfehlen kann: es ist nicht nur das Gepäck inkludiert, sondern auch Essen, Entertainment und USB-Anschlüsse an Board – dies ist ja bei vielen Billig-Airlines nicht der Fall! UND es gibt mehr als ausreichend Beinfreiheit ==> Malindo-Air erhält 10 Punkte von mir!

Am Bandaranaike International Airport angekommen, mache ich mich mit dem Bus auf den Weg zum Busterminal in Colombo City um von dort einen weiteren Bus nach Galle und dann Unawatuna zu nehmen. Da ich nach den kalten Tagen in Nepal meinen Geburtstag am Strand verbringen wollte, habe ich meine ersten 3 Nächte im Süden der Insel verbracht.

Die warmen Temperaturen sind eine Wohltat, nicht so die Luftfeuchtigkeit. Der 15-minütige Fußweg von der Bushaltestelle zu meiner Unterkunft ist in der Hitze und mit dem Rucksack ganz schön anstrengend.

Am nächsten Morgen werde ich vom Regen geweckt, der aber bald wieder aufhört. Da es trotzdem bewölkt ist, mache ich mich mit einer Engländerin auf den Weg nach Galle um dort die Festung und Stadt zu besichtigen.

Nachmittags geht‘s zurück nach Unawatuna zum Wijala Beach, wo sich auch die Sonne wieder blicken lässt. Somit verbringe ich meinen Geburtstag wie gewünscht am Strand, mit einer frischen Kokusnuss und schwimme sogar mit 2 großen Meeresschildkröten im Meer – ein Traum!

Happy Me 🙂

Am nächsten Tag mache ich mich nach einem Morgenlauf und landestypischem Frühstück (Dhal-Curry) auf nach Mirissa, wo ich 1 Nacht im Dana Guest Home verbringe – eine der besten Unterkünfte auf Sri Lanka! Am folgenden Morgen geht es mit den Bus ins Landesinnere, in die Highlands nach Ella auf ca. 1.000m Seehöhe.

Zurück in den Bergen sind auch die Temperaturen wieder entsprechend gesunken und zum Glück auch die Luftfeuchtigkeit. Natürlich gibt es hier einige Möglichkeiten für Wanderungen, zum Beispiel zum Little Adam‘s Peak. Diese Gelegenheit lasse ich mich nicht entgehen und starte am nächsten Tag mit anderen Reisenden früh los um den Sonnenaufgang zu sehen. Vom Little Adam‘s Peak geht‘s gleich weiter zur Nine Arches Brigdes. Der Anblick der Brücke mit den 9 Bögen und der Umgebung ist beeindruckend und bei vielen Touristen beliebt. Wir überqueren die Brücke auf den Bahngleisen, gerade noch rechtzeitig bevor der nächste Zug kommt. Da jedoch nur 1-2 Züge pro Stunde die Brücke überqueren und davor immer Hupsignale geben, ist es eher ungefährlich auf den Gleisen zu spazieren. Und somit entsteht auch eins meiner Lieblingsbilder von Sri Lanka.

einfach sein / being peace

Entlang der Bahngleise gehen wir retour nach Ella und gönnen uns erstmal ein spätes Frühstück – ebenfalls wieder „local-Style“: diesmal mit Kokos-Milchreis, Dhal-Curry, Katta-Sambol (eine Zwiebel-Chili-Paste) und frischen Früchten.

Irgendwie haben wir an diesem Tag wohl noch nicht genug Bewegung gemacht, sodass wir am Nachmittag zum Ella‘s Rock aufbrechen – eine weitere kleine Wanderung. Diese wird jedoch kurz von einem heftigen Regenguss unterbrochen, der uns zu einer Pause zwingt in der wir uns mit köstlichen Snacks stärken!

Nachdem es zu regnen aufgehört hat, geht es weiter. Oben angekommen bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht von der Aussicht – was vielleicht auch daran liegt, dass es ziemlich bewölkt ist.

Den Weg hinunter lege ich im Eiltempo zurück, da ich mich für einen Kochkurs am Abend angemeldet habe.

Gemeinsam mit einem russisch-litauischen Pärchen, welches in London lebt, wird mir nicht nur beigebracht, wie man selbst Kokosnussmilch herstellt sondern auch Kokusnuss-Sambol und absolut köstliche Currys: Bananen-, Melanzani-, Mango-, Dhal-, Bohnen-Curry. Natürlich dürfen wir zum Abschluss all die Köstlichkeiten nicht nur kosten sondern uns damit die Bäuche vollschlagen. Ein gelungener Abschluss eines langen Tages.

Am nächsten Tag reise ich erstmals mit Zug weiter, was mich stark an meine Zugfahrten in Myanmar 2016 erinnert. Wieder wähle ich ein Ticket für die 3. Klasse um sagenhafte 60 Rupees (ungefähr € 0,30) um die ca. 60km zurückzulegen.

Ich habe Glück und ergattere einen Sitzplatz neben vielen Einheimischen. Natürlich kommen auch hier immer wieder Verkäufer an Board um die diversen Snacks und Getränke zu verkaufen.

Den restlichen Tag verbringe ich in Nuwara Eliya, wo ich auch eine Teefabrik besuche. Da der Ort jedoch ansonsten nicht viel bietet, nehme ich bereits am nächsten Morgen den Zug nach Hatton und weiter den Bus nach Nallathanniya. Ein kleiner Ort von dem aus man den Adam‘s Peak erklimmen kann.

Zugfahrt mit traumhafter Aussicht / trainride with a wonderful view

Auf 2.234m gelegen, ist dies auf Grund der „Sri Padra“ (dem heiligen Fußabdruck) ein wichtiger Ort für viele religiöse Menschen: für Buddhisten ist es der Fußabdruck von Buddha, für Hindus der von Shiva und für Muslims und Christen der von Adam oder St. Thomas. Somit bekommt jeder, woran er eben glaubt. Es ist zwar nur der 5. höchste Berg in Sri Lanka, jedoch der wichtigste – vor allem im Buddhismus. Jedes Jahr erklimmen ca. 20.000 Pilger – unterschiedlichen Alters, Fitness-Levels und religiösen Hintergrunds – den Gipfel, hauptsächlich in der Hochsaison: vom Vollmond im Dezember bis zum Vollmond im April.

Ich starte also nachts um 02.30Uhr von meinem Guesthouse los um die 5.500 Stufen zu bezwingen um am Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Zuerst geht‘s vorbei an vielen Marktständen, mit großen Teddybären, Süßigkeiten sowie Hauben, Handschuhen und warmen Pullis. Das Ganze erinnert eher an einen Jahrmarkt als an eine heilige Pilgerstätte.

Nachdem ich beim eigentlichen Start/Eingang den Segen von einem Mönch inklusive weißem Armband erhalten habe, starten auch schon bald die Stufen, welche ich jedoch nicht mitzähle 🙂

Entlang des Weges sind immer wieder kleine Teeshops, die mit warmen Tee, Kaffee oder Snacks zu einer Pause bzw. kleinen Stärkung einladen. Ich nehme diese Gelegenheit erst fast ganz oben an, wo ich gegen ca. 04.45Uhr ankomme bevor es die letzten knapp 100Stufen bis zum Gipfel hinauf geht. Gestärkt durch Tee und Roti geht es dann kurz nach 5Uhr weiter um auch einen guten Platz zu ergattern. Leider sind die guten (Sitz-)Plätze schon vergeben, ich finde jedoch noch ein ruhiges Plätzchen und schaue mir erstmals die Umgebung an. Der Sonnenaufgang hat bereits gestartet und am Horizont zeichnet sich schon ein pinker Streifen ab.

Wie viele wissen, bin ich ein großer Fan von Sonnenauf- und -untergängen, dieser schafft es auf alle Fälle in meine Top 5 Sonnenaufgänge! Es ist ein unglaubliches Erlebnis: während ich – umgeben von so vielen anderen Menschen – das Schauspiel der aufgehenden Sonne bewundere, wird im Hintergrund das Singen von Mönchen und Nonnen über Lautsprecher übertragen, was dem ganzen einen magischen Touch gibt. Natürlich mache ich viele Fotos – mit dem Handy & der Kamera, jedoch schalte ich auch beides immer wieder bewusst aus und genieße den Moment.

Nachdem die Sonne dann ganz aufgegangen ist, erkunde ich noch den Tempel und natürlich läute ich auch einmal die große Glocke daneben.

Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak

Am Weg hinunter zeigt sich dann bei Tageslicht auch die schöne Landschaft rundherum mit Wasserfällen und viel grün. Zurück im Guesthouse angekommen, werde ich mit einem großen Frühstück erwartet um die leeren Speicher aufzufüllen.

Danach geht‘s zurück zum Bahnhof in Hatton und weiter nach Kandy.

In Kandy verbringe ich zwei Nächte und treffe dort Freunde aus der Schweiz, die ich ebenfalls 2016 in Myanmar kennengelernt habe. Chiara & Ivan sind zufällig zur selben Zeit in Sri Lanka unterwegs und so war es naheliegend, dass wir uns treffen.

Es ist echt fein, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Obwohl es auch komisch war, nach fast 9 Wochen einen ganzen Abend lang nur deutsch zu sprechen 🙂

Wir erkunden also am nächsten Tag gemeinsam Kandy: Buddhastatue, Spice-Garden (wo uns viel über die diversen Gewürze in Sri Lanka erzählt wird), Kandy-Market und spazieren entlang vom Kandy-Lake. Am nächsten Tag machen wir drei uns am Weg nach Dambulla um von dort aus den Pidurangula-Rock zu erklimmen, von dem aus man einen guten Ausblick auf den Sigiriya-Rock sowie die Umgebung hat.

Obwohl der Sigiriya-Rock der berühmtere und „heiligere“ von den beiden ist, entscheiden wir uns für den kleineren, weniger bekannten und auch günstigeren Rock (€ 2,60 anstatt € 24,-).

Wiedersehen in Sri Lanka / Reunion in Sri Lanka
Sigiriya Rock

Danach trennen sich unsere Wege, da ich nach Polonnaruwa fahre um dort den archäologischen Park der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs zu besichtigen.

Die Ruinen von Polonnaruwa erinnern mich an Angkor Wat in Kambodscha – allerdings kleiner, weniger bekannt und eventuell nicht so beeindruckend. Trotzdem habe ich einen feinen Tag dort, leihe mir in meiner Unterkunft ein Fahrrad aus und besichtige zuerst das Museum und anschließend den archäologischen Park.

Die 4 Buddhastatuen (2 sitzende, 1 stehende & 1 liegende) Gal Vihara, die aus einem einzigen Stein geschnitzt wurden, waren für mich besonders beeindruckend.

Polunnaruwa

Am Nachmittag nehme ich dann wieder einmal den Local-Bus und mache mich auf den Weg zur Ostküste, an den Strand von Passikudah, der einer der schönsten Strände entlang der Ostküste sein soll. Nun ja, da ich diese Ansicht nicht teile, mache ich mich nach 1 Nacht auch gleich auf den Weg weiter in den Süden, nach Arugam Bay.

Kurz ein paar Eindrücke von den Local-Bussen oder TukTuks: generell gibt es die offiziellen Busse der Regierung, aber auch private Anbieter. Beide sind vom Preis her ungefähr gleich und Preisverhandlungen sind bei beiden notwendig. Generell bezahlt man als Tourist/Ausländer IMMER mehr (egal ob bei den verschiedenen Transportmitteln, beim Essen oder den diversen Eintritten zu Sehenswürdigkeiten/Nationalparks o.ä.) – trotzdem lohnt es sich stets eine Ahnung zu haben, wie viel die Einheimischen bezahlen. Mir ist bewusst, dass selbst die „Touristen-Preise“ verglichen zu Österreich/Europa immer noch sehr günstig sind, jedoch geht es hier eher ums Prinzip.

Somit kommt es bei den diversen Bus- und TukTuk-Fahrten teilweise immer wieder zu Preisdiskussionen, da manche Männer denken, wir Touristen wären die Cash-Cow schlechthin. Vor allem, wenn das Doppelte oder Dreifache verlangt wird oder plötzlich für den Rucksack zusätzlich bezahlt werden soll.

Trotzdem sind die Busfahrten ein Erlebnis, da fast jeder Bus einen TV sowie mehrere Lautsprecher-Boxen hat, aus denen laute Musik dröhnt. Bei längeren Fahrten kann dies leider auch ziemlich anstrengend sein und gepaart mit dem Fahrtwind (durch die offenen Türen und Fenster) mal zu Kopfschmerzen führen.

Arugam Bay ist bekannt für gute Surfing-Spots und wurde mir auch von anderen Reisenden empfohlen. Da jedoch im Dezember Low-Season an der Ostküste ist, sind viele Unterkünfte und Lokale geschlossen und auch das Meer lädt durch hohe Wellen nicht unbedingt zum Baden ein. Trotzdem verbringe ich 3 Nächte zu Weihnachten in meiner kleinen feinen Strandhütte unweit vom Meer und genieße die Ruhe sowie das Meeresrauschen beim Einschlafen und Aufwachen. Natürlich findet man auch in Sri Lanka immer wieder Weihnachtsdekoration – zum Teil auch auf Grund der Tatsache das es sehr wohl Christen auf der Insel gibt, jedoch kommt eine richtige Weihnachtsstimmung nicht auf. Den Heiligen Abend verbringe ich gemeinsam mit Katie und Joe aus Australien sowie Eleonar aus Schottland mit Kottu, Bier und guten Gesprächen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen ziehe ich weiter nach Udawalawe und mache mir dort mein eigenes Weihnachtsgeschenk mit einer Jeep-Safari im Udawalawe Nationalpark. Es ist ein Traum diese tolle Landschaft mit all den vielen Bäumen und Sträuchern, dem See und blauem Himmel zu erkunden und dann auch noch Elefanten, Pfaue, Affen, Leguane, Wasserbüffel und all die vielen, bunten Vögel zu sehen. Selbstverständlich halte ich all diese Momente auch auf entsprechend vielen Fotos fest und bin vor allem begeistert, die Elefanten aus der Nähe zu betrachten. Kurzfristig wird mir kostenlos auch ein wenig Action geboten, da unser Jeep im Schlamm stecken bleibt und erst durch Hilfe eines anderen Jeeps herausgezogen werden kann.

so nahe / so close
Ein Elefant!!! / An elephant!!!

Immer noch total glücklich und zufrieden über mein tolles frühmorgendliches Erlebnis mache ich mich auf den Weg zurück an die Südküste, genauer nach Tangalle. Dort verbringe ich 2 Nächte und treffe auch Chiara und Ivan wieder. Wir genießen das Wiedersehen bei einem Cocktail, aber auch gemeinsam am Strand. An einem Abend treffen wir dann auch Caleb aus Neuseeland wieder, den wir in Dambulla beim Pidurangula-Rock kennen gelernt haben.

Gemeinsam mit Caleb reise ich dann auch im Local-Bus weiter. Da wir jedoch in Hiriketiya Beach – einer kleinen, beliebten Bucht – keine Unterkunft finden, nehmen wir den nächsten Bus nach Mirissa. Dort bleibe ich insgesamt 5 Nächte (in 3 verschiedenen Unterkünften, u.a. auch wieder im Dana Guest Home), starte ins neue Jahr und sehe auch Katie und Jason aus Australien wieder.

Silvester feiere ich gemeinsam mit Caleb und Martin (aus Norwegen, den ich in Nepal beim Volunteering kennen gelernt habe) am Strand, barfuß tanzend im Sand! Was für ein absolut genialer und lustiger Start von 2018!

Auch Chiara und Ivan sehe ich in Mirissa wieder und treffe sie dann nochmals in Hikkaduwa, meiner nächsten Station entlang der Küste zurück nach Colombo. In Hikkaduwa bleibe ich insgesamt 3 Nächte.

Der Ort dürfte sehr beliebt bei russischen Touristen sein, was man nicht nur an den vielen russischen Familien bemerkt, sondern auch daran, dass viele Speisekarten und Schilder an Shops und Restaurants in russisch sind. Der Strand ist nicht wirklich empfehlenswert, da er eher sehr schmal ist und durch die Gezeiten am Nachmittag noch schmäler wird.

Entlang der Süd-Westküste kann man immer noch das Ausmaß des Tsunamis am 26.12.2004 erkennen, da viele Häuser nicht renoviert oder abgerissen wurden. Daher nutze ich gemeinsam mit Chiara & Ivan die Gelegenheit und wir besuchen das Tsunami Photo Museum, ca. 5km ausserhalb von Hikkaduwa. Dieser Abschnitt der Küste wurde damals besonders stark getroffen. Der Schauplatz des entgleisten Zuges – in dem ca. 1.500 Menschen gestorben sind – und der deformierten Bahngleise ist nur ein paar Meter vom Museum entfernt.

