BORNEO – amazing wildlife, beautiful nature & challenging cities

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BORNEO – BEEINDRUCKENDE NATUR & HERAUSFORDERNDE STÄDTE

Als ich meinen Flug retour nach Nepal gebucht habe, habe ich nur ein One-Way-Ticket gebucht, da ich mir noch nicht sicher war, wie lange ich dort bleiben möchte. Meine Registrierung für das Freiwilligen Projekt hatte ich ja für 4 Wochen ausgefüllt, mit dem Hintergedanken, die Zeit vor Ort dann gegebenenfalls zu verlängern. Dies war jedoch nicht möglich, da ab Anfang März bis zum Ende des Projekts Ende April bereits ausreichend Freiwillige vorhanden waren.

Somit durfte ich mir Gedanken machen, wohin es mich nach Nepal verschlagen soll. Dies ist einer der positiven Aspekte, die ich habe, da ich nun ohne festgelegten Plan unterwegs bin – einfach zu entscheiden, wohin ich als nächstes reisen möchte. Natürlich spielen Preise von Flug- oder Bustickets genauso wie Wettergegebenheiten (Regenzeit) immer eine Rolle. Also bin ich in mich gegangen, habe überlegt, welche Länder oder Teile von Südostasien ich noch nicht kenne, und dementsprechend Ticketpreise für Flüge sowie die Wetterprognosen für März recherchiert. Meine Wahl ist dann nochmals auf Malaysien gefallen, jedoch nicht das Festland sondern der Teil auf Borneo: Sarawak & Sabah.

Malaysien, Sarawak

Somit bin ich von Kathmandu nach Kuala Lumpur und von dort aus nach Kuching geflogen. In Kuching habe ich insgesamt 4 Nächte verbracht. Die ersten beiden Tage bin ich sehr ruhig angegangen, da ich vom Flug noch ziemlich geschlaucht war und erst mal einiges an Recherche über Kuching, die Umgebung und meine weiteren Reiseziele durchgeführt habe. Kuching wird auch Katzen-Stadt genannt, was sich in den diversen Katzen-Statuen, einem Katzen-Museum und vielen Wandmalereien von Katzen widerspiegelt.

 

 

Bei den Wandmalereien entlang den verschiedenen Straßen lassen sich einige beeindruckende Werke entdecken, die ich bei meinen diversen Spaziergängen durch die Stadt gefunden habe.

Streetart in Kuching
Streetart in Kuching

An meinem 2. Abend in Kuching habe ich Romina aus Deutschland in meinem Hostel kennengelernt. Sie hat mich spontan gefragt, ob ich nächsten Tag mit ihr mitkommen mag zum Bako National Park, was ich nach ca. 1 Minute bejaht habe. Somit sind wir tags darauf gegen 8Uhr mit dem ersten Bus zum National Park aufgebrochen. Nachdem wir unsere Eintrittstickets erworben haben, ging es mit einem kleinen Boot Richtung tatsächlichem Eingang, da der National Park mit dem Auto nicht erreichbar ist.

Generell kann man im Bako National Park auch übernachten, um so mehrere der möglichen Wanderungen (inklusive geführter Nachtwanderung) zu machen. Wir haben jedoch auf Grund unserer Spontanität diese Möglichkeit gar nicht in Betracht gezogen – bzw. wusste ich gar nicht davon – und hatten somit nur eine limitierte Zeitspanne zur Verfügung, bevor wir das letzte Boot retour nehmen mussten.

Als Tagesgäste stehen einem 3 Wanderungen zur Verfügung, die sich entsprechend den zeitlichen Möglichkeiten gut bewältigen lassen. Wir wollten unsere Zeit natürlich bestens nützen und haben alle 3 Wanderungen absolviert.

Der Bako National Park ist bekannt für die dort lebenden Nasenaffen sowie Bartschweine. Eines dieser Bartschweine haben wir gleich zu Beginn gesehen, jedoch haben sich die Nasenaffen bestens versteckt, sodass wir nach Beendigung aller 3 Trails keinen einzigen gesehen haben. Obwohl uns entgegenkommende Wanderer berichtet haben, dass sie einige Affen gesehen haben. Etwas enttäuscht sind wir zurück zum Eingang – und siehe da, am Weg dorthin haben wir dann doch noch 4 Nasenaffen hoch oben in den Bäumen entdeckt. Und als wir bereits am Strand waren und auf unser Boot gewartet haben, haben wir noch eine kleine Bartschweinfamilie gesehen, was für ein fantastischer Tag!

Bako National Park
Bako National Park
Bako National Park

Kuching hat jedoch nicht nur Katzen, Nasenaffen und Bartschweine zu bieten, nein, es gibt auch eine Orang-Utan-Sanctuary. Einer der Gründe, warum ich unbedingt Borneo bereisen wollte, da es neben Sumatra (Indonesien), die einzige Insel ist um Organg-Utans außerhalb eines Zoos zu sehen. An meinem letzten Tag in Kuching habe ich also mit Romina gemeinsam die Sanctuary besucht. Dort leben insgesamt 22 Orang-Utans, die sich am Gelände der Sanctuary bzw. im dort liegenden Dschungel frei bewegen können. Auf Grund der Vielzahl der Tiere, bietet der Dschungel nicht ausreichend Futter, sodass zweimal täglich Futter angeboten wird. Diese Fütterungen können entsprechend besucht werden.

Es war ein unglaubliches Erlebnis, diese uns Menschen so ähnlichen Kreaturen (unsere DNA gleicht sich zu 95%) zu beobachten, wie sie sich bewegen, gemeinsam interagieren oder einfach nur auf den Seilen „rumhängen“. Ich war gerührt von deren Anblick und schockiert darüber, was wir Menschen alles anstellen, um den Lebensraum von so vielen Tieren und Pflanzen zu zerstören!

Am Nachmittag habe ich meinen Rucksack um einiges Gewicht erleichtert und ein Paket nach Österreich zur Post gebracht. Anschließend sind Romina und ich mit dem Boot auf die andere Seite des Flusses in Kuching gefahren um dort im „Mira Cake House“ den berühmten Schichtkuchen (Kek Lapis) zu probieren. Mit all den Kostproben und verschiedenen Geschmacksrichtungen war dies ein süsser, krönender Abschluss meiner Zeit in Kuching.

Kostproben der verschiedenen Schichtkuchen / samples of the different layer cakes

Am nächsten Morgen bin ich nach Miri geflogen, der Ausgangspunkt um den Mulu National Park zu besuchen, welcher nur mit dem Flugzeug erreichbar ist. Leider war jedoch hier mein Timing nicht das Beste, sodass ich 2 Tage in Miri hätte warten müssen, bis eine Tour im National Park möglich gewesen wäre. Da Miri jedoch nicht wirklich viel zu bieten hatte – außer einem beeindruckenden Sonnenuntergang sowie einer passablen Laufstrecke -, habe ich mich gegen diese Wartezeit und somit auch gegen die 3-Tages-Wanderung im Mulu National Park entschieden.

Sonnenuntergang in Miri / Sunset in Miri

Brunei

Stattdessen habe ich mich gemeinsam mit Amber aus den USA, die ich im Hostel in Miri kennen gelernt habe, in den Bus gesetzt und bin nach Brunei gefahren. Brunei, Land Nummer 7 seit Oktober 2017, eines der reichsten Länder weltweit mit vorrangig muslimischer Bevölkerung.

Nach 5 Stunden Busfahrt und einem Grenzbeamten, der mich auf Deutsch angesprochen hat, kommen wir in Bandar Seri Begawan, der Hauptstadt von Brunei, an.

