NEPAL – part 3: back from trekking and trekking again

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NEPAL – Teil 3: zurück vom Wandern und wieder retour

Zurück in Pokhara sind wir zu unserem Guesthouse und haben wieder die gleichen Zimmer bezogen, die wir vor dem Trek hatten. Ich muss wohl nicht lange erwähnen, dass ich schnell ins Bad bin und eine lange Dusche genossen habe. Es war herrlich!
Die nächsten Tage sind wir es sehr ruhig angegangen: ohne Wecker aufstehen, keine Rucksäcke schultern oder mindestens 10km gehen. Aber keine Sorge, ganz so faul waren wir auch nicht – wir haben nach 2 Nächten die Unterkunft gewechselt ans nördliche Ende vom Phewa Lake mit feinem Ausblick über den See und guten, günstigen Lokalen von Einheimischen rundherum – weniger touristische Lokale.
Ich war nach 4 Wochen endlich wieder laufen – natürlich entlang vom See – und hab auch 3 Yoga-Einheiten im Umbrella-Café besucht. Wir haben uns auch einen Kino-Abend mit Popcorn und Pizza im Movie Garden gegönnt und uns „Die Verurteilten“ angesehen (empfehlenswerter Film).
Da wir vom Gehen/Wandern noch nicht genug hatten, sind wir natürlich auch hinauf zur World Peace Pagoda im Süden des Sees gewandert und haben den Ausblick über den See und die Stadt genossen. Unglaublich wie weitläufig und groß Pokhara ist. Da wir uns immer nur an der ‚Lakeside‘ aufgehalten haben – dem touristischen Teil von Pokhara – war uns die Größe gar nicht bewusst.
Ebenso haben wir eine Radtour von ca. 40km zum Begnas See gemacht, der im Osten von Pokhara liegt. Selbstverständlich haben wir die Challenge auf uns genommen und sind auch zum Viewpoint hochgeradelt – eine schweißtreibende Angelegenheit! Dafür hat das Runterfahren umso mehr Spaß gemacht 🙂
Um auch die kulinarische Seite von Pokhara nicht zu kurz kommen zu lassen, haben wir noch einige Lokale gefunden, die uns mit Köstlichkeiten verwöhnt haben:

vegetable thukpa (Gemüse-Nudelsuppe)
Applecrumble (the best!!!)

Nun ja, nachdem wir bereits einige Tage in Pokhara verbrachten haben, haben wir uns dann doch entschlossen weiterzureisen und den Bus retour nach Kathmandu genommen um am nächsten Tag eine weitere kleine Trekkingtour durch das Kathmandu-Valley zu starten.
An unserem letzten Tag vom Annapurna Circuit hat uns ja ein Däne von seiner Wanderung im Kathmandu-Valley erzählt, uns eine kleine Landkarte gezeichnet und uns einige Tipps gegeben.
Somit nehmen wir am nächsten Tag den Bus nach Bhaktapur, einer historisch wichtigen Stadt, die neben einigen Tempeln – manche teilweise zerstört durch das Erdbeben 2015 -, auch eine Hochburg für Tonkunst und Holzschnitzereien sowie viele Curd-Shops (eine Art Joghurt) beherbergt.
Wir finden auch das kleine Lokal „Whole in the wall“ (Loch in der Wand) wo wir Chatamari – eine nepalesische Pizza (Boden aus Bohnen & Linsen) mit Ei probieren.
Wir packen dann also wiedereinmal unsere kleineren Rucksäcke, schnappen unsere Wanderstöcke und gehen die ersten rund 10km nach Changu Narayan. Dort finden wir das Star View Guesthouse, welches von Amanda, einer US-Amerikanerin die seit 7 Jahren in Nepal lebt, geführt wird. Sie erzählt uns viele Geschichten über ihre Zeit und Erlebnisse in Nepal. Von der Dachterasse der Unterkunft haben wir einen atemberaubenden Ausblick über das Kathmandu-Valley und Kathmandu selbst.
Für das Abendessen gibt sie uns die Wahl entweder Dal Bhat um 250 Rupees (ca. 2€) oder wir zeigen ihrer Enkeltochter, wie ein westliches Gericht gekocht wird und müssen nichts bezahlen. Da es frische rote Rüben im Haus gibt, koche ich gemeinsam mit Bimala ein rote Rüben Risotto. Ich hab so eine Freude, nach 5 Wochen endlich wieder in der Küche zu stehen und zu kochen.