 

Tangalle: vom Tsunami getroffen / Tangalle: hit by the Tsunami

Das Museum ist kostenlos, auf Spenden basierend und wird von einer einheimischen, betroffenen Familie betreut. Auf den unzähligen Fotos beschreiben sie nicht nur den Tag der Katastrophe, sondern auch die folgenden Tage und Wochen. Insgesamt sind in Sri Lanka knapp 50.000 Menschen gestorben – nach Indonesien (knapp 230.000 Opfer) das meist betroffene Land!

Ein sehr emotionaler Vormittag geht mit dem Besuch bei der Buddha-Statue zu Ende, die als Denkmal für das Zugunglück steht. Die 2. Tsunamiwelle war genauso hoch wie der Kopf des Buddhas – knapp 10Meter!

Tsunami-Denkmal / Tsunami-memorial

Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen verabschiede ich mich dann von Chiara & Ivan, da sie bald nach Hause fliegen und sich unsere Wege nicht mehr kreuzen werden.

Jedoch verbringe ich die restliche Zeit in Hikkaduwa nicht allein, sondern sehe Sabrina wieder – eine Deutsche, die ich in meiner Unterkunft in Tangalle kennen gelernt habe. Es ist immer wieder toll, wie sich die Wege kreuzen und dann bekannte Gesichter um sich zu haben.

Irgendwann habe ich dann doch genug von Sonne, Strand und Meer und begebe mich an meinen letzten Tagen in Sri Lanka auf eine längere Zugreise um nochmals in Landesinnere zu fahren. In Kurunegala besuche ich Sudy, ein Einheimischer – der jedoch 25 Jahre in London gelebt hat – und den ich 3 Wochen zuvor in Ella kennen gelernt habe.

Da es keine direkten Züge von Hikkaduwa nach Kurunegala gibt, muss ich in Colombo umsteigen. Und wie es der Zufall so will, tupft mich plötzlich jemand von hinten an – Chiara & Ivan sind zur selben Zeit am Bahnhof angekommen und sind am Weg nach Negombo. Wir können es gar nicht glauben, dass wir uns bei all den Menschen über den Weg laufen! Dies ist jedoch tatsächlich das letzte Mal das wir uns – zumindest in Sri Lanka – sehen.

Der Zug nach Kurunegala ist total überfüllt, sodass ich die erste Hälfte der zweistündigen Fahrt stehend – eingeklemmt zwischen den anderen Reisenden – verbringe. Ich bin auch so ziemlich die einzige Touristen/Ausländerin in diesem Zug.

Am Bahnhof werde ich von Sudy und Sam (mit seinem TukTuk) abgeholt und bald zeigt er mir mein Reich für die nächsten 2 Tage – ein eigenes Zimmer/Bett/Bad ja sogar ganzes Stockwerk in seinem Haus, mitten im Grünen und mit Ausblick auf einen unglaublich langen Felsen.

Die zwei Tage bei Sudy sind geprägt von einheimischen Essen, Wanderungen auf die umliegenden Felsen mit Ausblick über Kurunegala, eine Wanderung durch den Dschungel sowie einer Radtour entlang des Sees und durch die Stadt um zu frühstücken. In dem Lokal werde ich vom Besitzer dann begrüßt und er versichert mir, welch eine Ehre es ist, dass ich als Österreicherin in ihrem Lokal esse. Da Sudy auch einen Waschmaschine hat, nutze ich diese Gelegenheit natürlich sofort und wasche erstmals in 3 Monaten meine Wäsche in der Maschine und nicht mit der Hand. Nach insgesamt zwei Waschgängen erfreue ich mich an frischer, sauberer, wohlduftender Kleidung! Es sind die kleinen Dinge im Leben, die eine Reisende glücklich machen können 🙂

 

oben angekommen / made it to the top

Bevor ich an meinem vorletzten Tag in Sri Lanka die Zugreise zurück an die Westküste antrete, bringt mich Sudy in ein Straßenlokal, dass eine Art vegetarisches Buffet bietet. Dort probiere ich so ziemlich alle angebotenen Speisen und auch 2 Fruchtsäfte. Ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Speisen/Teller wir zusammen konsumieren, jedoch macht das Ganze köstliche Essen am Ende nicht mal € 5,- aus! Ein Wahnsinn!

Nachdem mich Sudy und Sam zum Bahnhof bringen, warten sie noch über eine Stunde mit mir, da der Zug nach Colombo Verspätung hat. Obwohl der Zug diesmal nicht so überfüllt ist, gibt es keine Sitzplätze mehr. Dafür ergattere ich meinen beliebtesten Platz – an der Tür, wo ich die Fahrt in den Sonnenuntergang genieße und nochmals einige Fotos mache.

Spätabends komme ich dann in endlich mit dem Bus in Negombo an, wo ich meinen letzten Tag in Sri Lanka verbringe: ein letzter Morgenlauf am Strand steht ebenso am Programm, wie Sonne tanken, lesen und im Meer schwimmen. Natürlich habe ich auch nochmals ein köstliches Curry sowie Kottu gegessen. Und die obligatorische, fast tägliche Kokusnuss durfte auch nicht fehlen.

Somit habe ich mich zufrieden und gut gesättigt abends auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Sri Lanka – 4 Wochen – die nicht immer einfach waren: ich hatte viele sonnige Tage, köstliches Essen, beeindruckende Landschaften & Tierwelt, schöne Strände, meistens freundliche Einheimische, konnte liebe Freunde wiedertreffen und neue, nette Menschen kennenlernen. ABER es gab auch anstrengende Momente, auf Grund von ständigen Preisverhandlungen speziell bei Bus- und Tuktuk-Fahrten; der Tatsache, dass ich die ersten 10 Tage zu schnell unterwegs war; persönlichen Herausforderungen; komischen Annährungsversuchen von Einheimischen; und generell dem Gefühl teilweise als Cash-Cow aus dem Westen gesehen zu werden.

Im Endeffekt überwiegt jedoch das Gefühl, dass Sri Lanka auf alle Fälle eine Reise wert ist, viel zu bieten hat und mir mit vielen tollen Eindrücken, Momenten und Erlebnissen in Erinnerung bleiben wird!

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SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

After 2 months in Nepal it‘s time to move on to discover a new country – SRI LANKA.

There are no direct flights from Kathmandu to Colombo so I have to kill 4 hours of overlay in Kuala Lumpur. As I am arriving in KL at 5am I am looking for a quiet spot and try to get a bit of sleep before I am heading to the gate for boarding. Even though the flight at this gate is taking off to Colombo the staff tells me that I am at the wrong gate – as I am flying with Malindo Air and not with Malaysian Air. Yes, there are 2 flights to Colombo at the exact same departure time. As I have just looked at the destination and departure-time on the information-screen I am at not only at the wrong gate – it‘s even the wrong terminal!! So there is only little time left to make my way to the right gate in the other terminal with the skytrain (a train which connects the terminals at the huge airport in KL). Guess I don‘t have to mention that these few minutes feel like hours.

Luckily I make it to the gate on time and finally I am boarding my flight to Colombo.

A short note on Malindo Air: I can absolutely recommend this airline: not only is the luggage included in the price, also food, on-board entertainment and USB-ports are provided – not the case with budget-airlines normally. AND on top of that you have a lot of leg-room ==> Malindo-Air – 10 points!

From the Bandaranaike International Airport I take a bus to the main busterminal in Colombo city to change to a bus down South to Galle, from there I hop on another bus to finally go to Unawatuna. After all the cold days in Nepal I wanted to be at the beach for my birthday, that‘s why I have decided to spend my first 3 days down South of the island.

The warm temperature is really nice but the humidity is killing me – especialla after walking 15minutes from the busstop to my accommodation with my backpacks.

The next morning I wake up listening to some heavy rain which luckily is over soon. As it is still cloudy and not really beach weather I decide to go and check out Galle city and the fort together with Rachel from England.

Back to Unawatuna in the afternoon we stop by Wijala Beach, where I am spending my birthday as wished at the beach, with a fresh coconut and even swimming with 2 giant seaturtles – what a great day!

Next day after a morning run and a typical sri lankan breakfast (dhal curry with bread) I hop on the bus to Mirissa where I spend one night at Dana Guest Home – one of the BEST accommodations in Sri Lanka! Following morning it‘s another busride to go the Highlands, stopping in Ella at about 1.000m of elevation.

Back in the mountains there are several hikes around the area, like Little Adam‘s Peak. Taking this opportunity I start early next morning with other travellers to watch the sunrise there, continueing a day full of exercise to walk to the Nine Arches Bridge. The view of the bridge with its 9 arches and the surroundings is impressive and popular for most tourists. We cross the bridge on the train tracks before the next train is coming. Due to the fact that there are only 1 or 2 trains per hour crossing the bridge giving horn-signals it‘s pretty safe to do that.

Nine Arches Bridge

That‘s why I can take one of my most favourite pictures of Sri Lanka there.

We follow along the train tracks to get back to Ella and treat ourselves with a late breakfast – again „local-style“: coconut-milkrice, katta-sambol (a spicy onion-chili-paste) and fresh fruits.

As we are still up for some activity we decide to climb Ella‘s rock in the afternoon – another small hike. Due to heavy rain we are forced to take a break on our way up to the peak which we use to fuel our bodies with delicious snacks: pineapple, papaya and avocado.

After the rain stops we continue to the top where I am a bit disappointed of the view – maybe be because of the cloudy sky.

I am rushing back down as I am signed in for a cooking class in the evening. There a russian-lithuanian couple from London and I are learning how to make coconutmilk ourselves as well as coconut sambol and amazing curries with banana, eggplant, mango, dhal or beans. At the end of the class we try all the prepared delights! What a great ending of a long and active day!

Kochkurs – 7 verschiedene Currys / cooking-class – 7 different curries

The next day it‘s my first time to take the train in Sri Lanka which brings back memories from my trainrides in Myanmar in 2016. I am buying a 3rd class ticket for legendary 60 rupees (about € 0,30) for a 60km journey.

Luckily I get a seat together with lots of locals. During the ride there are a several men passing our carriage selling different snacks and drinks.

The rest of the day I am spending in Nuwara Eliya where I am visiting a tea plantation. As there is not really more to do there I am catching the train to Hatton already the next morning to jump on another bus to Nallathanniya – a small village from where you can climb Adam‘s Peak.

This is a very important mountain for religious people – Buddhists, Hindus, Muslims and Christians – due to the Sri Padra (the holy footprint) on top of 2.234m. According to the different religions it‘s the footprint of Buddha in Buddhism, of Shiva in Hinduism and for Muslims and Christians it‘s the footprint of Adam or St. Thomas. There‘s something to believe in for everyone.

It‘s only the 5th highest mountain in Sri Lanka but for sure it‘s the most important one – especially for Buddhists. Each year there are 20.000pilgrims different in age, fitness-levels and religious backgrounds who are climbing up the top, mostly during highseason: from the fullmoon in December till the fullmoon in April.

In the middle of the night, at 2.30am I leave at my guesthouse to climb the 5.500stairs to the top to see the sunrise. First I have to pass a lot of stalls/little shops which are selling big teddybears, sweets, hats, gloves and warm jumpers – which reminds me more of a fairground than a holy place.

Shortly after passing the original entrance/start – where I receive a blessing from a monk including a white bracelette – the steps begin which I am not counting 🙂

Along the way there are several teashops which are selling tea, coffee and snacks and are perfect for a little break inbetween. I take this opportunity at the last tea shop before the peak which I reach around 4.45am. Boosted due to a cup of tea and a roti I am climbing up the last 100steps shortly after to get a good spot for the sunrise. Unfortunately the good seats are already taken however I manage to find a quiet spot. The sun has started to rise and there is already a pink stripe on the horizone.

As many know I am a huge fan of sunrises and sunsets and this one is for sure in the list of my top 5 sunrises! It‘s an unbelievable experience: while I am watching the sunrise – surrounded by so many other people – we all can listen to the singing of monks and nuns out of some speakers which gives the whole spectacle a magical touch. No need to say that I am taking a lot of pictures with my mobile and camera however I am switching them both of to embrace the moment too. After the sun has fully rosen I explore the temple at the top and ring the big bell next to it.

On the way back down in daylight I can overlook the beautiful surrounding area with waterfalls, trees and oh so green. At the guesthouse the owner is already waiting for me with a huge breakfast to fill up my empty stomage.

Then it‘s time to go back to Hatton and move on to Kandy.
In Kandy I am staying for 2 nights catching up with friends from Switzerland who I met in Myanmar in 2016 too. As it happens Chiara and Ivan are travelling in Sri Lanka at the same time which gives us the opportunity to finally see us again.

It‘s so great to see familiar faces even though it‘s weird to speak german again after almost 9 weeks 🙂

We spend the next day exploring Kandy: buddha statue, spice garden (where we learn a lot about the different sri lankan spices and herbs), Kandy-market and walk along the lake area. On the next day we take the bus to Dambulla where we want to climb Pidurangula-rock to get a good overview of Sigiriya-rock.

Even though Sigiriya-rock is the more famous and „holier“ rock we decide to climb the smaller, less popular and cheaper rock (€ 2,60 instead of € 24,-).

Afterwards we go on different paths as I take the bus to Polonnaruwa to explore the archeological park of the capital of the former kingdom.

The ruins of Polonnoaruwa are reminding me of Angkor Wat in Cambodia – hence they are smaller, less famous and maybe not as impressive. However I have a nice day there, renting a bike at my guesthouse first visiting the museum followed by the archeological park.

The 4 buddha-statues (2 sitting, 1 standing & 1 reclining) Gal Vihara which are carved out of one single stone have been the most impressive part of the day.

In the afternoon it‘s time to catch another local bus to make my way to the East coast, to the beach in Passikudah which is supposed to be one of the most beautiful beaches along the East coast. Well, as I am not sharing this opinion, I make my way further down South already after one night to go to Arugam Bay.

Let‘s talk a bis about transportation in Sri Lanka, especially local busses and tuktuks: in general there are the official government busses as well as private ones. Both offer more or less similiar prices and hazzling is mandatory with both of them. It‘s a fact that tourists/foreigners are ALWAYS paying more (no matter for transport, food or entrance fees to different sights or nationalparks) – however it helps to have a feeling of what to expect to pay. Of course I am aware that even the „tourist prices“ are way cheaper than in Austria or Europe but it‘s more a principal issue.

Given this fact of the different charges I am facing myself every now and then discussing prices when taking the local bus or tuktuks, especially as some men do think tourists are their cash-cows when trying to charge double or triple the normal price or suddenly asking to pay for the backpack.

Nevertheless the busjourneys are always an experience itself as almost every bus is offering a TV and several speakers to play loud local music. On longer busjourneys this entertainment program might be a little bit exhausting combined with the wind (as mostly all windows and doors are open) causing some headaches.

Arugam Bay is famous for good surfing-spots and was recommended to me by several other travellers. But December is low-season at the East cost, therefor some accommadations, restaurants and bars are closed. The sea is pretty rough too which isn‘t really welcoming for a nice swim.

However I spend 3 nights in my small, cozy beach hut around christmas, enjoying the silence as well as listening to the ocean/waves while falling asleep or waking up.

In Austria Christmas is celebrated in the evening of the 24th – so on this day I am having a nice dinner with Katie and Joe from Australia and Eleanor from Scottland with kottu, beer and good conversations.

Meine kleine Strandhütte / my little beach hut
australisch-österreichische Weihnachten / australian-austrian x-mas

After the christmas holidays I make my way back more inland to Uduwalawe to treat myself with my personal christmas-gift: a jeep safari at Uduwalawe Nationalpark. It‘s amazing to discover this beautiful landscape with all the trees and bushes, the lake and a blue sky and on top of that to spot the elefants, peacocks, monkeys, lizzards, waterbuffalos and all the colourful small and big birds. Needless to mention that I take tons of pictures, especially watching the elefants so close makes me super happy.

I even get offered some action inside the nationalpark as our jeep gets stuck in the mud. Thanks to another jeep which helps us to get out again and we can continue the safari.

Uduwalawe Nationalpark

Still stoaked about my adventurours tour early morning I take the bus down South again to Tangalle where I stay for 2 nights. On the first evening I meet up with Chiara and Ivan again having a cocktail at the beach. The next evening the three of us have dinner with Caleb from New Zealand who we‘ve met in Dambulla at Pidurangula-rock.