Brunei ist kein typisches Ziel für Rucksack-Touristen bzw. Touristen allgemein, viele bleiben, wenn überhaupt, nur für 1 Nacht. Dies mag daran liegen, dass es sich um ein eher teures Pflaster handelt oder aber auch, dass die interessanten Sehenswürdigkeiten ziemlich schnell abgeklappert werden können.

Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel und auch Taxis sind sehr rar. Somit haben wir die ganze Stadt zu Fuß erkundet: die beiden größeren Moscheen, einen Nachtmarkt, das Watervillage sowie den Golden Jubilee Crown Park. Istana Nurul Iman – der Palast des Sultans, mit 1.788 Räumen, wird nur einmal jährlich für die Bevölkerung geöffnet und zwar an den 3 Tagen nach Ende des Fastenmonats Ramadan. Das restliche Jahr bietet eine Fahrt mit dem Boot eine gute Chance einen kleinen Blick auf diese beeindruckende Architektur zu werfen, welche wir auch genutzt haben.

Jame‘ Asr Hassanil Bolkiah Mosque
Dresscode 🙂
Istana Nurul Iman – Sultan’s Palast
Sultan Omar Ali Saifuddin Mosque

Nach 1,5 sehr ruhigen Tagen, in denen uns weder Waren, Taxifahrten oder Unterkünfte angeboten werden – was auch mal sehr angenehm sein kann, verglichen zum Rest von Asien -, machen wir uns auf den Weg nach Kota Kinabalu.

Doch bevor wir dort ankommen, steht uns eine interessante Busfahrt mit nicht weniger als 4 Grenzübergängen bevor. Wer also viele neue Stempel in seinem Reisepass haben möchte, sollte diese Reise auf alle Fälle antreten, da ich in knapp 8 Stunden insgesamt 8 Stempel mehr und eine volle Seite weniger im Reisepasse hatte. Die Strecke führt nämlich von Brunei nach Sarawak (Malaysien), von Sarawak zurück nach Brunei, zurück nach Sarawak und schlussendlich nach Sabah (ebenfalls Malaysien). Und für jeden Grenzübertritt erhält man je einen Stempel für die Aus- und Einreise.

Stempelsammlung / Collecting stamps in my passport

Malaysien, Sabah

Endlich in Kota Kinabalu angekommen, haben wir nicht mehr viel gemacht ausser in unser Hostel einzuchecken und anschließend zum Nachtmarkt essen zu gehen.

Die Stadt an sich hat, ähnlich wie Miri, leider nicht wirklich viel zu bieten, abgesehen von verschiedenen Tagestouren zu den umliegenden Inseln, einige Shoppingmalls, einen kleinen Hafen an den man die Fischer beobachten kann sowie diverse Museen. Der 75 km entfernte Kinabalu National Park ist ein beliebtes Ziel, um den berühmten Mount Kinabula – den höchsten Berg in Südostasien mit 4.095 m zu erklimmen. Dies ist jedoch ein eher teurer Spaß, für den man ca. 300 Euro für 2 Tage/1Nacht hinlegen darf – für mein Reisebudget doch etwas zu hoch.

Da ich auf meinen bereits gebuchten Abflug aus Malaysien gewartet habe, habe ich meine Tage in KK – wie die Stadt auch genannt wird – damit verbracht, meine weitere Reise zu planen, Fotos zu sortieren, Blogposts zu verfassen, mich durch die verschiedenen Coffeeshops und Lokale zu kosten oder laufen zu gehen.

An meinem letzten Tag habe ich mich mit Michael, einem Australier, den ich in Kuching kennen gelernt habe, getroffen. Er ist mit seinem Motorrad von Australien nach Irland unterwegs, wofür er ungefähr 2 Jahre eingeplant hat. Wir essen köstliche Laksa, trinken Sourplum-Saft und genießen Kopi-O (schwarzen Kaffee) während wir uns über unsere vergangenen Tage sowie die weiteren Pläne erzählen.

Fischerboote in KK / fishermen boats in KK
streetart in KK / Flug 370
Indische Küche / indian cuisine

Es waren 2 interessante Wochen auf Borneo, voller neuer, spannender Erlebnisse in der Natur, aber auch in den diversen Städten. Auch wenn manche Stopps nicht den bleibenden Eindruck hinterlassen haben, war es gut diese Erfahrung zu machen und zu sehen, wie man das Beste aus einer eventuell enttäuschenden Situation machen kann.

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BORNEO – AMAZING WILDLIFE, BEAUTIFUL NATURE & CHALLENGING CITIES

When booking my flight back to Nepal I have just booked a one-way-ticket, as I haven‘t been sure how long I will stay there. I have filled out the volunteering registration for 4 weeks with the intention to maybe extend my stay. Unfortunately it wasn‘t possible as there have been already enough signed-up volunteers at the beginning of March until the end of the project.

Hence I have been in the lucky position to think about where to go after Nepal. This is one of the positive aspects about traveling without a plan – simply deciding where to go next. So I have been thinking, struggling and listening to myself which countries or parts of Southeastasia I don‘t know yet, checking ticketprices as well as weather forcasts for March (rainy season). Finally my decision has been made – Malaysia it should be, not the peninsula, but the Borneo-part: Sarawak & Sabah.

Malaysien, Sarawak

So I have been flying from Kathmandu to Kuala Lumpur and boarding another plane going to Kuching. I have spent 4 days in Kuching, with living a pretty quiet and lazy life the first two days as I have been quite tired from the flight and wanted to do some research about Kuching, the area and my following destinations.

Kuching is also called „cat-city“ which is obviously shown by cat-statues, a cat-museum and a lot of cat-murals.

There are many other really impressive and artsy murals in the streets of Kuching which I have found walking around in the city.

Streetart in Kuching
Streetart in Kuching

On my second evening in Kuching I have met Romina from Germany at my hostel. She has asked me spontanously if I am up to going to Bako National Park with her the following day. Well, as I haven‘t had any plans for the next day I said yes, hence we have left the next morning around 8am to catch the first bus to the National Park. After we have bought our tickets we took a small boat to get to the actual entrance of the National Park as is isn‘t accessable by car.

In general you can stay there overnight to do more of the various trails (including a night walk). Unfortunately, as we have been very spontaneous we haven‘t considered this option – to be honest I even didn‘t know about it – that‘s why we only had a limited timeframe to catch the last boat back.

There are 3 trails you can do as a day-guest so we have used our time wisely and did all of them.

The Bako National Park is famous for its wildlife which includes proboscis monkeys and Bornean bearded pigs. One of the bearded pigs has been right on the beach where we signed up for our trails at the registration counter however the proboscis monkeys have been hiding from us sucessfully. Even after we have done all 3 trails we haven‘t spotted a single one. Well, even though I know that‘s nature and not a zoo I have been a little disappointed while walking back to the registration counter. And, luckily, on two of the trees along the walking path we finally have encountered 4 proboscis monkeys high up above us.

Already back at the beach waiting for our boat to go back we have watched a lovely family trip of the bearded pigs – a mother and her two kids have been walking around there. Oh what a fantastic day!

Bako National Park
Bako National Park

Besides cats, proboscis monkeys and bearded pigs Kuching is also offering an orangutan sanctuary. This has been one of the reasons I wanted to travel to Borneo because it‘s the only place – besides Sumatra (Indonesia) – where you can see them outside a zoo.

On my last day in Kuching Romina and I have made our way to the sanctuary where 22 orangutans are living at the moment which are free to wander around in the jungle. Due to the high amount of animals the jungle doesn‘t providing enough food hence the sanctuary is offering food to them twice a day which can be watched by visitors.