Risotto gemeinsam kochen / cooking risotto together

Nachdem wir 2 Tage in Changu Narayan verbracht haben, geht es für uns weiter ins ca. 15km entfernte Nargakot. Von unserem Hotel aus haben wir eine beeindruckende Aussicht über das Langtang Gebirge, ein weiterer Teil des Himalaya Gebirges. Da wir insgesamt 3 Nächte bleiben, machen wir vor Ort sowohl eine kleine Tageswanderung sowie eine Sonnenaufgangswanderung zum Nargakot-Viewpoint. Leider ist es an diesem Tag sehr bewölkt, sodass wir nicht den vollen Ausblick genießen können. An klaren Tagen kann man den Mount Everest sehen. Wir sehen zumindest die Spitze des höchsten Berges der Welt, mit 8.848m!

Unsere kleine, aber feine Wanderung führt uns dann an einem langen und anstrengenden Tag (17km) nach Dkulikel, wo wir im Nawarangan Guesthouse übernachten. Dieses Guesthouse gibt es bereits seit über 40Jahren, wie uns der jetzige Besitzer & Enkelsohn Saugat berichtet. Auch sein Großvater erzählt uns einiges über das Guesthouse. Da es Byron‘s Geburtstag ist, haben wir eine Torte organisiert und gehen abends in eine Bar mit Live-Musik. Wir sind die einzigen westlichen Besucher dort und werden anfangs eher gemieden. Als wir dann jedoch mit den Einheimischen gemeinsam zu tanzen beginnen, fällt die Scheu und wir werden voll integriert. Es ist ein richtig netter und lustiger Abend.
Am nächsten Tag entscheiden wir uns, den Bus zurück nach Bhaktapur zu nehmen um dort nochmal 2 Nächte zu verbringen. Wir übernachten wieder im Nayatapola Guesthouse, wo wir auch schon eine Woche zuvor waren und unsere großen Rucksäcke sind. Die Besitzer des Guesthouses sind sehr freundlich und hilfsbereit. An unserem letzten Tag in Bkaktapur machen wir einen Kochkurs in unserem Guesthouse und lernen, wie man Momo‘s (gefüllte Teigtaschen) und Dal Bhat kocht. Sehr lustig, informativ und köstlich.

selbstgemachte Momo’s / selfmade momo’s

Der November neigt sich dem Ende zu und wir machen uns somit auf den Weg retour nach Kathmandu. Zum einen, da Fern & Byron am 30.11. nach 14 Monaten erstmals nach England nach Hause fliegen und zum anderen, da ich mich einen Tag davor am Weg zu meinem Volunteering-Einsatz mache.
Wir sind also zurück in Thamel, dem touristischen Teil von Kathmandu und besuchen einige unserer beliebtesten aber auch neue Lokale, erledigen einiges an (Souvenir-)Shopping und genießen die letzten gemeinsamen Tage.

Am 29.11. ist es dann also soweit – nach mehr als 6 gemeinsamen Wochen in Nepal ist es Zeit mich von Fern & Byron zu verabschieden, und ja – es sind auch wieder Tränen geflossen. Nach so vielen gemeinsamen Stunden, Tagen und Wochen ist es schwer vorstellbar nun allein weiterzureisen. Jedoch ist ein Wiedersehen in einigen Monaten in Europa schon fixiert, sodass der Abschied etwas leichter fällt.

Die 3 Musketiere / the 3 Musketeers

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NEPAL – part 3: back from trekking and trekking again

In Pokhara we are back at our Guesthouse, in the exact same rooms which we had before heading off trekking. Guess I don‘t have to say a lot about how fast I‘ve unpacked my backpack and enjoyed a long, hot shower. It was amazing!
The next few days we had a quite relaxing time: waking up without alarm, no backpacks to carry or walking at least 10km. But don‘t worry, we haven‘t been that lazy at all: we‘ve changed our accomodation after two days to a little guesthouse in the north of the Phewa Lake with a nice view over the lake and the surrounding mountains as well as some little and delicious local restaurants around, not touristy or western at all!
As I haven‘t been running in Nepal so far I really enjoyed my runs along the lake a lot. Same with the 3 yoga classes I have attended at the Umbrella Café with an amazing hungarian yoga teacher.
One night we have spent at the Movie Garden watching „The Shawshank Redemption“ accompanied by popcorn and pizza.
After some days without long walks we decided to walk/hike up to the World Peace Pagoda which is situated on the South side of the lake. Up there we‘ve enjoyed amazing views over Pokhara which turns out to be a really huge city – second biggest city after Kathmandu!
And as we wanted to enjoy some other activities too we‘ve rent some bikes to go to Begnas Lake, about 20km east of Pokhara. We even challenged ourselves to cycle uphill – steep and sweaty – to get to the viewpoint for some great pictures. Oh yes, going downhill afterwards has been really fun!
Of course we also have tried more of the culinary delights of Pokhara, finding some delicious local places trying a lot of different food.