Together with Caleb I take the local bus next day to travel further West along the coast. As we cannot find any accommadtion in Hiriketiya beach – a small and popular bay – we hop on the next available bus to Mirissa where I stay for 5 nights in total (in 3 different accommodations, two nights at my beloved Dana Guest Home). On my first evening in Mirissa I catch up with Katie and Joe again to have dinner together.

New Year‘s Eve I celebrate together with Caleb and Martin (a norwegian friend who I‘ve met while volunteering in Nepal) at the beach, dancing barefoot in the sand! What an amazing and fun start of 2018!

welcoming 2018!

I do see Chiara and Ivan again in Mirissa as well as Hikkaduwa – where I stay for 3 nights – my last stop on my way to Colombo.

This place seems to be very popular with russian tourists as there are many russian families there and a lot of restaurant menus and signs outside of shops are written in russian language.

In my opinion the beach isn‘t really recommandable as it is pretty small and gets even more narrow due to the tide.

While travelling along the South-West-coast there are still a lot of damaged houses due to the Tsunami December 26th 2004. Together with Chiara and Ivan I visit the Tsunami Photo Museum which is about 5km out of Hikkaduwa. This part of the coast has been hit very bad.

The museum is donation based and run by a local family who are still suffering from this horrible event.

All the pictures show the massive damage the waves have caused on that day but also what happened the following days and weeks. In total there were 50.000 people killed in Sri Lanka, after Indonesia (approx.230.000) the second most affected country.

A very emotional morning ends at the big Buddha Statue 500m away from the museum which is a memorial for all the people who died inside the train which has been hit by both waves. The second wave was as high as the head of the statue – 10meters!

Tsunami Photo Museum

Finally it‘s time to say goodbye to Chiara & Ivan – having one last dinner together – as they are flying back home soon.

No worries, I don‘t have to spend the rest of my time alone in Hikkaduwa as Sabrina, a german girl I have met at my hostel in Tangalle, is there at the same time. It‘s always nice when you get the chance to meet up with great people and have them around you.

It‘s hard to believe but as I have the feeling of „I am beached-out“ – I go on a longer train journey again back more inland of the island. I stop in Kurunegala to visit Sudy, a local friend – who has lived 25 years in London and I‘ve met 3 weeks ago in Ella.

As there are no direct trains from Hikkaduwa to Kurunegala I have to change at the main station in Colombo.

By coincidence suddenly somebody is touching my shoulder from behind – Chiara & Ivan arrived at the station at the exact time as they are on their way to Negombo. We can not really believe that we manage to see us with all these people around us. This time it is really the last time that we see us – at least in Sri Lanka!

The train to Kurunegala is so packed with people that I have to stand the first part of the 2-hours-journey in between locals.

etwas überfüllter Zug / a little bit packed

At the trainstation Sudy and Sam (with his tuktuk) are picking me up and soon after he is showing me my „kingdom“ for the next two days: my own room/bed/bathroom even a whole floor in his house, surrounded by green fields and trees and a wonderful view of an unbelievable long rock.

These two days are filled with eating local food, hiking up all the rocks in the area with amazing views over Kurunegala, a hike through the jungle and a tour with the push-bikes along the lake and through the city to have breakfast. In the coffeeshop where we have breakfast the owner himself is coming up to our table to welcome me and tell me how honoured he feels that an austrian woman is visiting his shop.

Back at Sudy‘s house I take the opportunity of using is washing machine to do my laundry, first time after 3 months not washing it by hand. After two full loads of washing I am glad about having fresh, clean, good-smelling clothes again! Yes – it‘s the little things in life making a traveller happy 🙂

On my second last day in Sri Lanka – before taking the train back to Colombo – Sudy takes me to a small food-place at the side of the road which offers a kind of vegetarian buffet. All the food looks so delicious that I am trying almost everything including two fresh fruit juices. I have no idea how many different dishes/plates we had together, however in the end it comes to less than € 5,- in total, unbelievable!

dav

Then it‘s time to say goodbye – so Sudy and Sam drive me back to the trainstation waiting more than an hour with me due to a delay of my train. This time the train is not as full as it was two days ago, still there are no seats available. But I manage to get one of my favourite seats on the train – the one at the door, where I enjoy watching the sunset and taking some more pictures.

Later in the evening I finally arrive in Negombo where I am spending my last day in Sri Lanka: a last morning-run at the beach as well as soaking up the sun, reading and swimming in the ocean. Needless to say that I have another delicious curry, kottu and my daily coconut.

Satisified and well fed I make my way to the airport in the evening to catch my night-flight to Malaysia.

Sri Lanka – 4 weeks – which haven‘t been always easy: I had quite a lot sunny days, delicious food, stunning landscapes and animals, nice beaches, mostly friendly locals, have been able to reunite with lovely friends and meet new, great people. BUT there have been the exhausting moments too, due to constantly bargaining prices for buses and tuktuks; the fact that I have been travelling too fast the first 10 days; personal challenges; weird approaches of some male locals and in general having the feeling of being seen as the western cash-cow.

However in the end the feeling that Sri Lanka is definitely worth a visit dominates, as it has to offer a lot and I will keep many amazing impressions & moments in my memory.

NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

NEPAL Teil 4: Tue Gutes und sprich darüber

Als ich mich entschieden habe, nach Nepal zu reisen, war für mich immer klar, dass ich dort auch bei einem Freiwilligen Projekt mitarbeiten möchte. 2016 habe ich in Myanmar Ale aus Guatemala kennengelernt, die mir die Organisation „All Hands and Hearts“ empfohlen hat. Sie hat selbst im Frühjahr 2017 bei einem derer Projekte in Nepal mitgearbeitet.

Nachdem mein Abflugtermin festgestanden ist und ich wusste, dass ich zuerst den Annapurna Circuit machen möchte, habe ich mich online für meinen Wunschtermin registriert und bald die entsprechende Bestätigung für meine Mitarbeit erhalten.

Am 29.11. hab ich also mal wieder nur den kleinen Rucksack gepackt und mich auf den Weg nach Haibung, Sindhupalchok ca. 40km nördöstlich von Kathmandu gemacht.

Dank der Volunteer-Gruppe auf Facebook habe ich am Vorabend bereits Steve aus Californien kennen gelernt. Um zur Bushaltestelle etwas ausserhalb von Thamel zu gelangen, nehmen wir – Gaelle, Rose, Steve und ich – 2 Taxis, da sich unser Gepäck plus 4 Personen in einem Taxi unmöglich ausgehen! Wie es der Zufall so will, bleibt das Taxi von Rose und mir auf den letzten 1,5 – 2km liegen, sodass wir den restlichen Weg zu Fuß zurück legen und auch noch an der Boudhanath Stupa vorbeikommen.

Boudhanath Stupa

An der Bushaltestelle treffen wir dann wieder auf Steve & Gaelle sowie weitere Volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Irland) und Dane (England). Dane und Luisa waren rechtzeitig an der Bushaltestelle und haben noch 2 Sitzplätze ergattert, der Rest von uns darf stehen. Jetzt hören sich natürlich rund 40km nicht so weit an, jedoch legen wir diese Strecke in Nepal zurück und sie führt uns wieder in die Berge – sodass wir von einer Busfahrt von knapp 3 Stunden sprechen.

Dane ist so nett, und überlässt mir seinen Sitzplatz, welchen ich dann bei der Hälfte an Gaelle abgebe. Die Fahrt ist wieder einmal holprig, sodass wir uns – egal ob sitzend oder stehend – gut festhalten müssen. Nach knapp 3 Stunden kommen wir gut durchgeschüttelt mit ein paar blauen Flecken in Haibung bzw. im Camp an.

DAS LEBEN EINES VOLUNTEERS IM CAMP

Volunteers

Es ist ein reges Kommen und Gehen im Camp, täglich reisen mal mehr mal weniger Volunteers an oder ab. Geschätzt waren wir wohl rund 80 Leute während meines Aufenthaltes. Der Großteil kommt aus Europa (England, Spanien, Frankreich, Irland, Norwegen) aber auch aus den USA, Israel, Peru, Australien, Thailand, Malaysien oder Singapur. Wiedereinmal bin ich die einzige Österreicherin vor Ort.

Durch all die verschiedenen geographischen, kulturellen, alters- aber auch jobtechnischen Hintergründe ergeben sich spannende Konstellationen und Gespräche – welch eine Bereicherung! Ich hatte rasch das Gefühl ein Teil einer großen Familie zu sein, was selbstverständlich dazu beigetragen hat, dass ich mich rasch wohlgefühlt habe.

Camp-Leben

Das Camp besteht aus mehreren Terrassen, mit den diversen 2-4Mann-Zelten. Ich habe mich jedoch entschieden, kein eigenes Zelt zu kaufen, sondern im großen weißen Zelt unterzukommen, wo ich mir eins der 13 Stockbetten aussuche.

„Schlafsaal“ im weißen Zelt / „Dorm“ in the white tent

Die Tage bevor ich ins Camp angereist bin, haben mich Fern & Byron immer wieder damit aufgezogen, dass es vor Ort nur die Möglichkeit für Kaltwasserduschen sowie Plumsklo gibt. Nun, bei den Duschen hatten sie nicht unbedingt recht! Generell gibt es nur kaltes Wasser, welches vorab in einen großen Kübel gefüllt wird, welches man sich sich dann mit einem kleineren Kübel über den Körper gießt. Jedoch hat ein ehemaliger Volunteeer eine Art kleine Therme gespendet, sodass es nun möglich ist, sich mit heißem Wasser zu duschen. Wobei erwähnt werden muss, dass das Wasser so heiß ist, dass es nochmals mit kaltem gemischt werden muss – herrlich!

Die größte Herausforderung war für mich jedoch die Kälte – auch als Österreicherin! Das Camp liegt auf ca. 1.500m. Solange die Sonne scheint ist es angenehm warm, abends und in der Nacht ist es jedoch kalt – teilweise hat es nachts um die 0 Grad. Wenn man nun bedenkt, dass wir in Zelten schlafen und uns sonst nur im Freien aufhalten, kann man sich vielleicht vorstellen, dass es an manchen Tagen schwergefallen ist sich zu erwärmen. Selbst eine warme/heiße Dusche hilft dann nichts, weil man sich danach rasch anzieht und wieder in der Kälte ist.

Nachdem ich lange überlegt hatte, habe ich mir vor meiner Anreise ins Camp in Kathmandu einen Daunenschlafsack um € 0,60 pro Tag ausgeliehen – die beste Entscheidung und gut investiertes Geld!!! Somit kann ich mich jede Nacht in meine 2 Schlafsäcke (habe ja selbst auch noch einen mit) kuscheln. Ab der zweiten oder dritten Nacht funktioniere ich dann auch täglich eine meiner Thermostrinkflaschen in eine Wärmeflasche um, befülle sie mit heißem Wasser vor dem Schlafengehen und leg sie in den Schlafsack.

Leibliches Wohl

Es werden täglich (ausser am arbeitsfreien Samstag) 3 Mahlzeiten angeboten.

Frühstück: 2 Scheiben Toast, 2 Eier, Erdnussbutter, Marmelade, Haferflocken, Tee und Kaffee

Mittagessen: Dal Bhat, welcher von einheimischen Familien bei der jeweiligen Schule gekocht wird.

Abendessen: Gemüsereis, Curry, Sandwich, Pasta, etc., ebenfalls von einer einheimischen Familie im Camp gekocht.

Es gibt auch einen kleinen Shop ca. 5Minuten zu Fuß vom Camp entfernt, wo wir uns mit Keksen, Schokolade, Gemüse, Obst, Limonaden oder Bier auch mal was Gutes gönnen können.

Bauprojekte

Derzeit werden vor Ort 2 Schulen gebaut: in Nibagaun (15 Minuten mit dem Bus vom Camp entfernt) werden 2 Schulgebäude wieder aufgebaut, wobei bereits vorhandene Fundamente und Stahlkonstruktionen verwendet werden. Hier gibt es auch ein 3. Schulgebäude, welches derzeit bereits für den Unterricht genutzt wird. Somit sind die Kinder auch vor Ort und nutzen ihre Pausen um den Volunteers zuzuschauen oder auch mit ihnen zu spielen oder singen.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 Minuten zu Fuß vom Camp entfernt) wird ein 2-stöckiges Schulgebäude mit ingesamt 4 Klassenräumen komplett neu aufgebaut.

Es gibt einige Volunteers die Erfahrung „am Bau“ haben, jedoch hat die Mehrheit eher kein Vorwissen – da gehör ich auch dazu 🙂

Zusätzlich arbeiten auf beiden Standorten einige einheimische Männer als Maurer, denen man die Möglichkeit bietet mit einer guten Ausbildung auch zukünftig Arbeit zu finden. In Kalikasaran erlernen ca. 6 Frauen den Beruf des Maurers um ebenso ihre berufliche Zukunft zu sichern.

Ich habe insgesamt 7 Tagen an beiden Standorten gearbeitet (musste auf Grund einer Grippe leider einen Tag aussetzen, da ich total danieder war). Anfangs war jede neue Aufgabe eine Herausforderung und natürlich auch körperlich anstrengend, jedoch hat es am Ende des Tages immer sehr viel Spaß gemacht neues zu lernen und zu sehen, wie der Bau eines Gebäudes in Nepal mit ganz anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten funktioniert. Meine Aufgaben haben sich vom Rebar-Bending (Stahlteile zurecht biegen), Masala-Mixing (Beton mischen – händisch mit Schaufeln), Bambus schneiden und ähnlichem erstreckt. Beim Bambus schneiden hab ich zum Beispiel erstmals eine elektrische Säge verwendet. Zuerst hatte ich meine Bedenken und dann hat es mir richtig Spaß gemacht! Generell lerne ich in diesen 7 Tagen so viel und traue mir auch immer mehr zu. Natürlich steht die sprachliche Barriere manchmal im Weg (ich hab ja keine Erfahrungen mit all den fachlichen Ausdrücken), jedoch lässt sich das schnell beheben, in dem ich einfach nachfrage und es mir erklärt/gezeigt wird, im schlimmsten Fall auch 5 Mal 😉

Zusätzlich gibt es mehrmals wöchentlich nach dem Arbeiten die Möglichkeit den einheimischen Kindern sowie Maurerinnen und Maurer Englisch-Unterricht zu geben, wo sich stets mal mehr, mal weniger Volunteers finden um daran teilzunehmen. Speziell die Klassen mit den Kindern sind sehr lustig.

Im Endeffekt verlängere ich meinen Aufenthalt um einen Tag und muss nach 11 Nächten abreisen, da ich bereits einen Flug gebucht habe. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich wohl – wie viele andere auch – meinen Aufenthalt im Camp verlängert.

Mein erster – und bestimmt nicht letzter – „Einsatz“ mit All Hands and Hearts war eine spannende, herausfordernde und interessante Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte. Vielen Dank an all die tollen Menschen, die diese kurze Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Wer nun bis hier gelesen hat – danke! Gerne dürft auch ihr dieses tolle Projekt unterstützen und Kindern in Nepal die Chance auf eine Ausbildung in einem erdbebensicheren Gebäude ermöglichen.

https://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

VIELEN DANK FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG VON GANZEM HERZEN!

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NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

When I decided to travel to Nepal, I‘ve always known that I want to volunteer there.

In 2016 I‘ve met Ale from Guatemala in Myanmar who did volunteer with „All Hands and Hearts“ early 2017 and recommended this organization.

After I had booked my flight to Kathmandu and knowing that I want to do trekking first I did my online application for my desired dates of volunteering.

November 29th I‘ve packed my little backpack again and made my way to Haibung, Sindhupalchok – approximately 40km north-east of Kathmandu.

Thanks to the facebook group I‘ve already met Steve from California the day before for dinner.

The two of us as well as Gaelle and Rose are meeting in Thamel to share taxis to the busstop. Due to the tiny taxis and all our luggage we have to take 2 taxis to get there. Unfortunately the taxi I am sharing with Rose has broken down so we had to walk the last 1,5 to 2km – luckily we are coming across the big Boudhanath stupa.

At the busstop we are meeting Steve & Gaelle again and more volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Ireland) and Dane (England). Dane and Luise have arrived at the busstop early enough to get 2 seats, the rest of us is forced to stand. Well, 40km on a bus don‘t sound that long – but we are in Nepal and going up the mountains – so we are talking about a 3 hours busride.

Dane is a gentleman and offers me his seat which I give to Gaelle halfway through. It‘s a bumpy busride again which forces you to hold on, no matter if you are sitting or standing. After 3 hours we are arriving at the camp with some more bruises.