It has been an unbelievable and magical experience to watch these creatures – which are so similar to us humans (we share 95% of the same DNA) – how they move, interact together or simply „hang around“ on the ropes. I have been really touched by this situation and shocked at the same time what we humans are doing to our planet to destroy the living space of these wonderful creatures as well as so many other animals and plants!

In the afternoon I got rid of some extra weight in my backpack shipping a box back home to Austria. After the visit to the post-office Romina and I have made our way to the other side of the river by boat to go to „Mira Cake House“ to try the famous layer cake of Sarawak (Kek lapis). What a sweet and colourful ending of my time in Kuching.

Kek Lapis = Schichtkuchen / Kek Lapis = Layer Cake

Following morning I took the plane to Miri, the jumping-off point to visit Mulu National Park which is only accesible by plane. Unfortunately my timing hasn‘t been the best: the next available spot on a tour would have been 2 days later. As Miri doesn‘t have a lot to offer – except impressive sunsets and a nice running track – I didn‘t want to wait there and have decided against a visit of Mulu National Park and a 3-days-trekking tour.

Brunei

Instead of that Amber – from the USA who I have met at the hostel in Miri – and I have jumped on a bus and made our way to Brunei. Brunei, country number 7 since October 2017, a sultanate with mostly muslim citizens.

After a 5 hours bus-ride and an immigration officer who was speaking German to me – what a funny surprise – we have arrived at Bandar Seri Begawan, the capital of Brunei.

This Sultanate is not a typical destination for backpackers or tourists in general. Many of them just do a daytrip or stay only for 1 night. One reason might be the fact that it is a quite expensive place for Asia and another one that you can manage to see most of the interesting sights in one day.

There is no public transport system and almost no taxis hence we have been exploring the whole city on foot: the two biggest mosques, a night market, the watervillages as well as the Golden Jubilee Crown Park. The Istana Nurul Iman – the palace of the Sultan – contains 1.788 rooms and is not open to the public, except one time a year 3 days after the fasting month of Ramadan. The rest of the year one of the best possibilities to view a bit of this impressive architecture is to jump on a boat and take a ride near the palace – which we, of course, have done 🙂

Sultan Omar Ali Saifuddin Mosque
Watervillage
Boatride in Brunei

After 1,5 really quiet days without any hastling about goods, taxirides or accommodations – which is a welcomed changed to the rest of Asia – we have moved on to Sabah.

Yet before arriving at Kota Kinabalu we have been facing an interesting busride including 4 border crossings. So, if you want to collect some more stamps in your passport you should definetely do this journey as after almost 8 hours I had 8 more stamps and one full page less in my passport. This is due to the fact that the journey takes you from Brunei to Sarawak (Malaysia), from Sarawak back to Brunei, back to Sarawak and last but not least to Sabah (Malaysia). And for each border crossing you get one stamp for the exit and the entry to each country.

Malaysia, Sabah

Finally we have arrived in Kota Kinabalu. As we have been pretty exhausted from this border-crossing-journey we simply have checked-in at our hostel and made our way to the nightmarket for dinner.

Similar to Miri, unfortunately this city doesn‘t have a lot to offer, besides some day trips to the surrounding islands, a couple of shopping malls, a harbour to watch the fishermen and some museums. One popular destination is the Kinabalu National Park which is 75 km away. From there you can hike up the famous Mount Kinabalu (4.095 m), the highest mountain in Southeastasia. However this is a pretty expensive adventure for at least 300 Euros for a 2 days/1 night-trek – which isn‘t really fitting into my travel-budget 🙂

As I have been waiting for my flight out of Malaysia I have spent my days in KK – as the city is called too – organizing my trip, sorting some pictures, writing a new blogpost, eating and drinking myself through the various coffeeshops and restaurants or going for runs along the waterfront.

On my last day in KK I have met Michael, an australian traveller I have met in Kuching. He is travelling from Australia to Ireland with his motorbike, giving himself about 2 years for that trip. While we have been eating delicious Laksa, drinking sourplum-juice and enjoying Kopi-O (local black coffee) we updated eachother on our last days as well as the upcoming travelplans.

the boys at the harbour
streetart in KK
Fischer in KK / fishermen in KK
Laksa & Sourplum-Juice

Borneo – 2 interesting weeks filled with new, exciting adventures with wildlife and nature and in several cities are over. Even though some of my destinations haven‘t left a consistent impression it has been good to make these experiences and learn how to make the most out of a maybe challenging or not so great situation.

NEPAL – oops, I did it again

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NEPAL – Wiederholungstäterin!

Richtig gelesen, ich bin zurück nach Nepal gereist und habe dort nochmals ein Monat verbracht!

Es ist zwar schön, einen Plan zu haben, jedoch ist es auch gut zu wissen, wann es Zeit ist, diesen über Bord zu werden!

Mein ursprünglicher Plan war, nach Nepal, Sri Lanka und Singapur zu reisen und Mitte/Ende Jänner nach Neuseeland zu fliegen. Zum Glück hatte ich noch keine Flüge gebucht, da ich in den Wochen in Sri Lanka immer mehr das Gefühl hatte, dass es nicht die richtige Zeit für mich ist, um Neuseeland zu bereisen. Ausserdem habe ich das Volunteering-Projekt in den Bergen Nepals im Dezember nur schweren Herzens verlassen. Konnte jedoch nicht länger bleiben, da ich meine Flüge nach Sri Lanka schon gebucht hatte. Somit habe ich immer wieder mit dem Gedanken gespielt, zurück nach Nepal zu fliegen um nochmals mit All Hands and Hearts zusammen zu arbeiten.

Irgendwann ist dann der Tag gekommen, wo ich auf mein Gefühl und Herz gehört und die Entscheidung getroffen habe, mich für das Freiwilligen-Projekt für Februar zu registrieren. Nachdem ich dafür die Bestätigung bekommen habe, wurden auch gleich die Flüge nach Kathmandu gebucht.

Und somit bin ich am 01. Februar von Bangkok über Mumbai, Indien nach Kathmandu gereist. Es war ein schönes Gefühl in Nepal einzureisen und durch die Straßen von Kathmandu zu fahren – in denen Chaos herrscht und trotzdem alles seinen Weg geht.

Nachdem ich 2 Tage in Kathmandu verbracht habe – einen mehr als gewollt, jedoch war das Geld beheben nicht so einfach und hat mir eine Sperre meiner Kreditkarte eingebracht (die jedoch Gott sei Dank gleich wieder aufgehoben wurde) – habe ich mich mit dem Bus wieder auf den Weg zur Base von All Hands and Hearts in Haibung, Sindhupalchok gemacht. Die 3-4 stündige Busfahrt (für 36km) zurück in die Berge Nepals auf knapp 1.700m habe ich größtenteils verschlafen, wurde jedoch rechtzeitig wach um den Anblick der Schule in Kalikasaran zu bewundern. Es war ein Gefühl wie „heimkommen“ 🙂

Zurück im Camp habe ich zuerst mein Stockbett im weißen Zelt bezogen und bald darauf einige bekannte Gesichter wieder getroffen und gleich neue Leute kennen gelernt.

