MALAYSIA & SINGAPORE – big cities, shopping malls & delicious food

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MALAYSIEN & SINGAPUR – GROSSE STÄDTE, SHOPPING-CENTER & KÖSTLICHKEITEN

Wie schon in vorherigen Posts erwähnt, habe ich mir eine Wunschliste einiger Länder/Städte gemacht, welche ich auf diesem Trip bereisen möchte. Neben Nepal und Sri Lanka hat es auch Singapur hat es auf diese Liste geschafft. Da es jedoch günstiger war, von Colombo nach Kuala Lumpur zu fliegen und dann den Bus nach Singapur zu nehmen, habe ich mich natürlich für die weniger kostenintensive Variante entschieden. Zumal Busfahrten in Malaysien ein absoluter Luxus sind – speziell nach den Erfahrungen in Nepal & Sri Lanka!!

Kuala Lumpur, Malaysien

Ich lande also am 10. Jänner kurz nach 5Uhr Früh in Kuala Lumpur, wo ich zuerst einmal am Flughafen frühstücke und mir ein Zimmer im Stadtzentrum reserviere. Ich entscheide mich für ein Kapsel-Hotel – wo ich meine eigene Schlafkapsel mit Klimaanlage, TV, etc. habe, diese jedoch komplett schließen kann. Dies gibt mir das Gefühl allein zu sein, klaustrophobisch darf man jedoch nicht sein 🙂

Ich war bereits 2015 in Kuala Lumpur, somit habe ich bereits viele Sehenswürdigkeiten gesehen – einzig die Batu-Höhlen konnte ich damals aus Zeitmangel nicht besuchen.

Den Nachmittag verbringe ich sehr entspannt in dem ich einen Spaziergang mache und schließlich bei den beeindruckenden Petronas Towers lande. Den Tag lasse ich mit einer Kombination aus spätem Mittag- und frühem Abendessen in der Jalan Alor – der berühmten „Essens-Strasse“ mit vielen Restaurants & Essensständen im Stadtteil Bukit Bintang – ausklingen: gedämpfte Süßkartoffeln, Roti mit vegetarischem Curry und süße gefüllte Knödel (ähnlich einem Germknödel nur viel kleiner).

Gemüsecurry & Naan / vegetabel curry & naan

Um ehrlich zu sein, war dieser Tag ein wahrer Kulturschock – nach 3 Monaten plötzlich wieder in einer Großstadt zu sein, mit all den Hochhäusern, Einkaufszentren und dem Verkehr – obwohl dieser viel geregelter abläuft, als in Nepal oder Sri Lanka. Ich habe auch zum ersten mal auf meiner Reise wieder eine U-Bahn verwendet. Das sind alles Dinge, die man zu Hause so selbstverständlich, meist täglich nutzt oder sieht. Hier fühlte ich mich überrumpelt und es war mir teilweise echt zu viel – vor allem die Einkaufszentren und deren Reklame.

Am nächsten Tag wechsle ich die Unterkunft und möchte mir nach dem Frühstück die Batu-Höhlen ansehen. Leider macht mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung, da es den ganzen Tag regnet – fast non stop. Somit verbringe ich die meiste Zeit auf der überdachten Terrasse meines Hostels und widme mich diversen organisatorischen To-Do‘s.

Meine Begeisterung über den Regen 🙂 / My enthusiasm about the rain 🙂

Ja, auch als Reisende habe ich immer wieder meine „Büro-Tage“, wo ich dann vorm Laptop sitze und diverse Dinge erledige: Reiseplanung (Flüge, Busse, Unterkünfte), Fotos speichern, Blog schreiben, etc. Und da ja mein Leben „zu Hause“ auch weitergeht, sind auch hier immer wieder E-Mails zu schreiben oder Dinge zu recherchieren.

Ich liege also nicht nur am Strand herum, besichtige Städte oder esse mich durch die diversen lokalen Köstlichkeiten 🙂

Singapur

Nach 2 Tagen in Kuala Lumpur nehme ich den Bus nach Singapur, wo ich nach knapp 7,5 Stunden und zwei Grenzkontrollen (für die Ausreise aus Malaysien und die Einreise in Singapur müssen jeweils alle Passagiere aussteigen und sich beim Ausreise-/Einreiseschalter anstellen um den entsprechenden Eintrag im Reisepass zu erhalten) ankomme.

Ich war bereits 2x in Singapur, jeweils am Weg nach Australien. 2011 hatte ich einen mehrstündigen Aufenthalt am Flughafen und habe dort die Möglichkeit der kostenlosen Stadtführung mit dem Bus in Anspruch genommen. Jedoch sind nicht wirklich viele Eindrücke hängen geblieben, da ich mit dem Jetlag zu kämpfen hatte und immer wieder eingenickt bin. 2013 – wurde ich auf Grund einer mehr als 24stündigen Verspätung meines Fluges von Frankfurt nach Singapur gezwungen 12 Stunden in der Stadt zu verbringen, bevor mein Anschlussflug abgehoben hat. Da ich jedoch ein Hotelzimmer zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat mich ein Taxi vom Flughafen zum Hotel und zurück gebracht.

Somit wollte ich diese Stadt einmal richtig bewusst besichtigen und dort Zeit verbringen.

An einer der Bahnstationen im Stadtzentrum treffe ich mich dann also mit Jessica, bei der ich die nächsten 3 Tage verbringen werde. Jessica und ihre Familie sind Freunde von Sabrina, der Deutschen, die ich in Sri Lanka kennen gelernt habe. Als ich ihr an meinem 1. Tag in Kuala Lumpur schreibe, dass ich gerade dabei bin, mir eine Unterkunft in Singapur zu suchen, schreibt sie kurz darauf Jessica an und fragt, ob sie mich für 2-3 Tage „aufnehmen“ würden. Kaum zu glauben, aber es dauert nicht lange und Jessica stimmt dem zu, sodass ich für 3 Tage mein eigenes Zimmer mit großem, gemütlichen Bett bei Einheimischen am Rande von Singapur habe. Es ist eine so großzügige Geste von Jessica, eine Unbekannte bei sich aufzunehmen.

Wir treffen uns also in einer der nahegelegenen Bahnstationen, da Jessica mir angeboten hat, mich abzuholen. Da ihr Mann Babu aus Nepal ist und ich ihr bei meinen Erzählungen über Nepal auch erwähne, wie sehr ich Masala-Tee liebe, überrascht sie mich kurz danach mit einer Tasse frischem Nepali-Tee – ein Traum!

Am nächsten Tag lädt mich Jessica zum gemeinsamen Frühstück mit ihren Kindern, ihre Schwester samt Tochter und ihrer Tante ein. Wir fahren zu einem der Hawker-Märkte und bestellen dort diverse kleine Gerichte und teilen diese dann. Hawker-Märkte – Open-Air oder teilweise überdachte permanente Verkaufsstände mit verschiedenstem, günstigem & authentischem Speisenangebot – sind weit verbreitet in Malaysien, Singapur, Indonesien oder Hong Kong. Absolut empfehlenswert für alle Street-Food-Fans und auch sehr beliebt bei den Einheimischen.

Frühstück beim Hawker-Markt / breakfast at the hawker-market

Anschließend mach ich mich auf den Weg nach Little India, von wo aus ich meinen Spaziergang durch die Stadt beginne. Mein 1. Stopp ist im Mustafa-Center, einem 24-Stunden geöffneten, mehrstöckigem Einkaufszentrum in dem man wirklich ALLES findet: Medikamente, Toiletteartikel, Schuhe, Kleidung, Elektromarkt, Geschirr, Lebensmittel & Getränke (es beherbergt eine riesige Gewürzabteilung) und vieles vieles mehr! Ich begnüge mich mit ein paar Abteilungen und flüchte bald wieder hinaus auf die geschäftigen Straßen von Little India. Meine weiteren Stationen sind die Emerald Street (eine kleine Seitenstraße mit alten, bunten Kolonial-Gebäuden), Kriegsdenkmal, Rathaus, Parlament, Sir-Stamford-Raffles-Statue, dem alten Polizeigebäude mit seinen vielen bunten Fenstern, dem Singapur-Flyer (ein kleines Riesenrad), vorbei am berühmten & beeindruckenden Marina-Bay-Sands-Hotel hin zu den Gardens by the Bay. In dem riesigen Park schaue ich mir dann auch abends die spektakuläre Lichtershow im Supertree-Grove an.

Nachdem ich an diesem Tag 18km in knapp 9 Stunden zurückgelegt habe, falle ich zurück in Jessicas Wohnung nach einer wohlverdienten Dusche nur mehr ins Bett!

Emerald-Street
Marina-Bay-Sands-Hotel

Auch in Singapur habe ich ein ähnliches Empfinden wie in Kuala Lumpur: es ist eine Großstadt mit unzähligen Einkaufszentren, vor allem im Stadtzentrum. Unglaublich, dass es so viele davon gibt und sie anscheinend auch alle „überleben“. Für mich sind diese Einkaufszentren ja eher eine Qual, jedoch bin ich dankbar, über die Möglichkeit jederzeit eine saubere, westliche Toilette zur Verfügung zu haben 🙂

Ich sollte auch erwähnen, wie sauber beide Städte sind, vor allem Singapur. Was natürlich auch daran liegt, dass hohe Geldstrafen anfallen, falls man seinen Mist nicht ordnungsgemäß entsorgt: bis zu 1.000SGD – ungefähr € 615. Essen und Trinken in den öffentlichen Verkehrsmitteln wird mit 500SGD bestraft. Es ist jedoch verwunderlich, wie sauber die Stadt ist, wenn man bedenkt, wie viel Müll (vor allem Plastik) tagtäglich dort produziert wird! Auf Grund der Tatsache, dass es eine große Take-Away-Kultur gibt und sehr viel auswärts gegessen bzw. nachhause geholt wird.

Nachdem ich am nächsten Tag fast 3 Stunden in den botanischen Gärten verbringe, danach nach China Town fahre und anschließend nochmals durch die Stadt spaziere, darf ich abends gemeinsam mit Jessica und ihrer Familie den 10. Geburtstag von Mirelle – ihrer Tochter – feiern. Es gibt mir ein familiäres Gefühl und tut gut, an diesem Abend genau an diesem Ort zu sein.

Am nächsten Tag, nach einem Morgenlauf entlang vom Sunggei Pungol Fluss in der Nähe von Jessica‘s Wohnung, lädt mich Jessica noch zu einem typischen Frühstück ein: Laksa. Eine würzige Kokoscurry-Suppe mit Reisnudeln, Fisch und Meeresfrüchten – ein Genuß!

Jessica, Laksa & me

Anschließend machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle und es wird Zeit sich zu verabschieden.