Life of a volunteer at camp/base

Volunteers

Every day there are volunteers arriving and leaving, sometimes more sometimes less. In total there have been around 80 volunteers at base during my stay. Most of them from Europe (England, Spain, France, Ireland, Norway) but also from the US, Peru, Israel, Australia, Thailand, Malaysia or Singapore. Once more I am the only Austrian.

All these different geographical, cultural, job and age backgrounds are causing an interesting mix which leading to good conversation and a great atmosphere – most of the time 😉

Quickly I am feeling part of big family which helps to feel really welcome and home.

Camp-life

The camp consits of 4 terraces with already a lot of small tents for two to 4 people. I have decided to not purchase or bring my own tent and rather stay in the big white tent – choosing one of the 13 bunk beds.

The last days before heading to the base Fern & Byron have been making fun of me regarding the cold water bucket showers and the pit toilets at camp. Well, they weren‘t quite right with the showers! In general there is just cold water which you put in a big bucket before having a shower, pouring the cold water on your body with a smaller bucket. Luckily there has been a very generous volunteer at the camp before I‘ve arrived who donated a water heater. So now it is possible to stay in line for a bucket of hot water – and I mean really hot water which you have to mix with cold one to not burn yourself while having a shower! Fantastic!

Honestly the cold temperatures have been the biggest challenge for me – even tough I am from Austria! The camp lies at an elevation of 1.700m. During the day as long as the sun is out it‘s warm and everything is fine. But in the mornings, evenings and during the nights it is really cold, freezing – sometimes it‘s around 0 degrees. Given the fact that we are sleeping in tents and spending most of our time outside you can imagine that it is difficult to keep yourself warm some days. Even a warm/hot shower doesn‘t help as you have to get dressed afterwards really fast and be outside in the cold again anyways.

Before going to the camp I have been thinking a lot about renting a down-sleeping bag in Kathmandu which I finally did for € 0,60 per day – the best decision ever and a perfect investment! Each night I was able to crawl into my 2 sleepingbags (including my own one which I took with me originally for trekking). In my second or third night I started to use my drinking bottle as a THERMOFOR, filling it up with boiling hot water before going to bed putting it in my sleeping bag next to myself.

Culinary delights

Daily (excluding Saturdays which is our day off) we are served 3 meals.

Breakfast: 2 slices of toast, 2 eggs, peanutbutter, jam, oats, tea and coffee

Lunch: Dal Bhat which is prepared by a local family from the community at the construction sites.

Dinner: vegetable fried rice, curry, sandwiches, pasta for example, which is prepared by another local family at the camp.

Furthermore there is a small shop 5 minutes walking distance away from the camp which offers chocolate, crackers, vegetables, fruits, soda and even beer. So if we wanted to treat ourselves we just went down to the shop.

Schoolprojects

At the moment All Hands and Hearts is building 2 school buildings:

in Nibagaun (15 minutes with the bus away from camp) we are rebuilding 2 buildings using foundations and steel-constructions which have already been there prior to the earthquake. There is a third school building which is currently used for teaching kids. So there are kids on site approaching you during their breaks to talk to us, play or dance with us.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 minutes walking distance to the camp) a totally new school building with 2 floors and 4 classrooms is built.

Some of the volunteers do have experience working at a construction site but most of us don‘t – I belong to the second group 🙂

At both sites local male masons are working with the volunteers which should give them the opportunity to get a lot of experience and hopefully guarentee them a job in the future.

On top of that there are also 6 women being trained as female masons in Kalikasaran.

I have been working 7 days at both sites (unfortunately I had to take off one day due to a bad cold which knocked me out). In the beginning each new task/job on site has been a challenge for me and my body. But at the end of the day it always has been great fun to learn something new and see how a school is built in Nepal with all the different opportunities and possibilities. I have been doing rebar-bending, mixing masala (you are mixing the concrete with shovels by hand), cutting bamboo or similar tasks.

Cutting the bamboo into sticks I have been totally afraid to use an electrical saw for the first time but after my first tries I didn‘t even want to stop using it 🙂 Overall in these 7 days I am learning a lot. Sometimes the language is kind of a barrier – as I am not familiar with all the technical words at a construction site – but I kept asking the team leaders or other volunteers who are explaining or showing me what to do – even if it has to be several times.

Rebar-bending

Additionally the volunteers have the possibility to teach local kids as well as the female and male masons english 5 days a week after work. Especially kids classes are very funny as we are dancing and singing with them.

In the end I am extending my stay for 1 night but have to leave after 11 nights due to the fact that I‘ve booked a flight already. Guess I would have stayed longer – as many of the volunteers are extending too – at camp otherwise.

Kalikasaran

My first – but for sure not my last – experience with All Hands and Hearts has been interesting, challenging and amazing which I don‘t want to miss for sure.

Thank you so much to all the lovely, awesome people who made this short period as a volunteer such a great experience – you know who you are!!

So, whoever is still reading these words – thank you! I would very much appreciate if you have some spare euros, dollars, pounds or whatever to donate and give kids in Nepal the chance to be educated in an earthquake-secure building!

http://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

THANK YOU VERY MUCH FROM THE BOTTOM OF MY HEART!

NEPAL – part 3: back from trekking and trekking again

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

NEPAL – Teil 3: zurück vom Wandern und wieder retour

Zurück in Pokhara sind wir zu unserem Guesthouse und haben wieder die gleichen Zimmer bezogen, die wir vor dem Trek hatten. Ich muss wohl nicht lange erwähnen, dass ich schnell ins Bad bin und eine lange Dusche genossen habe. Es war herrlich!
Die nächsten Tage sind wir es sehr ruhig angegangen: ohne Wecker aufstehen, keine Rucksäcke schultern oder mindestens 10km gehen. Aber keine Sorge, ganz so faul waren wir auch nicht – wir haben nach 2 Nächten die Unterkunft gewechselt ans nördliche Ende vom Phewa Lake mit feinem Ausblick über den See und guten, günstigen Lokalen von Einheimischen rundherum – weniger touristische Lokale.
Ich war nach 4 Wochen endlich wieder laufen – natürlich entlang vom See – und hab auch 3 Yoga-Einheiten im Umbrella-Café besucht. Wir haben uns auch einen Kino-Abend mit Popcorn und Pizza im Movie Garden gegönnt und uns „Die Verurteilten“ angesehen (empfehlenswerter Film).
Da wir vom Gehen/Wandern noch nicht genug hatten, sind wir natürlich auch hinauf zur World Peace Pagoda im Süden des Sees gewandert und haben den Ausblick über den See und die Stadt genossen. Unglaublich wie weitläufig und groß Pokhara ist. Da wir uns immer nur an der ‚Lakeside‘ aufgehalten haben – dem touristischen Teil von Pokhara – war uns die Größe gar nicht bewusst.
Ebenso haben wir eine Radtour von ca. 40km zum Begnas See gemacht, der im Osten von Pokhara liegt. Selbstverständlich haben wir die Challenge auf uns genommen und sind auch zum Viewpoint hochgeradelt – eine schweißtreibende Angelegenheit! Dafür hat das Runterfahren umso mehr Spaß gemacht 🙂
Um auch die kulinarische Seite von Pokhara nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir noch einige Lokale gefunden, die uns mit Köstlichkeiten verwöhnt haben:

vegetable thukpa (Gemüse-Nudelsuppe)
Applecrumble (the best!!!)

Nun ja, nachdem wir bereits einige Tage in Pokhara verbrachten haben, haben wir uns dann doch entschlossen weiterzureisen und den Bus retour nach Kathmandu genommen um am nächsten Tag eine weitere kleine Trekkingtour durch das Kathmandu-Valley zu starten.
An unserem letzten Tag vom Annapurna Circuit hat uns ja ein Däne von seiner Wanderung im Kathmandu-Valley erzählt, uns eine kleine Landkarte gezeichnet und uns einige Tipps gegeben.
Somit nehmen wir am nächsten Tag den Bus nach Bhaktapur, einer historisch wichtigen Stadt, die neben einigen Tempeln – manche teilweise zerstört durch das Erdbeben 2015 -, auch eine Hochburg für Tonkunst und Holzschnitzereien sowie viele Curd-Shops (eine Art Joghurt) beherbergt.
Wir finden auch das kleine Lokal „Whole in the wall“ (Loch in der Wand) wo wir Chatamari – eine nepalesische Pizza (Boden aus Bohnen & Linsen) mit Ei probieren.
Wir packen dann also wiedereinmal unsere kleineren Rucksäcke, schnappen unsere Wanderstöcke und gehen die ersten rund 10km nach Changu Narayan. Dort finden wir das Star View Guesthouse, welches von Amanda, einer US-Amerikanerin die seit 7 Jahren in Nepal lebt, geführt wird. Sie erzählt uns viele Geschichten über ihre Zeit und Erlebnisse in Nepal. Von der Dachterasse der Unterkunft haben wir einen atemberaubenden Ausblick über das Kathmandu-Valley und Kathmandu selbst.
Für das Abendessen gibt sie uns die Wahl entweder Dal Bhat um 250 Rupees (ca. 2€) oder wir zeigen ihrer Enkeltochter, wie ein westliches Gericht gekocht wird und müssen nichts bezahlen. Da es frische rote Rüben im Haus gibt, koche ich gemeinsam mit Bimala ein rote Rüben Risotto. Ich hab so eine Freude, nach 5 Wochen endlich wieder in der Küche zu stehen und zu kochen.

Risotto gemeinsam kochen / cooking risotto together

Nachdem wir 2 Tage in Changu Narayan verbracht haben, geht es für uns weiter ins ca. 15km entfernte Nargakot. Von unserem Hotel aus haben wir eine beeindruckende Aussicht über das Langtang Gebirge, ein weiterer Teil des Himalaya Gebirges. Da wir insgesamt 3 Nächte bleiben, machen wir vor Ort sowohl eine kleine Tageswanderung sowie eine Sonnenaufgangswanderung zum Nargakot-Viewpoint. Leider ist es an diesem Tag sehr bewölkt, sodass wir nicht den vollen Ausblick genießen können. An klaren Tagen kann man den Mount Everest sehen. Wir sehen zumindest die Spitze des höchsten Berges der Welt, mit 8.848m!

Unsere kleine, aber feine Wanderung führt uns dann an einem langen und anstrengenden Tag (17km) nach Dkulikel, wo wir im Nawarangan Guesthouse übernachten. Dieses Guesthouse gibt es bereits seit über 40Jahren, wie uns der jetzige Besitzer & Enkelsohn Saugat berichtet. Auch sein Großvater erzählt uns einiges über das Guesthouse. Da es Byron‘s Geburtstag ist, haben wir eine Torte organisiert und gehen abends in eine Bar mit Live-Musik. Wir sind die einzigen westlichen Besucher dort und werden anfangs eher gemieden. Als wir dann jedoch mit den Einheimischen gemeinsam zu tanzen beginnen, fällt die Scheu und wir werden voll integriert. Es ist ein richtig netter und lustiger Abend.
Am nächsten Tag entscheiden wir uns, den Bus zurück nach Bhaktapur zu nehmen um dort nochmal 2 Nächte zu verbringen. Wir übernachten wieder im Nayatapola Guesthouse, wo wir auch schon eine Woche zuvor waren und unsere großen Rucksäcke sind. Die Besitzer des Guesthouses sind sehr freundlich und hilfsbereit. An unserem letzten Tag in Bkaktapur machen wir einen Kochkurs in unserem Guesthouse und lernen, wie man Momo‘s (gefüllte Teigtaschen) und Dal Bhat kocht. Sehr lustig, informativ und köstlich.

selbstgemachte Momo’s / selfmade momo’s

Der November neigt sich dem Ende zu und wir machen uns somit auf den Weg retour nach Kathmandu. Zum einen, da Fern & Byron am 30.11. nach 14 Monaten erstmals nach England nach Hause fliegen und zum anderen, da ich mich einen Tag davor am Weg zu meinem Volunteering-Einsatz mache.
Wir sind also zurück in Thamel, dem touristischen Teil von Kathmandu und besuchen einige unserer beliebtesten aber auch neue Lokale, erledigen einiges an (Souvenir-)Shopping und genießen die letzten gemeinsamen Tage.

Am 29.11. ist es dann also soweit – nach mehr als 6 gemeinsamen Wochen in Nepal ist es Zeit mich von Fern & Byron zu verabschieden, und ja – es sind auch wieder Tränen geflossen. Nach so vielen gemeinsamen Stunden, Tagen und Wochen ist es schwer vorstellbar nun allein weiterzureisen. Jedoch ist ein Wiedersehen in einigen Monaten in Europa schon fixiert, sodass der Abschied etwas leichter fällt.

Die 3 Musketiere / the 3 Musketeers

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NEPAL – part 3: back from trekking and trekking again

In Pokhara we are back at our Guesthouse, in the exact same rooms which we had before heading off trekking. Guess I don‘t have to say a lot about how fast I‘ve unpacked my backpack and enjoyed a long, hot shower. It was amazing!
The next few days we had a quite relaxing time: waking up without alarm, no backpacks to carry or walking at least 10km. But don‘t worry, we haven‘t been that lazy at all: we‘ve changed our accomodation after two days to a little guesthouse in the north of the Phewa Lake with a nice view over the lake and the surrounding mountains as well as some little and delicious local restaurants around, not touristy or western at all!
As I haven‘t been running in Nepal so far I really enjoyed my runs along the lake a lot. Same with the 3 yoga classes I have attended at the Umbrella Café with an amazing hungarian yoga teacher.
One night we have spent at the Movie Garden watching „The Shawshank Redemption“ accompanied by popcorn and pizza.
After some days without long walks we decided to walk/hike up to the World Peace Pagoda which is situated on the South side of the lake. Up there we‘ve enjoyed amazing views over Pokhara which turns out to be a really huge city – second biggest city after Kathmandu!
And as we wanted to enjoy some other activities too we‘ve rent some bikes to go to Begnas Lake, about 20km east of Pokhara. We even challenged ourselves to cycle uphill – steep and sweaty – to get to the viewpoint for some great pictures. Oh yes, going downhill afterwards has been really fun!
Of course we also have tried more of the culinary delights of Pokhara, finding some delicious local places trying a lot of different food.

Frühstück: Chapati, Omelette, gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln / Breakfast: chapati, omelette, grilled vegetables with potatoes
Donut & Samosas

Well, as we have spent already quite a few days in Pokhara we decided to move rather than getting stuck there eating all the food and relaxing. Therefor we took the bus back to Kathmandu to start another small trekking tour in the Kathmandu-Valley the following day.
On our last day of the Annapurna Circuit we‘ve met a danish guy who told us about his trekking tour in the Kathmandu-Valley, drew us a little map and gave us some good tips about the region.
Thus we are taking the bus next day to go to Bhaktapur, a historical important city with a lot of temples – some have been destroyed by the earthquake in 2015 -, a lot of pottery and woodcarving as well as a lot of curd-stalls. We located the small eatery „whole in the wall“ where we enjoyed Chatamari with egg, a nepali kind of pizza made of beans and lentils.
After two nights in Bhaktapur we packed our small backpacks again, took our poles and off we went the first 10km to Changu Narayan. We stayed at the Star View Guesthouse which is run by Amanda, an american lady who is living in Nepal for 7 years. She is telling us a lot of stories about her experiences and adventures in Nepal. There are two options for dinner:
a) ordering Dal Bhat for 250 Rupees (about 2€)
b) showing her granddaughter how to cook a western meal and eat for free.
Since there were fresh beet roots in the kitchen I decided to cook beet root risotto with Bimala. What a great and fun experience to cook after 5 week again.

We stayed 2 nights in Changu Narayan before moving on the next 15km walking to Nargakot staying at the Hotel at the End of the Universe where we enjoyed an amazing view over the mountains of the Langtang Range, another part of the Himalayas. Because we were staying 3 nights there we did a small day hike around the area as well as a sunrise hike to the Nargakot viewpoint one morning. Due to a cloudy and hazy morning we weren‘t able to enjoy the whole view. On clear days you can even see Mount Everst. We are lucky enough to see a tiny bit of the highest mountain in the world – the peak at 8.848m!