Am nächsten Morgen ging es um 06.30Uhr mit dem Sunday-Meeting los und um 07.30Uhr habe ich dann meinen zweiten Einsatz als Volunteer in Kalikasaran (der Schule mit 4 Klassenräumen, die komplett neu gebaut wird) begonnen. Ich war im Team für die Death-Sticks, entsprechend zugeschnittene Bambusstämme um die Decke zu stabilisieren, eingeteilt. Wir mussten noch weitere Death-Sticks anbringen und alle bereits montierten auf deren Stabilität prüfen und gegebenenfalls fixieren. Dabei kam ich nicht nur in den erneuten Genuss mit der elektrischen Säge Bambus zu schneiden, sondern auch mit der Bohrmaschine die Bambusstämme zu fixieren. Und ja, speziell das Bambusschneiden hat mir wieder viel Spaß gemacht 🙂

Die folgenden Tage haben wir in Kalikasaran fest daran gearbeitet, alles für den großen Tag fertig zu bekommen – den Tag an dem die Decke betoniert wurde. Dafür wurden insgesamt 52 Volunteers in verschiedene Teams aufgeteilt um dieses große Vorhaben auch umsetzen zu können. Es wurde eine große Betonmischmaschine aus Kathmandu angeliefert, die über eine Vorrichtung verfügt, welche den fertig gemischten Beton in einer Schaufel auf Deckenniveau hochtransportiert, wo er dann in Scheibtruhen umgefüllt und entsprechend verteilt wurde.

Der Ablauf sah so aus, zuerst Sand, Zement und Schotter in Kübel zu füllen und zur Mischmaschine zu tragen, dort wurden sie dann entsprechend gestapelt und vom jeweiligen „Cooking-Team“ (3 Teams zu je 2 Jungs) in die Mischmaschine geleert, gefolgt von Wasser. Die leeren Kübel wurden wieder zu den jeweiligen Stationen (Sand, Zement, Schotter & Wasser) retour geworfen und wieder befüllt. So entstand eine Arbeitskette, die unermüdlich weitergeführt wurde.

Sobald der fertige Beton nach oben transportiert wurde, wurde die Schaufel voll mit Beton von 2 Jungs entsichert, die Scheibtruhen befüllt und verteilt. Meine Aufgabe war die Holzboards, die als Weg für die Scheibtruhen gedient haben, entsprechend zu verrücken, je nachdem wo die Maurer den Beton entleert haben wollten. Nach einiger Zeit habe ich mir auch eine Scheibtruhe geschnappt und den Beton verteilt.

Während des Vormittags haben wir abwechselnd kurze Trink- oder Toiletten-Pausen eingelegt. Dasselbe haben wir fürs Mittagessen gemacht – sodass rund um die Uhr weitergearbeitet wurde. Als ich gerade meinen Dal Bhat fertig gegessen hatte und zurück aufs Dach wollte, hat die Mischmaschine plötzlich komische Geräusche gemacht und kurz darauf gar keinen Ton mehr von sich gegeben. Oh oh – das war absolut kein gutes Zeichen! Zum Glück war nur einer der Gurte für den Transport der Schaufel nach oben gerissen und konnte nach kurze Zeit getauscht werden. (man verzeihe mir die laienhaften Erklärungen hier, aber ich bin immer noch keine Bauingenieurin)

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, was es geheißen hätte, wenn die Mischmaschine schlapp gemacht hätte: Kübelkette! Sprich unten den Beton fertig zu mischen (es gab eine 2. Mischmaschine), in Kübel zu füllen und diese dann von Person zu Person in einer menschlichen Kette über die Stufen hinauf zur Decke weiterzureichen um oben zu entleeren.

Je länger der Tag angedauert hat, desto weniger freier Platz war natürlich oben, sodass mehr und mehr Volunteers von der Decke runter mussten, da nicht mehr so viele Scheibtruhen benötigt wurden. Ich bin dann auch runter und hab zuerst dem Erste-Hilfe-Team geholfen Kekse zu verteilen. Das war dann teilweise wie die Fütterung im Vogelnest, da viele Volunteers sich nicht die Zeit genommen haben um die Arbeitshandschuhe auszuziehen, sodass ich sie mehr oder weniger mit den Keksen gefüttert habe.

Obwohl Soujanya, die Projekt-Managerin in Kalikasaran meinte, wir sollten Leute ablösen, jedoch hat sich niemand gefunden, der abgelöst werden wollte. Jeder wollte Teil dieser großartigen Leistung sein. Somit hat sie dann gemeint, ich soll zur Mischmaschine und dort ein paar „Mixes“ machen – sprich die Sand-/Schotter-/Zementkübel in den Mixer leeren. Zuerst war ich etwas überrumpelt und dachte, das kann ich niemals, die sind viel zu schwer für mich. Dann habe ich jedoch ein wenig zugesehen und Alex, einer der Jungs, der den ganzen Tag in einem der „Cooking-Teams“ war hat mich dann ermutigt es zu versuchen. Ich wollte jedoch nicht die Kübel in den Mixer leeren, sondern die Kübel der Person reichen, die sie dann in den Mixer leert. Gesagt, getan! Nachdem mir Alex ein paar Tipps gegeben hat, wie und wann ich die Kübel hochheben soll (immer brav aus den Beinen arbeiten um den Rücken zu schonen) habe ich dann 2 Mixes gemacht. Mehr war leider nicht möglich, da es absolut intensiv und kräfteraubend war. Es ist mir unerklärlich, wie die 6 Jungs das den ganzen Tag gemacht haben – mein größter Respekt!

Jedoch muss ich hier erwähnen, dass jeder Volunteer, der an diesem Tag mitgearbeitet hat, eine großartige Leistung erbracht hat! Im Endeffekt hat Soujanya an diesem Tag nach 9 Stunden 20 Minuten von oben aus verkündet, dass wir es geschafft haben und die Decke fertig betoniert war! Gefolgt von Applaus und Jubelrufen haben wir bald darauf zu feiern begonnen: uns das eine oder andere Bier gegönnt, getanzt und uns einfach nur über unsere tolle Leistung gefreut! Diese Feierlichkeiten haben dann bis zur Nachtruhe um ca. 22Uhr angehalten. Ich muss gestehen – ich habe es an diesem Tag nicht mehr unter die Dusche geschafft und eine „Katzenwäsche mit Feuchttüchern“ bevorzugt.

Der nächste Tag war zum Glück ein Samstag, unser freier Tag, Zeit um zu entspannen und unsere Körper zu schonen. Tja, ich hatte da andere Pläne: wie am Vortag beim ersten oder zweiten Bier mit Paddy & Fran ausgemacht, sind wir am Vormittag eine Runde laufen gegangen. Es war herrlich, aber natürlich auch anstrengend – was nicht nur am Bierkonsum vom Vortrag gelegen ist. Immerhin liegt die Base auf ca. 1.700 Höhenmeter, ein gutes Höhentraining also!