Das Wetter war mir leider nicht so gnädig in Singapur: den 1. vollen Tag in Singapur hat es den ganzen Tag genieselt und am zweiten Tag war es zumindest trocken, jedoch auch sehr bewölkt. Die Temperaturen waren immer noch angenehm war und durch die Luftfeuchtigkeit fühlt es sich eh wärmer an. Jessica hat mir jedoch gesagt, dass diese Wetterlage eher ungewöhnlich für die Jahreszeit in der Stadt ist und dass einige Einheimische es sogar als kalt empfinden. Was sich auch an der Kleiderauswahl von manchen Menschen auf der Straße erkennen lässt 🙂

Melakka, Malaysien

Ich komme am Nachmittag an der Bushaltestelle in Melakka, einer Stadt an der Küste im Süden von Malaysien an. Da es keine Busse ins Stadtzentrum gibt, teile ich mir kurzerhand ein Taxi mit 2 Belgiern, die in meinem Bus waren.

Die Altstadt von Melakka mit ihrem historischen Kern ist 2008 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt worden. Es gibt sehr viele Museun in der Altstadt aber auch rundherum – ich habe jedoch kein einziges besucht. Insgesamt verbringe ich 5 Tage in Melakka, welche geprägt sind von Ruhe, Blogschreiben, Läufen entlang des Kanals, Radtouren in die weniger touristischen Stadtteile sowie Essen! Ja genau – Melakka könnte man auch ein Essensparadies nennen. Es gibt so viele gute Lokale, Straßenstände und Cafés, sodass ich mich durch die diversen Köstlichkeiten aus Indien, Malaysien und co koste. 2 Highlights seien hier genannt: Pak Putra Tandoori – ein indisch-pakistanisches Restaurant mit dem besten Naan-Brot (natur, mit Käse, Nüsse oder Ei gefüllt) sowie Klebang Original Coconut Shake Store – ca. 6km von der Altstadt entfernt bekommt man dort den besten Kokosnuss-Shake, ein Traum! (die Strecke zum Coconut-Shake-Store bin ich geradelt, sodass ich mir den Shake auch verdiene)

The BEST Coconut-Shake ever
Radtour in Melaka / Cycling-Tour in Melaka

Am Abend bevor ich den Bus zurück nach Kuala Lumpur nehme, komme ich noch in den Genuss den Wochenend-Nachtmarkt zu besuchen. Gemeinsam mit Anette, einer Holländerin mit der ich bereits die Tage davor verbracht habe, und Fanny, einer Französin, die auch in unserem Zimmer übernachtet, probiere ich mich durch die verschiedenen Köstlichkeiten der verschiedenen Stände: Passionsfruchtsaft, Mais mit Chili, Coconut-Shake, klebriger Reis in Erdnussmantel und Cendol (eine Art gehobeltes Eis mit Kokosnussmilch, Jelly-Reisnudeln und Palmzucker).

Cendol

Kuala Lumpur, Malaysien

Anette und ich kommen gegen Mittags in KL an. Ich warte noch knapp eine Stunde gemeinsam mit ihr am Busterminal, da sie weiter in die Cameron Highlands fährt.

Zurück in Bukit Bintang mache ich mich dann auf den Weg um noch den KL-Tower zu sehen. Da ich im Internet gelesen habe, dass es unweit der Petronas Towers einen guten Hawker-Markt gibt, erfrage ich kurzerhand die schnellste Route zu Fuß und mache mich auf den Weg. Nun ja – etwas abenteuerlich: ich verlasse den touristischen Kern von KL und bin plötzlich, nur 2km von den Türmen entfernt, in einer anderen Welt. Kleine private Häuser, teilweise etwas runtergekommen, Kinder die auf der Straße spielen – eine Art Wohnsiedlung. Ich spaziere also durch die verwinkelten Gassen bis ich zu der Kreuzung mit den angeblichen Hawker-Ständen komme. Leider sind das nur ganz wenige und die bieten nichts an, was mir auch nur ansatzweise zusagt.

Somit kaufe ich mir eine Kokusnuss bei einer älteren Dame und gehe retour zu den Petronas-Towers. Da es bereits dunkel wird, möchte ich noch ein paar Fotos dort machen.

Petronas-Towers

Am folgenden Tag ist es endlich soweit, ich sitze im Zug zu den Batu-Höhlen, die ca. 15km ausserhalb von KL liegen. Dort angekommen wimmelt es von Einheimischen und Touristen, was womöglich auch am Wochentag – Sonntag – liegt.

Trotzdem versuche ich die Zeit dort zu genießen und sauge das ganze Geschehen auf. Viele der einheimischen Hindus gehen die 270 Stufen zur Haupthöhle hinauf, manche in einem totalen Trance-Zustand, in den sie sich zuerst noch versetzen. Dies ist ein Schauspiel an sich, welches ich total begeistert bestaune!

Batu-Höhlen / Batu-Caves
Trance-Rituale / trance-rituals

Nach ein paar Minuten reisse ich mich dann doch los und überwinde die 270 Stufen hinauf – eher im Schneckentempo, da rundherum Menschen sind und wir immer wieder stoppen müssen.

Oben angekommen bin ich eher enttäuscht von der Höhle. Es befinden sich ein paar Hindu-Statuen darin und natürlich springen auch Affen herum, was wiederum viele Touristen beeindruckt.

Auch die beiden Männer, deren Ritual ich unten noch bestaunt habe, haben es nach oben geschafft und werden dort von den Limetten bzw. Rosen in ihrem Rücken (mit Dornen befestigt) befreit.

entfernen der Haken mit den Limetten / removing the hooks with limes

Wieder unten angekommen, nehme ich den nächsten Zug retour in die Stadt, genauer Chinatown. Ich war zwar vor 3 Jahren schon mal dort, habe jedoch den Central-Market nicht besucht und stelle kurz danach fest, ich habe auch nichts versäumt. Eine Touristenattraktion schlechthin, die zum Souvenirshopping einlädt. Da ich noch länger unterwegs bin und jedes Gramm mehr Gewicht und weniger Platz bedeutet, bin ich wohl die falsche Kundschaft 🙂

Nach einem kurzen Spaziergang durch die Pentaling-Street, wo man bei den Marktständen alle Fake-Produkte finden kann, die das Herz begehren: Schuhe, Taschen, Fußball-Shirts, Uhren, Elektro-Geräte, etc., bin ich zurück im Hostel. Den restlichen Abend verbringe ich mit packen, Haare färben und entspannen.

11 Tage in Malaysien und Singapur sind vorüber und es waren sowohl intensive als auch ruhige Tage, mit viel gutem Essen und lieben Menschen. Es hat gut getan, in „mehr westlichen“ Orten zu sein, wo es organisierter und einfacher ist zu reisen.

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MALAYSIA & SINGAPORE – BIG CITIES, SHOPPING MALLS & DELICIOUS FOOD

As mentioned in previous posts, I have made a wishlist of countries and cities I want to visit on this trip. Nepal and Sri Lanka have been on this list as well as Singapore. It was cheaper to fly from Colombo to Kuala Lumpur and take the bus down to Singapore than to fly directly there. And busjourneys in Malaysia are super easy and comfortable – especially after my experiences in Nepal & Sri Lanka!

Kuala Lumpur, Malaysia

5 am, January 10th – arrivel at KL International Airport. First things first – I go and grab some breakfast and use the Wifi at the airport to book a room in the city. As I have always wanted to stay in a capsule-hotel I decide to give it a try and book it for my first night – having my own capsule with aircondition, TV and more and the possibility to close it totally. This gives you a feeling of more privacy than just a curtain on a bunkbed – even though I don‘t recommend it to people with claustrophobia 🙂

meine kleine Welt = Kapsel / my small world = capsule

I have been to Kuala Lumpur in 2015 already, that‘s why I have seen most of the sights already. Due to a lack of time I didn‘t make it to the Batu Caves.

Giving the fact that I‘ve been on a night flight/red-eye I take it easy in the afternoon, simply walking around in the city, passing by the impressive Petronas Towers. Later I treat myself with a late-lunch/early-dinner at Jalan Alor – a popular eating-street with many restaurants and foodstalls in Bukit Bintang: steamed sweet-potatoe, roti with vegetable curry and sweet steamed buns.

süße gefüllte Knödel / sweet filled buns

To be honest, this day has given me a little cultural shock – after 3 months it has been overwhelming to be back in a big city with all the skyscrapers, shopping malls and traffic has been overwhelming. Even though the traffic is way more organized and structured compared to Nepal or Sri Lanka! Furthermore I have been using the subway for the first time on my trip. These are normal things and situations in daily life back home. Here they‘ve been a bit too much and left me somehow shocked – especially the shopping malls.

Next day I change my accomodation and plan to visit the Batu Caves. Unfortunately the weather isn‘t on my side as it is raining the whole day. That‘s why I spend most of the day on the rooftop of my hostel – secured from the rain – and work on some to-do‘s.

Yes, even as a traveller I need my „office-days“ to sit with my laptop and organize different stuff: planning my travels (booking flights, buses or accommodations), saving pictures, writing blogposts, etc. And as my life „back home“ continues too, I have to send some e-mails or do some research aswell. So, for all of you who are thinking I am only laying on the beach, visiting cities or eat myself through local delights – I am sorry to disappoint you 🙂

Singapore

After two days in Kuala Lumpur I hop on the bus to Singapore, arriving there 7,5 hours and two boarder crossings later (for leaving Malaysia and entering Singapore each time all passengers have to get off the bus and queue at the departure-/arrival-counter to get the relevant stamp in their passports).

I have already been to Singapore twice before – both on the way to Australia. In 2011 I had an 8 hours layover at the aiport where I took the opportunity for a free city-bus-tour. Due to the jetlag and being super tired I can‘t remember a lot from this tour. In 2013 I was forced to stay 12 hours in the city before catching my connecting-fligt according to a 24-hours-delay of my flight from Frankfurt to Singapore. As the airline provided a hotel room I only made my way from the airport to the hotel and back.

That‘s why I wanted to go back to Singapore to visit it properly and enjoy some time there.

At one of the trainstations in the city center I meet Jessica with whom I am going to stay the next 3 days. Jessica and her family are friends from Sabrina, the german friend I‘ve met in Sri Lanka. As I have texted her that I am looking for accomodation in Singapore she has offered to ask her friend if they can host me. I couldn‘t believe how lucky I am as Jessica agreed on that idea. Due to that generosity I am having my own room with a huge bed at their home at the outskirts of the city.

As Jessica has offered to pick me up at one of the trainstations we meet there. Her husband Babu is from Nepal which leads to the fact that I tell her about my time in Nepal and my big love for Masala-tea. Shortly after she surprises me with a cup of selfmade nepali-tea, what a treat!