Mt. Everest in der Mitte des Bildes / Mt. Everest in the center of the pic

After a long and exhausting following day (17km) we arrived in Dhulikel, staying at the Nawarangan Guesthouse. This is one of the oldest guesthouses in town – with a history of 40 years.
As it is Byron‘s birthday we‘ve organized a delicious birthday cake, followed by a night out with live music. We have been the only western customers there which made us feel awkward at the beginning. After we‘ve started to dance with the locals it was a funny and great evening.
The following day we decided to take the bus back to Bhaktapur to stay another 2 nights there. We stayed at the same place again – the Nayatapola Guesthouse. The owners are very friendly and helpful. On our last day in Bhaktapur we‘ve participating in a cooking class at our guesthouse – what a great experience to learn how to cook Momo‘s (like filled dumplings with noodle dough) and Dal Bhat. As a matter of course it was delicious to eat all the food together at the end of the day.

selbstgemachter Dal Bhat / selfmade dal bhat

November is coming to an end, so we made our way back to Kathmandu. On the one hand Fern & Byron are going back to the UK after 14months travelling and on the other hand I am starting my volunteering one day before they leave.
Back in Thamel, the touristy part of Kathmandu we headed back to some of our most favourite local eateries, did some (souvenir-)shopping and enjoyed our last days together.

Schal aus Yak-Wolle / yak-wool-scarf

On November 29th it‘s time to say goodbye – after more than 6 weeks travelling together in Nepal. Yes, it has been a goodbye with tears 😉 After all these hours, days and weeks together it‘s hard to imagine travelling alone again. However we‘ve already agreed on seeing us again in Europe in a couple of months which makes the farwell a bit easier.

NEPAL – part 2: the ANNAPURNA CIRCUIT

(um alle Bilder zu sehen – bitte ganz nach unten scrollen! for the ENGLISH part – please scroll down)

NEPAL – TEIL 2: ANNAPURNA CIRCUIT 

Als Österreicherin bin ich gern in den Bergen, zum Wandern, Skifahren, aber vor allem um die Landschaft & Natur zu genießen. Jedoch haben meine Wanderungen bisher (im In- und Ausland) nie länger als 3 Tage gedauert und haben mich wohl auf max. 2.500m Seehöhe geführt.

Nun, der Annapurna Circuit – ein Fernwanderweg der rund ums Annapurna-Massiv im Himalaya Gebirge führt – wird meine Erfahrungen bezüglich dem „Wandern“ grundlegend verändern.

Das Gute an unserem Vorhaben ist, dass wir keinen Zeitdruck haben und wir sogar mit dem Gedanken spielen, im Anschluss an den Circuit – der, je nachdem von wo man startet/endet, wie schnell man geht und wie oft man mit dem Bus abkürzt, in rund 14 – 20 Tagen schaffbar ist – noch die ca. 7 tägige Wanderung zum Annapurna Base Camp anzuschließen.

Ich bin bereit! / I am ready!

Tag 1: Zuerst starten wir jedoch mal unser ursprüngliches Vorhaben mit der Busfahrt von Pokhara nach Besisahar, wo der Trek offiziell beginnt. Dort müssen wir uns erstmals beim ACAP-Checkpoint mit unseren Permits/TIM‘s offiziell registrieren.

Da wir in einigen Blogbeiträgen gelesen haben, dass die ersten 1-2 Tage hauptsächlich entlang der Straße verlaufen, die stark von Bussen und Jeeps frequentiert wird, nehmen wir einen weiteren Bus bis Ngadi (930m). Vor der Busfahrt kommen wir mit Annerieke und Enrique – ein Pärchen aus Holland/Spanien – sowie mit Ilia aus der Ukraine ins Gepräch, die ebenfalls in Ngadi starten möchten.

Nachdem wir uns alle 6 beim Mittagessen gestärkt haben, starten wir also mit der 1. Etappe die uns entlang von saftig grünen Wäldern und Bergen sowie über die ersten Hängebrücken führt. Angekommen in Ghermu ist der 1. Tag mit 10km geschafft. Unser Quartier beziehen wir auf 1.130m Seehöhe im Fishtail Hotel, welches wir kostenlos bekommen, da wir Abendessen und Frühstück vor Ort konsumieren. Dieser „Special-Deal“ wird uns öfters die Nächtigungskosten ersparen.

I love this green thing!
so viele Wasserfälle / so many waterfalls

Abendbeschäftigung: Karten spielen / evenings as usual: playing cardsTag 2: Wir starten unseren zweiten Tag bzw. den ersten „vollen“ Trekking-Tag um 06.30Uhr. Zumindest war dies der Plan, jedoch wurden wir eines besseren belehrt. Obwohl wir unser Frühstück am Vorabend für 06.30Uhr bestellt haben, wurde es mit 30Minuten Verspätung serviert. Lektion Nr. 1: Bestelle dein Frühstück immer eine halbe Stunde vor der geplanten Zeit!

Somit haben wir uns also um 07.30Uhr auf den Weg gemacht – eine lange Etappe mit einigen Höhenmetern stand uns bevor. Genau genommen wurden es 13km, die uns bis Tal (1.700m) führten, wo wir im Peaceland Hotel unseren Tag beenden. Nach einer heißen Dusche wurden wir beim Abendessen sogar musikalisch unterhalten, der Sherpa anderer Trekker hatte seine Mundharmonika dabei.

Tag 3: Schön langsam kommen wir in unseren Rhythmus: Frühstück um 06.30Uhr, Start um 07.00Uhr, Tee-Pause gegen 09.00Uhr, Mittagessen gegen 12.00Uhr. Wobei dies eher heißt, wir stoppen gegen mittags, sobald wir in einen Ort kommen. Nachdem das Essen bestellt ist, dauert es meist mindestens 45Minuten, bis dieses dann serviert wird. Jedoch lernen wir auch hier dazu und versuchen uns auf 1-2 verschiedene Speisen zu einigen, sodass diese rascher zubereitet werden. Immerhin sprechen wir hier nicht von Restaurantküchen, sondern von Menschen, die in ihren 4 Wänden kochen – mit Holzöfen, die meist 2 Kochstellen bieten.

Nach dem Mittagessen geht es dann weiter zu unserem jeweiligen Tagesziel, welches an diesem Tag – nach 21km – in Chame (2.670m) liegt. In unserer Unterkunft (Peaceful Guesthouse) werden wir im Speisesaal sogar mit der Wärme des Holzofens verwöhnt.

Unser abendliches Programm sieht neben dem Essen immer auch die Planung des nächsten Tages vor, wofür stets die Wanderkarten und Maps.me befragt werden, sowie dem Kartenspielen: UNO, Exploding Kittens, etc.

Abendbeschäftigung: Karten spielen / evenings as usual: playing cards

Tag 4: Unser heutiger Tag sieht eine kürzere Etappe vor (14km), die uns jedoch bereits auf über 3.000m Seehöhe führen wird. Dies merken wir auch an der Landschaft, die sich entsprechend ändert, jedoch immer noch absolut beeindruckend ist. Die Gegend ist auch berühmt für die Apfelplantagen, wodurch uns immer wieder am Straßenrand Äpfel angeboten werden oder wir auf der Speisekarte Apfelkuchen finden.

Als wir nach dem Mittagessen wieder losgehen wollen, treffen wir wieder auf eine Gruppe Mountainbiker – ja, es gibt tatsächlich Leute, die diesen Trek mit dem Bike machen. Ich komme mit einem der Radfahrer ins Gespräch – wie sich herausstellt ist er auch aus Österreich, Osttirol. Der 1. Österreicher, den ich hier auf dem Trek und allgemein in Nepal treffe.

In Upper-Pisang angekommen (3.300m) finden wir im Mount Kailash Up Pisang einen netten Besitzer, der uns zu unserem „Special-Deal“ 3 Zimmer anbietet. Da wir bereits gegen 14Uhr eintreffen, steht uns fast ein ganzer Nachmittag zur Verfügung, welchen wir mit Tee trinken, lesen, Karten spielen und schlafen verbringen. Beim Abendessen bestellen wir diesmal alle 6 Dal Bhat, der natürlich auch hier mit reichlich Nachschlag serviert wird. Vor allem für Fern, Byron und mich ist Dal Bhat mit wenigen Ausnahmen unser tägliches Abendessen geworden.

Ein besonderes Plus erhält diese Unterkunft für den Holzofen im Speiseraum, wo wir auch selbst Holz nachlegen dürfen. Es gibt doch nichts gegen eine warme Stube 🙂

Masala-Tee & eingeheizter Ofen – ein Traum / masala-tea & a heated stove – a dream

Tag 5: Nachdem wir an diesem Tag 17km zurückgelegt haben, erreichen wir unser erstes größeres Ziel – Manang (3.540m). Hier wird ein Tag zum Akklimatisieren empfohlen, woran wir uns auch halten. Zumal wir uns entschieden haben von Manang aus einen Sidetrip zum Tilicho See (dem höchsten See weltweit) zu machen, der uns einiges an Kraft (körperlich und mental) abfordern wird.

Wir sind alle ziemlich k.o. und somit gibt‘s vorm Abendessen schon ein kleines Nickerchen (Moonlight Hotel). Beim Abendessen wird – wie üblich – die Landkarte gezückt und die möglichen Etappen für unseren Sidetrip und den weiteren Trek besprochen.

Tag 6: Es ist so herrlich auszuschlafen und zu wissen, dass wir heute unsere Rucksäcke nicht packen, geschweige denn tragen müssen. Somit genießen wir unser Frühstück, waschen unsere Schmutzwäsche (mit der Hand versteht sich) und gehen später zum Gangapurna See mit beeindruckendem Ausblick auf das Annapurna Massiv und den Gletscher.

Den Nachmittag nutzen wir um ein wenig zu shoppen: ich kaufe mir sicherheitshalber ein 2. Paar Handschuhe (über die ich noch sehr dankbar sein werde). Im selben Shop finden wir auch Käse und Salami vom Yak. Yak ist hier in den Bergen weit verbreitet, wodurch nicht nur Käse und Salami sondern auch Schals, Hauben oder Handschuhe aus Yak-Wolle verkauft werden. Somit gönne ich mir seit langer Zeit wieder einmal Käse: 100g um 1,20€ – gut investiertes Geld wie sich bald herausstellt.

Nach dem Abendessen gesellt sich der Besitzer unserer Unterkunft zu uns. Während er mit uns UNO spielt, erzählt er uns ein wenig von seinem Leben. Er ist 22 und führt das Guesthouse gemeinsam mit seinen Eltern während der Trekking Saison (je 2-3 Monate im Herbst und Frühling). Dazwischen übersiedeln sie nach Kathmandu um zu arbeiten oder auch ein wenig zu feiern, was hier in den Bergen etwas zu kurz kommt. Er erzählt uns, dass er noch nie das Meer gesehen hat und gerne nach Australien oder in die USA reisen würde, wo er Verwandte hat.

Es ist immer wieder interessant mit den Einheimischen ins Gespräch zu kommen und Einblicke in deren Leben zu bekommen.

Tag 7: An diesem Tag starten wir frisch und munter von Manang nach Shri Kharka (3.900m) mit einer Tee-Pause in Khangsar, wo wir eine traumhafte Aussicht genießen. In Shri Kharka nach 9km angekommen, treffen wir auf eine Gruppe aus Argentinien, die gerade vom Tilicho See zurückkommt. Sie geben uns den Tipp, die Nacht hier zu verbringen, da die 3 Unterkünfte im Tilicho Base Camp überfüllt sind. Kommt man also am Nachmittag dort an, ist die Chance auf ein Zimmer sehr gering, sodass man im Speisesaal mit mindestens 30 anderen Leuten schlafen darf. Da wir das vermeiden möchten, bleiben wir in Shri Kharka (Himalayan Guesthouse) und freuen uns über einen „freien Nachmittag“. Wir beraten uns also, wann wir am nächsten Tag losgehen wollen um auch den Aufstieg zum See rechtzeitig zu schaffen (die Argentinier haben 4,5 Stunden benötigt). Kurzfristig steht auch zur Diskussion, überhaupt nicht im Base Camp zu bleiben sondern retour nach Shri Kharka zu gehen – was eine Distanz von mind. 25km bedeuten würde. Dieser Gedanke wird daher schnell verworfen, nur Ilia möchte es probieren.

Tag 8: In der Dunkelheit, mit Stirnlampen ausgerüstet gehen wir um 05.45Uhr los. Es dauert nicht lange und wir werden mit einem traumhaften Sonnenaufgang belohnt. Der Weg zum Base Camp führt uns durch ehemalige Steinlawinen.

Sonnenaufgang in Shri Kharka / sunrise at Shri Kharka

Wir kommen um 08Uhr im Base Camp (4.150m) an und steuern auf die erste Unterkunft zu, um uns ein Zimmer zu sichern. Wir haben Glück und bekommen ein 5-Bett-Zimmer. Nach dem Frühstück füllen wir unsere Wasserflaschen, packen 1 Rucksack mit Snacks (u.a. unsere Vorräte an Yak-Käse & Salami) und unserem Wasser und starten los. Es stehen uns ca. 8km bevor auf denen wir knapp 800Höhenmeter überwinden. Der Aufstieg bringt uns an unsere Grenzen: es ist ein schmaler Weg, der natürlich nicht gesichert ist. Eines der schwersten Stücke ist steil und geht zick-zack hinauf. Wir haben uns in Sichtkontakt bereits voneinander entfernt und gehen unser eigenes Tempo. Am Weg hinauf hören wir plötzlich laute Geräusche. Kurz darauf sehen wir am gegenüberliegenden Hang eine Steinlawine abgehen. Beeindruckend, aber auch beängstigend. Wobei dieses Schauspiel weit genug von uns entfernt ist und wir in Sicherheit sind.

Nachdem das steilste Stück geschafft ist, merkt man die kühleren Temperaturen und eine Schicht nach der anderen wird angezogen. Das letzte Stück zum See gehe ich alleine.

Als ich oben ankomme, auf 4.914m und den See zum ersten Mal sehe bin ich überwältigt. So sehr, dass mir die Tränen kommen. Es ist ein wunderschöner Anblick: das kräftige Blau des Sees, der Schnee auf den Bergen rundherum, der blaue Himmel… ein Traum. Kurz darauf kommen auch Fern & Byron an. Fern ist ebenso überwältigt und gerührt. Stolz auf unsere Leistung fallen wir uns alle 3 in die Arme. Es klingt kitschig, vielleicht liegt es auch an der dünneren Luft da oben, aber dieser Ort und der Moment hatten etwas magisches an sich.

Nachdem wir uns wieder gefangen, unzählige Fotos gemacht, uns ein wenig ausgerastet und unseren letzten Proviant gegessen haben, ging es wieder hinunter zum Base Camp. Wir haben es in 3,5 Stunden hinauf und 1,5 Stunden hinunter geschafft.

Tilicho Lake
Salami-Power!

Unten angekommen, musste sich Annerieke hinlegen, anscheinend hat sie die Höhenkrankheit erwischt. Die Zeit bis zum Abendessen haben wir uns mit Kartenspielen vertrieben um nicht auf der Tischplatte einzuschlafen – nach einer Tagesdistanz von 23km. Wir waren alle so k.o., dass wir kurz nach dem Abendessen um 19.30Uhr ins Bett gehen und fast 10 Stunden schlafen.

Tag 9: Wir starten um 07.30Uhr um die 7km retour nach Shri Kharka zu gehen, wo wir mit Ilia verabredet sind. Fern, Byron & ich gehen alleine los und schaffen es erstmals den falschen Weg zu nehmen. Unser Umweg führt uns über Stock und Stein und durch einen kleinen Wasserfall. Mit Verspätung und ziemlich gerädert, kommen wir in Shri Kharka an.

Annerieke fühlt sich weiterhin nicht gut, sodass wir den Empfehlungen bzgl. Höhenkrankheit folgen und nicht weiter aufsteigen. Somit bleiben wir eine weitere Nacht in Shri Kharka (Hotel Tilicho Peak), wo es nach einer heißen Duschen plötzlich schneit. In dieser Nacht hab ich erstmals Probleme mit der dünnen Luft, sodass ich mehrmals aufwache und das Gefühl habe zu ersticken, was sich nach kurzer Zeit und einigen tiefen, ruhigen Atemzügen wieder gibt.

Da Ilia einen strafferen Zeitplan hat, geht er alleine weiter, sodass wir unsere europäische Trekking-Gruppe nach 9 lustigen, gemeinsamen Tagen auflösen müssen – Salami-Power!!

Tag 10: An unserem heutigen Ziel – Yak Kharka (4.050m) – gibt es nicht sehr viele Unterkünfte, sodass wir um 07Uhr starten um früh genug dort zu sein. Nach 3,5 Stunden haben wir die knapp 11km geschafft. Obwohl einige Unterkünfte bereits voll sind, finden wir doch noch 2 Zimmer im Hotel Thorong Peak.