Die nächsten beiden Tage wurde ich nicht zum Arbeiten an einer der beiden Schulen eingeteilt, sondern bin im Camp geblieben und durfte dort an einem besonderen Projekt arbeiten. Marija, Program-Direktorin und somit für das gesamte Projekt vor Ort zuständig, hat mich gebeten mein diätologisches Wissen einzusetzen um einerseits die angebotenen Speisen in Nepal zu beurteilen und andererseits generelle Information für die Ernährung von Volunteers zusammenzustellen. Natürlich habe ich das gerne gemacht und mich gleich dahinter geklemmt um die verschiedenen Informationen bzgl. Frühstück, Mittag- und Abendessen zusammenzutragen. Speziell den Speiseplan fürs Abendessen haben wir dann gemeinsam adaptiert – entsprechend den vorhandenen Möglichkeiten – und diesen um mehr Gemüse und Eiweiß sowie Erdäpfelpüree als Beilage erweitert. Bis zu meinem Abschied wurden immer mehr Änderungen umgesetzt, was bei vielen Volunteers auf große Begeisterung gestoßen ist 🙂

Nach diesen zwei „Office-Tagen“ im Camp kamen wir in den Genuss eines zusätzlichen freien Tages, da – zufällig am Faschingsdienstag in Österreich – Maha Shivaratri war. Am Tag zuvor musste ich mich von Rosie verabschieden, eine beeindruckende Frau, die ich bereits im November im Camp kennen gelernt habe. Sie hat insgesamt 3 Monate am Projekt mitarbeitet und unendlich viel Engagement gezeigt – was sie damit bestätigt hat, dass sie wenige Tage vor meiner Rückkehr ins Camp ihre Haare um 500 US-Dollar versteigert hat. Somit ist sie mit einer Glatze zurück nach England gereist. Der tränenreiche Abschied ist mir sehr schwer gefallen. Jedoch bin ich mir sicher, dass wir uns ganz bald wiedersehen werden 🙂

Unsere Arbeitswoche erstreckte sich von Sonntag bis Freitag, täglich 8 Stunden. Je nachdem, an welcher Schule man arbeitete begann der Tag früher oder später: Kalikasaran liegt nur ca. 5 Gehminuten, Jalpa hingegen 4km oder fast 30 Minuten mit dem Bus entfernt.

Mir ist es stets leicht gefallen aufzustehen – einerseits, da ich oft vor 22Uhr bereits im Bett war und andererseits war die Zeit früh morgens beim Zähneputzen ganz besonders mit entweder unglaublichen Sonnenaufgängen oder mystisch, vernebeltem Blick auf das Langtang-Gebirge.

Wie schon erwähnt, habe ich dieses Mal wieder in einem Stockbett im weißen Zelt übernachtet. Luisa, ein Mädel aus Peru, mit der ich im November gemeinsam angereist bin, hat mir ihre Matratze und Decke überlassen als sie das Camp kurz vor meiner Rückkehr verlassen hat. Ihr habe ich im Dezember auch meine „Arbeitshose“ geschenkt, welche sie mir jedoch wieder retour gegeben hat. Generell herrscht ein großes „Geben und Nehmen“ im Camp: es gibt eine Free-Box, wo jeder Kleidung, Schuhe, Schlafsack, etc. entweder hinterlassen oder finden kann. Ein wirklich gutes Konzept – wo sich manchmal auch richtige Schätze entdecken lassen. Meine rote Haube wird mich im nächsten österreichischen Winter bestimmt ordentlich warm halten!

Zum Glück waren die Temperaturen im Februar angenehmer als im Dezember, somit konnte man stetig spüren, dass es wärmer wurde. Trotzdem hatten wir auch diesmal kalte Nächte zwischen 0 und 5° Celsius. Jedoch habe ich auf den Rat von Vicky, einer Belgierin die ebenfalls im weißen Zelt geschlafen hat, gehört und in so wenig Kleidung wie möglich geschlafen. Es hat mich zuerst einiges an Überwindung gekostet, tatsächlich nur mit Shorts und Träger-Shirt in den Schlafsack zu kriechen, aber es funktioniert tatsächlich! Die ersten paar Minuten sind etwas kalt, aber dann wird es richtig schön kuschelig warm. Auf meinen improvisierten Thermofor (meine Trinkflasche gefüllt mit heißem Wasser) bei meinen Füßen im Schlafsack habe ich trotz allem nicht verzichtet 🙂

Eine Woche bevor meine Zeit im Camp auch wieder vorüber war, hatten wir eine erneute „Auction-Night“, wo unter uns Volunteers diverse Dinge oder Dienstleistungen gegen Geld, welches wiederum an All Hands and Hearts gespendet wird, versteigert wurden. An diesem Abend standen unter anderem folgende Dinge zur Versteigerung:

1 Stunde Thai Massage, Käse, selbstgemachte Zimtschnecken, selbstgemachte Palatschinken, 2 Stunden Motorradfahrtraining, 2 Jungs haben sich das Ohr piercen lassen sowie 1 Tattoo (wurde in Kathmandu gemacht).

Alvaro aus Portugal hat angeboten, sich einen Irokesen-Look gegen 50$ Spende zuzulegen. Während der Versteigerung wurde er dann gefragt, wie viel an Geld zusammenkommen müsste, sodass er sich einen verkehrten Irokesen schneiden lässt – sprich von der Stirn bis in den Nacken einen Mittelstreifen abzurasieren und die seitlichen Haare lang zu lassen. Um insgesamt 150$ hat er es dann tatsächlich gemacht.

Tja, und da ich von Rosies-Glatzen-Aktion einige Wochen zuvor absolut begeistert war, habe ich auch überlegt, was ich anbieten könnte. Da ich jedoch bei weitem nicht so mutig bin und meine langen Haare so sehr liebe, habe ich mich für einen Kompromiss entschieden, welcher mir am Tag darauf von Alex gleich verpasst wurde.

Einen Tag nachdem ich also meine neue Frisur bekommen habe, gab es in eine einheimische Hochzeit in unserer Community, zu der alle Volunteers eingeladen wurden. Natürlich sind wir dieser Einladung äußerst gern gefolgt, so eine Gelegenheit lässt man sich nicht entgehen. Bei der Hochzeit selbst haben wir zuerst die „Tika“ (roter Punkt auf der Stirn/am 3. Auge) sowohl beim Bräutigam als auch der Braut gemacht und wurden anschließend gleich mit Essen und auch Raksi – selbstgebrannter Reisschnaps – versorgt. Später haben wir dann mit den Einheimischen getanzt – was unheimlich viel Spaß gemacht hat. Es war ein absolut genialer Abend und ich war unglaublich dankbar dafür, dies erleben zu dürfen! Während dem Tanzen überkam mich ein so beruhigendes und angenehmes Gefühl, dass ich nirgendwo anders als genau an diesem Ort in diesem Moment sein wollte!

Meine letzten 3 Arbeitstage habe ich wieder in Jalpa verbracht, wo ich mich nochmals richtig auspowern konnte, da ich gemeinsam mit anderen Volunteers an einer Grube weitergraben durfte. Diese wird benötigt um die vorhandene Mauer der nächsten Schule mittels Gabionenwand zu unterstützen.

Dies war eine ziemlich anstrengende Angelegenheit, da wir ständig auf neue Quellen vom Grundwasser gestoßen sind und somit mit Gummistiefel ausgerüstet, in einer Grube gestanden sind, die teilweise stark nach Kacke gestunken hat. Deshalb hat sie von uns auch den Namen „Kackloch“ bekommen – man soll ja nicht auf den Humor beim Arbeiten vergessen 🙂

Am 28. Februar war der Tag gekommen, an dem ich meinen Rucksack wieder packen musste um das Camp zu verlassen. Jedoch habe ich das nicht allein gemacht, sondern alle Volunteers inklusive der Angestellten sind gemeinsam nach Kathmandu abgereist – da das Camp auf Grund des Holi-Festivals (dem Festival der Farben) geschlossen wurde.

Wir sind jedoch nicht einfach nur in den Bus gestiegen, sondern haben die Feierlichkeiten rund um das Holi-Festival mit einem „Colour-Run“ über 10km begonnen. Der Start war in Nibagaun, der Schule, die Ende Jänner fertiggestellt und an die Community übergeben wurde. Dort sind wir – nach einem gemeinsamen Aufwärmen – alle vom Schulleiter „gesegnet“ worden und anschließend von den Kindern erstmals mit Farbe beworfen worden.