The following morning Jessica invites me to join her, her 2 kids, her sister and her daughter and her auntie for breakfast. We go to one of the hawker-markets and order different small dishes to share.

A hawker-market is an open-air complex housing many stalls that sell a variety of inexpensive food, popular in Singapore, Malaysia, Hong Kong or Indonesia. Highly recommended for all street-food-fans and very popular with locals too.

After our lovely breakfast I make my way to the Little India to start a long walk through the city. First stop: Mustafa Center, a several story-high shopping-center, 24 hours open daily where you can find literally EVERYTHING: toiletries, medicine, shoes, clothes, electronics, tableware, food and drinks (including a huge section with herbs and spices) and much more! I only walk through a small part of the center and soon escape back on the busy streets of Little India. My next stops include: Emerald Street (a small sidealley with old and colourful colonial-buildings), the civil-war memorial, the city hall, the parlament, the Sir-Stamford-Raffels-statue, the Old-Hill-Street-Police Station with its colourful windows, the Singapore-Flyer (a little ferris-wheel), passing the famous and stunnign Marina-Bay-Sands-Hotel to go to the Gardens by the Bay. Later in the evening I watch one of the spectacular light-shows at the Supertree-Grove. After covering 18km in almost 9hours I am happy to lay down in bed after a really needed shower!

Old-Hill-Police-Station
Emerald Street
Light show at the Supertree Grove

Similiar to Kuala Lumpur I have the feeling that Singapore is another big city with neverending number of shoppingmalls, especially in the city center. Unbelievable, that there are so many of them! Honestly, the shoppingcenters are more of a QUAL, however I really appreciate them for having the opportunity to use their clean and western toilets 🙂

Shout out to the cleanliness of both cities, especially Singapore. One reason might be the high fine for littering – up to 1.000SGD (approx. € 615). If you get caught eating or drinking on public transport you‘ll have to pay 500SGD. To me it‘s still a miracle how clean this city is given the fact how much waste (especially plastic) is produced there every single day due to the immense take-away-culture.

The following day I wander almost 3 hours through the Singapore Botanical Gardens, followed by a stroll in China Town and the surrounding area. In the evening I have the pleasure to join a family event at Jessica‘s home – as her family is celebrating the 10th birthday of her daughter Mirelle. It gives me a feeling of home and I am enjoying it every minute of it.

Happy Birthday, Mirelle
meine neue Freundin Trishelle / my new friend Trishelle

Next morning, after a run along the Sunggei Pungol River near Jessica‘s appartment, she invites me to another breakfast together – a typical one in Singapore: Laksa. A spicy coconut-curry-soup with rice noodles, fish and seafood – so delicious!

As my time in Singapore is coming to an end we head to the bus terminal together and I have to say goodbye to this beautiful soul!

Unfortunately the weather hasn‘t been on my side in Singapore: the first full day in the city it was drizzling the whole day. The next day it has stopped but still cloudy. I have enjoyed the temperatures as it feels always warmer due to the humidity. However Jessica tells me that this weather is untypical for the time of the year and that a lot of locals are freezing. I can spot that on the streets watching people‘s outfits 🙂

Melaka, Malaysia

In the afternoon I arrive at the bus terminal in Melaka, a city at the coast in the south of Malaysia. As there are no buses to the city center I share a taxis with 2 belgian travellers who I‘ve met on the bus.

Melaka – Old City

The old city of Melaka and it‘s historical part is a UNESCO Worl Heritage since 2008. There are a lot of museums in and around the old city – however I haven‘t been to any of them. I stay for 5 nights in Melaka, mostly enjoying the silence, doing very little, writing my blogposts, run along the canal, cycling to the less touristy parts of the city and eating! YES -Melaka is like food-heaven! There are so many good restaurants, food-stalls, coffeeshops so I can eat myself through all the delights of India, Malaysia and co. I want to point out two of my highlights: Pak Putra Tandoori – an indian-pakistani restaurant with the best naan-bread (plain or filled with cheese, nuts or egg) and the Klebang Original Coconut Shake Store – approximately 6km outside of the old city you‘ll get the best coconut-shake ever! (I did cycle to the shake-store to really deserve my shake)

The evening before I take the bus back to Kuala Lumpur I have the pleasure to visit the weekend-night-market. Together with Anette, a dutch girl who I have spent the last two days together, and Fanny, a french girl who is also staying in our dorm, I try all the different delights at the various stalls: passionfruit-juice, spicy sweet-corn, coconut-shake, sticky-rice covered in peanuts and Cendol (a kind of shaved ice with coconut milk, jelly rice-noodles and palm sugar).

eine der bunten Rikschas von Melakka / one of the colourful rikshaws of Melaka

Kuala Lumpur, Malaysia

Anette and I arrive in KL around noon. As she is taking the bus to the Cameron Highlands I join her for another hour at the busterminal waiting for this bus.

Back in Bukit Bintang I spend the afternoon to go and see the KL-Tower. While researching the internet I‘ve found a recommandation for an authentic hawker-market near the Petronas-Towers. So I ask some locals for the directions and make my way to get there. Well, it‘s kind of an adventure: as I leave the touristy part of KL and suddenly – only 2km away from the towers – I am entering a completly different world. Small private houses, partly run down, kids playing on the street – a kind of a residential neighbourhood. I make my way through winding lanes till I reach a junction where the hawker-market should be. Unfortunately there are only a few stalls which aren‘t offering anything I want to have.

Hence I buy a coconut from an older lady and walk back to the Petronas-Towers. As it‘s already dusk I want to take some more pictures there.

KL-Tower

The following day – my last day in KL – I finally get to visit the Batu-Caves which are 15km outside of the city. There have been people all over the place – tourists and locals. Mainly because of the weekday – a Sunday.

However I try to enjoy my time there and absorb the whole atmosphere. Most of the hindu people are walking up the 270 stairs to the main cave, some of them in a state of trance. It‘s a spectacle and so interesting to watch!

After watching a couple of minutes I make my way up to the top – slowly in snail‘s pace – as there are people all around and we have to stop several times.

At the top I am kind of disappointed by the cave itself. There are some hindu-statues inside and monkeys are jumping around which are attracting most of the tourists.

Finally I see the two men who I have watched early down at the bottom putting themselves into a trance. They have made it up to the top too and soon being relieved by all the hooks with limes or roses on their backs.

Rosen & Limetten / roses and limes
freche Affen / cheaky monkeys

Back down I take the train back to the city, to Chinatown exactly, visiting the Central Market which is a disappointment too. It‘s mainly a market for souvenir shopping for tourists. As I am going to be on the road several more months I don‘t want to add weight to my backpack.

I make a short walk through Pentaling Street where you can buy all the fake-items you can dream of: shoes, bags, soccer-shirts, watches, electronics, etc. The rest of the evening I spend with packing my bag, dying my hair and relaxing.

11 days in Malaysia and Singapore are over and they‘ve been both intense and relaxing with lots of delicious food and lovely people. It was good to stay in more „western“ places as it is more organized and easier to travel.

SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

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SRI LANKA – Sonnenaufgänge, Strand und Elefanten

Nach 2 Monaten in Nepal ist es am 10.12. Zeit um weiterzureisen und ein neues Land zu erkunden – SRI LANKA.

Da es keine Direktflüge gibt, nehme ich einen fast 4-stündigen Aufenthalt in Kuala Lumpur auf mich. Nachdem ich um 5Uhr Ortszeit in KL ankomme suche ich mir ein ruhiges Plätzchen und versuche noch ein wenig zu schlafen. Rechtzeitig zum Boarding mach mich auf den Weg zum Gate. Dort erklärt man mir jedoch, dass ich nicht am richtigen Gate bin, obwohl der Flug nach Colombo geht – jedoch mit Malaysian Airline, ich fliege mit Malindo Air. Ja, es gibt 2 Flüge zur exakt selben Zeit von KL nach Colombo. Da ich auf der Anzeigetafel nur Colombo und meine Abflugzeit gesehen habe, bin ich also nicht nur am falschen Gate, sondern auch im falschen Terminal!! Mir bleibt also nicht viel Zeit um den Skytrain zu nehmen (der Zug, der die Terminals am riesigen Flughafen in Kuala Lumpur verbindet) und zu hoffen, dass ich noch rechtzeitig am richtigen Gate ankomme. Ich brauche wohl nicht ausführen, wie sich diese wenigen Minuten in die Länge gezogen haben. Im richtigen Terminal schaffe ich es dann schnellen Schrittes und außer Atem rechtzeitig zum Gate und kann endlich boarden.

Hier sei kurz erwähnt, dass ich Malindo Air nur wärmstens empfehlen kann: es ist nicht nur das Gepäck inkludiert, sondern auch Essen, Entertainment und USB-Anschlüsse an Board – dies ist ja bei vielen Billig-Airlines nicht der Fall! UND es gibt mehr als ausreichend Beinfreiheit ==> Malindo-Air erhält 10 Punkte von mir!

Am Bandaranaike International Airport angekommen, mache ich mich mit dem Bus auf den Weg zum Busterminal in Colombo City um von dort einen weiteren Bus nach Galle und dann Unawatuna zu nehmen. Da ich nach den kalten Tagen in Nepal meinen Geburtstag am Strand verbringen wollte, habe ich meine ersten 3 Nächte im Süden der Insel verbracht.

Die warmen Temperaturen sind eine Wohltat, nicht so die Luftfeuchtigkeit. Der 15-minütige Fußweg von der Bushaltestelle zu meiner Unterkunft ist in der Hitze und mit dem Rucksack ganz schön anstrengend.

Am nächsten Morgen werde ich vom Regen geweckt, der aber bald wieder aufhört. Da es trotzdem bewölkt ist, mache ich mich mit einer Engländerin auf den Weg nach Galle um dort die Festung und Stadt zu besichtigen.

Nachmittags geht‘s zurück nach Unawatuna zum Wijala Beach, wo sich auch die Sonne wieder blicken lässt. Somit verbringe ich meinen Geburtstag wie gewünscht am Strand, mit einer frischen Kokusnuss und schwimme sogar mit 2 großen Meeresschildkröten im Meer – ein Traum!

Happy Me 🙂

Am nächsten Tag mache ich mich nach einem Morgenlauf und landestypischem Frühstück (Dhal-Curry) auf nach Mirissa, wo ich 1 Nacht im Dana Guest Home verbringe – eine der besten Unterkünfte auf Sri Lanka! Am folgenden Morgen geht es mit den Bus ins Landesinnere, in die Highlands nach Ella auf ca. 1.000m Seehöhe.