Wir verbringen den restlichen Tag im Wintergarten des Hotels mit dem üblichen Zeitvertreib: lesen, spielen, plaudern & Tee trinken. Der ist das einzige Mittel um uns warm zu halten. Es ist verdammt kalt und der Ofen wird nicht vor 17Uhr eingeheizt. Somit sitzen wir mit Hauben, Schals, Handschuhen, Westen und Jacken herum. Das ist wohl der Unterschied zu kalten Tagen in der Heimat, wo man weiß, dass ein warmes zu Hause wartet: isoliert, mit Heizung oder Ofen.

Abends ist uns – trotz eingeheiztem Ofen so kalt, dass wir unsere Bettdecken zum Essen mitbringen und uns darin einwickeln. Ja, man wird erfinderisch 🙂 Und da es natürlich auch in den Zimmern nicht recht viel wärmer ist, gehen wir im Zwiebellook mit Hauben und Handschuhen schlafen.

Tag 11: Wir konnten am Vortag 2 Zimmer in Thorong Phedi (4.525m), unserem heutigen Ziel, reservieren, sodass wir nicht so früh los müssen (Thorong Base Camp Lodge). Es stehen uns 7km bevor, die wir in 2,5 Stunden bewältigen. Dies ist der erste Tag, wo wir merken, wie beliebt dieser Trek ist. Es sind so viele Menschen unterwegs – unglaublich. Wie Ameisen müssen wir teilweise hintereinander gehen, da der Weg ein Überholen unmöglich macht. Oben angekommen wimmelt es nur so von Trekkern, Sherpas und Guides.

Wir machen es uns im Windhorse Restaurant der Thorong Base Camp Lodge gemütlich. Es dauert nicht lange, bis wir die frisch gebackenen Zimtschnecken, Schokostangen & Co entdecken und uns diese gönnen. Wer hätte gedacht, dass wir auf 4.538m die besten Zimtschnecken in ganz Nepal bekommen würden.

Nachdem wir uns ein wenig umgehört haben, beschließen wir die bevorstehende Überquerung von Thorong La Pass um 04:30Uhr zu starten und gehen dementsprechend früh ins Bett.

Tag 12: Der große Tag ist gekommen. Nach einer kleinen Portion warmen Porridge geht es – mit unseren Stirnlampen ausgerüstet – in der Dunkelheit los. Ein Himmel voller Sterne erstrahlt über uns – ein toller Anblick. Da der Weg zum High Camp in Zick-Zack-Schleifen nach oben führt, sehen die Trekker, die bereits losgegangen sind mit ihren Stirnlampen aus wie Glühwürmchen. Wir schließen uns also diesen Glühwürmchen an und gehen los.

Nach ein paar Schritten muss ich meine Jacke schon öffnen und den Schal lockern, da ich nur schwer Luft bekomme. Die ersten 1,3km führen uns 400Höhenmeter hinauf zum High Camp (4.925m), wo wir einkehren müssen, da Fern ihre Zehen nicht mehr richtig spürt. Wir trinken also jeder 2 Tassen heißen Tee um uns aufzuwärmen und gehen dann weiter. Zum Glück ist der Weg nun nicht so steil wie zu Beginn. Teilweise führt er uns durch Schnee oder zumindest daran vorbei. Wir genießen den Ausblick: egal in welche Richtung man sich dreht – es ist atemberaubend & beeindruckend.

Beim kurzen Stopp bei einem Teahouse stärken wir uns mit Müsliriegel um auch das letzte Stück bis zum Pass zu schaffen, welches wir dann alle gemeinsam zu 5 bewältigen.

Wir haben es geschafft – und sind auf unglaublichen 5.416m angekommen. Es folgen wieder Tränen, Umarmungen, viele Fotos und stille Momente um diesen Erfolg zu genießen und realisieren.

Thorong La Pass, 5.416m
Schmerz vergeht – Stolz bleibt für immer! / Pain goes away, pride lasts forever!

Nun steht uns der Abstieg bevor, bei dem wir 1.700Höhenmeter bergab zurücklegen. Ich gehe meist alleine voraus und nutze die schneebedeckten Teile des Weges um ein wenig zu rutschen. Erinnert mich ein wenig ans Skifahren oder Eislaufen, das macht echt Spaß 🙂

Auf halber Strecke machen wir eine Pause und genießen die tolle Aussicht bevor es dann weiter nach Muktinath (3.760m) geht, wo wir die Nacht verbringen (Bob Marley Hotel). Ganz können wir es immer noch nicht glauben, dass wir tatsächlich den Thorong La Pass überquert haben!

einfach sein / being peace

Tag 13: Wir gönnen uns ein wenig „auszuschlafen“ und frühstücken erst gegen 8Uhr. Nachdem wir Muktinath am Vormittag erkunden, gehen wir über Jarkot – ein kleiner Ort mit beeindruckender Bauweise, sehr verwinkelt – weiter nach Kagbeni (2.810m). Diese Strecke führt uns nach fast 14 Tagen erstmals wieder entlang einer asphaltierten Straße. Es ist fast ungewöhnlich darauf zu gehen.

In Kagbeni gibt es ein Yak-Donalds-Hotel & Restaurant mit Burgern aus Yak-Fleisch. Da dies jedoch ausgebucht ist, übernachten wir in einer anderen Unterkunft (Paradise Trekker‘s Home), wo wir unseren geliebten Dal Bhat essen.

Tag 14: In Kagbeni ist es ebenso empfehlenswert einen Spaziergang durch den Ort zu machen, wo wir interessante Statuen finden. Von dort aus könnte man auch in die Mustang-Area wandern, wofür man jedoch eine eigene Genehmigung benötigt.

Gegen 10Uhr starten wir dann unsere heutige Etappe nach Marpha (2.670m). Eigentlich ist dies schon zu spät, da die Gegend bekannt ist für heftige Windböen bis hin zu Stürmen, die meist gegen die Mittagszeit einsetzen. Es dauert auch nicht lange, bis wir uns selbst davon überzeugen dürfen. Wir vermummen uns und versuchen so rasch wie möglich aus diesem Tal rauszukommen. Unsere Mittagspause machen wir in Jomsom. Normalerweise nehmen viele Trekker den Bus von Muktinath nach Jomsom und gehen dann entweder von hier weiter oder steigen in den nächsten Bus nach Pokhara und beenden den Circuit hier. Würde ich das ganze nochmal machen, würde ich einen Bus von Kagbeni nach Jomsom nehmen, da die Strecke hier her zu wünschen übrig lässt.

Wir nehmen dann von Jomsom aus den „Scenic View Trail“ nach Marpha, welcher uns vorbei an beeindruckenden Landschaften führen soll. Das tut er auch, jedoch führt er bergauf und -ab, wodurch sich die Gehzeit entsprechend verlängert, sodass wir erst bei Einbruch der Dunkelheit in Marpha ankommen. Rasch suchen wir uns eine Unterkunft (Dhaulagiri Guest House) und sind froh, dass dieser lange Tag (22km) vorbei ist.

Tag 15: Marpha ist bekannt für die verschiedensten Apfelprodukte, wodurch es entsprechend viele Shops gibt, die Apfelkuchen, Cider, Brandy, frische oder getrocknete Äpfel anbieten. Wir spazieren am Morgen durch den Ort, welches komplett in weiß gehalten ist. In einem Kloster, welches durch unzählige Stufen hinauf besichtigt werden kann, bekommen wir einen Überblick über den Ort. Es ist beeindruckend, wie die Menschen hier mit Platzmangel umgehen.

Ausblick über Marpha / overlooking Marpha

Der heutige Tag ist wieder eine kurze Etappe mit nur 8km und führt uns nach Tukuche (2.590m, Yak Hotel). Da wir bereits um 12.30Uhr hier ankommen, nutzen wir die Zeit um wieder einmal zu waschen und uns auszurasten.

Tag 16: Am heutigen Tag steigen wir erstmals in den Bus um die Strecke nach Tatopani (1.190m) rascher zurück zu legen. Es wird eine äußerst holprige Busfahrt, die ich so noch nie in Asien erlebt habe. Es ist unglaublich, welche Straßenverhältnisse hier herrschen. Aber ja, wir befinden uns immer noch im Gebirge auf über 2.000m Seehöhe. Für die 36km brauchen wir immerhin 4 Stunden! (Dhaulagiri Lodge)

Tag 17: Wir starten ausgerastet und erholt um 07Uhr los. Es steht uns ein langer und anstrengender Tag bevor, an dem wir 18km und 1.670 Höhenmeter vor uns haben, bis wir in Ghorepani auf 2.860m ankommen. Dieser Tag ist für Fern & mich besonders anstrengend, da wir beide ziemlich verkühlt sind. Der Weg führt uns über viele Stufen bergauf, aber auch bergab. Ich merke die Verkühlung extrem und muss immer wieder Pausen einlegen bzw. versuche ich genug zu trinken.

Tee-Pause im grünen / tea-break with a view

Bei der Mittagspause bin ich so fertig, dass ich die Zeit des Wartens mit einem Nickerchen in der Sonne überbrücke. Gestärkt schaffen wir dann doch noch den Aufstieg und sind froh, als wir endlich in Ghorepani ankommen und eine Unterkunft (Tukuche View Hotel) finden.

Es gibt 2 Gemeinschaftsduschen, leider erwische ich genau die Dusche, die kein warmes Wasser hat. Jedoch gibt es einen großen Ofen im Speisesaal, an dem ich mich anschließend aufwärmen kann.

Auch fürs Abendessen suchen wir uns einen Tisch neben dem Ofen um in den Genuss der Wärme zu kommen. Zurück auf über 2.500m merkt man die Kälte wieder extrem.

Tag 18: Sonnenaufgang am Poon Hill. Annerieke, Enrique und ich starten um 5Uhr los um den Sonnenaufgang am Poon Hill auf 3.193m zu erleben. Am Weg hinauf und auch oben beim Aussichtsturm ist sehr viel los. Wir warten geduldig in der Kälte bis die ersten Sonnenstrahlen hervorblitzen und die Bergspitzen beleuchten. Es ist ein beeindruckendes Naturschauspiel, für mich besonders, da ich ja Sonnenaufgänge – und -unteränge – liebe. Somit entstehen wiedereinmal viele Fotos und Erinnerungen, an diese wundervolle Wanderung.

Zurück in der Unterkunft packen wir unsere Sachen und frühstücken noch gemeinsam, bevor uns Annerieke und Enrique verlassen.

Somit bleiben also Fern, Byron und ich übrig, die ursprünglichen 3 Musketiere 🙂 Wir machen uns also auf den Weg nach Tadapani. Ich fühl mich zum Glück wieder ziemlich fit, Fern jedoch überhaupt nicht, wodurch der heutige Tag extrem anstrengend für sie wird. Der Weg nach Tadapani ist eigentlich nicht sehr lang, jedoch führt er uns größtenteils bergauf, sodass wir immer wieder Pausen einlegen.

Der Poon-Hill-Trek ist sehr beliebt und wird auf vielen organisierten, kürzeren Mehrtagestouren in der Annapurna-Region inkludiert. Ein weiterer Grund, warum wir langsamer sind als sonst, sind eben diese Wandergruppen. Auf Grund der schmalen Wege ist es nicht immer möglich diese zu überholen.

Wir sind dann gegen 15Uhr nach 8km endlich in Tadapani (2.630m) und finden gleich eine Unterkunft (Hotel Super View) heißer Dusche. Dies muss man uns nicht zweimal sagen und schon bin ich unter der Dusche, die diesmal auch wirklich heiß ist – was für eine Wohltat! Den restlichen Tag verbringe ich mit meinem Buch im eingeheizten Gemeinschaftsraum.

Am Abend setzen wir uns dann zusammen und entscheiden über den weiteren Verlauf unserer Trekking-Tour, die ja ursprünglich nun zum Annapurna Base Camp auf 4.000m führen sollte. Wir sind jedoch alle 3 nicht wirklich fit, sodass wir uns entscheiden auf unsere Körper zu hören und der kommende Tag unser letzter Tag in der Annapurna Region sein soll.

Tag 19:Unser letzter Tag ist also angebrochen. Bevor wir starten, bewundern wir noch die Aussicht & den Sonnenaufgang vor unserer Unterkunft.

Wir gehen kurz nach 7Uhr los und sind die ersten auf dem Weg, was sehr angenehm ist. Wir sind 10km hauptsächlich bergab unterwegs, was dazu führt, dass wir relativ schnell sind. Als wir durch Ghandruk gehen, führt uns unser Weg vorbei an einer weiteren „German Bakery“. Wir entscheiden uns eine Pause zu machen und gönnen uns eine süße Belohnung zum Abschied – natürlich auch mit einer Tasse Masala-Tee. Wir kommen mit einem dänischen Gast ins Gespräch, der uns von seiner Wanderung durchs Kathmandu-Valley erzählt und uns eine kleine Skizze seiner Route mitgibt, falls wir in dieser Gegend sind.

Kurz nach 11Uhr kommen wir in Kimche (1.640m) an, wo wir gleich einen Bus nach Pokhara finden, der in 15Minuten abfährt.

Es war mir eine Ehre mit euch dieses Abenteuer zu teilen! / It was my pleasure to share this adventure with you!

Fast überrumpelt sitzen wir im Bus und stellen fest, dass dieses Abenteuer – mit seinen Höhen und Tiefen, den beeindruckenden Landschaften, den körperlichen und emotionalen Herausforderungen, dem köstlichen Essen, den vielen Tea-Stops und all den weiteren Eindrücken und Erinnerungen – nach knapp 225km zu Fuß nun zu Ende ist. Es war GROSSARTIG!

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NEPAL – PART 2: ANNAPURNA CIRCUIT

Living in Austria I love to spend time in the mountains: for hiking, skiing but most of all to enjoy the landscape and nature. So far I haven‘t been trekking for more than 3 days at an elevation of max. 2.500m (in Austria and abroad).

Well, trekking the Annapurna Circuit – a trek within the Annapurna Mountain range in the Himalayas – is going to chance my whole trekking-experience.

A positive aspect of our plan is that we have no time pressure which leads us to the idea of doing the Annapurna Base Camp trek after finnishing the Circuit.

Day 1: We start our original adventure with taking the bus from Pokhara to Besisahar where the circuit officially starts. After arrival we have to register with our permits/TIM‘s at the ACAP-Checkpoint.

As we have read quite a few blogs about the circuit we have decided to start trekking in Njadi as the first two days of trekking are running along the jeep road with a lot of traffic. Before getting on the bus to Njadi in Besisahar we have met Annerieke and Enrique – a dutch/spanish couple – as well as Ilia from Ukraine who are going to Njadi too.

After the 6 of us had lunch together in Njadi we started our first stage of trekking. The path has lead us through forrests, along green meadows, mountains and the first suspension bridges. We have finished our day in Ghermu (1.130m elevation) after trekking 10km at the Fishtail Hotel. Our first night with our „special deal“ which means we get the rooms for free if we are having dinner and breakfast at the guesthouse. A nice way to save some money a couple of nights along the circuit.

Day 2: Our second day – or the first „full“ day of trekking starts at 06.30am. Well, at least this was the actual plan. Eventhough we‘ve told our host the night before that we want to have breaktfast at 06.30am it was served 30minutes later. Lesson learned: always order your breakfast 30minutes prior to your desired time. What we did the rest of the trek!

At 07.30am we are leaving Ghermu to walk 13km in total to Tal (1.700m) finishing our day at the Peaceland Hotel. After a nice, hot shower we even got live music at dinner as one of the sherpas of another trekking group was playing the harmonica and singing.

Day 3: We are creating a daily routine already: breakfast at 06.30am, start trekking at 07.00am, tea break at 9am, lunch around 12pm – depending on the fact when we are coming across a village to have lunch there. After ordering food it might take at least 45minutes till it‘s served. Second lesson learned: we try to order only 1 or 2 different dishes rather than 6 so it takes less time to prepare them. Given the fact that we are not talking about restaurant-kitchens. People are cooking in their homes with wood fire and maybe space for just 2 pots at a time.

After lunch we push on to our daily goal which was located in Chame (2.670m) after 21km trekking. Our accomadation – the Peaceful Guesthouse – even provides a stove in the dining room.

Even our evenings turned into a routine: besides having dinner (mostly Dal Bhat for Fern, Byron and me) we are planning our next days with our paper maps as well as maps.me and playing cards like UNO, Exploding Kittens, etc.

Day 4: Today it‘s going to be a shorter day – 14km – leading us above 3.000m already. This elevation can be noticed with the change of the landscape too which is still super impressive and stunning. The area is well known for their apple plantages so it‘s logical that their are a lot of people offering fresh apples on the side of the roads or apple pies on their menus.

Tee-Pause mit Ausblick / tea-break with a view
oh YES!