Danach fiel der Startschuss für die 10km, welche sowohl laufend als auch gehend oder beides abwechselnd zurückgelegt werden konnten. Ich habe den Großteil der Strecke laufend geschafft, musste jedoch bei manchen steilen Stücken doch auch zurückstecken und gehen. Nach knapp 5km war eine Trinkstation, wo wir auch nochmals mit Farbe beworfen wurden. Im Ziel angekommen, ich habe es als zweitschnellste Frau dahin geschafft, ging die Farbenschlacht erst richtig los.

Wir haben dann gemeinsam auf viele weitere Volunteers und die einheimischen Maurer, die ebenfalls mitgelaufen/-gegangen sind, gewartet, die ins Ziel gekommen sind.

Das war einer meiner absolut lustigsten und coolsten Läufe überhaupt und hat unheimlich viel Spaß gemacht!

Als dann alle im Ziel waren, ging es mit 2 Bussen weiter nach Kathmandu, wo ich mir den Luxus einer langen Dusche, nach einer köstlichen Tasse Kaffee in meinem netten Hotel (Hotel Alpine) gegönnt habe.

Am Tag darauf ging es mit den eigentlichen Feierlichkeiten rund um das Holi-Festival erst richtig los!

Und dieser Tag war einer der verrücktesten, besten und lustigsten Tage meiner Reise, wenn nicht sogar meines Lebens!! Viele Menschen tragen weiße Shirts, da man so die Farben, mit denen man ‚beworfen‘ wird, besser sieht. Ich entschied mich – aus Mangel eines weißen Shirts – für ein hellgraues Shirt, auf dem man die Spuren der Feierlichkeiten am Ende des Tages genauso sehen konnte – und es ist gleich in Kathmandu geblieben 🙂

Viele Volunteers von All Hands and Hearts haben sich am Vormittag getroffen, um gemeinsam zu feiern und durch die Straßen von Kathmandu zu gehen/tanzen/laufen. Nun, einige hatten sich bereits mit dem gefärbten Reismehl ausgestattet, sodass wir bald die ersten Farben im Gesicht hatten. Sobald wir uns dann in Bewegung gesetzt haben und auf andere Menschen – meist Einheimische – getroffen sind, bekamen wir mehr Farbe ins Gesicht. Man nimmt ein wenig Farbe in die Hände und schmiert es dann dem Gegenüber mit den Worten „Happy Holi“ auf die Wangen. Somit ergibt sich ein buntes Chaos im Gesicht, aber natürlich auch am Shirt, von der Farbe, die nicht im Gesicht bleibt.

Teilweise waren bereits in Thamel – im Touristenviertel von Kathmandu – ein paar Boxen aufgebaut, wo DJ‘s Musik aufgelegt haben, zu welcher wir dann natürlich getanzt haben.

Am Weg zum bekannten Durbar Square ging es in den Gassen von Kathmandu ziemlich heftig zu. Nicht nur, dass man von den Menschen auf der Straße mit den Farben versehen wird, nein, es kommt auch noch Wasser – meist von oben. Viele Einheimische warten auf die feiernde Masse und kippen dann Wasser auf diese. Es kann teilweise nur eine kleine Menge sein, manche sind jedoch bestens ausgestattet mit großen 10Liter Kübeln. Unten haben wir natürlich versucht, diesen Wasserattacken bestmöglich auszuweichen, was mir auch sehr lange gelungen ist. Trotzdem wurde ich irgendwann doch erwischt, was zur Folge hatte, dass die Farbe in meinem Gesicht komplett verronnen ist und ich ausgesehen habe, als hätte ich gerade jemanden hingerichtet.

Nach dem Durbar Square haben wir ein großes Feld gefunden, auf dem Festival-ähnlich ebenfalls eine große Bühne mit Boxen aufgebaut war und Live-Musik geboten wurde. Dort haben wir dann ebenfalls getanzt und gefeiert. Dank Facebook haben wir es tatsächlich geschafft, doch die ganze Zeit als große Gruppe mehr oder weniger zusammen zu bleiben oder uns wieder zu finden.

Nach all dem Feiern sind wir dann nachmittags zurück in Thamel dankbar alle in einem Restaurant gelandet, wo wir die hungrigen Bäuche gefüllt und die müden Beine ein wenig rasten haben lassen. Anschließend haben wir – 3 andere Mädels und ich – uns auf den Weg zu unserem Hotel gemacht um den Versuch zu wagen, durch eine ausgiebige Dusche wieder sauber zu werden 🙂

Als wir jedoch vor unserem Hotel angekommen sind, haben wir unweit davon Musik gehört und wollten wissen, woher diese kommt. Kurz darauf wurde sogar ein Lied aufgelegt, zu welchem wir immer bei den „Masons-Nights“ im Camp jeden Donnerstag mit den einheimischen Maurern getanzt haben. Somit sind wir um die Ecke gegangen, haben die Quelle der Musik entdeckt – eine private Party des Nachbarhotels –, haben zu dem Lied getanzt und sind wieder zurück zu unserem Hotel. Kurz darauf ist der Besitzer des Nachbarhotels und „Partyveranstalter“ zu uns gekommen und hat uns zu seiner Party eingeladen, mehrmals erwähnend, dass wir essen und trinken können, so viel wir wollen.

Nun ja, ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass wir dieser Einladung gefolgt sind! Zuerst haben wir unsere Tanzkünste zu den uns bekannten Nepali-Songs zur Schau gestellt, was von den anderen Partygästen begeistert mittels Fotos oder Videos auf deren Handys festgehalten wurde. Anschließend wurden wir mit Bier, Schnaps und Essen verköstigt. Es wurden Selfies gemacht, wir wurden mehrmals zu weiteren Tänzen animiert und stetig dran erinnert, mehr zu essen. Es war so ein surreales Erlebnis, diese Gastfreundschaft, trotz der Schüchternheit einiger Gäste mit uns zu sprechen oder zu tanzen. Obwohl wir unheimlich viel Spaß bei unseren Nachbarn als „Party-Crasher“ hatten, haben wir uns nach mehr als einer Stunde dankbar verabschiedet und sind endlich unter die wohlverdiente Dusche gesprungen.

sdr

Was für ein Tag!! Es war ein unglaublicher, witziger und unvergesslicher Tag in Kathmandu, beim Holi Festival, mit all den tollen Volunteer-Freunden von All Hands and Hearts!

Die restlichen 2 Tage in Kathmandu bin ich ruhig angegangen – wohl auch auf Grund einer leichten Magen-Darm-Verstimmung -, habe meinen Rucksack ausgemistet, andere Volunteers getroffen, ein paar Souvenirs erstanden und noch einige Köstlichkeiten in diversen neuen und altbekannten Lokalen probiert.

Nach und nach musste ich mich auch von all den liebgewonnen alten/neuen Freunden vom Volunteering verabschieden, was mir absolut nicht leicht gefallen ist, nach den großartigen, gemeinsamen 4 Wochen.

Wenige Stunden, bevor ich ins Flugzeug gestiegen bin, habe ich meine letzten Rupees bei Mohans-Tattoo in eine neue bleibende Erinnerung an meine Reise investiert – in meine geliebten Frangipani-Blumen.

Und nach den vielen Abschieden der letzten Tage, musste ich abends wieder Abschied von Nepal nehmen. Einem Land, in dem ich nun insgesamt 3 Monate auf dieser Reise verbracht habe. 3 Monate in denen meine Begeisterung und Liebe zu diesem Land stetig gewachsen ist: die beeindruckenden Landschaften, die Herzlichkeit der Menschen, die lachenden Kinder, das köstliche Essen, die wunderschönen Sonnenauf- und -untergänge, das Campleben, die vielen Begegnungen mit beeindruckenden Menschen, die zu Freunden wurden – kurz: Nepal ist absolut eine Reise wert und wird immer einen Platz in meinem Herzen haben!