Zurück in den Bergen sind auch die Temperaturen wieder entsprechend gesunken und zum Glück auch die Luftfeuchtigkeit. Natürlich gibt es hier einige Möglichkeiten für Wanderungen, zum Beispiel zum Little Adam‘s Peak. Diese Gelegenheit lasse ich mich nicht entgehen und starte am nächsten Tag mit anderen Reisenden früh los um den Sonnenaufgang zu sehen. Vom Little Adam‘s Peak geht‘s gleich weiter zur Nine Arches Brigdes. Der Anblick der Brücke mit den 9 Bögen und der Umgebung ist beeindruckend und bei vielen Touristen beliebt. Wir überqueren die Brücke auf den Bahngleisen, gerade noch rechtzeitig bevor der nächste Zug kommt. Da jedoch nur 1-2 Züge pro Stunde die Brücke überqueren und davor immer Hupsignale geben, ist es eher ungefährlich auf den Gleisen zu spazieren. Und somit entsteht auch eins meiner Lieblingsbilder von Sri Lanka.

einfach sein / being peace

Entlang der Bahngleise gehen wir retour nach Ella und gönnen uns erstmal ein spätes Frühstück – ebenfalls wieder „local-Style“: diesmal mit Kokos-Milchreis, Dhal-Curry, Katta-Sambol (eine Zwiebel-Chili-Paste) und frischen Früchten.

Irgendwie haben wir an diesem Tag wohl noch nicht genug Bewegung gemacht, sodass wir am Nachmittag zum Ella‘s Rock aufbrechen – eine weitere kleine Wanderung. Diese wird jedoch kurz von einem heftigen Regenguss unterbrochen, der uns zu einer Pause zwingt in der wir uns mit köstlichen Snacks stärken!

Nachdem es zu regnen aufgehört hat, geht es weiter. Oben angekommen bin ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht von der Aussicht – was vielleicht auch daran liegt, dass es ziemlich bewölkt ist.

Den Weg hinunter lege ich im Eiltempo zurück, da ich mich für einen Kochkurs am Abend angemeldet habe.

Gemeinsam mit einem russisch-litauischen Pärchen, welches in London lebt, wird mir nicht nur beigebracht, wie man selbst Kokosnussmilch herstellt sondern auch Kokusnuss-Sambol und absolut köstliche Currys: Bananen-, Melanzani-, Mango-, Dhal-, Bohnen-Curry. Natürlich dürfen wir zum Abschluss all die Köstlichkeiten nicht nur kosten sondern uns damit die Bäuche vollschlagen. Ein gelungener Abschluss eines langen Tages.

Am nächsten Tag reise ich erstmals mit Zug weiter, was mich stark an meine Zugfahrten in Myanmar 2016 erinnert. Wieder wähle ich ein Ticket für die 3. Klasse um sagenhafte 60 Rupees (ungefähr € 0,30) um die ca. 60km zurückzulegen.

Ich habe Glück und ergattere einen Sitzplatz neben vielen Einheimischen. Natürlich kommen auch hier immer wieder Verkäufer an Board um die diversen Snacks und Getränke zu verkaufen.

Den restlichen Tag verbringe ich in Nuwara Eliya, wo ich auch eine Teefabrik besuche. Da der Ort jedoch ansonsten nicht viel bietet, nehme ich bereits am nächsten Morgen den Zug nach Hatton und weiter den Bus nach Nallathanniya. Ein kleiner Ort von dem aus man den Adam‘s Peak erklimmen kann.

Zugfahrt mit traumhafter Aussicht / trainride with a wonderful view

Auf 2.234m gelegen, ist dies auf Grund der „Sri Padra“ (dem heiligen Fußabdruck) ein wichtiger Ort für viele religiöse Menschen: für Buddhisten ist es der Fußabdruck von Buddha, für Hindus der von Shiva und für Muslims und Christen der von Adam oder St. Thomas. Somit bekommt jeder, woran er eben glaubt. Es ist zwar nur der 5. höchste Berg in Sri Lanka, jedoch der wichtigste – vor allem im Buddhismus. Jedes Jahr erklimmen ca. 20.000 Pilger – unterschiedlichen Alters, Fitness-Levels und religiösen Hintergrunds – den Gipfel, hauptsächlich in der Hochsaison: vom Vollmond im Dezember bis zum Vollmond im April.

Ich starte also nachts um 02.30Uhr von meinem Guesthouse los um die 5.500 Stufen zu bezwingen um am Gipfel den Sonnenaufgang zu erleben. Zuerst geht‘s vorbei an vielen Marktständen, mit großen Teddybären, Süßigkeiten sowie Hauben, Handschuhen und warmen Pullis. Das Ganze erinnert eher an einen Jahrmarkt als an eine heilige Pilgerstätte.

Nachdem ich beim eigentlichen Start/Eingang den Segen von einem Mönch inklusive weißem Armband erhalten habe, starten auch schon bald die Stufen, welche ich jedoch nicht mitzähle 🙂

Entlang des Weges sind immer wieder kleine Teeshops, die mit warmen Tee, Kaffee oder Snacks zu einer Pause bzw. kleinen Stärkung einladen. Ich nehme diese Gelegenheit erst fast ganz oben an, wo ich gegen ca. 04.45Uhr ankomme bevor es die letzten knapp 100Stufen bis zum Gipfel hinauf geht. Gestärkt durch Tee und Roti geht es dann kurz nach 5Uhr weiter um auch einen guten Platz zu ergattern. Leider sind die guten (Sitz-)Plätze schon vergeben, ich finde jedoch noch ein ruhiges Plätzchen und schaue mir erstmals die Umgebung an. Der Sonnenaufgang hat bereits gestartet und am Horizont zeichnet sich schon ein pinker Streifen ab.

Wie viele wissen, bin ich ein großer Fan von Sonnenauf- und -untergängen, dieser schafft es auf alle Fälle in meine Top 5 Sonnenaufgänge! Es ist ein unglaubliches Erlebnis: während ich – umgeben von so vielen anderen Menschen – das Schauspiel der aufgehenden Sonne bewundere, wird im Hintergrund das Singen von Mönchen und Nonnen über Lautsprecher übertragen, was dem ganzen einen magischen Touch gibt. Natürlich mache ich viele Fotos – mit dem Handy & der Kamera, jedoch schalte ich auch beides immer wieder bewusst aus und genieße den Moment.

Nachdem die Sonne dann ganz aufgegangen ist, erkunde ich noch den Tempel und natürlich läute ich auch einmal die große Glocke daneben.

Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak
Sonnenaufgang beim Adam’s Peak / Sunrise at Adam’s Peak

Am Weg hinunter zeigt sich dann bei Tageslicht auch die schöne Landschaft rundherum mit Wasserfällen und viel grün. Zurück im Guesthouse angekommen, werde ich mit einem großen Frühstück erwartet um die leeren Speicher aufzufüllen.

Danach geht‘s zurück zum Bahnhof in Hatton und weiter nach Kandy.

In Kandy verbringe ich zwei Nächte und treffe dort Freunde aus der Schweiz, die ich ebenfalls 2016 in Myanmar kennengelernt habe. Chiara & Ivan sind zufällig zur selben Zeit in Sri Lanka unterwegs und so war es naheliegend, dass wir uns treffen.

Es ist echt fein, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Obwohl es auch komisch war, nach fast 9 Wochen einen ganzen Abend lang nur deutsch zu sprechen 🙂

Wir erkunden also am nächsten Tag gemeinsam Kandy: Buddhastatue, Spice-Garden (wo uns viel über die diversen Gewürze in Sri Lanka erzählt wird), Kandy-Market und spazieren entlang vom Kandy-Lake. Am nächsten Tag machen wir drei uns am Weg nach Dambulla um von dort aus den Pidurangula-Rock zu erklimmen, von dem aus man einen guten Ausblick auf den Sigiriya-Rock sowie die Umgebung hat.

Obwohl der Sigiriya-Rock der berühmtere und „heiligere“ von den beiden ist, entscheiden wir uns für den kleineren, weniger bekannten und auch günstigeren Rock (€ 2,60 anstatt € 24,-).

Wiedersehen in Sri Lanka / Reunion in Sri Lanka
Sigiriya Rock

Danach trennen sich unsere Wege, da ich nach Polonnaruwa fahre um dort den archäologischen Park der Hauptstadt des ehemaligen Königreichs zu besichtigen.

Die Ruinen von Polonnaruwa erinnern mich an Angkor Wat in Kambodscha – allerdings kleiner, weniger bekannt und eventuell nicht so beeindruckend. Trotzdem habe ich einen feinen Tag dort, leihe mir in meiner Unterkunft ein Fahrrad aus und besichtige zuerst das Museum und anschließend den archäologischen Park.

Die 4 Buddhastatuen (2 sitzende, 1 stehende & 1 liegende) Gal Vihara, die aus einem einzigen Stein geschnitzt wurden, waren für mich besonders beeindruckend.

Polunnaruwa

Am Nachmittag nehme ich dann wieder einmal den Local-Bus und mache mich auf den Weg zur Ostküste, an den Strand von Passikudah, der einer der schönsten Strände entlang der Ostküste sein soll. Nun ja, da ich diese Ansicht nicht teile, mache ich mich nach 1 Nacht auch gleich auf den Weg weiter in den Süden, nach Arugam Bay.

Kurz ein paar Eindrücke von den Local-Bussen oder TukTuks: generell gibt es die offiziellen Busse der Regierung, aber auch private Anbieter. Beide sind vom Preis her ungefähr gleich und Preisverhandlungen sind bei beiden notwendig. Generell bezahlt man als Tourist/Ausländer IMMER mehr (egal ob bei den verschiedenen Transportmitteln, beim Essen oder den diversen Eintritten zu Sehenswürdigkeiten/Nationalparks o.ä.) – trotzdem lohnt es sich stets eine Ahnung zu haben, wie viel die Einheimischen bezahlen. Mir ist bewusst, dass selbst die „Touristen-Preise“ verglichen zu Österreich/Europa immer noch sehr günstig sind, jedoch geht es hier eher ums Prinzip.

Somit kommt es bei den diversen Bus- und TukTuk-Fahrten teilweise immer wieder zu Preisdiskussionen, da manche Männer denken, wir Touristen wären die Cash-Cow schlechthin. Vor allem, wenn das Doppelte oder Dreifache verlangt wird oder plötzlich für den Rucksack zusätzlich bezahlt werden soll.

Trotzdem sind die Busfahrten ein Erlebnis, da fast jeder Bus einen TV sowie mehrere Lautsprecher-Boxen hat, aus denen laute Musik dröhnt. Bei längeren Fahrten kann dies leider auch ziemlich anstrengend sein und gepaart mit dem Fahrtwind (durch die offenen Türen und Fenster) mal zu Kopfschmerzen führen.