After our lunch break we meet a group of mountainbikers – yes, there are people doing the Circuit with their mountainbikes. I am starting to talk to one of them and guess what – he is from Austria too. The first Austrian I meet on the trek and in Nepal.

„Verrückte“ Menschen machen den Trek mit dem Mountainbike 😉 / crazy people are cycling the circuit 😉

We finish our day in Upper Pisang (3.300m) where the kind owner of Mount Kailash Up Pisang offers us 3 rooms for our „special deal“. As we are arriving there pretty early – around 2pm – we are having the whole afternoon to read, drink tea, play cards or take a rest.

An extra plus at this accomadation is the stove in the dining hall where we are allowed to put more wood inside – what a cozy feeling to stay in a warm dining hall.

Day 5: After walking 17km today we are reaching our first bigger goal – Manang (3.540m). It‘s recommended to take a rest day here for acclimatication. Therefor we are going to stay 2 nights here as we have decided to do a sidetrip to Tilicho Lake (the highest lake in the world) too which is supposed to be a tough trip.

As we are all pretty tired we are having a nap already before dinner (Moonlight Hotel).

Day 6: What a great feeling to sleep in and knowing that we don‘t have to pack our bags today or carry the backpacks. We use this day to do laundry (by hand – of course), later walking to the Gangapurna lake to enjoy some massive views over the glacier and the valley. In the afternoon we are strolling around the village and doing some shopping: I buy a second pair of gloves (which should be very appreciated soon). In the same shop we find yak-salami and cheese. Yak products are very common in this area that‘s why you can find hats, scarves or gloves made of yak-wool too. I am treating myself with 100g of very delicious yak-cheese for 1,20€.

After dinner the son of our guesthouse sees us playing UNO again and joins us. While playing he tells us about his life: he is 22 years old and runs the guesthouse together with his parents during trekking season (2-3months in spring & fall). During the seasons they move to Kathmandu to work there. He loves to party in the big city too as there isn‘t a lot of nightlife up in the mountains. He has never seen the sea and wants to travel to Australia or the USA as he has relatives there.Always interesting to talk to locals and hear their story.

Waschtag / Laundry day
Gangapurna See / Gangapurna lake

Day 7: We are walking 9km from Manang to Shri Kharka (3.900m) with a tea stop in Khangsar, with an amazing view over the valley. In Shri Kharka we start to talk to an argentinian group who are on their way back vom Tilicho Lake. They advise us to stay the night in Shri Kharka as the 3 accommodations at Tilicho Base Camp are crowded. If you are arriving in the afternoon you might be sleeping on the floor in the dining hall with at least 30 other people.

As we want to avoid this situation we thankfully stay at the Himalayan Guesthouse in Shri Kharka and enjoy a free afternoon with planning the next day: what time should we start to make it up to the lake (it took the argentinian group 4,5 hours). For a second we are also thinking of walking back to Shri Kharka the same day – which means to walk at least 25km in total. No – that‘s not going to happen. Eventhough Ilia wants to give it a try.

Day 8: 05.45am – it is pitch dark and we start to walk with our headtorches. Shortly after that we enjoy watching a beautiful sunrise. On our way to the Base Camp we are walking through landslide-areas.

At 8am we arrive at Base Camp (4.150m) and manage to get a room at the first possible accommodation. After having breakfast, refilling our waterbottles, packing 1 backpack with snacks (amongst other little treats yak-cheese and salami) and off we go. We have to walk 8km and climb 800m. The ascend is showing us our limits: it‘s a narrow little path which – of course – isn‘t secured. One of the most difficult parts is a steep zick-zack winding part. Each of us is walking his/her own pace. On the way we suddenly hear very loud noises which are coming from the opposite side of the mountains as a landslide is going down. It‘s a stunning moment but also scary.

As we have managed the steep, difficult part the temperatures change which results in putting on layer after layer – the onion-style.

The last part to the lake I decide to walk alone. Reaching the top at 4.914m, seeing Tilicho Lake for the first time I am speechless. It‘s such a wonderful view that tears are running down my face. What a georgous view: the blue colour of the lake, surrounded by snowy mountains and clear blue sky.

As Fern & Byron coming up to the top too, Fern is as emotional as I am. Proud of ourselves and our achievement we hug eachother and cry together.

We are staying almost an hour up there: having some snacks, taking tons of pictures, enjoying the view, relaxing a bit before we go back down to the Base Camp. In total it took us 3,5hours to go up and 1,5hours back.

Back at the lodge Annerieke isn‘t feeling so well and decides to take a rest. Seems like she is suffering from accute mountain sickness.

The rest of us is killing the time till dinner with playing cards to avoid sleeping on the table as we are all exhausted and tired after a 23km-walk. Shortly after finishing dinner we went straight to bed – at 7.30pm – sleeping almost 10hours.

Day 9: Starting our day at 7.30am, a walk of 7km back to Shri Kharka where we are going to meet Ilia again. Fern, Byron and I are walking off alone and for the first time we manage to take the wrong way. This route takes us up and down and even through a small waterfall. We arrive in Shri Kharka late and totally exhausted – what a walk!

Annerieke still feels sick therefor we decide to follow the recommandations regarding AMS to not ascend any higher and stay another night in Shri Kharka (Hotel Tilicho Peak). In the afternoon – after a well deserved hot shower – it starts to snow for the first time on the circuit.

This night is the first night that I am suffering from the high altitude with problems while breathing. It feels as if somebody is sitting on your chest – thankfully calming down and taking some deep breaths helps.

As Ilia has to catch his flight home to Ukraine he has decided to push on alone, so it was time to say goodbye after 9 funny, amazing days of trekking together in our european group – Salami-Power!!

Day 10: Today we want to push on to Yak Kharka (4.050m) where there aren‘t a lot of accommodations. That‘s why we start at 7am to arrive there early enogh to find rooms. After a 3,5hours we finish the 11km walk. Eventhough some of the lodges are already fully booked, we get 2 rooms at the Hotel Thorong Peak.

The rest of the day we are sitting in the dining hall of the hotel killing time as usal: reading, playing cards, chatting and drinking tea – the only way to keep us warm. It‘s pretty cold and the stove is not going to be heated before 5pm. So we are wearing our hats, scarves, gloves, jumpers and jackets inside which is different to a cold day back home where you know you have a warm room with a heater or stove.

In the evening – even with the heated stove – we are feeling still cold which leads to the idea to bring our thick blankets to the dining hall. And as the temperature in the rooms is as freezing we go to bed wearing the „onion-style“!

Dick eingepackt und mit den Daunendecken beim Abendessen / wearing many layers and covered in our blankets at dinner

Day 11: Our host from Yak Kharka kindly has made a reservation for 2 rooms at the Thorong Base Camp Lodge in Thorong Phedi (4.525m) where we want to go today. Therefor we don‘t have to start as early as the day before. The 7km walk is done in 2,5hours.

It‘s the first day on the trek seeing how popular the Annapurna Circuit is as we are meeting/seeing a lot of other trekkers on the way – incredible! Due to the narraw paths we have to walk like ants as there is little space to overtake. In Thorong Phedi it feels like a busy market place with all the trekkers, guides and sherpas.

Sitting in the Windhorse Restaurant of the Thorong Base Camp Lodge we see the sign for fresh bakery immidiatly and order some cinnemon- and chocolate-rolls. Who would have thought that we are enjoying the most delicious cinnemon-rolls in whole Nepal at an elevation of more than 4.000m.

It‘s an early night for us as we are leaving next morning at 4.30am to cross Thorong La Pass!

beste Zimtschnecke in Nepal / best cinnamon roll in Nepal

Day 12: The big day! We start with head torches due to darkness but the sky full of stars – what an amazing view! The way is winding in zick-zack up to the High Camp so we can spot all the trekkers who have started earlier than us with their headtorches on – looking like glowworms.

After walking just a few steps I have to unzip my jacket and loosening my scarf as it is very hard to breathe. It‘s a 1,3km steep walk ascending 400m up to High Camp (4.925m) where we have to take a break as Fern can‘t feel her feet properly. After 2 cups of tea and feeling warm again we push on.

Luckily the following route – partly walking on snow or at least next to it – isn‘t as steep as the beginning. The view up there is amazing: no matter in which direction you are looking it‘s stunning and breathtaking.

On the way we stop at a teahouse to fuel up with some mueslibars for the last bit of the way to the pass which the 5 of us are walking together.

We made it to the top – we are on 5.416m! What an amazing achievement – which we celebrate with tears, hugs, tons of pictures and silence to enjoy and realize all of this.

Now we have to go down again, descending almost 1.700m to Muktinath (3.760m). Most of the time I am walking ahead of the group alone sliding down the snowy parts of the way – it‘s great fun like skiing or iceskating!

Reaching Muktinath around 4pm we check-in at the Bob Marley and call it the day – still stocked about what we have achieved today!

Day 13: Treating ourselves to sleep-in we are having a „late“ breaktfast at 8am, followed by an exploration-walk through Muktinath. Afterwards we push on via Jarkot – a small littel village with impressive architecture worth a visit – to Kagbeni (2.810m). This route suddenly brings us to a paved street after almost 2 weeks on dirt roads.

There is a Yak-Donals-Hotel & Restaurant in Kagbeni which is even serving Yak-Burgers but it‘s already fully booked. So we spend the night at the Paradise Trekker‘s Home enjoying another lovely Dal Bhat for dinner.

fragwürdige Statuen in Kagbeni / weird statues in KagbeniDay 14: Walking around in Kagbeni after breakfast is very interesting: you can find weird statues as well as walk to the Mustang-area. Therefor you‘ll need a seperate permit which we don‘t have.

Around 10am we start our walk to Marpha (2.670m). Actually it‘s already quite late as this valley is well known for the strong winds – sometimes even storms – starting around noon time. And it doesn‘t take long till we face this wind, start to protect our faces and try to get out of this valley as quick as possible.

Schutz vor Wind & Staub / protection against wind and dust
Ups – stecken geblieben / Ups – this one got stuck

Totally exhausted from the wind we take a lunch break in Jomsom. A lot of trekkers are taking a bus from Muktinath to Jomsom and continue their walk down from here or they even finish the Circuit here and take another bus back to Pokhara. If I would do the Cicuit again I would take a bus from Kagbeni to Jomsom to avoid the wind and walking along the dirt road.

We push on to Marpha via a „scenic view trail“ which should lead us through stunning landscapes. Well, it is a really impressive trail but the way is up- and downhill again. Due to that it takes us way longer to get to Marpha. Finally we arrive there at dawn and manage to find 2 rooms at the Dhaulagiri Guest house after walking 22km today.

Day 15: Marpha is well known for their apple products such as pies, cider, brandy, fresh or dried apples. All the houses in the village are painted in white with dark brown wooden windows and doors.

Todays walk is just 8km which will end in Tukuche (2.590m) where we arrive at 12.30pm already. Due to the free afternoon we are doing laundry again.

Day 16: No walking for today as we take the bus to Tatopani (1.190m) to save time. The busride is the worst in my life – such a bumpy ride! It takes us 4 hours to drive down 36km – never forget that we are still in the mountains. (Dhaulagiri Lodge)

Day 17: At 7am we start a long and exhausting day to walk 18km and gain 1.670m again till we reach Ghorepani (2.860m). Due to the fact that Fern & I are having a cold this day is especially for us very exhausting. We have to climb a lot of stairs up- and downhill. Feeling not 100% fit I have to take several breaks and drink as much as possible.

At lunch break I use the time waiting for our food and take a short nap in the sun. Arriving in Ghorepani I am just glad that we find a accommodation (Tukuche View Hotel) quickly and call it the day.

There are 2 shared hot showers, unfortunately I pick the one which is broken and have to take a cold shower. But afterwards I sit next to the big stove in the dining hall to feel warm again – welcome back above 2.500m!

Day 18: Sunrise at Poon Hill. Annerieke, Enrique and I start to walk up to Poon Hill (3.193m) at 5am to watch sunrise. A lot of people are having the same idea and intention that‘s why it‘s quite crowded on the way up and at the viewpoint too. Paintly we are waiting in the cold to see how the mountains are kissed by the first sunrays. Nature is just amazing – I just love sunrises and sunsets too.

Sonnenaufgang am Poon Hill / Sunrise at Poon Hill
Berggipfel von der Sonne geküsst / peaks kissed by the sun

Back at our accommodation we pack our bags and have breakfast together before we have to say goodbye to Annerieke and Enrique.

Goodbye friends 🙂

Now it‘s just Fern, Byron and I – just the 3 Musketeers left. Luckily I feel way better than the day before but Fern isn‘t which makes the walk to Tadapani really difficult for her. It‘s not a really long walk today but it‘s most of the time uphill therefor we have to take a lot of breaks.

Trekking at Poon Hill and this area is very popular and part of the route of many organized group-tours. Another reason why we are quite slow today is the fact that it‘s not always easy to overtake these big groups.

kleiner Wasserfall / little waterfall
wunderbare Aussichten / stunning views

At 3pm we reach Tadapani (2.630m) after a 8km-walk. Our lodge (Hotel Super View) offers us our „special-deal“ and an amazing hot shower. As fast as possible I am in the bathroom enjoying a really hot shower today! The rest of the day we spend playing cards, reading and relaxing in the dining area.

In the evening we sit together to plan the following day as we wanted to do the Annapurna Base Camp originally. As all 3 of us still having a cold and aren‘t feeling 100% fit we decide to listen to our bodies and finish the Circuit the following day.

Day 19: Our last day! Before heading off we enjoy a beautiful sunrise and the amazing view in front of our lodge.

Starting at 7am we are the first ones on the way down to Ghandruk avoiding all the groups. As we are walking 10km only downhill today we are quite fast. In Ghandruk we find another „German Bakery“ and give it a try and take a tea break. Sitting in the sun we enjoy a delicious masala tea and the homemade pastries. We start to talk to Lars from Denmark who tells us about his trekking days in the Kathmandu-valley and draws us a map where to go – if we are in this area.

We arrive in Kimche (1.640m) at 11am and take the next bus to Pokhara which leaves only 15minutes later.

Well, sitting on the bus we realize that this adventure is over: with ups and downs, stunning landscapes, physical and mental challenges, delicious food, many many tea-breaks and all the other beautiful impression and memories of more than 225km walking! It was AMAZING!

NEPAL – Part 1: Kathmandu & Pokhara

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NEPAL – Teil 1: Kathmandu & Pokhara

Im November 2014, bei einer Tages-Tour in den Bergen von Nordthailand, habe ich ein britisches Paar getroffen, die auf ihrer einjährigen Weltreise waren und den Annapurna Circuit in Nepal gemacht haben. Um ehrlich zu sein, habe ich davor nicht wirklich davon gehört. Natürlich sagte mir Nepal bzw. der Mount Everest etwas, aber das war‘s dann auch schon.

Als ich mich dann entschieden habe, wieder meinen Rucksack zu packen und Richtung Asien zu reisen, war für mich schnell klar, wo mein 1. Stopp sein soll – NEPAL.

Nach meinem Kurzaufenthalt in Dubai bin ich also von dort nach Kathmandu, Nepals Hauptstadt geflogen. Der Flug war schon sehr interessant, da ich eine der wenigen weiblichen Passagiere war und die vielen männlichen Passagiere die Vorschriften der Airline (Anschnallen während dem Starten und Landen, Sitzen zu bleiben solange diese Vorgänge andauern, etc.) eher als Empfehlung angesehen haben. Die Stewardessen hatten alle Hände voll zu tun, um die Herrschaften auf ihren Plätzen zu halten – echt spannend das Chaos zu beobachten.

Kathmandu airport

Um 22Uhr bin ich in Kathmandu, Tribhuvan International Airport gelandet, hab mir ein 3-Monats-Visum für den Unkostenbeitrag von 100USD geholt, meinen Rucksack geschnappt und mir ein Taxi ins Hotel genommen. Ich hatte keine Ahnung, wo der Taxifahrer herumfährt, da es finster war und ich mich ja sowieso nicht ausgekannt hab. Die Straßen waren teilweise nicht asphaltiert und er ist mehrmals abgebogen. Was bleibt einem da anderes übrig, als einfach darauf zu vertrauen, dass alles gut geht… und man doch plötzlich vorm Hotel steht 🙂

Nach erfolgtem Check-In (Hotel Bright Star – sehr freundliche und hilfsbereite Eigentümer, in einer ruhigen Gasse gelegen) und Erhalt des WiFi-Passworts habe ich die Nationalratswahlergebnisse nachgelesen und bin bald schlafen gegangen.