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NEPAL – Ops, I did it again!

Yes, that‘s right – I have been traveling back to Nepal for a month! It‘s always nice to have a plan, even better to know when it‘s time to change it!

The original plan was to travel to Nepal, Sri Lanka, Singapore and then fly to New Zealand. During my time in Sri Lanka I more and more got the feeling that it wasn‘t the right time for me to go to New Zealand – luckily I haven‘t booked any flights! As it was really hard to leave the volunteering-project in Nepal (due to the flights I had already booked to Sri Lanka) I was always thinking of going back to volunteer again. One day I have decided to listen to my heart and registered for the whole month of February to volunteer with All Hands and Hearts again. After I have received the confirmation for my stay flights have been booked immidiately 🙂

Finally, February 1st I have been traveling from Bangkok via Mumbai to Kathmandu. It has been an amazing feeling to arrive in Nepal and drive through the streets of Kathmandu – even though full of chaos everything goes its own way.

After I have spent two days in Kathmandu – one more than planned due to the fact that finding an ATM which would work wasn‘t that easy and I have managed to deactivate my credit card (luckily it has been activated pretty soon again) – I made my way back to the All Hands and Hearts base in Haibung, Sinhupalchok by bus. Most of the 3-4 hours busride (for 36km) up on 1.700m into the mountains of Nepal I have been sleeping but woke up on time to enjoy the view of Kalikasaran school – it has been a feeling like „coming home“ 🙂

Back at camp I have moved into the white tent again, choosing my bunk bed for the next 4 weeks before meeting some familiar faces as well as new people.

The next morning the day has started at 6.30am with the Sunday-meeting and at 07.30am I have started my second service as a volunteer in Kalikasaran (the school with 4 class rooms which is totally new built). I have been signed up for the „death-sticks“-team, where you have to cut bamboo sticks at a certain length to support the beams and ceiling. We had to put more of the „death-sticks“ as well as check all the ones which have been put there already if they are stable and fix them if not. Hence I had to use the reciprocate saw again to cut the bamboo and the drill to fix the death-sticks. Yes, I had a lot of fun using these tools, especially the reciprocate saw!

The following days we have been working hard to prepare everything for the big day at Kalikasaran – the day of the big slab pour. Therefor 52 volunteers have been signed up into different teams to accomplish this big project. A mixer has been delivered from Kathmandu with a big scoop which can transport the ready mixed concrete up to the roof-level where it would be put into wheelbarrels to distribute it on top.

The procedure was the following: shovelling sand, cement and gravel into buckets and bring them to the mixer where they are piled up and poured into the mixer by the „cooking-team“ (3 teams, each one consisting of 2 strong guys) followed by water. The empty buckets are thrown back to each „station“ (sand, cement, gravel, water) and being filled up again. This procedure has been continued the whole day – like a really good chain.

After transporting the ready mixed concrete up to the top the scoop got unlocked by two guys, the wheelbarrels filled up and distributed. My job was to move the wooden boards in the direction where the wheelbarrels had to go to – whereever the masons wanted to pour the concrete. After some time I have changed to the wheelbarrels to help them distribute the concrete.

During the morning we have taken small breaks to drink or go to the toilet and the same during lunch time – which helped to work non-stop. As I have been finishing my Dal Bhat and wanted to go back up to the roof the mixer has started to make weird noises. Shortly after that it has gone silent – oh oh, not a good sign at all!

Luckily the problem – a broken belt for transporting the scoop up to the top – has been solved pretty fast. (I appologize for my funny discriptions of what was going on this day but I am still not a civil engieer)

I guess the worst-case-scenario is obvious: bucket-chain! Which means we would have to mix the concrete in the mixer, pour it into buckets and hand the buckets from one person to the other up to the roof and empty them.

The longer the day the less space has been left up on the roof hence more and more volunteers had to go down. When I have been sent down I first helped the first-aid-team with giving cookies to the volunteers. This looked like a mother-bird feeding their kids as some of the volunteers didn‘t take off their gloves so I had to feed them the cookies.

Even though Soujanya, project manager in Kalikasaran, has said we should swap with other volunteers so they could take a break nobody wanted to leave her/his working-place – enjoying to be a part of this big achievement. Hence she has told me to go to the mixer and do some mixes – which means pouring the buckets of sand, gravel and cement into the mixer. Well, first I have been shocked thinking I could never do this as the buckets are way too heavy for me. But after watching the cooking-team doing some mixes, Alex – one of the guys who has been doing this job the whole day as part of a „cooking-team“ – has encouraged me to give it a try. Instead of pouring the buckets into the mixer I wanted to lift them up for the person to pour them inside. Here we go – after some more tipps from Alex how and when to lift the buckets (always use your legs more than your back) – I did two full mixes. Honestly, I wasn‘t able to do more as it was such an intense job. I have no clue how these 6 guys did this the whole day – big respect!

I have to mention that every single volunteer has done an amazing job this special day – big shout out! In the end we have accomplished our goal and finished the slab pour after 9 hours 20 minutes! Which has led us to a wonderful party celebrating our amazing achievement with some beers and dancing until curfew at 10pm. I have to admit – I have been too tired and lazy to take a shower this day and opted for a „baby-wipe-shower“ before going to bed 🙂

Luckily the next day has been a Saturday, our day off to relax and give our bodies a rest. Well, I had other plans: due to an agreement during the first or second beer the previous day I went for a run with Paddy & Fran. It has been amazing but exhausting – which hasn‘t been a side effect of the beer or the party as the base is situated on 1.700m, a really good opportunity for high-altitude-training!

The following two days I haven‘t been signed up to one of the worksites as I have been working on a „special project“. Marija, program director and in charge of the whole project, has asked me to overview the meal plan in Nepal but also create a general nutrion information for other or future volunteering-projects. Of course I did say yes – what a great opportunity to use my knowledge as a dietitian 🙂 So I have overviewed all the offered meals and created a sheet on all the important

information regarding nutrition in general. With all these knowledge we have sat together to work especially on the dinner-meal-plan and changed the meals according to the possibilities up there: more veggies and protein as well as mashed potatoes as a new carb-source (rather than bread and rice all the time). Over the following weeks till my departure more and more changes have been implemented and a lot of volunteers have been pretty happy about them 🙂

After these two „office-days“ at base we were lucky to have another day off – due to Maha Shivaratri. The day before that I had to say goodbye to one of the most amazing woman I have ever met: Rosie, who I have met already back in November 2017 at camp. She has volunteered almost 3 months in total with such a passion and enthusiasm – which she finally showed with shaving her hair and raising 500$. Hence she has traveled back to the UK bold. It has been a really tough good bye with a lot of tears which kept coming the whole evening. However I am so grateful to have met her and I am sure we will be seeing each other soon somewhere again 🙂

In general our working days have been from Sunday to Friday 8 hours daily. Depending on which school site you have been working you have to leave camp: Kalikasaran is only 5 minutes walking, Jalpa is 4km or more than 30 minutes by bus away.

Getting up early has never been an issue for me – maybe because most of the time I have been in bed before 10pm or getting up this early every morning has been something special experiencing beautiful sunrises or mystic, cloudy views of the Langtang-Range while brushing my teeth.

As already mentioned above I have stayed in one of the bunk beds in the white tent again this time. Luisa, a volunteer from Peru, who I have met in November already on the bus to the camp, has left camp shortly before I came back so she has left me her matrace and a blanket. I gave her my working pants in December which I now got back from her again. This clothes-exchange is so common at camp and a really nice way of trading things. There is a „free-box“ where everyone can leave or take clothes, shoes, sleeping bags, etc. An amazing concept where you can sometimes find real treasures – like this red hat which will keep me warm next winter in Austria!