Frühstück: Chapati, Omelette, gegrilltes Gemüse mit Kartoffeln / Breakfast: chapati, omelette, grilled vegetables with potatoes
Donut & Samosas

Well, as we have spent already quite a few days in Pokhara we decided to move rather than getting stuck there eating all the food and relaxing. Therefor we took the bus back to Kathmandu to start another small trekking tour in the Kathmandu-Valley the following day.
On our last day of the Annapurna Circuit we‘ve met a danish guy who told us about his trekking tour in the Kathmandu-Valley, drew us a little map and gave us some good tips about the region.
Thus we are taking the bus next day to go to Bhaktapur, a historical important city with a lot of temples – some have been destroyed by the earthquake in 2015 -, a lot of pottery and woodcarving as well as a lot of curd-stalls. We located the small eatery „whole in the wall“ where we enjoyed Chatamari with egg, a nepali kind of pizza made of beans and lentils.
After two nights in Bhaktapur we packed our small backpacks again, took our poles and off we went the first 10km to Changu Narayan. We stayed at the Star View Guesthouse which is run by Amanda, an american lady who is living in Nepal for 7 years. She is telling us a lot of stories about her experiences and adventures in Nepal. There are two options for dinner:
a) ordering Dal Bhat for 250 Rupees (about 2€)
b) showing her granddaughter how to cook a western meal and eat for free.
Since there were fresh beet roots in the kitchen I decided to cook beet root risotto with Bimala. What a great and fun experience to cook after 5 week again.

We stayed 2 nights in Changu Narayan before moving on the next 15km walking to Nargakot staying at the Hotel at the End of the Universe where we enjoyed an amazing view over the mountains of the Langtang Range, another part of the Himalayas. Because we were staying 3 nights there we did a small day hike around the area as well as a sunrise hike to the Nargakot viewpoint one morning. Due to a cloudy and hazy morning we weren‘t able to enjoy the whole view. On clear days you can even see Mount Everst. We are lucky enough to see a tiny bit of the highest mountain in the world – the peak at 8.848m!

Mt. Everest in der Mitte des Bildes / Mt. Everest in the center of the pic

After a long and exhausting following day (17km) we arrived in Dhulikel, staying at the Nawarangan Guesthouse. This is one of the oldest guesthouses in town – with a history of 40 years.
As it is Byron‘s birthday we‘ve organized a delicious birthday cake, followed by a night out with live music. We have been the only western customers there which made us feel awkward at the beginning. After we‘ve started to dance with the locals it was a funny and great evening.
The following day we decided to take the bus back to Bhaktapur to stay another 2 nights there. We stayed at the same place again – the Nayatapola Guesthouse. The owners are very friendly and helpful. On our last day in Bhaktapur we‘ve participating in a cooking class at our guesthouse – what a great experience to learn how to cook Momo‘s (like filled dumplings with noodle dough) and Dal Bhat. As a matter of course it was delicious to eat all the food together at the end of the day.

selbstgemachter Dal Bhat / selfmade dal bhat

November is coming to an end, so we made our way back to Kathmandu. On the one hand Fern & Byron are going back to the UK after 14months travelling and on the other hand I am starting my volunteering one day before they leave.
Back in Thamel, the touristy part of Kathmandu we headed back to some of our most favourite local eateries, did some (souvenir-)shopping and enjoyed our last days together.

Schal aus Yak-Wolle / yak-wool-scarf

On November 29th it‘s time to say goodbye – after more than 6 weeks travelling together in Nepal. Yes, it has been a goodbye with tears 😉 After all these hours, days and weeks together it‘s hard to imagine travelling alone again. However we‘ve already agreed on seeing us again in Europe in a couple of months which makes the farwell a bit easier.