Arugam Bay ist bekannt für gute Surfing-Spots und wurde mir auch von anderen Reisenden empfohlen. Da jedoch im Dezember Low-Season an der Ostküste ist, sind viele Unterkünfte und Lokale geschlossen und auch das Meer lädt durch hohe Wellen nicht unbedingt zum Baden ein. Trotzdem verbringe ich 3 Nächte zu Weihnachten in meiner kleinen feinen Strandhütte unweit vom Meer und genieße die Ruhe sowie das Meeresrauschen beim Einschlafen und Aufwachen. Natürlich findet man auch in Sri Lanka immer wieder Weihnachtsdekoration – zum Teil auch auf Grund der Tatsache das es sehr wohl Christen auf der Insel gibt, jedoch kommt eine richtige Weihnachtsstimmung nicht auf. Den Heiligen Abend verbringe ich gemeinsam mit Katie und Joe aus Australien sowie Eleonar aus Schottland mit Kottu, Bier und guten Gesprächen.

Nach den Weihnachtsfeiertagen ziehe ich weiter nach Udawalawe und mache mir dort mein eigenes Weihnachtsgeschenk mit einer Jeep-Safari im Udawalawe Nationalpark. Es ist ein Traum diese tolle Landschaft mit all den vielen Bäumen und Sträuchern, dem See und blauem Himmel zu erkunden und dann auch noch Elefanten, Pfaue, Affen, Leguane, Wasserbüffel und all die vielen, bunten Vögel zu sehen. Selbstverständlich halte ich all diese Momente auch auf entsprechend vielen Fotos fest und bin vor allem begeistert, die Elefanten aus der Nähe zu betrachten. Kurzfristig wird mir kostenlos auch ein wenig Action geboten, da unser Jeep im Schlamm stecken bleibt und erst durch Hilfe eines anderen Jeeps herausgezogen werden kann.

so nahe / so close
Ein Elefant!!! / An elephant!!!

Immer noch total glücklich und zufrieden über mein tolles frühmorgendliches Erlebnis mache ich mich auf den Weg zurück an die Südküste, genauer nach Tangalle. Dort verbringe ich 2 Nächte und treffe auch Chiara und Ivan wieder. Wir genießen das Wiedersehen bei einem Cocktail, aber auch gemeinsam am Strand. An einem Abend treffen wir dann auch Caleb aus Neuseeland wieder, den wir in Dambulla beim Pidurangula-Rock kennen gelernt haben.

Gemeinsam mit Caleb reise ich dann auch im Local-Bus weiter. Da wir jedoch in Hiriketiya Beach – einer kleinen, beliebten Bucht – keine Unterkunft finden, nehmen wir den nächsten Bus nach Mirissa. Dort bleibe ich insgesamt 5 Nächte (in 3 verschiedenen Unterkünften, u.a. auch wieder im Dana Guest Home), starte ins neue Jahr und sehe auch Katie und Jason aus Australien wieder.

Silvester feiere ich gemeinsam mit Caleb und Martin (aus Norwegen, den ich in Nepal beim Volunteering kennen gelernt habe) am Strand, barfuß tanzend im Sand! Was für ein absolut genialer und lustiger Start von 2018!

Auch Chiara und Ivan sehe ich in Mirissa wieder und treffe sie dann nochmals in Hikkaduwa, meiner nächsten Station entlang der Küste zurück nach Colombo. In Hikkaduwa bleibe ich insgesamt 3 Nächte.

Der Ort dürfte sehr beliebt bei russischen Touristen sein, was man nicht nur an den vielen russischen Familien bemerkt, sondern auch daran, dass viele Speisekarten und Schilder an Shops und Restaurants in russisch sind. Der Strand ist nicht wirklich empfehlenswert, da er eher sehr schmal ist und durch die Gezeiten am Nachmittag noch schmäler wird.

Entlang der Süd-Westküste kann man immer noch das Ausmaß des Tsunamis am 26.12.2004 erkennen, da viele Häuser nicht renoviert oder abgerissen wurden. Daher nutze ich gemeinsam mit Chiara & Ivan die Gelegenheit und wir besuchen das Tsunami Photo Museum, ca. 5km ausserhalb von Hikkaduwa. Dieser Abschnitt der Küste wurde damals besonders stark getroffen. Der Schauplatz des entgleisten Zuges – in dem ca. 1.500 Menschen gestorben sind – und der deformierten Bahngleise ist nur ein paar Meter vom Museum entfernt.

 

Tangalle: vom Tsunami getroffen / Tangalle: hit by the Tsunami

Das Museum ist kostenlos, auf Spenden basierend und wird von einer einheimischen, betroffenen Familie betreut. Auf den unzähligen Fotos beschreiben sie nicht nur den Tag der Katastrophe, sondern auch die folgenden Tage und Wochen. Insgesamt sind in Sri Lanka knapp 50.000 Menschen gestorben – nach Indonesien (knapp 230.000 Opfer) das meist betroffene Land!

Ein sehr emotionaler Vormittag geht mit dem Besuch bei der Buddha-Statue zu Ende, die als Denkmal für das Zugunglück steht. Die 2. Tsunamiwelle war genauso hoch wie der Kopf des Buddhas – knapp 10Meter!

Tsunami-Denkmal / Tsunami-memorial

Bei einem letzten gemeinsamen Abendessen verabschiede ich mich dann von Chiara & Ivan, da sie bald nach Hause fliegen und sich unsere Wege nicht mehr kreuzen werden.

Jedoch verbringe ich die restliche Zeit in Hikkaduwa nicht allein, sondern sehe Sabrina wieder – eine Deutsche, die ich in meiner Unterkunft in Tangalle kennen gelernt habe. Es ist immer wieder toll, wie sich die Wege kreuzen und dann bekannte Gesichter um sich zu haben.

Irgendwann habe ich dann doch genug von Sonne, Strand und Meer und begebe mich an meinen letzten Tagen in Sri Lanka auf eine längere Zugreise um nochmals in Landesinnere zu fahren. In Kurunegala besuche ich Sudy, ein Einheimischer – der jedoch 25 Jahre in London gelebt hat – und den ich 3 Wochen zuvor in Ella kennen gelernt habe.

Da es keine direkten Züge von Hikkaduwa nach Kurunegala gibt, muss ich in Colombo umsteigen. Und wie es der Zufall so will, tupft mich plötzlich jemand von hinten an – Chiara & Ivan sind zur selben Zeit am Bahnhof angekommen und sind am Weg nach Negombo. Wir können es gar nicht glauben, dass wir uns bei all den Menschen über den Weg laufen! Dies ist jedoch tatsächlich das letzte Mal das wir uns – zumindest in Sri Lanka – sehen.

Der Zug nach Kurunegala ist total überfüllt, sodass ich die erste Hälfte der zweistündigen Fahrt stehend – eingeklemmt zwischen den anderen Reisenden – verbringe. Ich bin auch so ziemlich die einzige Touristen/Ausländerin in diesem Zug.

Am Bahnhof werde ich von Sudy und Sam (mit seinem TukTuk) abgeholt und bald zeigt er mir mein Reich für die nächsten 2 Tage – ein eigenes Zimmer/Bett/Bad ja sogar ganzes Stockwerk in seinem Haus, mitten im Grünen und mit Ausblick auf einen unglaublich langen Felsen.

Die zwei Tage bei Sudy sind geprägt von einheimischen Essen, Wanderungen auf die umliegenden Felsen mit Ausblick über Kurunegala, eine Wanderung durch den Dschungel sowie einer Radtour entlang des Sees und durch die Stadt um zu frühstücken. In dem Lokal werde ich vom Besitzer dann begrüßt und er versichert mir, welch eine Ehre es ist, dass ich als Österreicherin in ihrem Lokal esse. Da Sudy auch einen Waschmaschine hat, nutze ich diese Gelegenheit natürlich sofort und wasche erstmals in 3 Monaten meine Wäsche in der Maschine und nicht mit der Hand. Nach insgesamt zwei Waschgängen erfreue ich mich an frischer, sauberer, wohlduftender Kleidung! Es sind die kleinen Dinge im Leben, die eine Reisende glücklich machen können 🙂

 

oben angekommen / made it to the top

Bevor ich an meinem vorletzten Tag in Sri Lanka die Zugreise zurück an die Westküste antrete, bringt mich Sudy in ein Straßenlokal, dass eine Art vegetarisches Buffet bietet. Dort probiere ich so ziemlich alle angebotenen Speisen und auch 2 Fruchtsäfte. Ich weiß gar nicht, wie viele verschiedene Speisen/Teller wir zusammen konsumieren, jedoch macht das Ganze köstliche Essen am Ende nicht mal € 5,- aus! Ein Wahnsinn!

Nachdem mich Sudy und Sam zum Bahnhof bringen, warten sie noch über eine Stunde mit mir, da der Zug nach Colombo Verspätung hat. Obwohl der Zug diesmal nicht so überfüllt ist, gibt es keine Sitzplätze mehr. Dafür ergattere ich meinen beliebtesten Platz – an der Tür, wo ich die Fahrt in den Sonnenuntergang genieße und nochmals einige Fotos mache.

Spätabends komme ich dann in endlich mit dem Bus in Negombo an, wo ich meinen letzten Tag in Sri Lanka verbringe: ein letzter Morgenlauf am Strand steht ebenso am Programm, wie Sonne tanken, lesen und im Meer schwimmen. Natürlich habe ich auch nochmals ein köstliches Curry sowie Kottu gegessen. Und die obligatorische, fast tägliche Kokusnuss durfte auch nicht fehlen.

Somit habe ich mich zufrieden und gut gesättigt abends auf den Weg zum Flughafen gemacht.

Sri Lanka – 4 Wochen – die nicht immer einfach waren: ich hatte viele sonnige Tage, köstliches Essen, beeindruckende Landschaften & Tierwelt, schöne Strände, meistens freundliche Einheimische, konnte liebe Freunde wiedertreffen und neue, nette Menschen kennenlernen. ABER es gab auch anstrengende Momente, auf Grund von ständigen Preisverhandlungen speziell bei Bus- und Tuktuk-Fahrten; der Tatsache, dass ich die ersten 10 Tage zu schnell unterwegs war; persönlichen Herausforderungen; komischen Annährungsversuchen von Einheimischen; und generell dem Gefühl teilweise als Cash-Cow aus dem Westen gesehen zu werden.

Im Endeffekt überwiegt jedoch das Gefühl, dass Sri Lanka auf alle Fälle eine Reise wert ist, viel zu bieten hat und mir mit vielen tollen Eindrücken, Momenten und Erlebnissen in Erinnerung bleiben wird!

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SRI LANKA – sunrises, beach & elephants

After 2 months in Nepal it‘s time to move on to discover a new country – SRI LANKA.