Hotel Bright Star, Kathmandu

Am nächsten Morgen habe ich mich mit Fern & Byron getroffen – die im selben Hotel wie ich eingecheckt hatten. Ich hab die beiden Briten letztes Jahr in Myanmar beim Wandern in Hispaw kennen gelernt. Die beiden sind nun bereits 13 Monate unterwegs und durch Zufall haben wir festgestellt, dass sie zur gleichen Zeit in Nepal sein werden wie ich. Also haben wir uns entschieden, uns zu treffen und die Trekking Tour im Himalaya Gebirge gemeinsam zu machen. Das Wiedersehen war herzlich und sämtliche Updates der letzten Monate wurden beim Frühstück in den Straßen von Thamel – dem touristischen Stadtteil von Kathmandu – geliefert. Die beiden sind 3 Tage vor mir in Nepal gelandet und hatten somit eine bessere Orientierung.

Den Tag haben wir dann damit verbracht unsere Genehmigungen für den Annapurna Trek (TIM‘s Card = Trekker‘s Information Management System & ACAP = Annapurna Conservation Area Permit) beim Tourismusbüro zu beantragen und die restlichen Dinge für den Trek zu kaufen (Wanderstöcke, Chlortabletten fürs Trinkwasser, Wanderkarte, etc.). Natürlich haben wir uns zwischendurch und auch abends mit köstlichem Essen gestärkt. Beim Abendessen hab ich erstmals das Nationalgericht Dal Bhat ausprobiert: Reis, Linsensuppe (= Dal), Gemüsecurry, Chilisauce und vielen Gewürzen wie Koriander, Masala, Kümmel und Kurkuma. Manchmal wird auch noch eine kleine Portion Joghurt dazu serviert. Und nun kommt das Beste an diesem Gericht – man bekommt Nachschub, was uns speziell beim Wandern noch sehr erfreuen wird.

Da unsere To-Do-Liste in Kathmandu abgearbeitet war, haben wir uns entschieden gleich am nächsten Tag den Bus nach Pokhara zu nehmen, wo wir ein paar Tage verbringen und uns auf unser Abenteuer vorbereiten wollten.

Am nächsten Morgen haben wir also zeitig das Hotel verlassen und sind zur Busstation gegangen. Pünktlich lt. Busplan sind wir um 7Uhr Richtung Westen aufgebrochen – nicht ahnend, welch holprige Busfahrt uns bevorsteht. Wir durften in der letzten Reihe Platz nehmen und ich hab den „Gangsitz“ bekommen, sodass es teilweise echt mühsam war, mich knapp 7 Stunden lang festzuhalten und nicht durch den Bus zu fliegen. Die Straßen hier sind nur spärlich asphaltiert, entsprechend uneben sind die Straßen und dementsprechend auch die Fahrt. Ich bin ja von meinen bisherigen Reisen schon einiges gewohnt, trotzdem war dies eine neue Erfahrung.

Nach der Mittagspause hat mir dann mein einheimischer Sitznachbar dann erzählt, dass dies die einzige Straße ist, die am Landweg von Indien nach Kathmandu führt. Alle Lieferungen aus Indien werden in LKW‘s über diese Straße nach Kathmandu transportiert und von dort aus dann an die jeweiligen Orte in Nepal verteilt. Dementsprechend kommen uns sehr viele LKW‘s entgegen oder fahren vor oder hinter uns. Ich brauche wohl nicht zu beschreiben, welch riskante Überholmanöver sich abspielen, geschweige von dem damit einhergehenden Hup-Konzert.

Schön, wir sind also doch gut in Pokhara angekommen und zu Fuß zu unserer Unterkunft gegangen, da wir uns das Geld für ein Taxi sparen wollten (es hätte ja auch 2,40Euro für 4 Personen gekostet).

Wir haben es uns die nächsten 2 Tage gut gehen lassen und das Gebiet rund um den Fewa-See erkundet. Und das inkludiert auch immer einheimische Lokale zu finden, mit gutem, günstigen Essen. Somit haben wir zum Beispiel mit Blick auf den See gefrühstückt und auch Abend gegessen.

Am Tag bevor wir unsere Tour begonnen haben war der Haupttag des 5-tägigen hinduistischen Diwali-Fests oder auch Lichterfest genannt. An diesem Tag wurde vor Geschäften, Restaurants, Hotels und anderen Häusern mit buntem Sand diverse Bilder konstruiert mit mindestens einem Licht/einer Kerze darin. Die Gehsteige und Straßen waren bunt und mit vielen dieser künstlerischen Sandbilder verziert. Schön, so einen wichtigen Tag für die Einheimischen mitzuerleben.

Happy Diwali

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NEPAL – Part 1: Kathmandu & Pokhara

In November 2014, when I was doing a hiking-tour in the mountains in the north of Thailand, I‘ve met a british couple who was travelling for a year. They told me that they‘ve been to Nepal doing the Annapurna Circuit and that it had been amazing. To be honest – so far I have never heard about the Annapurna Circuit before. Of course… I have heard about Nepal or the Mount Everest but this was it.

When I decided to travel again I didn‘t have to think long about where to go first – NEPAL.

After my short trip to Dubai I took the plane from there to Kathmandu, the capital of Nepal. Actually the flight has already been very interesting: I have been one of the few female people on board. The big group of other passengers was acting very chaotic – I guess they see the safety rules and regulations more as a recommendation than a mandatory rule.

At 10pm local time I arrived in Kathmandu, Tribhuvan International Airport where I got a 3-months-visa for 100USD, picked up my big backpack and checked a taxi to the hotel. I had no idea where the taxi would take as it was pitch dark and I wasn‘t familiar with the area anyway. So all you can do is trust in the good side of life and people… and suddenly find yourself in front of your hotel.

I checked-in at my hotel (Hotel Bright Star – very nice owners and in a quiet area) and got the WiFi-password to have a look at the results of the legislative elections in Austria, then went straight to bed.

The next morning I met Fern & Byron again – who stayed at the same hotel. I met this british couple almost a year ago while trekking in Hsipaw, Myanmar. They have been travelling the last 13 months. Coincidentally a few weeks ago we found out that we‘ll be in Nepal at the same time so we agreed on meeting up and travelling together. It was so good to see them again and while having breakfast together we tried to give us an update about the last months. As they‘ve arrived 3 days before me they already had a good feeling for the area. We spent the day organizing ourselves for the trekking tour: getting our permits for the Annapurna Region (TIM‘s Card = Trekker‘s Information Management System & ACAP = Annapurna Conservation Area Permit) at the Nepal Tourism Board (Tourism Service Center) and buying some stuff like trekking-poles, water purifing pills, map of the Annapurna area, etc.).

At dinner it was my first time to try the traditional nepali dal bhat set: rice, lentilsoup (= dal), vegetable curry, chilisauce and a lot of spices like coriander, masala, cumin and curcuma. Sometimes it is also served with a small portion of curd. It‘s very delicous but the most amazing fact is that there‘s always a refill of rice, dal and curry 🙂

1. Dal Bhat

Well, as we had completed our „to-do-list“ in Kathmandu, we‘ve decided to move on to Pokhara to enjoy some days before starting our big adventure.

Early next morning we left the hotel to catch the bus which left totally on time at 7am. We didn‘t expect at all which bumpy busride it‘s going to be as there are just a few roads paved – what an adventure.

After lunch I started to talk to the local guy sitting next to me who told me that this street is the only street between India and Kathmandu. That‘s why there are a lot of trucks bringing all the goods from India to Kathmandu first. From there they are distributed to the different places all over Nepal.

After a 7 hours bus journey we arrived safely in Pokhara and walked to our accomodation – we wanted to save the money for a taxi (which would have been something like 2,40Euro for 4 persons).

The next two days we were enjoying the bride side of life discovering the area around the Fewa-lake which includes to find local restaurants with delicious, authentic and hopefully cheap food. That‘s why we had the chance to have breakfast and dinner with lake-view 2 days in a row.

Phewa lake

The day before we started our trekking tour nepali people celebrated Diwali or the festival of lights. On this special day people are creating great and colourful pictures with sand in front of their houses, shops, restaurants and hotels which contained at least 1 candle. What an amazing experience to be part of this important festival for local people.

Happy Diwali – Festival of Lights

DUBAI – 3 nights stopover

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DUBAI – 3 Nächte Stopover

Meine Reise beginnt, an einem Mittwoch Mitte Oktober in Wien. Nach einem tränenreichen Abschied von meinen Eltern, die mich zum Flughafen gebracht haben, startet mein neues Abenteuer. First Stop: DUBAI. Wo ich meine Freundin Magdalena und ihren Mann Thomas besuche. Nachdem ich vor 15 Jahren in Sharjah – dem Emirat neben Dubai – für 3 Monate gearbeitet habe, lande ich – nach einem Zwischenstopp in Istanbul, um 3Uhr morgens in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Welcome to Dubai International Airport
mein Gepäck ist gut angekommen/ my luggage has arrived safely

 

 

 

 

 

 

 

 

Raus aus den schweren Wanderschuhen & den Socken – rein in die Flip Flops und ab nach draußen, wo mich die Hitze und Luftfeuchtigkeit gleich mal umhauen. Somit geht‘s zurück in die klimatisierte Ankunftshalle, wo ich mit wenigen anderen „Early Birds“ auf Magdalena warte. Sie holt mich im schnittigen, gelben Mustang ab – was für ein Luxus. Dieser Luxus wird mir in den nächsten Tagen noch des öfteren begegnen.

Meinen ersten Tag in Dubai verbringe ich alleine, da Magdalena & Thomas arbeiten. Zuerst übermannt mich doch die Müdigkeit, welche ich nach einem Nickerchen mit einem Besuch beim hauseigenen Pool bekämpfe, gefolgt von einem kurzen Spaziergang durch „The Greens Dubai“ – dem Stadtteil in dem ich die nächsten 3 Nächte wohne. Die Hitze, Luftfeuchtigkeit und anhaltende Müdigkeit stellen meinen Körper auf eine Probe – meine Antwort: ein Besuch im klimatisierten Supermarkt (welcher das Herz einer Diätologin höher schlagen lässt) mit anschließendem Kaffee im Coffee-Shop. Abends gibt es ein köstlich arabisches Dinner mit Meerblick

beim JBR Walk.

The Greens Dubai

Anders als in Österreich zählt in arabischen Ländern der Freitag als heiliger Tag, sodass das Wochenende bereits am Freitag beginnt und die Arbeitswoche an einem Sonntag startet.

Wir verbringen den Tag gemeinsam und treffen nachmittags Freunde von Magdalena aus Österreich, die hier gerade Urlaub machen, in der Dubai Mall – eine riesige Mall mit Eislaufplatz, Aquarium, der größten LED-Leinwand der Welt, unzähligen Shops, Restaurants und Entertainment-Angeboten. Auf der Terrasse vor dem zweistöckigen Apple-Shop staunen wir beim Anblick des Burj Khalifa, mit 829m das höchste Gebäude der Welt. Noch! Denn für die bevorstehende Expo in Dubai 2020 ist ein neues Großprojekt in Planung: ein Aussichtsturm mit mehr als 1.000m Höhe. Ein weiteres Anzeichen, dass bautechnisch in dieser Stadt alles möglich ist und sich die Superlative selbst übertreffen.

Da sich die City-Tour zu fünft im Mustang etwas unkomfortable gestaltet hätte, hat Thomas für den geeigneten fahrbaren Untersatz gesorgt. Mit reichlich Beinfreiheit für alle Beteiligten starten wir unsere City-Tour bei der uns Magdalena & Thomas an ihre Lieblingsplätze und sehenswerte Spots in Dubai bringen: Kunst-Viertel, Rundfahrt auf der künstlich angelegten Palme, etc.

ein „kleines Auto“ für 5 Personen / a „small car“ for 5 people

Nach einem gemeinsamen Dinner in der Dubai Marina auf der Terrasse des Asia Asia Restaurants lassen wir den Abend mit der Fountain-Show vorm Burj Khalifa ausklingen.

Den Samstag starten Magdalena & ich mit einem Frühstück im Tasha – einem afrikanisch angehauchten Restaurant mit köstlichen Speisen & beeindruckender Einrichtung. Danach geht‘s nach Alserkal: einem alten Industrieviertel, welches jetzt Kunstgallerien, Cafés, Designshops und Oldtimer-Shauräume beinhaltet. Nicht zu vergessen die Schokoladenfabrik „Mirzam – Chocolate Makers“ in der wir uns durch unzählige Schokoladensorten kosten. Den Nachmittag haben wir entspannenden am Kite Beach mit Blick aufs Burj Al Arab verbracht. Anmerkend sei erwähnt, dass bei einer Außentemperatur von 37°Grad das Meer keine erfrischende Abkühlung geboten hat, sondern eher einem warmen Bad in den eigenen vier Wänden entsprochen hat. Jedoch wurden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang belohnt.

Sonnenuntergang beim Kite Beach / sunset at Kite Beach

Den Abend haben wir in der gemütlichen Homebase von Magdalena & Thomas verbracht, wo die Österreicherinnen sich zu ihren gemeinsamen Modul-Wurzeln bekannten und ein schmackhaftes freestyle-Dinner gekocht haben.

Es waren drei absolut traumhafte Tage mit lieben Freunden, die mir den Start in mein neues Abenteuer äußerst angenehm und ereignisreich gestaltet haben. Ich komm euch definitiv wieder besuchen 🙂

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DUBAI – 3 nights stopover

The journey starts on a Wednesday mid October 2017 in Vienna. After saying goodbye to my parents – of course with some tears in our eyes – my next adventure starts.

First stop: DUBAI! There I am visiting my friend Magdalena and her husband Thomas. I‘ve been working for 3 months in Sharjah – the emirate next to Dubai – almost exactly 15 years ago. At 3am I am arriving in the United Arab Emirates – after a short stopover in Istanbul.

After picking up my backpack I am changing from the heavy hiking boots to my flip flops immediatly and walk outside. Due to the heat and humidity even during these early hours I decide to go back inside and wait for Magdalena to pick me up in their racy, yellow Mustang – what a luxury ride. The next few days I‘ll face this luxury lifestyle quite often.

My first day in Dubai I am on my own while Magdalena & Thomas are working. As the little jetlag kicks in – I am having a little nap before checking out the shared apartment pool, followed by a walk throught „the greens Dubai“ – the district where I am going to stay the next 3 nights. As the heat, humidity and tiredness are really challenging for my body I opt for the airconditioned supermarket (dietitians love to explore supermarkets all around the world) and have a coffee. For dinner we are heading to JBR Walk eating delicious arabic food next to the sea.

hauseigener Pool von The Onyx / shared apartment pool at The Onyx

In the arabic world Friday is the holy day of the week therefor their working week starts on Sunday. We are having a lazy morning sleeping in, swimming in the pool and a relaxed breakfast at home. In the afternoon we are meeting up with friends from Austria – who are on holidays right now in Dubai – at the Dubai Mall. This mall is huge and offers an icerink, an aquarium, the biggest LED-wall in the world as well as a massive variety of shops, restaurants and entertainment. On the terrace next to the two-storied Apple-shop we have a stunning view of the Burj Khalifa, the highest building in the world with 829m – until the Expo in Dubai in 2020. Therefor they are going to build an even higher look-out-tower more than 1.000m high. This is just another indication of what is possible in this vibrant city.

The Harbour Project for the Expo 2020

As the Mustang would have been to small for the 5 of us, Thomas has organized a „little“ car for us with loads of space for our legs, bags and us. Magdalena & Thomas show us around the city with introducing us to their favourite places: art-district, a tour on the palm and many more interesting places.

In the evening we celebrate this lovely day with decent food at the Asia Asia-restaurant at the Dubai Marina and watching the fountain show next to the Burj Khalifa afterwards.

Saturday morning is „ladies-day“ – so Magdalena & I are having a delicious breakfast at Tasha‘s – an african restaurant with good food and awe-inspiring decoration. We are catching up on latest news and stories. In the afternoon they take me to Alserkal: an old industrial area with warehouses which now contain art galleries, coffee shops, some showrooms with oldtimers and a chocolatefactory „mirzam – Chocolate makers“ where we are trying almost each flavour of offered chocolates.

The rest of the day we are laying in the sand at Kite beach overviewing Burj

Al Arab watching a wonderful sunset – life is tough.

Mirzam – Chocolate Makers

In the evening Magdalena & I are cooking a freestyle-dinner and having an relaxed evening at their lovely new homebase overlooking the skyline of Dubai.

cooking with friends

It‘s been a wonderful time with friends which made the beginning of my new adventure nice, eventfully and relaxing too. I am definintely visiting you again, hopefully very soon 🙂