Luckily the temperatures in February have been way better than in November/December hence you have been able to feel the increasing temperatures almost every day. However we still had some pretty cold nights this time, with temperatures around 0 to 5 degrees. After my first night I have listened to the advice of Vicky, a lovely lady from Belgium who has been staying in the white tent too – wear as less clothes as possible in your sleeping bag. Well, the first try has cost me quite some effort wearing just shorts and shirt BUT it worked! After the first couple of minutes which have been pretty fresh it got really warm inside my sleeping bag. However I still have made my warm-bottle every night: filling my drinking bottle with hot water before bedtime to put it into my sleeping bag 🙂

In my last week at camp we have had an „auction-night“ again: volunteers can offer different things or services for all the other volunteers at camp to raise money for the project. For this auction people have offered the following for example:

1 hour thai massage, cheese, selfmade cinnamon-rolls, selfmade pancakes, 2 hours motorbike-lesson, 2 guys have pierced their ears, 1 tattoo (which has been made in Kathmandu).

Alvaro from Portugal has offered a mohawk-cut for 50$. During the auction he has been asked for how much money he would do a reverse-mowak – he has done it for 150$.

Well, what should I say – I have been really inspired by Rosies shaved hair and have thought about what to offer. But as I am not that kind of a bad-ass and love my long hair too much, I have decided to offer a compromise which has been cut the next day by Alex.

One day after getting my new hairstyle there has been a local wedding in the community where all volunteers have been invited. No question we have been truly honored to participate in such a great event. At the wedding we have been doing the „Tika“ (the red sign on the forhead/3rd eye) to the groom and the bride as a form of our well-wishing followed by a plate of food and a cup of Raksi – local selfbrewed ricewine/schnaps. Later that evening we have been dancing with the locals which has been so much fun. This evening has been so amazing and I have felt so grateful for this experience! During dancing with all these people – locals and the other volunteers – I had this special feeling of being at the right place at the right time 🙂

My last 3 working days I have spent in Jalpa digging a hole for the „gabion-basket“ to support the remaining wall of the school-building. What an exhausting job as we have been discovering new sources of groundwater all the time hence we have been standing and shoveling in this hole with rubber-boots with a kind of „shit-odor“. That‘s why we called it „shit-hole“ – never forget the funny side of life 🙂

February 28th has been the day to pack my bags again and leave camp but I didn‘t do that alone as all volunteers including staff has been going down to Kathmandu for a 3 days break – as camp has been shut down for Holi Festival (the festival of colours).

We didn‘t just jump on a bus and go down to the big city, no we have begun the festivities of the Holi-Festival with a 10km „colour-run“, starting in Nibagaun, the school which has been handed over at the end of January. After a group-warm-up we have been given a blessing by the head of the school and got attacked with the first colours by the school kids.

Soon after we have gotten the starting signal for the 10km, which you were allowed to run or walk or both alternating. I have been running most of the track but the steep parts I had to walk for a bit. After 5km there has been a water station where we have been covered in colours again. I have managed to reach the finish line as second fastest woman, what a crazy and funny race! Crossing the finish line the real colour-battle has started.

Together we have been waiting for the rest of the volunteers and the local masons who have been running/walking the 10km too.

After everyone has made it to the finish line and had lunch we have made our way down to Kathmandu with 2 buses where I have spoilt myself with a nice hotel (Hotel Alpine), a long shower (with running water after 4 weeks) and a delicious cup of coffee.

The next day the real festivities of the Holi Festival began. This day has been one of the most craziest, funniest and best days of my trip and maybe even in my life!

Most peope are wearing white t-shirts on this day so you can see the colours better. Well, due to a lack of a white t-shirt I have decided to wear a light-grey shirt which has shown the traces of the festivities at the end of the day as well – that‘s the reason why I just have left it in Kathmandu I couldn‘t be bothered to wash it afterwards 🙂

Many volunteers from All Hands and Hearts have met up in the morning to celebrate together walking/dancing/running through the streets of Kathmandu. Some of them already have been carrying some coloured riceflour with them so it didn‘t take long till I had the first colours covering my face. Soon after we have started to walk many people we have met on the streets – mainly locals – covered us with more colours. In general you take some coloured rice-flour in your hand and whenever you pass other people you put on their cheeks saying „happy holi“. Hence your face gets covered in different colours as well as your shirt from all the flour which doesn‘t stay in your face.

Walking through Thamel – the touristy part of Kathmandu – we have already seen some speakers with DJ‘s playing music, where we stopped and danced for a while. On our way to Durbar Square it has been super crazy in the streets – it felt like a „war-zone“ as people have been throwing water down on us. And no, it hasn‘t been just small amounts, some of them have had full buckets of cold water. Down in the streets we have tried to avoid the water-attacks from above as best as we could hence at some point I got totally soaked so that the colours in my face have trickled off and I have been looking like I have murdered somebody.

After Durbar Square we have found a huge open field – like at a music-festival with a stage, speakers and live-music. I don‘t have to tell you that we have been partying and dancing there too, of course and spending some good time there. Thanks to Facebook we have almost managed to stay together the whole day, more or less I would say 🙂
After all the partying we have decided to walk back to Thamel in the afternoon to have lunch and some seriously needed rest as well as food for our hungry bellies.

At some point we have been tired and just wanted to get a shower and try to somehow wash off all the colour and dirt so we – 3 other girls and me – made our way back to our hotel. As we have arrived in front of our hotel we heard some music playing not really far away. Curious where it has been coming from and hearing one song we knew from the weekly „masons-nights“ at camp we had a look around the corner to find out that there has been a private party going on. Actually it has been the party of the owner of the hotel next to ours. We have danced to this one song we knew and went back to our hotel. Suddenly the party-host came to invite us to their party, telling us several times that we can eat and drink as much as we want. Well, I guess I don‘t have to admit that we have accepted his invitation gladly. First we have shown them our dancing-moves of the nepali-songs which has been captured with videos and pictures from the nepali people on their mobiles. Later we have been given beer, liquor and food, taken some selfies, encouraged to dance more and offered several times to eat more! What a surreal experience, this hospitality even though some of the other guests have been really shy to talk or dance with us. We had a lot of fun being the „party-crasher“ however we said goodbye after an hour and finally went to the hotel to have a well-deserved shower.

Oh my, what a day – it has been simply an incredible, fascinating and unforgetable day in Kathmandu at the Holi Festival with all the amazing volunteering-friends from All Hands and Hearts!

My last 2 days in Kathmandu have been quiet and relaxed – maybe due to the fact that I have had some stomache-issues – with decluttering my backpack, meeting up with other volunteers, buying some souvenirs and eating & trying some delicious local food at new and already well-known places.

More and more I had to say goodbye to old and new friends from the volunteering which hasn‘t been easy at all after 4 amazing weeks at camp.

A few hours before boarding the plane out of Nepal I have spent my last remaining rupees at Mohans-tattoo to invest in a colourful memory of my trip – my beloved frangipani-flowers!

After some more goodbyes the last couple of days I finally had to say goodbye – again – to Nepal: where I have spent 3 months in total on this trip. In these 3 months my love and compassion for this country has grown constantly: the stunning landscapes, the warmth of the local people, the smiling kids, the delicious food, the fascinating sunrises and sunsets, the camplife, meeting all the lovely and impressive people who turned into friends & family – long story short: Nepal is definetely worth a visit and will always have a special place in my heart!