There are no direct flights from Kathmandu to Colombo so I have to kill 4 hours of overlay in Kuala Lumpur. As I am arriving in KL at 5am I am looking for a quiet spot and try to get a bit of sleep before I am heading to the gate for boarding. Even though the flight at this gate is taking off to Colombo the staff tells me that I am at the wrong gate – as I am flying with Malindo Air and not with Malaysian Air. Yes, there are 2 flights to Colombo at the exact same departure time. As I have just looked at the destination and departure-time on the information-screen I am at not only at the wrong gate – it‘s even the wrong terminal!! So there is only little time left to make my way to the right gate in the other terminal with the skytrain (a train which connects the terminals at the huge airport in KL). Guess I don‘t have to mention that these few minutes feel like hours.

Luckily I make it to the gate on time and finally I am boarding my flight to Colombo.

A short note on Malindo Air: I can absolutely recommend this airline: not only is the luggage included in the price, also food, on-board entertainment and USB-ports are provided – not the case with budget-airlines normally. AND on top of that you have a lot of leg-room ==> Malindo-Air – 10 points!

From the Bandaranaike International Airport I take a bus to the main busterminal in Colombo city to change to a bus down South to Galle, from there I hop on another bus to finally go to Unawatuna. After all the cold days in Nepal I wanted to be at the beach for my birthday, that‘s why I have decided to spend my first 3 days down South of the island.

The warm temperature is really nice but the humidity is killing me – especialla after walking 15minutes from the busstop to my accommodation with my backpacks.

The next morning I wake up listening to some heavy rain which luckily is over soon. As it is still cloudy and not really beach weather I decide to go and check out Galle city and the fort together with Rachel from England.

Back to Unawatuna in the afternoon we stop by Wijala Beach, where I am spending my birthday as wished at the beach, with a fresh coconut and even swimming with 2 giant seaturtles – what a great day!

Next day after a morning run and a typical sri lankan breakfast (dhal curry with bread) I hop on the bus to Mirissa where I spend one night at Dana Guest Home – one of the BEST accommodations in Sri Lanka! Following morning it‘s another busride to go the Highlands, stopping in Ella at about 1.000m of elevation.

Back in the mountains there are several hikes around the area, like Little Adam‘s Peak. Taking this opportunity I start early next morning with other travellers to watch the sunrise there, continueing a day full of exercise to walk to the Nine Arches Bridge. The view of the bridge with its 9 arches and the surroundings is impressive and popular for most tourists. We cross the bridge on the train tracks before the next train is coming. Due to the fact that there are only 1 or 2 trains per hour crossing the bridge giving horn-signals it‘s pretty safe to do that.

Nine Arches Bridge

That‘s why I can take one of my most favourite pictures of Sri Lanka there.

We follow along the train tracks to get back to Ella and treat ourselves with a late breakfast – again „local-style“: coconut-milkrice, katta-sambol (a spicy onion-chili-paste) and fresh fruits.

As we are still up for some activity we decide to climb Ella‘s rock in the afternoon – another small hike. Due to heavy rain we are forced to take a break on our way up to the peak which we use to fuel our bodies with delicious snacks: pineapple, papaya and avocado.

After the rain stops we continue to the top where I am a bit disappointed of the view – maybe be because of the cloudy sky.

I am rushing back down as I am signed in for a cooking class in the evening. There a russian-lithuanian couple from London and I are learning how to make coconutmilk ourselves as well as coconut sambol and amazing curries with banana, eggplant, mango, dhal or beans. At the end of the class we try all the prepared delights! What a great ending of a long and active day!

Kochkurs – 7 verschiedene Currys / cooking-class – 7 different curries

The next day it‘s my first time to take the train in Sri Lanka which brings back memories from my trainrides in Myanmar in 2016. I am buying a 3rd class ticket for legendary 60 rupees (about € 0,30) for a 60km journey.

Luckily I get a seat together with lots of locals. During the ride there are a several men passing our carriage selling different snacks and drinks.

The rest of the day I am spending in Nuwara Eliya where I am visiting a tea plantation. As there is not really more to do there I am catching the train to Hatton already the next morning to jump on another bus to Nallathanniya – a small village from where you can climb Adam‘s Peak.

This is a very important mountain for religious people – Buddhists, Hindus, Muslims and Christians – due to the Sri Padra (the holy footprint) on top of 2.234m. According to the different religions it‘s the footprint of Buddha in Buddhism, of Shiva in Hinduism and for Muslims and Christians it‘s the footprint of Adam or St. Thomas. There‘s something to believe in for everyone.

It‘s only the 5th highest mountain in Sri Lanka but for sure it‘s the most important one – especially for Buddhists. Each year there are 20.000pilgrims different in age, fitness-levels and religious backgrounds who are climbing up the top, mostly during highseason: from the fullmoon in December till the fullmoon in April.

In the middle of the night, at 2.30am I leave at my guesthouse to climb the 5.500stairs to the top to see the sunrise. First I have to pass a lot of stalls/little shops which are selling big teddybears, sweets, hats, gloves and warm jumpers – which reminds me more of a fairground than a holy place.

Shortly after passing the original entrance/start – where I receive a blessing from a monk including a white bracelette – the steps begin which I am not counting 🙂

Along the way there are several teashops which are selling tea, coffee and snacks and are perfect for a little break inbetween. I take this opportunity at the last tea shop before the peak which I reach around 4.45am. Boosted due to a cup of tea and a roti I am climbing up the last 100steps shortly after to get a good spot for the sunrise. Unfortunately the good seats are already taken however I manage to find a quiet spot. The sun has started to rise and there is already a pink stripe on the horizone.

As many know I am a huge fan of sunrises and sunsets and this one is for sure in the list of my top 5 sunrises! It‘s an unbelievable experience: while I am watching the sunrise – surrounded by so many other people – we all can listen to the singing of monks and nuns out of some speakers which gives the whole spectacle a magical touch. No need to say that I am taking a lot of pictures with my mobile and camera however I am switching them both of to embrace the moment too. After the sun has fully rosen I explore the temple at the top and ring the big bell next to it.

On the way back down in daylight I can overlook the beautiful surrounding area with waterfalls, trees and oh so green. At the guesthouse the owner is already waiting for me with a huge breakfast to fill up my empty stomage.

Then it‘s time to go back to Hatton and move on to Kandy.
In Kandy I am staying for 2 nights catching up with friends from Switzerland who I met in Myanmar in 2016 too. As it happens Chiara and Ivan are travelling in Sri Lanka at the same time which gives us the opportunity to finally see us again.

It‘s so great to see familiar faces even though it‘s weird to speak german again after almost 9 weeks 🙂

We spend the next day exploring Kandy: buddha statue, spice garden (where we learn a lot about the different sri lankan spices and herbs), Kandy-market and walk along the lake area. On the next day we take the bus to Dambulla where we want to climb Pidurangula-rock to get a good overview of Sigiriya-rock.

Even though Sigiriya-rock is the more famous and „holier“ rock we decide to climb the smaller, less popular and cheaper rock (€ 2,60 instead of € 24,-).

Afterwards we go on different paths as I take the bus to Polonnaruwa to explore the archeological park of the capital of the former kingdom.

The ruins of Polonnoaruwa are reminding me of Angkor Wat in Cambodia – hence they are smaller, less famous and maybe not as impressive. However I have a nice day there, renting a bike at my guesthouse first visiting the museum followed by the archeological park.

The 4 buddha-statues (2 sitting, 1 standing & 1 reclining) Gal Vihara which are carved out of one single stone have been the most impressive part of the day.

In the afternoon it‘s time to catch another local bus to make my way to the East coast, to the beach in Passikudah which is supposed to be one of the most beautiful beaches along the East coast. Well, as I am not sharing this opinion, I make my way further down South already after one night to go to Arugam Bay.

Let‘s talk a bis about transportation in Sri Lanka, especially local busses and tuktuks: in general there are the official government busses as well as private ones. Both offer more or less similiar prices and hazzling is mandatory with both of them. It‘s a fact that tourists/foreigners are ALWAYS paying more (no matter for transport, food or entrance fees to different sights or nationalparks) – however it helps to have a feeling of what to expect to pay. Of course I am aware that even the „tourist prices“ are way cheaper than in Austria or Europe but it‘s more a principal issue.

Given this fact of the different charges I am facing myself every now and then discussing prices when taking the local bus or tuktuks, especially as some men do think tourists are their cash-cows when trying to charge double or triple the normal price or suddenly asking to pay for the backpack.

Nevertheless the busjourneys are always an experience itself as almost every bus is offering a TV and several speakers to play loud local music. On longer busjourneys this entertainment program might be a little bit exhausting combined with the wind (as mostly all windows and doors are open) causing some headaches.

Arugam Bay is famous for good surfing-spots and was recommended to me by several other travellers. But December is low-season at the East cost, therefor some accommadations, restaurants and bars are closed. The sea is pretty rough too which isn‘t really welcoming for a nice swim.

However I spend 3 nights in my small, cozy beach hut around christmas, enjoying the silence as well as listening to the ocean/waves while falling asleep or waking up.

In Austria Christmas is celebrated in the evening of the 24th – so on this day I am having a nice dinner with Katie and Joe from Australia and Eleanor from Scottland with kottu, beer and good conversations.

Meine kleine Strandhütte / my little beach hut
australisch-österreichische Weihnachten / australian-austrian x-mas

After the christmas holidays I make my way back more inland to Uduwalawe to treat myself with my personal christmas-gift: a jeep safari at Uduwalawe Nationalpark. It‘s amazing to discover this beautiful landscape with all the trees and bushes, the lake and a blue sky and on top of that to spot the elefants, peacocks, monkeys, lizzards, waterbuffalos and all the colourful small and big birds. Needless to mention that I take tons of pictures, especially watching the elefants so close makes me super happy.

I even get offered some action inside the nationalpark as our jeep gets stuck in the mud. Thanks to another jeep which helps us to get out again and we can continue the safari.

Uduwalawe Nationalpark

Still stoaked about my adventurours tour early morning I take the bus down South again to Tangalle where I stay for 2 nights. On the first evening I meet up with Chiara and Ivan again having a cocktail at the beach. The next evening the three of us have dinner with Caleb from New Zealand who we‘ve met in Dambulla at Pidurangula-rock.

Together with Caleb I take the local bus next day to travel further West along the coast. As we cannot find any accommadtion in Hiriketiya beach – a small and popular bay – we hop on the next available bus to Mirissa where I stay for 5 nights in total (in 3 different accommodations, two nights at my beloved Dana Guest Home). On my first evening in Mirissa I catch up with Katie and Joe again to have dinner together.

New Year‘s Eve I celebrate together with Caleb and Martin (a norwegian friend who I‘ve met while volunteering in Nepal) at the beach, dancing barefoot in the sand! What an amazing and fun start of 2018!

welcoming 2018!

I do see Chiara and Ivan again in Mirissa as well as Hikkaduwa – where I stay for 3 nights – my last stop on my way to Colombo.

This place seems to be very popular with russian tourists as there are many russian families there and a lot of restaurant menus and signs outside of shops are written in russian language.

In my opinion the beach isn‘t really recommandable as it is pretty small and gets even more narrow due to the tide.

While travelling along the South-West-coast there are still a lot of damaged houses due to the Tsunami December 26th 2004. Together with Chiara and Ivan I visit the Tsunami Photo Museum which is about 5km out of Hikkaduwa. This part of the coast has been hit very bad.

The museum is donation based and run by a local family who are still suffering from this horrible event.

All the pictures show the massive damage the waves have caused on that day but also what happened the following days and weeks. In total there were 50.000 people killed in Sri Lanka, after Indonesia (approx.230.000) the second most affected country.

A very emotional morning ends at the big Buddha Statue 500m away from the museum which is a memorial for all the people who died inside the train which has been hit by both waves. The second wave was as high as the head of the statue – 10meters!

Tsunami Photo Museum

Finally it‘s time to say goodbye to Chiara & Ivan – having one last dinner together – as they are flying back home soon.

No worries, I don‘t have to spend the rest of my time alone in Hikkaduwa as Sabrina, a german girl I have met at my hostel in Tangalle, is there at the same time. It‘s always nice when you get the chance to meet up with great people and have them around you.

It‘s hard to believe but as I have the feeling of „I am beached-out“ – I go on a longer train journey again back more inland of the island. I stop in Kurunegala to visit Sudy, a local friend – who has lived 25 years in London and I‘ve met 3 weeks ago in Ella.

As there are no direct trains from Hikkaduwa to Kurunegala I have to change at the main station in Colombo.

By coincidence suddenly somebody is touching my shoulder from behind – Chiara & Ivan arrived at the station at the exact time as they are on their way to Negombo. We can not really believe that we manage to see us with all these people around us. This time it is really the last time that we see us – at least in Sri Lanka!

The train to Kurunegala is so packed with people that I have to stand the first part of the 2-hours-journey in between locals.

etwas überfüllter Zug / a little bit packed

At the trainstation Sudy and Sam (with his tuktuk) are picking me up and soon after he is showing me my „kingdom“ for the next two days: my own room/bed/bathroom even a whole floor in his house, surrounded by green fields and trees and a wonderful view of an unbelievable long rock.

These two days are filled with eating local food, hiking up all the rocks in the area with amazing views over Kurunegala, a hike through the jungle and a tour with the push-bikes along the lake and through the city to have breakfast. In the coffeeshop where we have breakfast the owner himself is coming up to our table to welcome me and tell me how honoured he feels that an austrian woman is visiting his shop.

Back at Sudy‘s house I take the opportunity of using is washing machine to do my laundry, first time after 3 months not washing it by hand. After two full loads of washing I am glad about having fresh, clean, good-smelling clothes again! Yes – it‘s the little things in life making a traveller happy 🙂

On my second last day in Sri Lanka – before taking the train back to Colombo – Sudy takes me to a small food-place at the side of the road which offers a kind of vegetarian buffet. All the food looks so delicious that I am trying almost everything including two fresh fruit juices. I have no idea how many different dishes/plates we had together, however in the end it comes to less than € 5,- in total, unbelievable!

dav

Then it‘s time to say goodbye – so Sudy and Sam drive me back to the trainstation waiting more than an hour with me due to a delay of my train. This time the train is not as full as it was two days ago, still there are no seats available. But I manage to get one of my favourite seats on the train – the one at the door, where I enjoy watching the sunset and taking some more pictures.

Later in the evening I finally arrive in Negombo where I am spending my last day in Sri Lanka: a last morning-run at the beach as well as soaking up the sun, reading and swimming in the ocean. Needless to say that I have another delicious curry, kottu and my daily coconut.

Satisified and well fed I make my way to the airport in the evening to catch my night-flight to Malaysia.

Sri Lanka – 4 weeks – which haven‘t been always easy: I had quite a lot sunny days, delicious food, stunning landscapes and animals, nice beaches, mostly friendly locals, have been able to reunite with lovely friends and meet new, great people. BUT there have been the exhausting moments too, due to constantly bargaining prices for buses and tuktuks; the fact that I have been travelling too fast the first 10 days; personal challenges; weird approaches of some male locals and in general having the feeling of being seen as the western cash-cow.

However in the end the feeling that Sri Lanka is definitely worth a visit dominates, as it has to offer a lot and I will keep many amazing impressions & moments in my memory.

NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

FOR ENGLISH – PLEASE SCROLL DOWN!

NEPAL Teil 4: Tue Gutes und sprich darüber

Als ich mich entschieden habe, nach Nepal zu reisen, war für mich immer klar, dass ich dort auch bei einem Freiwilligen Projekt mitarbeiten möchte. 2016 habe ich in Myanmar Ale aus Guatemala kennengelernt, die mir die Organisation „All Hands and Hearts“ empfohlen hat. Sie hat selbst im Frühjahr 2017 bei einem derer Projekte in Nepal mitgearbeitet.

Nachdem mein Abflugtermin festgestanden ist und ich wusste, dass ich zuerst den Annapurna Circuit machen möchte, habe ich mich online für meinen Wunschtermin registriert und bald die entsprechende Bestätigung für meine Mitarbeit erhalten.

Am 29.11. hab ich also mal wieder nur den kleinen Rucksack gepackt und mich auf den Weg nach Haibung, Sindhupalchok ca. 40km nördöstlich von Kathmandu gemacht.

Dank der Volunteer-Gruppe auf Facebook habe ich am Vorabend bereits Steve aus Californien kennen gelernt. Um zur Bushaltestelle etwas ausserhalb von Thamel zu gelangen, nehmen wir – Gaelle, Rose, Steve und ich – 2 Taxis, da sich unser Gepäck plus 4 Personen in einem Taxi unmöglich ausgehen! Wie es der Zufall so will, bleibt das Taxi von Rose und mir auf den letzten 1,5 – 2km liegen, sodass wir den restlichen Weg zu Fuß zurück legen und auch noch an der Boudhanath Stupa vorbeikommen.

Boudhanath Stupa

An der Bushaltestelle treffen wir dann wieder auf Steve & Gaelle sowie weitere Volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Irland) und Dane (England). Dane und Luisa waren rechtzeitig an der Bushaltestelle und haben noch 2 Sitzplätze ergattert, der Rest von uns darf stehen. Jetzt hören sich natürlich rund 40km nicht so weit an, jedoch legen wir diese Strecke in Nepal zurück und sie führt uns wieder in die Berge – sodass wir von einer Busfahrt von knapp 3 Stunden sprechen.

Dane ist so nett, und überlässt mir seinen Sitzplatz, welchen ich dann bei der Hälfte an Gaelle abgebe. Die Fahrt ist wieder einmal holprig, sodass wir uns – egal ob sitzend oder stehend – gut festhalten müssen. Nach knapp 3 Stunden kommen wir gut durchgeschüttelt mit ein paar blauen Flecken in Haibung bzw. im Camp an.

DAS LEBEN EINES VOLUNTEERS IM CAMP

Volunteers

Es ist ein reges Kommen und Gehen im Camp, täglich reisen mal mehr mal weniger Volunteers an oder ab. Geschätzt waren wir wohl rund 80 Leute während meines Aufenthaltes. Der Großteil kommt aus Europa (England, Spanien, Frankreich, Irland, Norwegen) aber auch aus den USA, Israel, Peru, Australien, Thailand, Malaysien oder Singapur. Wiedereinmal bin ich die einzige Österreicherin vor Ort.

Durch all die verschiedenen geographischen, kulturellen, alters- aber auch jobtechnischen Hintergründe ergeben sich spannende Konstellationen und Gespräche – welch eine Bereicherung! Ich hatte rasch das Gefühl ein Teil einer großen Familie zu sein, was selbstverständlich dazu beigetragen hat, dass ich mich rasch wohlgefühlt habe.

Camp-Leben

Das Camp besteht aus mehreren Terrassen, mit den diversen 2-4Mann-Zelten. Ich habe mich jedoch entschieden, kein eigenes Zelt zu kaufen, sondern im großen weißen Zelt unterzukommen, wo ich mir eins der 13 Stockbetten aussuche.

„Schlafsaal“ im weißen Zelt / „Dorm“ in the white tent

Die Tage bevor ich ins Camp angereist bin, haben mich Fern & Byron immer wieder damit aufgezogen, dass es vor Ort nur die Möglichkeit für Kaltwasserduschen sowie Plumsklo gibt. Nun, bei den Duschen hatten sie nicht unbedingt recht! Generell gibt es nur kaltes Wasser, welches vorab in einen großen Kübel gefüllt wird, welches man sich sich dann mit einem kleineren Kübel über den Körper gießt. Jedoch hat ein ehemaliger Volunteeer eine Art kleine Therme gespendet, sodass es nun möglich ist, sich mit heißem Wasser zu duschen. Wobei erwähnt werden muss, dass das Wasser so heiß ist, dass es nochmals mit kaltem gemischt werden muss – herrlich!

Die größte Herausforderung war für mich jedoch die Kälte – auch als Österreicherin! Das Camp liegt auf ca. 1.500m. Solange die Sonne scheint ist es angenehm warm, abends und in der Nacht ist es jedoch kalt – teilweise hat es nachts um die 0 Grad. Wenn man nun bedenkt, dass wir in Zelten schlafen und uns sonst nur im Freien aufhalten, kann man sich vielleicht vorstellen, dass es an manchen Tagen schwergefallen ist sich zu erwärmen. Selbst eine warme/heiße Dusche hilft dann nichts, weil man sich danach rasch anzieht und wieder in der Kälte ist.

Nachdem ich lange überlegt hatte, habe ich mir vor meiner Anreise ins Camp in Kathmandu einen Daunenschlafsack um € 0,60 pro Tag ausgeliehen – die beste Entscheidung und gut investiertes Geld!!! Somit kann ich mich jede Nacht in meine 2 Schlafsäcke (habe ja selbst auch noch einen mit) kuscheln. Ab der zweiten oder dritten Nacht funktioniere ich dann auch täglich eine meiner Thermostrinkflaschen in eine Wärmeflasche um, befülle sie mit heißem Wasser vor dem Schlafengehen und leg sie in den Schlafsack.

Leibliches Wohl

Es werden täglich (ausser am arbeitsfreien Samstag) 3 Mahlzeiten angeboten.

Frühstück: 2 Scheiben Toast, 2 Eier, Erdnussbutter, Marmelade, Haferflocken, Tee und Kaffee

Mittagessen: Dal Bhat, welcher von einheimischen Familien bei der jeweiligen Schule gekocht wird.

Abendessen: Gemüsereis, Curry, Sandwich, Pasta, etc., ebenfalls von einer einheimischen Familie im Camp gekocht.

Es gibt auch einen kleinen Shop ca. 5Minuten zu Fuß vom Camp entfernt, wo wir uns mit Keksen, Schokolade, Gemüse, Obst, Limonaden oder Bier auch mal was Gutes gönnen können.

Bauprojekte

Derzeit werden vor Ort 2 Schulen gebaut: in Nibagaun (15 Minuten mit dem Bus vom Camp entfernt) werden 2 Schulgebäude wieder aufgebaut, wobei bereits vorhandene Fundamente und Stahlkonstruktionen verwendet werden. Hier gibt es auch ein 3. Schulgebäude, welches derzeit bereits für den Unterricht genutzt wird. Somit sind die Kinder auch vor Ort und nutzen ihre Pausen um den Volunteers zuzuschauen oder auch mit ihnen zu spielen oder singen.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 Minuten zu Fuß vom Camp entfernt) wird ein 2-stöckiges Schulgebäude mit ingesamt 4 Klassenräumen komplett neu aufgebaut.

Es gibt einige Volunteers die Erfahrung „am Bau“ haben, jedoch hat die Mehrheit eher kein Vorwissen – da gehör ich auch dazu 🙂

Zusätzlich arbeiten auf beiden Standorten einige einheimische Männer als Maurer, denen man die Möglichkeit bietet mit einer guten Ausbildung auch zukünftig Arbeit zu finden. In Kalikasaran erlernen ca. 6 Frauen den Beruf des Maurers um ebenso ihre berufliche Zukunft zu sichern.

Ich habe insgesamt 7 Tagen an beiden Standorten gearbeitet (musste auf Grund einer Grippe leider einen Tag aussetzen, da ich total danieder war). Anfangs war jede neue Aufgabe eine Herausforderung und natürlich auch körperlich anstrengend, jedoch hat es am Ende des Tages immer sehr viel Spaß gemacht neues zu lernen und zu sehen, wie der Bau eines Gebäudes in Nepal mit ganz anderen Voraussetzungen und Möglichkeiten funktioniert. Meine Aufgaben haben sich vom Rebar-Bending (Stahlteile zurecht biegen), Masala-Mixing (Beton mischen – händisch mit Schaufeln), Bambus schneiden und ähnlichem erstreckt. Beim Bambus schneiden hab ich zum Beispiel erstmals eine elektrische Säge verwendet. Zuerst hatte ich meine Bedenken und dann hat es mir richtig Spaß gemacht! Generell lerne ich in diesen 7 Tagen so viel und traue mir auch immer mehr zu. Natürlich steht die sprachliche Barriere manchmal im Weg (ich hab ja keine Erfahrungen mit all den fachlichen Ausdrücken), jedoch lässt sich das schnell beheben, in dem ich einfach nachfrage und es mir erklärt/gezeigt wird, im schlimmsten Fall auch 5 Mal 😉

Zusätzlich gibt es mehrmals wöchentlich nach dem Arbeiten die Möglichkeit den einheimischen Kindern sowie Maurerinnen und Maurer Englisch-Unterricht zu geben, wo sich stets mal mehr, mal weniger Volunteers finden um daran teilzunehmen. Speziell die Klassen mit den Kindern sind sehr lustig.

Im Endeffekt verlängere ich meinen Aufenthalt um einen Tag und muss nach 11 Nächten abreisen, da ich bereits einen Flug gebucht habe. Wäre dies nicht der Fall, hätte ich wohl – wie viele andere auch – meinen Aufenthalt im Camp verlängert.

Mein erster – und bestimmt nicht letzter – „Einsatz“ mit All Hands and Hearts war eine spannende, herausfordernde und interessante Erfahrung, die ich keinesfalls missen möchte. Vielen Dank an all die tollen Menschen, die diese kurze Zeit zu etwas ganz Besonderem gemacht haben!

Wer nun bis hier gelesen hat – danke! Gerne dürft auch ihr dieses tolle Projekt unterstützen und Kindern in Nepal die Chance auf eine Ausbildung in einem erdbebensicheren Gebäude ermöglichen.

https://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

VIELEN DANK FÜR DIE UNTERSTÜTZUNG VON GANZEM HERZEN!

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NEPAL Part 4: Do something good and talk about it

When I decided to travel to Nepal, I‘ve always known that I want to volunteer there.

In 2016 I‘ve met Ale from Guatemala in Myanmar who did volunteer with „All Hands and Hearts“ early 2017 and recommended this organization.

After I had booked my flight to Kathmandu and knowing that I want to do trekking first I did my online application for my desired dates of volunteering.

November 29th I‘ve packed my little backpack again and made my way to Haibung, Sindhupalchok – approximately 40km north-east of Kathmandu.

Thanks to the facebook group I‘ve already met Steve from California the day before for dinner.

The two of us as well as Gaelle and Rose are meeting in Thamel to share taxis to the busstop. Due to the tiny taxis and all our luggage we have to take 2 taxis to get there. Unfortunately the taxi I am sharing with Rose has broken down so we had to walk the last 1,5 to 2km – luckily we are coming across the big Boudhanath stupa.

At the busstop we are meeting Steve & Gaelle again and more volunteers: Luisa (Peru), Patricia (Ireland) and Dane (England). Dane and Luise have arrived at the busstop early enough to get 2 seats, the rest of us is forced to stand. Well, 40km on a bus don‘t sound that long – but we are in Nepal and going up the mountains – so we are talking about a 3 hours busride.

Dane is a gentleman and offers me his seat which I give to Gaelle halfway through. It‘s a bumpy busride again which forces you to hold on, no matter if you are sitting or standing. After 3 hours we are arriving at the camp with some more bruises.

Life of a volunteer at camp/base

Volunteers

Every day there are volunteers arriving and leaving, sometimes more sometimes less. In total there have been around 80 volunteers at base during my stay. Most of them from Europe (England, Spain, France, Ireland, Norway) but also from the US, Peru, Israel, Australia, Thailand, Malaysia or Singapore. Once more I am the only Austrian.

All these different geographical, cultural, job and age backgrounds are causing an interesting mix which leading to good conversation and a great atmosphere – most of the time 😉

Quickly I am feeling part of big family which helps to feel really welcome and home.

Camp-life

The camp consits of 4 terraces with already a lot of small tents for two to 4 people. I have decided to not purchase or bring my own tent and rather stay in the big white tent – choosing one of the 13 bunk beds.

The last days before heading to the base Fern & Byron have been making fun of me regarding the cold water bucket showers and the pit toilets at camp. Well, they weren‘t quite right with the showers! In general there is just cold water which you put in a big bucket before having a shower, pouring the cold water on your body with a smaller bucket. Luckily there has been a very generous volunteer at the camp before I‘ve arrived who donated a water heater. So now it is possible to stay in line for a bucket of hot water – and I mean really hot water which you have to mix with cold one to not burn yourself while having a shower! Fantastic!

Honestly the cold temperatures have been the biggest challenge for me – even tough I am from Austria! The camp lies at an elevation of 1.700m. During the day as long as the sun is out it‘s warm and everything is fine. But in the mornings, evenings and during the nights it is really cold, freezing – sometimes it‘s around 0 degrees. Given the fact that we are sleeping in tents and spending most of our time outside you can imagine that it is difficult to keep yourself warm some days. Even a warm/hot shower doesn‘t help as you have to get dressed afterwards really fast and be outside in the cold again anyways.

Before going to the camp I have been thinking a lot about renting a down-sleeping bag in Kathmandu which I finally did for € 0,60 per day – the best decision ever and a perfect investment! Each night I was able to crawl into my 2 sleepingbags (including my own one which I took with me originally for trekking). In my second or third night I started to use my drinking bottle as a THERMOFOR, filling it up with boiling hot water before going to bed putting it in my sleeping bag next to myself.

Culinary delights

Daily (excluding Saturdays which is our day off) we are served 3 meals.

Breakfast: 2 slices of toast, 2 eggs, peanutbutter, jam, oats, tea and coffee

Lunch: Dal Bhat which is prepared by a local family from the community at the construction sites.

Dinner: vegetable fried rice, curry, sandwiches, pasta for example, which is prepared by another local family at the camp.

Furthermore there is a small shop 5 minutes walking distance away from the camp which offers chocolate, crackers, vegetables, fruits, soda and even beer. So if we wanted to treat ourselves we just went down to the shop.

Schoolprojects

At the moment All Hands and Hearts is building 2 school buildings:

in Nibagaun (15 minutes with the bus away from camp) we are rebuilding 2 buildings using foundations and steel-constructions which have already been there prior to the earthquake. There is a third school building which is currently used for teaching kids. So there are kids on site approaching you during their breaks to talk to us, play or dance with us.

Nibagaun

In Kalikasaran (5 minutes walking distance to the camp) a totally new school building with 2 floors and 4 classrooms is built.

Some of the volunteers do have experience working at a construction site but most of us don‘t – I belong to the second group 🙂

At both sites local male masons are working with the volunteers which should give them the opportunity to get a lot of experience and hopefully guarentee them a job in the future.

On top of that there are also 6 women being trained as female masons in Kalikasaran.

I have been working 7 days at both sites (unfortunately I had to take off one day due to a bad cold which knocked me out). In the beginning each new task/job on site has been a challenge for me and my body. But at the end of the day it always has been great fun to learn something new and see how a school is built in Nepal with all the different opportunities and possibilities. I have been doing rebar-bending, mixing masala (you are mixing the concrete with shovels by hand), cutting bamboo or similar tasks.

Cutting the bamboo into sticks I have been totally afraid to use an electrical saw for the first time but after my first tries I didn‘t even want to stop using it 🙂 Overall in these 7 days I am learning a lot. Sometimes the language is kind of a barrier – as I am not familiar with all the technical words at a construction site – but I kept asking the team leaders or other volunteers who are explaining or showing me what to do – even if it has to be several times.

Rebar-bending

Additionally the volunteers have the possibility to teach local kids as well as the female and male masons english 5 days a week after work. Especially kids classes are very funny as we are dancing and singing with them.

In the end I am extending my stay for 1 night but have to leave after 11 nights due to the fact that I‘ve booked a flight already. Guess I would have stayed longer – as many of the volunteers are extending too – at camp otherwise.

Kalikasaran

My first – but for sure not my last – experience with All Hands and Hearts has been interesting, challenging and amazing which I don‘t want to miss for sure.

Thank you so much to all the lovely, awesome people who made this short period as a volunteer such a great experience – you know who you are!!

So, whoever is still reading these words – thank you! I would very much appreciate if you have some spare euros, dollars, pounds or whatever to donate and give kids in Nepal the chance to be educated in an earthquake-secure building!

http://give.hands.org/fundraise?fcid=1221805

THANK YOU VERY MUCH FROM THE BOTTOM OF MY HEART!